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Wer Deutschland wirklich in den Dreck fährt

Von David Cohnen

Es zählt nicht der Charakter im Beichtstuhl, sondern die Bilanz in der Staatskasse und im Maschinenraum der Republik. Wer Deutschland rettet, darf privat ein „Sauhund“ sein – wer Deutschland ruiniert, bleibt auch als moralisch wohlfrisierter Vorzeigeprotestant ein politischer Versager. Genau hier prallt die aktuelle Empörungswelle gegen Jens Spahn auf eine viel größere Heuchelei: Die lautesten Moralpfeifen über Leihmutterschaft sind oftmals dieselben, die bei illegaler Migration, Kriegsrhetorik und ökonomischem Niedergang seit Jahren politisch die Hand am Steuer haben – und den Fuß nicht vom Gas nehmen.

Der bequemste Skandal: Spahn als Projektionsfläche

Die Leihmutterschaft Jens Spahns ist der perfekte Skandal für eine mediensatte, aber analytisch verarmte Öffentlichkeit: persönlich, emotional, moralisch aufgeladen, leicht in eine Schlagzeile zu pressen.
Ein prominenter Politiker, der Leihmutterschaft in Deutschland politisch bekämpft und sie privat im Ausland nutzt, bildet die ideale Figur für den Vorwurf der Doppelmoral – zurecht, wohlgemerkt.

Doch während Journalisten, Parteifreunde und politische Gegner sich am Widerspruch eines „Sauhunds“ abarbeiten, bleibt der eigentliche Skandal unberührt: Diejenigen, die Spahn jetzt mit moralisch erhobenem Zeigefinger zerlegen wollen, sind vielfach dieselben, die in zentralen Zukunftsfragen seit Jahren systematisch die falschen Weichen stellen – oder bewusst verschweigen, wohin ihre Politik führt.

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass Jens Spahn deshalb automatisch rehabilitiert wäre oder alle seine politischen Entscheidungen richtig gewesen wären. Auch er muss sich an seiner gesamten politischen Bilanz messen lassen. Wer ihn wegen eines persönlichen Widerspruchs „schlachtet“, darf jedoch nicht vergessen: Auf diese politische „Schlachtbank“ gehören nicht nur diejenigen, deren Fehler medial besonders sichtbar sind, sondern auch jene, die mit weitreichenden Entscheidungen die Grundlagen des Landes beschädigt haben.

 

Die großen Versäumnisse: Wirtschaft, Staat, Zukunftsfähigkeit

Die Karre Deutschland ist nicht wegen eines Leihmutterschaftsfalls im Graben gelandet, sondern wegen einer langen Reihe politischer Entscheidungen, die:

  • Energieversorgung verteuern und verunsichern, statt Planbarkeit und Verlässlichkeit zu schaffen;
  • industrielle Wertschöpfung zugunsten symbolischer Klimapolitik und regulatorischer Überbietungswettbewerbe strangulieren;
  • öffentliche Infrastruktur verfallen lassen, während Milliarden in schlecht designte Transfers, Bürokratie und Symbolprojekte fließen;
  • Haushalts- und Schuldenpolitik nach innen beschönigen und nach außen als „Verantwortung“ etikettieren, obwohl sie strukturell zukünftige Generationen überlasten.

Wer in dieser Situation Kanzlersätze der Art „am Tag, an dem ich Bundeskanzler werde, werde ich…“ in den Raum stellt – und sie anschließend nicht hält –, begeht keine harmlose rhetorische Unschärfe, sondern einen Vertrauensbruch mit massivem volkswirtschaftlichem Gewicht. Ein gebrochenes Versprechen über Steuern, Sicherheit, Sozialstaat oder Industriestandort betrifft Millionen – nicht nur die moralische Sensibilität eines Feuilletons.

Gegenüber diesen Dimensionen ist Spahns Leihmutterschaft ein normativer Skandal zweiter Ordnung. Wer das anders gewichtet, verwechselt Leitartikel mit Lebensrealität.

Illegale Migration: Kosten, Kontrollverlust, Vertrauensverlust

Ein weiterer Punkt, ist die illegale Migration.
Hier geht es nicht um ein paar formaljuristische Unschärfen, sondern um:

  • die faktische Erosion staatlicher Kontrolle über Einreise, Aufenthalt und Rückführung,
  • die Belastung von Kommunen, Sozialstaat, Wohnungsmarkt, Bildungssystem,
  • den politischen Kontrollverlust, der das Vertrauen der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit des Staates zersetzt.

Wer gleichzeitig die Grenzen des Systems bis zum Anschlag ausreizt, die Folgekosten herunterspielt, Warnungen als „Alarmismus“ diffamiert – und sich dann über Spahns Privatleben als moralisch verwerflich ereifert –, macht deutlich, dass ihm symbolische Aufregung näher liegt als strukