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(tutut) - Beim Adolf haben sich fast alle hinterher noch herausgeredet, seinen Krampf nicht gelesen zu haben. Ob sie nun CDU, SPD, FDP oder Grüne und Linke heißen, inzwischen stammen sie alle aus dem Block vom Karle Marx. X-mal probiert, nie funktioniert. Das angesagte Paradies ist ferner denn je.  Gerd Habermann schreibt in seinem Handlexikon "Freiheit oder Knechtschaft" über den ewig klammen Marx: "Die Ikone des modernen Sozialismus. Die Folgen seiner vom Hass gegen Privateigentum, Arbeitsteilung und Individualität verzerrten Lehre waren so entsetzlich, dass man sich fragen muss, ob es nicht besser gewesen wäre, er hätte nie geschrieben. Die von ihm entdeckten angeblichen 'Entwicklungsgesetze des Kapitalismus'  waren im Wesentlichen seine frommen Wünsche und seine Verklärung der kommunistischen 'Horde'  (der 'Gattung', wie er schreibt) machte ihn zum Erzfeind der bürgerlichen Ordnung, auf der die moderne Zivilisation beruht. Wichtigste Marx-Kritiker sind Eugen von Böhm-Bawerk, Max Weber, Ludwig von Mises, Karl Popper, Fredrich August von Hayek und die jahrzehntelang demonstrierte Realität des untergegangenen Sozialismus  des Sowjetimperiums und anderer sozialistisch beherrschter Länder (gegenwärtig noch besonders Kuba und Nordkorea"). Was ist das nun, dieser Sozialismus, um den sich die Blockparteien vergebens bemühen und dabei Deutschland zu Ruinen transferieren, aus denen aufzustehen bald unmöglich sein dürfte? "Ideologie, die die absolute Herrschaft des Kollektivs  über den Einzelnen behauptet (nenne man dieses Staatskollektiv nun Klasse, Rasse, Nation oder wie sonst). Dies führt zur Vernichtung  des Privatlebens, ja des Individuellen schlechthin, das nur insoweit noch geduldet wird, als es sich der allgemeinverbindlichen Zielsetzung der Horde unterordnet. Es handelt sich hier um eine reaktionäre Weltanschauung, die set dem Triumph der liberalen Persönlichkeitslehre dieselbe wie ein  dunkler Schatten begleitet und im 20. Jahrhundert über ein Drittel der

Menschheit einen Triumpf feierte. der 80 bis 100 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Sozialismus ist auch nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums eine ständige Bedrohung der Freiheit, vor allem in der Form des 'schleichenden Sozialismus' im Wohlfahrtsstaat durch sozialisierte Einkommen und Einschnürungen der Vertragsfreiheit. Der 'Nationalsozialismus' ist auch Sozialismus in diesem Sinn". Und ist das Zeitung, wenn es da heißt: "Amerika hat gewählt"? Fußballer Sepp Herberger würde fragen: Wie ist's ausgegangen? Wohl dem, der Internet hat, wobei den Deutschen sogar ein langsames genügen soll.  Denn schnell geht ihre Abschaffung, So merkt ein Wirtschaftsredaktionsleiter  via Leidplanke auf: "Das Ende des Schlaraffenlands - Nach ZF, VW und vielen anderen Unternehmen in der Branche meldet jetzt auch der Zulieferer Schaeffler einen massiven Personalabbau. Dass es sich hier wie auch anderswo nicht nur um das Versagen einzelner Manager handelt, sieht man schon daran, wie sehr die gesamte Branche in der Krise steckt. Freilich gab es erhebliche Versäumnisse und Fehlentscheidungen in den Vorstandsetagen. Daneben hat die Politik Deutschland zu einem der unattraktivsten Standorte unter allen westlichen Industrieländern werden lassen". Welche Politik meint er denn, haben Täter  keine Namen? Wer kann sich noch ein Leben leisten: "Letzte Ruhe, hohe Kosten - Der Tod gehört zum Leben, doch die Kosten für eine würdevolle Bestattung sind für viele ein Schock. Von Beerdigungskosten bis hin zu Friedhofsgebühren – warum ist das so?" Warum braucht ein Lokalchef eine halbe Seite, um eine tägliche Banalität mitzuteilen? "Seine Ideen haben und werden vielen Menschen helfen: Harald Stallforth wurde nun mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Eine Ehre, die ihm nicht nur angenehm war. 'Ich stehe nicht so gerne im Mittelpunkt', meinte der gebürtige Bayer, der aus den Händen von Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in der Aesculap-Kantine die hohe nationale Auszeichnung überreicht bekam". Hatte Steinmeier keine Zeit? Dafür schafft es dies sogar zweimal ins Blatt  sogar auf gegenüber liegenden Seiten: "Donauversickerung nun offiziell Geopoint der Unesco - Neue Info-Pavillons und eine App informieren Besucher über dieses geologische Phänomen". Und für den 6. November ganz aktuell selbstgemacht: "Erntedankteppich Nendingen - Am ersten Wochenende im Oktober wurde in der Kirchengemeinde St. Petrus und Jakobus Maior das Erntedankfest gefeiert". Währenddessen meldet  eine

Zeitung von nicht gestern oder vorgestern das in Deutschland herbeigebetete  Kopf an Kopf-Rennen aktuell so: "'New York Times“ sieht Siegchance für Trump jetzt bei 90 Prozent". BILD weiß schon mehr: "Brutale Nacht für Harris: Trump führt in allen entscheidenden Staaten - Die Umfragen sagten ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den US-Wahlen voraus". Herausgekommen ist ein einseitiger Langweiler.  "Doch die bisherigen Ergebnisse der Wahlnacht deuten darauf hin, dass es zu einer baldigen Entscheidung kommen könnte. Republikaner Donald Trump (78) liegt in wichtigen Bundesstaaten vor Demokratin Kamala Harris (60)".  

Bild nach Koalitionsausschuss:
Ampel isch over
Der Koalitionsausschuss hat an diesem Mittwoch getagt. Wie die Bild nun berichtet, hat Christian Lindner für Anfang des nächsten Jahres Neuwahlen vorgeschlagen. Ob SPD und Grüne als Minderheitsregierung weitermachen, ist unklar.
(Tichys Einblick)
Scholz entlässt Finanzminister Lindner
„Ein solches Verhalten will ich unserem Land nicht länger zumuten“, sagt Scholz über Lindner
Olaf Scholz (SPD) entlässt Finanzminister Christian Lindner (FDP). Er begründet seine Entscheidung bei einem Pressestatement am Abend mit dessen „egoistischem und verantwortungslosem Handeln“. Kanzler Scholz will im Januar die Vertrauensfrage stellen –
(welt.de)

Neue Insa-Umfrage vor Ampel-Showdown:
Die absolute Mehrheit hat absolut die Nase voll
++ Mehrheit will Neuwahlen ++ Grüne sollen zuerst gehen ++ Steinmeier soll Machtwort sprechen ++
(bild.de)

Schulen haben keinen Einfluss
Oberbürgermeister kritisiert Türkisch-Unterricht
An elf Schulen in Tuttlingen gibt es einige Stunden Türkisch-Unterricht. An sich eine gute Sache, findet Oberbürgermeister Michael Beck. Doch eine Sache stört ihn gewaltig.Muttersprachlicher Unterricht an Schulen ist wichtig – aber er muss unter staatlicher Kontrolle geschehen. Mit dieser Forderung hat sich Oberbürgermeister Michael Beck jetzt an Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewandt. Das schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung..
(Schwäbische Zeitung. Ist hier die christliche Türkei? Kümmert er sich nicht selbst um seine Schulen?  Landesverfassung Artikel 12: "(1) Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott, im Geiste der christlichen
Nächstenliebe, zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe, in der Liebe zu Volk und Heimat, zu sittlicher und politischer Verantwortlichkeit, zu beruflicher und sozialer Bewährung und zu
freiheitlicher demokratischer Gesinnung zu erziehen.
(2) Verantwortliche Träger der Erziehung sind in ihren Bereichen die Eltern, der Staat, die Religionsgemeinschaften, die Gemeinden
und die in ihren Bünden gegliederte Jugend". Vom Islam, der Vereinsstatus hat, keine Rede. Wo sind eigentlich die bisherigen Briefe des OB gelandet?)

BILD:
Gewinner & Verlierer
Auszeichnung für Martin Herrenknecht (82), Chef des gleichnamigen Tunnelbohrmaschinenherstellers aus Schwanau (BaWü). Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft ehrte ihn mit dem Innovationspreis der Deutschen Mobilitätswirtschaft. Er macht weltweit Großprojekte möglich – von Unterwasserstraßen bis U-Bahnen. BILD meint: Mann mit Tiefgang!
(bild.de. "Demokratie ist das Bohren dicker Bretter, die man dem Volk vor den Kopf nagelt".)

Trump gewinnt Präsidentschaftswahl, Finanzminister befürchtet weniger Wohlstand in BW, Wirtschaft im Land in Sorge.
(swr.de. Noch weniger? Die Grünen haben doch abgeholzt.)

Viele haben Vertrauen in Politik verloren
Mannheim: Ukrainer blicken mit Sorge auf US-Wahl
Sollte Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen das Rennen machen, könnte die Ukraine-Politik der USA künftig anders aussehen. Mannheimer Kriegsflüchtlinge blicken voller Sorge auf die Wahlnacht..
(swr.de. Krieg in Mannheim? Ach ja, da war doch was. Nun ist hier Ukraine mit hunderttausenden Fahnenflüchtigen.)

Diese Busse und Bahnen fahren am Mittwoch und Donnerstag nicht
(swr.de. Wohl dem, der noch einen Zug erwischt oder ein Auto hat.)

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NACHLESE
Gastbeitrag von Gabor Steingart
Deutschland schafft sich ab - wir haben eine Worst-Case-Society gebildet
Wir haben Angst vor Putin, Angst vor Trump, Angst vor einem Atomkrieg. Wir erwarten die Zukunft nicht mehr freudig, sondern fürchten sie. Der Moment, um zu fragen: Wäre es nicht bekömmlicher, von Angst auf Neugier umzusatteln? Auch Nationen können in eine Midlife-Crisis geraten. Deutschland steckt mittendrin. Unsere Sinnkrise ist geprägt von der nostalgischen Verklärung der Vergangenheit und einem Feuerwerk düsterer Erwartungen für die Zukunft. Wir haben Angst vor Putin und noch mal Trump . Wir fürchten die Dominanz der Nato genauso wie die Idee, sie könnte sich aus Europa zurückziehen. Hinter jedem Schusswechsel an der Ostfront der Ukraine lauert der Atomkrieg. Der Klimawandel wurde von den Medien zur Klimakatastrophe umformatiert..
(focus.de. Das hat Sarrazin schon alles 2010 beschrieben, was Merkel ungelesen als nicht hilfreich befand, obwohl es sich anscheinend um ihr Strategiepapier handelte.)
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(Symbolbild)

Moldawien:
Die wahre Macht hinter Maia Sandus‘ Wahlsieg
Von ELENA FRITZ
Moldawien – ein kleines, aber strategisch bedeutsames Land zwischen Europa und der eurasischen Sphäre – hat eine Geschichte voller Brüche und Machtkämpfe. Doch die Wahlen vom November zeigen, dass das Land heute nicht nur zwischen Ost und West zerrissen ist, sondern auch von innen: zwischen einer urbanen Elite und einer Diaspora in Europa, die zunehmend das politische Schicksal Moldawiens bestimmt. Es ist ein Phänomen, das in post-sowjetischen Staaten immer deutlicher wird: die wachsende Rolle der Auslandsmoldawier in der Politik ihrer Heimat. In Maia Sandus Fall haben insbesondere die Stimmen der moldawischen Diaspora in der EU – vielerorts strategisch positioniert und leicht zugänglich – eine zentrale Rolle gespielt. Italien allein, wo pro-europäische Stimmen überwiegen, bot 60 Wahllokale, während für rund eine halbe Million Moldawier in Russland lediglich fünf Wahllokale geöffnet waren. Diese ungleiche Verteilung erscheint vielen als bewusste Strategie: Die Wahlen wurden nicht einfach nur „organisiert“ – sie wurden so gestaltet, dass sie ein klares politisches Ziel verfolgen. Viele moldawische Bürger sprechen deshalb von einer „Diaspora-Strategie“, die gezielt jene Stimmen in den Vordergrund rückt, die den pro-europäischen Kurs Sandus stützen.
Ein Land im Würgegriff der Geschichte
Historisch war Moldawien stets ein Zankapfel der Großmächte. Das heutige Moldawien, das stark von europäischen Fördermitteln abhängt und dessen Wirtschaft ohne die Überweisungen seiner Diaspora im Westen kaum lebensfähig wäre, sieht sich zwischen pro-europäischen Bestrebungen und einer treuen, oft russlandfreundlichen Basis gefangen. Es ist ein fragiler Balanceakt, und die Wahlbedingungen zeigen, dass diese Balance immer mehr zugunsten europäischer Interessen verschoben wird. Während in Moldawien selbst die Mehrheit für Stoianoglo, den Oppositionskandidaten, stimmte, drehte die Diaspora in Europa das Wahlergebnis zugunsten Sandus. In Pridnestrowien hingegen – einer abtrünnigen Region, deren Loyalität eher Russland gilt – war es den Bürgern nahezu unmöglich, an der Wahl teilzunehmen. Brücken über den Dnjestr waren angeblich „aus Sicherheitsgründen“ gesperrt, was vielen die Anreise zu den Wahllokalen unmöglich machte.
Ein Experiment in Manipulation?
Sandus Wahlsieg ist für viele in Moldawien nicht bloß ein Ergebnis. Er zeigt, wie sich Wahlen als Werkzeuge geopolitischer Einflüsse nutzen lassen. Die Diaspora-Politik, die gezielt das europäische Stimmengewicht einsetzt und gleichzeitig Russland-freundliche Wählerschichten marginalisiert, entlarvt ein zweifelhaftes Demokratieverständnis. Ist es wirklich die Mehrheit der Moldawier, die Sandu an der Macht hält – oder sind es die Interessen der Diaspora und der EU? Dieses Wahlmanöver erinnert an die Entwicklungen in der Ukraine, wo ebenfalls pro-westliche Diasporas in Kanada und den USA eine entscheidende Rolle spielten, die letztlich die politische Richtung des Landes bestimmten. Doch solche Manipulationen sind riskant. Denn sie untergraben nicht nur das Vertrauen der Wähler, sondern schaffen einen gefährlichen Präzedenzfall.
2025 – ein Scheideweg für Moldawien
Die kommende Parlamentswahl 2025 wird zeigen, wie tief die Spaltung tatsächlich reicht. Für Sandu geht es dabei nicht nur um den Machterhalt. Sollte ihre Partei verlieren, könnte ihre Rolle als Präsidentin stark eingeschränkt werden, ähnlich wie die Situation der georgischen Präsidentin Salome Surabischwili, die im Amt zwar repräsentiert, jedoch wenig Einfluss auf den politischen Kurs des Landes hat. Inzwischen sieht Sandu sich zunehmend als Präsidentin der pro-europäischen Diaspora – und nicht mehr aller Moldawier. Ihre Regierung zielt darauf ab, den pro-europäischen Kurs durch Verfassungsänderungen festzuschreiben, bevor die Opposition die Möglichkeit hat, an Einfluss zu gewinnen. Kritiker sprechen offen von einer „Mikro-Rumänien-Strategie“, bei der Moldawien immer mehr zum verlängerten Arm westlicher Interessen wird. Die Frage bleibt: Kann ein Land in derart offensichtlicher Abhängigkeit vom Ausland tatsächlich eine eigene Souveränität behaupten? Und was bedeutet das für die Demokratie als solche? Die kommenden Monate werden zeigen, ob Moldawien einen eigenen Weg findet – oder ob es in einem politischen Schachspiel zum Spielball bleibt.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Das ist dann wohl der extrem knappe Wahlausgang, der uns noch Tage oder Wochen auf den neuen Präsidenten warten lassen sollte!? Wieder einmal eine Riesen-Blamage für alle Wahlforscher und die linksgrünen Medien, die sich offenbar selbst in die Tasche gelogen haben. Warum ist es - vor allem in Deutschland - so schwierig, auch mal objektiv und unvoreingenommen zu berichten? All die aufgebauschten Themen wie Wokeness, Transgender, Gaza und Abtreibung haben offenbar nur winzigste Minderheiten wirklich interessiert.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Koalitionskrise spitzt sich zu
Ampel am Ende: Haushaltsberatungen eingestellt
Das Ende der Ampel scheint den drei Parteien so nah, daß sie nun die Haushaltsberatungen einstellen – obwohl die Zeit drängt. Es drohen Ausgabenstopp und der ungebremste Verfall Deutschlands..
(Junge Freiheit.

Corona-Urteile verteidigt
Die Unbelehrbare am Bundesverfassungsgericht
Von Jakob Fröhlich
Deutschlands ranghöchste Richterin hält die Corona-Entscheidungen aus Karlsruhe auch heute „absolut für richtig“. In einem verstörenden Interview führt Doris König vor, wie sehr sich unsere vermeintlichen Grundgesetzhüter als Teil der politischen Klasse verstehen – und wie wenig als Schutzschild der Bürger... „Viele Menschen scheinen von der  Komplexität der Problemlagen überfordert zu sein, auch von der Rechtslage“... „Als Demokratie kann es nur eine liberale, eine freiheitliche und rechtsstaatliche Demokratie geben, wie wir sie kennen, wo zwar das Mehrheitsprinzip herrscht, wo aber Macht immer durch die Kontrolle durch unabhängige Gerichte und andere Einrichtungen begrenzt wird.“..Doch ihr fehlt erkennbar die Fähigkeit – und wohl auch die Bereitschaft – zur Selbstkritik, um zu erkennen, dass Deutschlands Justiz eben nicht unabhängig ist...
(Tichys Einblick. Demokratie, Menschenrechte? Deutschland - in was für einer Verfassung!)

Peter Grimm
Sachsen: Kretschmer spricht vertraulich mit der AfD
In der sächsischen CDU wächst der Unmut der Parteimitglieder, die sich gegen die Festlegung der Partei auf Linkskoalitionen richtet, nur um die Brandmauer gegen die AfD zu halten. Nun traf sich Ministerpräsident Michael Kretschmer mit dem sächsischen wfD-Vorsitzenden Jörg Urban..
(achgut.com. Warten auf neue Anweisungen von Trump?)

Jörg Michael Neubert
Die SPD im Steuerwunderland
Die SPD will die Reichsten stärker bei der Einkommensteuer zur Kasse bitten, die Vermögenssteuer wieder erheben und den Mindestlohn erhöhen. Was hätte das zur Folge?..
(achgut.com. Welche SPD?)

Mocro-Krieg an Rhein und Ruhr
Undurchdachte Cannabis-Legalisierung gefährdet die innere Sicherheit
Es hätte so schön werden können, wenn die Realität mitspielen würde. Tut sie aber nicht! Deshalb steht Nordrhein-Westfalen seit der Cannabis-Legalisierung vor bislang ungekannten Kriminalitätsproblemen. Das liegt ironischerweise auch am Versorgungsproblem. Ein Kommentar.
(Junge Freiheit. Wann wird Denken Voraussetzung für Politiker?)

Lauterbach heckt Pläne aus
Damit müssen Versicherte bei Pflegebeiträgen 2025 rechnen
Trotz jüngster Erhöhung drohen der Pflegeversicherung neue Defizite. Gesundheitsminister Lauterbach plant daher eine weitere Beitragsanpassung. Doch wie sehen die Pläne der Krankenkassen aus?.
(Junge Freiheit. Zeit der Heckenfeste noch immer nicht vorbei?)

Amerikas Misstrauensantrag gegen das Establishment
Von Ulf Poschardt
Chefredakteur
Donald Trump hat das Gesicht der bürgerlichen Rechten im freien Westen radikal verändert. Nie hat ihn jemand ernst genommen, die Attacken gegen ihn waren blindwütig. Jetzt wird er wieder Präsident der Vereinigten Staaten. Worauf sich der Westen nun einstellen sollte..
(welt.de. Sonst kommt die Kavallerie.)

(Symbolbild)

Lehrstück  misslungener Propaganda

Von MEINRAD MÜLLER

Wäre es nach Spiegel, WELT, Focus, ARD und ZDF gegangen, läge Trump im Straßengraben, während Harris triumphierend auf dem gelben Wagen von Millionen bejubelt durch die Straßen gezogen wäre. Der eigentliche Wahlverlierer heißt: Propaganda. Die Pressemaschinerie, mit Steuergeldern geschmiert, manipulierte Leser und Zuschauer in höchstem Maße. Über 70 Prozent der Deutschen hassten Trump und vergötterten Kamala Harris.

Nachdem landauf, landab das Gleiche zu lesen war – Trump habe nicht die geringste Chance –, kann davon ausgegangen werden, dass die Leitlinie der Propaganda ganz oben festgelegt wurde. Selbst die kleinste regionale Heimatzeitung durfte keine Pro-Trump-Analyse verbreiten, obwohl die Spatzen es längst von den Dächern pfiffen.

Volksempfänger 2024
An der Nase herumgeführt wurden Millionen von Deutschen, eingenordet auf die Verächtlichmachung des 45. US-Präsidenten, der auf keinen Fall auch der 47. werden durfte. Erneut, wie schon 1933, erleben wir die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung. Wer die Macht hinter den Fernsehapparaten, die Macht hinter den Redaktionen besitzt, der darf die dümmsten Annahmen als Wahrheit verkünden.

Auch in den USA trompeteten die großen TV-Sender einstimmig gegen Donald Trump. Beschämt ob ihrer Lügenmärchen müssten sie jetzt in Sack und Asche gehen und vor ihren Zuschauern Abbitte leisten. Wie bereits 2016, wo laut US- und deutscher Presse Hillarys Siegchancen bei 90 Prozent lagen, liegen die Propagandareiter wieder völlig falsch.

Den Kopf verdreht
Sollte den Zuschauern nun endlich ein Licht aufgehen, dass sie zu Opfern gemacht wurden? Wem jahrelang eingehämmert wird, der erleidet durch diese Hammerschläge Schaden. Das eigene Denken wird beschädigt, weil die Hammerschläge Spuren hinterlassen. Und weil die Hammerschläge im gleichen Takt aus den Lautsprechern kommen, marschieren die Zuschauer folglich dann auch im Gleichschritt.

Die katastrophale Erfahrung, wozu Gleichschrittmarschieren führt, sollte uns lehren, nicht im Gleichschritt zu denken, auch wenn die Trommler auf das Trommelfell mit dem Baseballschläger einschlagen. Eine eigene Meinung zu haben, war schon immer ein Zeichen von Intelligenz. Heißt es nicht: „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“?

Dieses Lehrstück der misslungenen Propaganda soll uns wieder aufrichten, wieder stolz machen auf unseren gesunden Menschenverstand, der vornehmlich in den freien Medien noch widerhallte, während die angeblich „sozialen“ Medien mit Maulkörben, Verbannung und Sperre jeden traktierten, der nicht vom Notenblatt der Herrschenden sang.
(pi-news.net)

 

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Historisches Comeback:

Trump triumphiert bei US-Wahl!

Trump oder Harris, wer wird nächster Präsident der USA? Diese Frage stellt man sich seit Monaten hier und auch auf der anderen Seite des Atlantik. Heute kommt alles zu einem Ende.

Zuverlässige Informationen oder gar kurzweilige Sendungen zu dem Thema in deutscher Sprache sind rar. Die etablierten Medien schreiben vor allem bei ihren linken US-Kollegen ab und die unterschlagen nur zu gerne wichtige, aber nicht ins Bild passende Informationen.

Was also tun, wenn man als Nachteule die US-Politik verfolgen will? Die Jungs von der Krautzone schaffen Abhilfe und streamen heute Abend ab 20 Uhr mit offenem Ende. Mit Maximilian Kneller (Bundestagskandidat aus Bielefeld und Krautzone-Redakteur) und Krysztof Walczak (Bürgerschaftsabgeordneter aus Hamburg) hat Chefredakteur Florian Müller sich fachkundige Unterstützung für den Livestream hinzugezogen.

Auch der Deutschlandkurier berichtet von 0 bis 8 Uhr Mittwoch Morgen mit folgenden Gästen über die US-Wahl: Petr Bystron, Karsten Hilse, Ketzer der Neuzeit, Daniel Matissek, Michael Werner, Boris T. Kaiser, Dr. Seuch, Julian Plütz, Harlekin, Conava, CEO, Giovanni Deriu, Philipp Zank, Christian Jung, Oliver Flesch und DK-Chefredakteur David Bendels.

Am Mittwoch berichtet ebenfalls Tichys Einblick ab 6 Uhr früh LIVE über die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. Zu Gast sind unter anderem Peter Hahne, Fred Irwin, Fritz Vahrenholt, Susanne Heger und viele weitere.

COMPACT berichtet auch von vor Ort:
NIUS ist am Mittwoch ab 4 Uhr mit einem großen US-Wahl-Spezial LIVE am Start, u.a. mit Wolfgang Herles, Ralf Schuler, Alexander Kissler, Sebastian Kurz und Julian Reichelt.

Wer lieber hören will statt sehen, für den bringt der Kontrafunk die einzige Wahlparty für The Real Donald im deutschsprachigen Radio. Drei Stunden live mit Collin MacMahon, Susanne Heger, Joachim Steinhöfel, Markus Vahlefeld, Roger Letsch, Heinz Theisen, Matthias Matussek, Max Otte u.a. – Moderation: Burkhard Müller-Ullrich.
(pi-news.net)

Oliver M. Haynold, Gastautor
Woher kommt Trumps Triumph?
Es hieß immer, dass diese Präsidentenwahl ein ganz knappes Rennen werden würde, stattdessen ist es ein klarer Sieg für Trump. Wie konnte er das schaffen? .. es gibt grundlegende Tendenzen, die den Ausgang teilweise erklären.Erstens: Amerika wollte Veränderung, wenn auch nicht unbedingt Trump. ..In dieser Stimmung erklärte Kamala Harris kürzlich im Fernsehen, sie hätte nichts anders gemacht als die Biden-Regierung. Ein uneingeschränktes „weiter so“ bedient keine Wechselstimmung... Harris‘ Verachtung zeigte sich in der Beschimpfung Donald Trumps als „Faschist“, vermutlich ohne in der Lage zu sein, diesem Wort irgendeine spezifische Bedeutung zu geben, ganz sicher jedenfalls, ohne in der Lage zu sein, die Entstehung der Fasci Italiani di Combattimento geistes- oder politikgeschichtlich zu erklären. Diese Beleidigung trifft auch die Hälfte des Landes, die Trump unterstützt. Sie ist keine politische Be-, sondern eine soziale Verurteilung. Diese Verachtung erhielt nun auf dem Wahlzettel ihre Quittung.
(achgut.com. IQ statt AQ? Kulturkampf Propaganda  gegen Journalismus. Die Amis sind nicht so blöd wie deutsche Medien sie gehalten haben.)

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Das größte demokratische Comeback aller Zeiten

Von WOLFGANG HÜBNER

Wer noch einen Sinn für historische Ereignisse hat, ist in der vergangenen Nacht Zeuge eines solchen Geschehens geworden. Donald Trump, der nach der fragwürdigen Abwahl vor vier Jahren am Boden lag, von allerlei Gerichten verfolgt und sogar polizeilich vorgeführt wurde; Donald Trump, der übelsten Rachegelüsten ausgesetzt war und kürzlich nur ganz knapp dem Tode bei einem Attentat entrann – dieser Donald Trump, nun schon 78-jährig, ist noch einmal zum US-Präsidenten gewählt worden. Das ist zweifellos das größte demokratische Comeback der Weltgeschichte!

Was für unsere deutschen Vasallenzwerge in Politik und Medien für Frust und Fassungslosigkeit sorgt, kann als Triumph der Hoffnung und des Willens der sogenannten „kleinen Leute“ in dem riesigen Land zwischen Atlantik und Pazifik gewertet werden. Die Mehrheit der Amerikaner will einen Mann an der Spitze, der sich um ihre Sorgen kümmert statt überall auf dem Globus regelmäßig zu intervenieren und ebenso regelmäßig dabei zu versagen. Diese Mehrheit wollte keine dauerlachende Marionette der Washingtoner Kriegsclique, deren Umtriebe soviel Unheil gebracht hat.

Weil Trump sowohl eine republikanische Mehrheit im Senat wie im Kongress hinter sich haben wird, kann er bis zu den Zwischenwahlen in zwei Jahren der König von Amerika sein – und er wird diese gegen alle Wahrscheinlichkeit geschenkte Zeit mit Sicherheit nutzen wollen. Natürlich ist das eine ganz düstere Perspektive für all jene in Deutschland und Europa, die nie und nimmer mit der Rückkehr Trumps gerechnet haben und mit einem unbesorgten Weiter so mit Kamala Harris kalkuliert hatten.

Dass ausgerechnet EU-Buhmann Viktor Orban ein besonders guter Freund Trumps ist, wird bei Ursula von der Leyen zu einigen (hochverdienten) Panikattacken geführt haben. Das Wahlresultat in den USA kann auch nicht beruhigend auf die Wackelampel wirken, die vielleicht schon heute platzen könnte. Nur ist Deutschland weit entfernt davon, eine politische Figur von der Härte und dem Format wie Trump zu haben. Buntland glänzt mit Scholz, Baerbock und Merz, die bald allesamt nach Washington fahren und ihren Diener vor dem deutschstämmigen Präsidenten absolvieren müssen. Freuen wir uns heute einfach auch darauf. Good luck, Donald Trump!
(pi-news.net)

 

Der 4. November 1989 aus heutiger Sicht

Von RAINER K. KÄMPF

In Berlin macht sich die politische Klasse mal wieder der kulturellen Aneignung schuldig. Den 4. November 1989. Den Tag, der die DDR veränderte, der Deutschland veränderte und das Leben, dessen Entwürfe und Verlauf von Millionen Menschen.

Etwas, was uns betrifft, woran die heutigen Totengräber des danach geeinten Deutschlands nicht den geringsten Anteil hatten. Also, einfach mal die Klappe halten.

Und um es gleich vorwegzuschicken: Wir wollten damals den zweiten deutschen Staat verändern, reformieren. Sicher demokratisch. Aber Eure Demokratie und deren entartete Auswüchse, das wollten wir garantiert nicht.

Es waren damals auf dem Berliner Alexanderplatz auch keine Rufe nach einer Wiedervereinigung zu hören. An die glaubten vielleicht ein paar Exoten, der aufgewühlte Demonstrant jedoch nicht.

Dieser 4. November öffnete ein Fenster, um uns zu zeigen, was von da ab möglich sein könnte. Wir hatten die Chance, einen Kurs einzuschlagen, der sicher in Richtung einheitliches Deutschland geführt hätte. Nur wäre es dann eine Vereinigung gewesen und kein bedingungsloser Beitritt unter Aufgabe unseres damaligen Landes. Und nein, hört auf, jetzt zu argumentieren, wir wären wirtschaftlich am Ende gewesen. Die DDR war der stärkste RGW-Staat (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe). Sehen wir uns 2024 andere an, Ungarn, Slowakei, Tschechien und Polen, so sind sie nicht im Siechtum versunken. Im Gegenteil: die entbehren mancher Sorgen, die uns derzeit quälen.

Wir waren auch nicht arm. Unser Grundbesitz umfasste rund 108.000 km². Wir waren Millionen richtige echte Fachkräfte. Gebildet, ausgebildet, mit dem Willen zur Leistung und der Flexibilität. Unsere Städte waren sicher, die Kinder lernten in der Schule rechnen und vernünftig deutsch lesen, schreiben und sprechen. Klar, wir hatten auch eklatanten Mangel. Mit lediglich zwei Geschlechtern waren wir deutlich eingeschränkt, nutzten aber die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, um den sozialistischen Alltag einfallsreich aufzupeppen.

Die Wahlen hatten so ungefähr den gleichen Effekt wie heute, wobei die Konformität der Ergebnisse die Behörden enthob, zuweilen die Bilder in den Amtsstuben zu wechseln. Am allgemeinen Verlauf änderte sich damals wie heute nichts.

Der Tag sollte für uns Ehemalige auch kein Tag des Jubels sein. Ein Tag der stillen Einkehr und der Reflexion. Heute wissen wir um die Fehler und Versäumnisse. Wir haben nicht vergessen, welche Kraft Hunderttausende ausstrahlen. Wir wissen, dass wir das können. Wirklich?
(pi-news.net)

Buch des Jahres: „Der Westen im Niedergang“

Von WOLFGANG HÜBNER

In der Ukraine gehen NATO und EU einer historischen Niederlage entgegen, die es ohne westliche Skrupellosigkeit und Hybris nie geben würde. Diese Niederlage, die auf ukrainischer wie auch russischer Seite schon hunderttausende tote, verstümmelte und traumatisierte militärische und zivile Opfer gefordert hat, kann nur noch durch eine westliche Eskalation des Krieges (vielleicht) verhindert werden – nämlich dann, wenn ein atomarer Weltkrieg nicht gescheut wird. Eine Entscheidung darüber fällt auch bei der Wahl des US-Präsidenten am kommenden Dienstag.

Auf diesen Tag wollte der renommierte französische Soziologe, Historiker und Anthropologe Emmanuel Todd nicht warten, als er sein neues Buch „Der Westen im Niedergang“ verfasste. Mit seiner brillanten Analyse der Entstehung, politischen Kräfte und Perspektiven des Ukraine-Krieges setzt sich Todd in provokativen, aber wohlbegründeten Widerspruch zur absolut vorwiegenden Interpretation des Geschehens in den westlichen Regierungen, Medien und dienstbaren Denkfabriken. Todd, selbst ein liberaler Intellektueller, tut das als unbeirrbarer Wissenschaftler, der mit Fakten statt Meinungen überzeugen will.

Das gelingt dem Franzosen offenbar so gut, dass sein Buch bislang in den USA noch keinen Verlag gefunden hat. Doch wie seine vielen Bücher in der Vergangenheit erscheinen Übersetzungen von „Der Westen im Niedergang“ in etlichen Ländern, seit einigen Tagen auch in Deutschland. Gerade für die deutschen Leser hat Todd ein fast beschämend deutschfreundliches Geleitwort sowie aktualisiertes Nachwort geschrieben. Es fällt allerdings schwer, in Kenntnis der einheimischen Kriegstreiber wie Baerbock, Merz, von der Leyen und Kiesewetter die Hoffnungen des Autors auf eine künftige positive Rolle Deutschlands in Europa zu teilen.

Keinerlei Schwierigkeiten jedoch gibt es für nachdenkliche Leser, Todds Argumentation in den klug logisch aufgebauten elf Kapiteln seines 336 Seiten umfassenden Werks zu folgen. Denn der Mann, der bereits 1976 aufgrund einer soziologischen Analyse den Zusammenbruch der Sowjetunion prognostiziert hat, schreibt verständlich und lässt sich von Propaganda wie „russischer Angriffskrieg“ oder der absurden Verteufelung Putins nicht davon abhalten, die wirklichen Interessen an und in dem Krieg zu verstehen und zu benennen.

Todds Urteil über die Rolle des Westens ist niederschmetternd: Die Ukraine und ihre Menschen wurden und werden geopfert, um Russland eine finale geopolitische Niederlage zu bereiten. Doch die Kalkulation der Achse Washington-London-Warschau-Kiew, Moskau in die Knie zu zwingen, geht nicht auf. Stattdessen haben die Biden-USA, das verarmte, aber kriegssüchtige Großbritannien, die EU und ganz besonders Deutschland unzählige Milliarden Euro, die viel sinnvoller anders investiert worden wären, in einem Projekt verschwendet, das nun scheitert.

Es ist im Rahmen dieser Buchvorstellung nicht möglich, Todds Darstellung der historischen Tragödie auch nur annähernd umfassend zu würdigen. Diese Aufgabe soll den Lesern überlassen bleiben, auf die eine aufregende und bereichernde Lektüre des Sachbuchs des Jahres wartet. Schnell kaufen und lesen!

» Emmanuel Todd: „Der Westen im Niedergang“
(pi-news.net)

(Symbolbild)

Lehrstück  misslungener Propaganda

Von MEINRAD MÜLLER

Wäre es nach Spiegel, WELT, Focus, ARD und ZDF gegangen, läge Trump im Straßengraben, während Harris triumphierend auf dem gelben Wagen von Millionen bejubelt durch die Straßen gezogen wäre. Der eigentliche Wahlverlierer heißt: Propaganda. Die Pressemaschinerie, mit Steuergeldern geschmiert, manipulierte Leser und Zuschauer in höchstem Maße. Über 70 Prozent der Deutschen hassten Trump und vergötterten Kamala Harris.

Nachdem landauf, landab das Gleiche zu lesen war – Trump habe nicht die geringste Chance –, kann davon ausgegangen werden, dass die Leitlinie der Propaganda ganz oben festgelegt wurde. Selbst die kleinste regionale Heimatzeitung durfte keine Pro-Trump-Analyse verbreiten, obwohl die Spatzen es längst von den Dächern pfiffen.

Volksempfänger 2024
An der Nase herumgeführt wurden Millionen von Deutschen, eingenordet auf die Verächtlichmachung des 45. US-Präsidenten, der auf keinen Fall auch der 47. werden durfte. Erneut, wie schon 1933, erleben wir die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung. Wer die Macht hinter den Fernsehapparaten, die Macht hinter den Redaktionen besitzt, der darf die dümmsten Annahmen als Wahrheit verkünden.

Auch in den USA trompeteten die großen TV-Sender einstimmig gegen Donald Trump. Beschämt ob ihrer Lügenmärchen müssten sie jetzt in Sack und Asche gehen und vor ihren Zuschauern Abbitte leisten. Wie bereits 2016, wo laut US- und deutscher Presse Hillarys Siegchancen bei 90 Prozent lagen, liegen die Propagandareiter wieder völlig falsch.

Den Kopf verdreht
Sollte den Zuschauern nun endlich ein Licht aufgehen, dass sie zu Opfern gemacht wurden? Wem jahrelang eingehämmert wird, der erleidet durch diese Hammerschläge Schaden. Das eigene Denken wird beschädigt, weil die Hammerschläge Spuren hinterlassen. Und weil die Hammerschläge im gleichen Takt aus den Lautsprechern kommen, marschieren die Zuschauer folglich dann auch im Gleichschritt.

Die katastrophale Erfahrung, wozu Gleichschrittmarschieren führt, sollte uns lehren, nicht im Gleichschritt zu denken, auch wenn die Trommler auf das Trommelfell mit dem Baseballschläger einschlagen. Eine eigene Meinung zu haben, war schon immer ein Zeichen von Intelligenz. Heißt es nicht: „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“?

Dieses Lehrstück der misslungenen Propaganda soll uns wieder aufrichten, wieder stolz machen auf unseren gesunden Menschenverstand, der vornehmlich in den freien Medien noch widerhallte, während die angeblich „sozialen“ Medien mit Maulkörben, Verbannung und Sperre jeden traktierten, der nicht vom Notenblatt der Herrschenden sang.
(pi-news.net)

 

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Historisches Comeback:

Trump triumphiert bei US-Wahl!

Trump oder Harris, wer wird nächster Präsident der USA? Diese Frage stellt man sich seit Monaten hier und auch auf der anderen Seite des Atlantik. Heute kommt alles zu einem Ende.

Zuverlässige Informationen oder gar kurzweilige Sendungen zu dem Thema in deutscher Sprache sind rar. Die etablierten Medien schreiben vor allem bei ihren linken US-Kollegen ab und die unterschlagen nur zu gerne wichtige, aber nicht ins Bild passende Informationen.

Was also tun, wenn man als Nachteule die US-Politik verfolgen will? Die Jungs von der Krautzone schaffen Abhilfe und streamen heute Abend ab 20 Uhr mit offenem Ende. Mit Maximilian Kneller (Bundestagskandidat aus Bielefeld und Krautzone-Redakteur) und Krysztof Walczak (Bürgerschaftsabgeordneter aus Hamburg) hat Chefredakteur Florian Müller sich fachkundige Unterstützung für den Livestream hinzugezogen.

Auch der Deutschlandkurier berichtet von 0 bis 8 Uhr Mittwoch Morgen mit folgenden Gästen über die US-Wahl: Petr Bystron, Karsten Hilse, Ketzer der Neuzeit, Daniel Matissek, Michael Werner, Boris T. Kaiser, Dr. Seuch, Julian Plütz, Harlekin, Conava, CEO, Giovanni Deriu, Philipp Zank, Christian Jung, Oliver Flesch und DK-Chefredakteur David Bendels.

Am Mittwoch berichtet ebenfalls Tichys Einblick ab 6 Uhr früh LIVE über die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. Zu Gast sind unter anderem Peter Hahne, Fred Irwin, Fritz Vahrenholt, Susanne Heger und viele weitere.

COMPACT berichtet auch von vor Ort:
NIUS ist am Mittwoch ab 4 Uhr mit einem großen US-Wahl-Spezial LIVE am Start, u.a. mit Wolfgang Herles, Ralf Schuler, Alexander Kissler, Sebastian Kurz und Julian Reichelt.

Wer lieber hören will statt sehen, für den bringt der Kontrafunk die einzige Wahlparty für The Real Donald im deutschsprachigen Radio. Drei Stunden live mit Collin MacMahon, Susanne Heger, Joachim Steinhöfel, Markus Vahlefeld, Roger Letsch, Heinz Theisen, Matthias Matussek, Max Otte u.a. – Moderation: Burkhard Müller-Ullrich.
(pi-news.net)

Oliver M. Haynold, Gastautor
Woher kommt Trumps Triumph?
Es hieß immer, dass diese Präsidentenwahl ein ganz knappes Rennen werden würde, stattdessen ist es ein klarer Sieg für Trump. Wie konnte er das schaffen? .. es gibt grundlegende Tendenzen, die den Ausgang teilweise erklären.Erstens: Amerika wollte Veränderung, wenn auch nicht unbedingt Trump. ..In dieser Stimmung erklärte Kamala Harris kürzlich im Fernsehen, sie hätte nichts anders gemacht als die Biden-Regierung. Ein uneingeschränktes „weiter so“ bedient keine Wechselstimmung... Harris‘ Verachtung zeigte sich in der Beschimpfung Donald Trumps als „Faschist“, vermutlich ohne in der Lage zu sein, diesem Wort irgendeine spezifische Bedeutung zu geben, ganz sicher jedenfalls, ohne in der Lage zu sein, die Entstehung der Fasci Italiani di Combattimento geistes- oder politikgeschichtlich zu erklären. Diese Beleidigung trifft auch die Hälfte des Landes, die Trump unterstützt. Sie ist keine politische Be-, sondern eine soziale Verurteilung. Diese Verachtung erhielt nun auf dem Wahlzettel ihre Quittung.
(achgut.com. IQ statt AQ? Kulturkampf Propaganda  gegen Journalismus. Die Amis sind nicht so blöd wie deutsche Medien sie gehalten haben.)

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Das größte demokratische Comeback aller Zeiten

Von WOLFGANG HÜBNER

Wer noch einen Sinn für historische Ereignisse hat, ist in der vergangenen Nacht Zeuge eines solchen Geschehens geworden. Donald Trump, der nach der fragwürdigen Abwahl vor vier Jahren am Boden lag, von allerlei Gerichten verfolgt und sogar polizeilich vorgeführt wurde; Donald Trump, der übelsten Rachegelüsten ausgesetzt war und kürzlich nur ganz knapp dem Tode bei einem Attentat entrann – dieser Donald Trump, nun schon 78-jährig, ist noch einmal zum US-Präsidenten gewählt worden. Das ist zweifellos das größte demokratische Comeback der Weltgeschichte!

Was für unsere deutschen Vasallenzwerge in Politik und Medien für Frust und Fassungslosigkeit sorgt, kann als Triumph der Hoffnung und des Willens der sogenannten „kleinen Leute“ in dem riesigen Land zwischen Atlantik und Pazifik gewertet werden. Die Mehrheit der Amerikaner will einen Mann an der Spitze, der sich um ihre Sorgen kümmert statt überall auf dem Globus regelmäßig zu intervenieren und ebenso regelmäßig dabei zu versagen. Diese Mehrheit wollte keine dauerlachende Marionette der Washingtoner Kriegsclique, deren Umtriebe soviel Unheil gebracht hat.

Weil Trump sowohl eine republikanische Mehrheit im Senat wie im Kongress hinter sich haben wird, kann er bis zu den Zwischenwahlen in zwei Jahren der König von Amerika sein – und er wird diese gegen alle Wahrscheinlichkeit geschenkte Zeit mit Sicherheit nutzen wollen. Natürlich ist das eine ganz düstere Perspektive für all jene in Deutschland und Europa, die nie und nimmer mit der Rückkehr Trumps gerechnet haben und mit einem unbesorgten Weiter so mit Kamala Harris kalkuliert hatten.

Dass ausgerechnet EU-Buhmann Viktor Orban ein besonders guter Freund Trumps ist, wird bei Ursula von der Leyen zu einigen (hochverdienten) Panikattacken geführt haben. Das Wahlresultat in den USA kann auch nicht beruhigend auf die Wackelampel wirken, die vielleicht schon heute platzen könnte. Nur ist Deutschland weit entfernt davon, eine politische Figur von der Härte und dem Format wie Trump zu haben. Buntland glänzt mit Scholz, Baerbock und Merz, die bald allesamt nach Washington fahren und ihren Diener vor dem deutschstämmigen Präsidenten absolvieren müssen. Freuen wir uns heute einfach auch darauf. Good luck, Donald Trump!
(pi-news.net)

 

 

(tutut) - Es ist Zeit, vom Extremismus der Mitte zu sprechen, wenn noch immer rund 30 Prozent bei Umfragen auf die CDU setzen, die längst eine linksgrüne Partei nach der Ummodelung durch ihre Kanzlerin von Rechtskonservativ zum Sozialismus ist. Sie wiederholte nicht Hitlers Fehler:  "Wir haben die linken Klassenkämpfer liquidiert, aber leider haben wir dabei vergessen, auch den Schlag gegen rechts zu führen. Das ist unsere große Unterlassungssünde“. (Februar 1945). Manfred Kleine-Hartlage  deutet  in "Die Sprache der BRD"  auf das

Mittengedränge hin, wenn er den "immer hysterischeren Kampf gegen 'Rechts' "als gegen die Sachwalter der Interessen des eigenen Volkes" gerichtet sieht, "der mit seiner Gesinnungsjustiz  und seinem Denunziantenunwesen allmählich Züge  einer mittelalterlichen Hexenjagd annimmt" und sieht darin "nur die ersten Vorboten eines neuen Totalitarismus, der erforderlich werden wird, um die Illusion eines gesellschaftlichen 'Friedens'  zu  erzwingen, den die Gesellschaft,  solange sie nicht ''multikulturell' war, dem Staat frei Haus geliefert hat. Wie jeder andere   Vielvölkerstaat  der Geschichte wird auch die  BRD und die anderen EU-Staaten ihrer ethischen Konflikte auf die Dauer nur mit diktatorischer Gewalt und durch Suspendierung der Bürgerrechte Herr werden".  Welche Alternative hätte denn dieEUdSSR? Asien oder Amerika? "Moldaus knappes Bekenntnis zu Europa".  Krieg der Knöpfe: "Kopf-an-Kopf-Rennen in den USA - Der Republikaner Donald Trump und die Demokratin Kamala Harris kämpfen mit harten Bandagen um die Präsidentschaft. 244 Millionen Menschen sind aufgerufen, über Joe Bidens Nachfolge zu entscheiden". Ganz was Neues. Ist der Papst noch immer katholisch? "Bischöfe uneins bei Reformen - Die von

mehreren Bischöfen und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken angestoßene Debatte zu Reformen in der Kirche muss weiterhin auf vier konservative Vertreter - drei davon aus Bayern - verzichten". Solange es sie noch gibt, Arzt oder Apotheker fragen: "Noch weniger Apotheken - Die Krise der Branche verschärft sich. Seit Jahresbeginn bundesweit 384 Geschäftsaufgaben". Frau weisse Bescheid: "Die Angst der Männer vor dem Arzt - Geht es um die eigene Gesundheit, scheint das starke Geschlecht schwach. Einen Arzt suchen viele erst auf, wenn Schmerzen unerträglich sind. Doch der Preis dafür ist oft hoch". Nichts ist alternativlos. "Rauschtrinken nimmt wieder zu".  Oder gleich mit frau  ihrem Hmmel nahe: "20 Minuten heile Welt: Warum jeder einmal Gleitschirmfliegen sollte ...  Unsere Reporterin hat es getestet". Man kann aber auch gleich Kultur genießen, wo einst Einkaufen Freude machte. "Eindrücke vom Martinimarkt in Spaichingen - Nachdem der Martinimarkt in Spaichingen im Vorjahr abgesagt worden war, dauerte er diesmal länger. War das eine gute Idee? Wir haben uns umgehört". Bloß nicht nach TUT: "Mann verprügelt und mit Steinen beworfen". Während einer darüber schreibt, was alle per Boot sehen: - "Wie Deutschlands Wirtschaft die Kehrtwende schaffen kann - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist schlecht. Doch es müssen keine Wunder vollbracht werden, um das Ruder herumzureißen" -  setzt KRÄTSCH  auf Erhalt einer aussterbenden Art im Rückzugsgebiet: "Kretschmann verteidigt Nationalpark Schwarzwald".  

Job-Schock!:
Schaeffler streicht 4700 Stellen
Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler kündigt einen massiven Stellenabbau an: 4700 Arbeitsplätze sollen in Europa wegfallen, 2800 davon allein in Deutschland. Grund: das schwächelnde Industriegeschäft und die Flaute bei Elektroautos. Betroffen seien zehn Standorte in Deutschland und fünf weitere in Europa, teilte das Unternehmen mit, das weltweit 120.000 Menschen beschäftigt. Einen Monat zuvor hatte Schaeffler mit dem Unternehmen Vitesco fusioniert. Ein weiterer Grund für den Umbau sei die Integration von Vitesco, durch die Arbeitsplätze in der Verwaltung wegfallen. ..Schaeffler verspricht sich von dem Umbau Einsparungen von jährlich etwa 290 Millionen Euro bis 2029.
(bild.de. Nach dem Klinikum ist Schaeffler der größte Arbeitgeber Lahrs. (1400 Leute).  Konzernversagen, wenn blindlings der grünen E-Minna der Politik gefolgt wird.)

Nach Insolvenz
Druckhaus Kaufmann in Lahr wird verkauft – weitere 50 Arbeitsplätze fallen weg
Der Fortbestand des Druckhauses Kaufmann ist gesichert, teilt der Insolvenzverwalter mit. Eine Unternehmensgruppe übernimmt den Geschäftsbetrieb, die Zahl der Arbeitsplätze sinkt von 140 auf 90. .
(Badische Zeitung. Die richtige Zeit, um Steuern zu erhöhen. Wann findet in Lahr wieder Politik statt für die Bürger?)

Branche fürchtet ums Überleben
Altkleider-Markt in Gefahr: Billigmode wird in Freiburg zum Problem
Wer jetzt seinen Kleiderschrank für den Winter ausmistet, geht vielleicht auch mal am Altkleidercontainer vorbei. Dort landen aber zunehmend Billigklamotten - und das hat Folgen..
(swr.de. Was gibt`s schon für 200 Baerbock-Millionen?)

Neues Gesetz zur Selbstbestimmung
Die ersten Geschlechtsänderungen im Freiburger Standesamt
(swr.de. Mehr freie Burger?)

Neue Studie der Uni Tübingen
Klimawandel bringt mehr giftige Metalle ins Essen
Überschwemmungen, Brände, Gletscherschmelzen. Der Klimawandel macht sich in immer mehr Bereichen des Alltags bemerkbar. Laut einer Tübinger Studie auch bei den Lebensmitteln...
(swr.de. Und das seit 3,6 Milliarden Jahren ohne  Tübingen.)

Umstrittene Windpark-Fläche
Warum das Ulmer Klimanetz lieber Windräder als Wald will
Der Ulmer Gemeinderat hat zu Jahresbeginn dafür gestimmt, die Fläche eines möglichen Windparks in einem Wald deutlich zu verringern. Ein Klimanetz kämpft für mehr Windräder...
(swr.de. Die Letzten ihrer grünen Art.)

Ursache ist noch unklar
Jungwaldrappe vom Bodensee auf dem Weg ins Winterquartier verendet
Drei Jungvögel und ein erwachsener Waldrapp sind auf ihrem Zug vom Bodensee in Richtung Toskana in den vergangenen Tagen und Wochen verendet. Passiert sei das in einem Tal in der Nähe des Genfer Sees in der Schweiz, so Anne-Gabriela Schmalstieg vom Waldrappteam.Wieso die Vögel gestorben sind, ist laut Waldrappteam derzeit noch unklar. .. Die verbliebenen Tiere der Überlinger Kolonie befänden sich nun aber in ihrem Winterquartier oder seien auf dem Weg dorthin in Norditalien unterwegs.
(swr.de. Wie lange wollen sie noch Schöpfung spielen und der Natur ins Handwerk pfuschen?)

Gehampel mit der Ampel
Pssst. Nicht so laut: Die FDP will Mittwoch die Regierung verlassen
Das jüngste Gerücht: Die FDP verlässt diesen Mittwoch die Ampel. Doch die Bürger bewegt das gar nicht mal mehr so viel - zurecht. Denn voraussichtlich werden SPD und Grüne ohne den dritten Partner weitermachen. Das geht.
VON Mario Thurnes
...Die Politiker produzieren Sätze der Kritik, Angebote, Ulitmaten oder – derzeit arg beliebt – treffen sich zu Gipfeln. Journalisten geben dies ihren Lesern, Hörern und Zuschauern als Top-Nachrichten weiter. Doch für die ist eigentlich nur noch eine Frage interessant: Ist die Koalition jetzt endlich zerbrochen?..
(Tichys Einblick. Eine Ampel, die mit drei Farben gleichzeitig blinkt, ist eine Fehlkonstruktion.)

US-Präsidentschaftswahl
Kretschmann: Sieg Trumps hätte "dramatische Folgen für die Welt"
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Tag der US-Präsidentschaftswahl vor Donald Trump gewarnt. Es sei mit dem Schlimmsten zu rechnen. Am heutigen Dienstag wählen US-Bürgerinnen und -Bürger den nächsten Präsidenten oder die nächste Präsidentin der USA. Umfragen zufolge liegen die amtierende Vizepräsidentin Kamala Harris von der Demokratischen Partei und Ex-Präsident Donald Trump, der für die Republikaner antritt, Kopf an Kopf - der Ausgang des Rennens ist also völlig offen...
(swr.de. Hat niemand vor KRÄTSCH, dem Mao-Ideologen, gewarnt? Nun ist BW ruiniert.)

Teurer Solarboom
EEG-Konto unter Druck und die Kehrseite der Energiewende
Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet in rasantem Tempo voran, und die deutsche Solarbranche erlebt einen regelrechten Boom. Doch ein genauer Blick enthüllt: Statt Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Effizienz offenbart sich ein Konstrukt aus gigantischen Mehrkosten..
(Junge Freiheit. Rechnen können sie nicht.)

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NACHLESE
Stefan Frank
ARD: Desinformationen über Desinformationen
Tagesschau.de berichtete von manipulierten Schwarzen und Latinos, ARD-„Faktenfinderin“ Laura Bisch meint: „Desinformation vor US-Wahl. Maßgeschneidert und zielgerichtet“. Wer die Substanz dieser Story prüft, kriegt das kalte Grausen...tagesschau.de wird vom NDR verantwortet. NDR-Mitarbeiter klagten in der Vergangenheit darüber, „Berichterstattung werde teilweise verhindert und kritische Informationen heruntergespielt“. „Autoren würden abgezogen und Beiträge in den Abnahmen massiv verändert.“ Es gebe beim NDR in Kiel einen „politischen Filter“, Führungskräfte würden wie ‚Pressesprecher der Ministerien’ agieren, die kritischen Themen frühzeitig die Relevanz absprechen.“ Das Hamburger Landgericht untersagte 2023 dem NDR „elf Passagen und damit wesentliche Teile der Berichterstattung“ über den ehemaligen „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt. ..
(achgut.com. Es geht um den totalen Kriech.)
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Entscheidet ein Eichhörnchen die US-Präsidentschaftswahl?
Von MANFRED ROUHS
Auf den letzten Metern wird der US-Präsidentschaftswahlkampf nochmal richtig emotional und schräg. Der Tod eines Eichhörnchens im Gewahrsam der New Yorker Umweltbehörde am vergangenen Mittwoch wurde zum Auslöser einer Schlammschlacht, die ein Schlaglicht auf die politische Streitkultur in Übersee wirft. Das zahme Nagetier war ein Instagram-Star mit 600.000 Followern. Nachdem offenbar ein Neider den Besitzer angezeigt hatte wegen eines Verstoßes gegen das Verbot, Wildtiere zu halten, ließ die New Yorker Umweltbehörde das Tier beschlagnahmen. Dabei soll Peanut Widerstand geleistet und einen Behördenmitarbeiter gebissen haben. Deshalb wurde das Tier auf Tollwut untersucht, für krank befunden und eingeschläfert. Allerdings glaubt kaum jemand an den behördlichen Tollwut-Befund, denn Peanut wirkte bei seinen täglichen Video-Auftritten putzmunter und gesund. So weit, so tragisch. Aber dann wurde der Fall politisch. Irgendjemand fälschte eine Pressemitteilung von Donald Trump, in der es hieß:
„Die Behörden von New York unter ihrer schrecklichen Gouverneurin setzen mehr Energie darauf, ein Eichhörnchen zu finden und zu beseitigen, das allem Anschein nach unschuldig ist, als die unkontrollierte Einwanderung illegaler Einwanderer zu kontrollieren, die in ihren Staat strömen.“
Als der Schwindel aufflog, war es bereits zu spät: Die Erklärung hatte in den sozialen Netzwerken die Runde gemacht und wurde bejubelt. Zahlreiche Trump-Unterstützer gaben echte Erklärungen zu dem Fall ab, der durch einen Hoax zum Politikum geworden war. Darunter der New Yorker Kongressabgeordnete Nick Langworthy, der beklagte: „Im Staat New York haben wir Zufluchtsorte für illegale Einwanderer, während unschuldige Haustiere getötet werden.“ Elon Musk schlug in dieselbe Kerbe und twitterte: „Die Regierung sollte nicht das Recht haben, in dein Haus einzudringen und dein Haustier zu töten! Das ist doch krank.“ Nun kursieren Bilder einer angeblich für den Tod des Eichhörnchens verantwortlichen New Yorker Beamtin, die sich seither nicht mehr auf die Straße traut. Gegen sie und andere Beteiligte des Peanut-Falls werden die übelsten Drohungen ausgesprochen. Peanut hält Politik und Medien in den USA den Spiegel vor. Kurz vor der Zielgeraden wirken die politischen Verhältnisse in den USA wie diejenigen in einer Seifenoper: Die Karikatur einer Demokratie, die offenbar kaum noch jemand ernstnimmt.
(pi-news-net)

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DAS WORT DES TAGES
Wir haben Merkel viel zu verdanken: Umvolkung, Geldverschwendung ins Ausland, Islamisierung, Zerstörung unserer einst sicheren Energieversorgung, eine schrottreife Infrastruktur, desolate Staatsfinanzen, Verstoß gegen eine Vielzahl an Gesetzen und unser Grundgesetz usw. usw. Wir haben dieser Dame wirklich viel zu verdanken, sehr viel! Deutschlands Untergang hat einen Namen. Immerhin hat sie kompetente Nachfolger gefunden. Die grün-linksradikale Studienabbrecher, Ausbildungslose und Lebensunerfahrene setzen Merkel´s Arbeit mit großer Energie fort.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Bei Besuch in Kiew
Baerbock sagt der Ukraine zusätzliche Winterhilfe in Höhe von 200 Millionen Euro zu
Die humanitäre Soforthilfe an die Ukraine wird mit zusätzlichen 200 Millionen Euro aufgestockt. Das erklärte Außenministerin Annalena Baerbock bei ihrem achten Solidaritätsbesuch seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 – bei dem sie sich auch zu einer EU-Mitgliedschaft äußerte..
(welt.de. Sollte sie sich nicht warm anziehen? Leser-Kommentar: "Die gehört vor ein ordentliches Gericht!")

... und da waren’s nur noch zwei!
Ford schrumpft sich aus Deutschland weg
Von Dr. Helmut Becker
Was alten „Automobilhasen“ schon längst klar war, nimmt jetzt weiter Formen an: Der US-Autokonzern Ford befindet sich weiter auf dem Rückzug aus Europa. Ford wird in Deutschland künftig nur noch von zwei Geschäftsführern geleitet, einen Vorsitzenden, also neuen Deutschlandchef wird es nicht mehr geben....Die jetzigen Personalentscheidungen der Konzernmutter entbehren nicht einer etwas bitteren Logik: Wenn Produktion keine große Rolle mehr spielt, ist der Vertrieb ebenfalls nur noch Nebensache. Wozu dann noch „kostspielige“ Geschäftsführer? Benötigt wird zur Abwicklung der Gesellschaft nur ein „Personaler“ ohne persönliche Befindlichkeiten zur alten Belegschaft. Und ein Vertrauensmann aus USA. – Beide sind an Bord. Das war’s dann.
(Tichys Einblick. Fahrräder auf die Autobahn!)

„Zeit, dass sich was dreht“
Herbert Grönemeyer verbietet CDU Nutzung seines Songs
Als Friedrich Merz Ende Oktober beim Treffen der Jungen Union in Halle in den Saal einlief, wurde der Song „Zeit, dass sich was dreht“ gespielt. Herbert Grönemeyer verbietet der CDU nun mit anwaltlicher Hilfe, seinen Song für den Wahlkampf ihres Kanzlerkandidaten zu nutzen..
(welt.de. Will er doch keine Kinder an der Macht?)

Ahmet Refii Dener
Keine Sehnsucht mehr nach der Türkei?
Die Krise in der Türkei und die türkische Flüchtlingspolitik sorgen dafür, dass Deutschland die türkeistämmige Bevölkerung für sich gewinnt, ohne viel dafür zu tun...
(achgut.com. Nicht getürkt?)

Hamburger Flughafen
Bürgergeld-Empfängerin bei Einreise mit Goldschmuck für 15.000 Euro erwischt
Eine 33-jährige Bürgergeld-Empfängerin ist nach fast fünf Wochen im Iran nach Deutschland zurückgekehrt. Bei der Kontrolle entdeckten die Zollbeamten wertvollen Schmuck..
(focus.de. Deutsche Doofheit für die Welt.)

Fritz Vahrenholt, Gastautor
Habeck zwingt Lufthansa, mit Frittenfett zu fliegen
Die Bundesregierung verteuert mit völlig irren Vorschriften die Flugreisen für die Bürger und beschädigt den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Menschen sollen sich nicht nur kein Auto mehr leisten können, sondern auch nicht mehr fliegen...
(achgut.com. Bratwurst for Wirtschaftsminister!)

Manfred Haferburg
CDU-Energiewendehälse – 12 Seiten Heuchelei, Ideologie und Maskierung
Nahezu zeitgleich sind zwei Schriften zur Energiepolitik erschienen. Eine von der Achse des Guten und eine von der CDU-CSU-Fraktion. Dazwischen liegt der Graben zwischen Realismus und Heuchelei, Haferburg & Humpich und Jens Spahn...
(achgut.com. Merkels Erben machen weiter.)

News-Redaktion
Noch ein Merkelianer will sich zurückziehen
Der CDU-Politiker Helge Braun, ehemaliger Chef des Bundeskanzleramts unter Angela Merkel, tritt bei der Bundestagswahl 2025 nicht erneut an und will sich aus der Politik zurückziehen. .
(achgut.com. Aus welcher Politik?)

Corona-Aufarbeitung
Im Namen des Volkes? Prozess wegen Polizeigewalt wurde eingestellt
Von Gastautor Eddie Lange
Das Verfahren gegen den Polizeibeamten Dominik H. (35) wurde gegen Zahlung von 6000 Euro eingestellt. 3000 Euro davon gehen an das Opfer, dessen Leben auf einer Corona-Demo durch Polizeigewalt zerstört wurde. .
(Tichys Einblick. Und Deutschland wurde gerettet.)

Insa-Erhebung
Umfrage zeigt enge Verbindung zwischen Trump und AfD
Die Deutschen glauben mit großer Mehrheit, Harris gewinnt die US-Wahl. Nur die AfD-Wähler und eine Altersgruppe sehen das anders. Und welche deutsche Partei würde von einem Trump-Sieg profitieren?..
(Junge Freiheit. Darf die AfD in den USA regieren?)

Zweites Jahr in Folge
Warum der Stromverbrauch der Industrie einbricht
Ein Erfolg für die Grünen? Der Energieverbrauch der deutschen Industrie geht spürbar zurück. Doch mit den Bemühungen der Ampel hat das nur bedingt zu tun...Der Rückgang stehe demnach im direkten Zusammenhang mit der sinkenden Produktion. Insbesondere die sogenannten energieintensiven Branchen wie etwa die Chemie- und Metallindustrie seien betroffen. In diesen Zweigen, auf die mehr als 74 Prozent des Energieverbrauchs zurückgehen, sank der Verbrauch im vergangenen Jahr um 11,2 Prozent..
(Junge Freiheit. Lagerfeuer gehen auch ohne Strom.)

(imm.nrw)

Josef Kraus, Tichys Einblick: "Zynische Frage: Kommt demnächst in neun Sprachen eine Großplakat-Aktion mit dem Titel #NEIN heißt NEIN! Oder mit dem – kulturell unsensiblen – biblisch-christlichen „Gebot“: #DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN! #DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIB! Auf dass sich Mädchen und Frauen auch nachts wieder furchtlos auf die Straßen trauen dürfen?"

 

 

Ist der Geburtenrückgang politisch gewollt oder Folge des Zeitgeists?

Von JOHANNES RESCH*

Angesichts der dramatischen Veränderung der Altersstruktur in Deutschland ist zu fragen, warum es trotz der vorhersehbaren Probleme insbesondere in der Altersversorgung mit Renten, Pensionen und Pflege zu einem zunehmenden Mangel an Kindern in unserer Gesellschaft gekommen ist. Was spielt hier eine Rolle? Werden die Menschen im fortpflanzungsfähigen Alter immer unfruchtbarer oder unwilliger, Kinder in die Welt zu setzen?

Spielen Umweltgifte in der Nahrung, im Wasser oder Klimaängste eine Rolle? Sind überlange akademisierte Ausbildungswege, Karrierewünsche, ein hedonistisches Leben ohne Kinder und Vereinbarungsstress ausschlaggebend für kinderlose Lebenslauf-Entscheidungen? Warum haben wir in Deutschland seit Jahrzehnten eine eklatant hohe Schwangerschafts-Abbruchrate von ca. 100.000 jährlich? Spielen Kinder überhaupt noch eine Rolle in den Lebensentwürfen junger Menschen? Oder werden ursprüngliche Kinderwünsche zu einem großen Teil nicht mehr realisiert, weil unsere Familienpolitik kontra-familienfördernd, ja familienzerstörend wirkt?

Zwei Zitate von Verfassungsrechtlern:
"Die Alterslast wurde kollektiviert, die Kinderlast bleibt Privatsache. Mit dieser Konstruktion bestraft das geltende Rentenrecht die Familie und innerhalb der Familie ganz besonders die nicht oder nicht voll berufstätige Mutter!“ (von Münch, Eva Marie in: Benda, Maihofer, Vogel (Hrsg.), Handbuch des Verfassungsrechts, 2. Auflage, Walter de Gruyter Berlin / New York, 1994, Seite 321).

„Es kann nicht sein, dass ein Ehepaar – bei dem nur der eine ein Leben lang ein Gehalt oder einen Lohn einsteckt – Kinder aufzieht und am Ende nur eine Rente bekommt. Auf der anderen Seite verdienen zwei Ehepartner zwei Renten. Und die Kinder des Paares, das nur eine Rente bekommt, verdienen diese beiden Renten mit. Das ist ein glatter Verfassungsverstoß.“ (Herzog, Roman – Präsident des Bundesverfassungsgerichts 1987–1994, Bundespräsident 1994–1999 – in: „Gesichertes Leben“, Zeitschrift der LVA Baden Ausgabe 4/1996, Seite 4).

Andererseits scheint die Sehnsucht nach Kindern doch groß zu sein, wie die boomende Nachfrage kinderloser Paare in Kinderwunschpraxen vermuten lässt. Bei näherem Hinsehen sind es aber oft Paare, die ihren Kinderwunsch z. B. ausbildungsbedingt nur aufgeschoben haben bis die „biologische Uhr“ abgelaufen ist. Dann ist selbst der Kinderwunsch eine Folge des vorangegangenen Verzichts auf Kinder. Wird bei der heutigen Diskussion um Designerbabys und Leihmutterschaft noch an das Kindeswohl gedacht?

Geburtenziffer von im Schnitt 2,1 Kindern pro Frau anzustreben
Aber was ist gesellschaftspolitisch wünschenswert? Als Verband stimmen wir mit der überwiegenden Auffassung überein, dass unter Beachtung der bei uns erfreulicherweise geringen Kindersterblichkeit eine Zusammengefasste Geburtenziffer (TFR – total fertility rate) von im Schnitt 2,1 Kindern pro Frau anzustreben ist. Da es immer Paare mit einem oder gar keinem Kind geben wird, sind auch Familien mit drei und mehr Kindern erforderlich. Eine geringere Ziffer führt zum Rückgang der Bevölkerung, langfristig zum Arbeitskräftemangel und zu einem Sog für Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen, was neue Probleme schafft. Eine höhere Ziffer überfordert bestehende Ressourcen und ist ebenfalls nicht erstrebenswert.

In Deutschland besteht heute seit mehreren Jahrzehnten eine Ziffer, die weit unter zwei liegt. Daraus ist zu schließen, dass sich die Bedingungen für Familien, Kinder zu erziehen, in dieser Zeit im Rahmen der Gesamtgesellschaft erheblich verschlechtert haben. Als Hauptursache ist zu vermuten, dass unsere Sozialgesetzgebung die Altersversorgung von der Anzahl der Kinder abgekoppelt und stattdessen an die Erwerbstätigkeit angedockt hat. Die Kinder einer Generation finanzieren die Renten und Pensionen aller Rentner und Ruheständler, wobei kinderlose Paare und Alleinstehende in großem Ausmaß profitieren, die Eltern aber verlieren.

Denn es ist sachwidrig, die Rentenanwartschaft vor allem an Erwerbsarbeit zu binden, wenn die Renten ausschließlich von den Kindern der Rentner finanziert werden müssen. Eine Verarmung der Familien ist dann die zwingende Folge, die bei kinderreichen Eltern und Alleinerziehenden besonders deutlich wird. Diese Ungerechtigkeit muss abgeschafft werden. Die Höhe der Altersversorgung muss entweder zwingend die Anzahl der Kinder stärker berücksichtigen oder die finanzielle Belastung durch Kinder mittels eines angemessenen Lastenausgleichs aufheben. Das ist eine zentrale Forderung an die Politik.

Nichts stabilisiert den Menschen so sehr wie eine intakte Familie
Nationale wie internationale Studien haben schon längst aufgezeigt und bewiesen, dass frühkindliche Fremdbetreuung keineswegs auch frühkindliche Bildung bedeutet, sondern dass es stattdessen immer mehr Kinder mit Störungen gibt, darunter viele mit klinischer Relevanz. Die Coronamaßnahmen haben die Familien und besonders die Schulkinder und Studenten zusätzlich belastet. Essstörungen, Depressionen und sozialer Rückzug waren oft die Folgen. Haben die jungen Erwachsenen den Lebensmut, die Lebensfreude auf die Zukunft verloren?

Als „Verband Familienarbeit“ wollen wir hier entgegenwirken. Nichts und niemand stabilisiert den Menschen so sehr wie eine intakte Familie. Sicher wissen wir, dass nicht alle Familien intakt, auch nicht alle vollständig sind mit Großeltern, Vater und Mutter. Wir wissen auch, dass der Staat und die Gesellschaft nicht alle Probleme lösen können, dass es auch erhebliche Stadt-Land-Unterschiede gibt. Auch in uns selbst liegt die Kraft der Stabilisierung: im füreinander Da-Sein bis ins hohe Alter. Statt Einsamkeit gemeinsame Unternehmungen, gemeinsame Mahlzeiten. Zusammen den Alltag, Feste und Krisen durchleben, das geht auch ohne Fernreisen, Designermode und Restaurantbesuche. Familien mit Kindern und Enkeln erfreuen sich am gemeinsamen Kochen, am Mithelfen, auf Ausflügen in die Umgebung. Mut zur Familie haben heißt oft genug Verzicht, verheißt aber auch Halt und Zuversicht. Im besten Fall sogar dauerhaftes Glück! Ohne zahlreiche gesunde, wohlbehaltene und lebensfrohe Kinder hat eine Gesellschaft keine Zukunft! Die Opferbereitschaft vieler Eltern darf aber nicht deren Ausbeutung rechtfertigen.

Diese Zukunft von Familie und Gesellschaft wird in Frage gestellt, wenn die Kinderbetreuungsarbeit zu einer Sonderbelastung für Eltern wird, die den Verzicht auf Kinder immer attraktiver erscheinen lässt. Die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist eine aktuelle Mogelpackung, mit der die Gleichberechtigung der Eltern unmöglich gemacht wird, da die elterliche Familienarbeit als Sonderbelastung der Eltern behandelt wird. Demgegenüber ist die elterliche Kinderbetreuung der Erwerbsarbeit gleichzustellen, wenn Kinder verpflichtet werden, die Altersversorgung der gesamten Rentnergeneration zu finanzieren. Im Gegensatz dazu wird heute sogar die Anerkennung von bis zu drei Erziehungsjahren bei der Rente (sog. Mütterrente) als kleiner Schritt in die richtige Richtung von mancher Seite wieder in Frage gestellt.

Ausgewogenheit zwischen Versorgung von Kindern und Alten
Das Konzept einer Ausgewogenheit zwischen Versorgung von Kindern und Alten wurde bereits 1956 von Wilfrid Schreiber als „Generationenvertrag“ innerhalb einer Familie definiert:
„Die Eltern ziehen die Kinder groß und erwerben dadurch den selbstverständlichen Anspruch, in ihrem Alter von den Kindern unterhalten zu werden.“

Schreiber wollte in seinem Vorschlag gegenüber dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer diesen Vertrag innerhalb der Familien auf die ganze Gesellschaft übertragen, um soziale Sicherheit für alle zu erreichen. Das war die Grundlage der Gesetzlichen Rentenversicherung mit dynamischer Altersrente, die allerdings durch eine gleichwertige dynamische Absicherung der Kinder („Dynamische Kindheits- und Jugendrente“) begründet werden sollte. Adenauer soll aber gesagt haben „Kinder kriegen die Leute immer“ und verzichtete auf diesen zweiten Teil des Vertrages. Dieser Irrtum Adenauers verhinderte die Verwirklichung eines gegenüber den Kindern und Eltern fairen Generationenvertrages. Darunter haben wir bis heute zu leiden, weil das dann verwirklichte System der Altersversorgung einer Enteignung der Eltern gleichkam, die bis heute fortbesteht. Im Übrigen muss dieses System auch die jeweils nachfolgende Generation überfordern, weil sie die Renten des wachsenden Anteils kinderloser Rentner mitfinanzieren müssen.

Die tieferen Gründe für Verzicht auf Kinder und Abbruchwünsche liegen in Einstellungen, die sich zwar nicht unbedingt vollständig aber doch weitgehend auf die bestehenden gesetzlichen Regelungen zurückführen lassen. Soweit das der Fall ist, muss das auch wieder korrigiert werden, wenn unser Grundgesetz ernst genommen wird. Das ist eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft und das zentrale Ziel unseres Verbandes.

* Pressemitteilung des Verbands Familienarbeit e.V.
(pi-news.net)

Die totalitären Methoden muss man ächten

Von Vera Lengsfeld

Ernst Gerber, der Vater meiner Mutter, entstammte einer uralten Bergmannsfamilie, die ihre Wurzeln bis in den Silberbergbau im Erzgebirge zurückführen konnte. Ernst blieb dabei. Er wurde Bergmann. In der Weltwirtschaftskrise wurde er, schon Vater von zwei Kindern, arbeitslos und blieb es bis 1933. Dann bekam er wieder eine Stelle, weil es im Bergbau Tradition war, dass ein ausscheidender Bergmann seinen Nachfolger bestimmen konnte. Der Haken war, dass die Werkleitung von ihm verlangte, Mitglied der NSDAP zu werden. Ernst, SPD-Mitglied bis die Partei verboten wurde, beugte sich dem Druck der Arbeitgeber, die den neuen Machthabern gefällig sein wollten.

Schon zwei Jahre später gewann er den Reichswettbewerb für den besten Bergmann Deutschlands. Vom Preisgeld, 10.000 Reichsmark, finanzierte er ein Studium an der Bergakademie Freiberg, die er mit Bestnoten verließ. Danach wurde er für Leitungsposten eingesetzt. Während des Zweiten Weltkriegs war er Technischer Leiter der Kaligrube Bochnia. Zu den Arbeitern in der Grube gehörten auch Zwangsarbeiter und Lagerhäftlinge. Mein Großvater setzte ein, was er „Kampfbesäufnisse“ mit dem zuständigen SS-Aufseher nannte, durch, dass alle Arbeiter die gleiche Essensration bekamen.

Einmal beobachtete er, dass auf dem Bahnhof von Bochnia ein SS-Mann einen kleinen jüdischen Jungen schlug, der nicht schnell genug in einen Zug gestiegen war. Mein Großvater schritt ein, es kam zu einem Handgemenge. Den eisernen Bergarbeiterfäusten hatte der SS-Mann nicht viel entgegenzusetzen. Mein Großvater entwand ihm den Knotenstock, mit dem der geprügelt hatte. Der Stock stand als Trophäe in seinem Büro, bis er es wegen der anrückenden Roten Armee verlassen musste. Sein Vorgehen in beiden Fällen brachte ihm den Rausschmiss „wegen unarischen Verhaltens“ aus der NSDAP ein. Weitere Konsequenzen gab es nicht. Er war wohl als Fachmann unentbehrlich.

Bevor jemand fragt: Das habe ich der Stasiakte meines Vaters Franz Lengsfeld entnommen, dessen Vergangenheit offenbar gründlich durchleuchtet wurde, als seine Abteilung in der NVA Mitte der Siebzigerjahre von der Hauptverwaltung Aufklärung der Staatssicherheit übernommen wurde.

Ernst Gerber wollte mit seinen engsten Mitarbeitern das Werk in Bochnia als Letzter verlassen. Aber der LKW, mit dem sie am nächsten Morgen fahren wollten, wurde in der Nacht von Angehörigen der Armia Krajowa zerstört oder requiriert. Er ließ also am nächsten Morgen Grubenpferde ans Licht holen und spannte sie vor den letzten verfügbaren Leiterwagen. Bevor er losfuhr, kam sein leitender polnischer Ingenieur zu ihm und gab ihm einen Geleitbrief der Armia Krajowa mit auf den Weg, für den Fall, dass seine Fuhre von der Roten Armee eingeholt werden würde. Darin stand, was er für die Zwangsarbeiter getan hatte. Wenn ihn die SS damit erwischt hätte, wäre das sein Ende gewesen.

In einer Stadt wurde der Wagen angehalten und alle Männer aufgefordert, sich sofort dem Volkssturm anzuschließen. Die Einheit wurde im ersten Stock in einer Schule formiert. Mein Großvater hatte nicht die Absicht, da mitzumachen. Er meldete sich, dass er austreten müsse. „Und dann bin ich ausgetreten.“ Die Toilette befand sich im Erdgeschoss. Mein Großvater verließ sie durch ein enges Fenster. Er wandte sich aber nicht nach Westen, wo er mit großer Wahrscheinlichkeit von den Feldjägern erwischt worden wäre, sondern lief in Richtung Front und dann immer kurz vor der Front bis in die Tschechoslowakei, wo es noch ruhig war und er die Fahrt nach Kassel antreten konnte, wo sich die Firmenzentrale von Kali und Salz befand. Dort hatte man ihn auf die Vermisstenliste gesetzt und für tot gehalten.

Mein Großvater war kein Widerstandskämpfer, sondern gehörte zu den gar nicht so wenigen Deutschen, die während der Nazi-Diktatur anständig geblieben sind. Dazu gehört der Dorftischler, der für die französischen Kriegsgefangenen in seinem Ort gegen den Willen des örtlichen NSDAP-Führers Betten baute, dazu gehören die Bauern, die auf ihrer Flucht aus Ostpreußen von ihren Ostarbeitern begleitet wurden, weil sie gut behandelt worden waren. Dazu gehören die Handwerker, deren Familien nach dem Krieg in der Hungerzeit von ihren ehemaligen Fremdarbeitern aus Frankreich mit Lebensmittelpaketen versorgt wurden. Dazu gehören alle Deutschen, die Verfolgten geholfen haben.

Wenn man sich bei der Beschäftigung mit der Nazidiktatur weniger mit der Psyche der Täter befasst, sondern stattdessen untersucht hätte, was Menschen befähigt, der Diktatur zu widerstehen, wären wir heute nicht in einer Situation, in der die öffentliche Debatte mit der Nazikeule bekämpft wird. Die wichtigste Lehre, dass man die totalitären Methoden ächten muss, ist leider nie wirklich berücksichtigt worden. Das muss sich ändern, wenn wir eine Zukunft haben wollen.
(vera-lengsfeld.de)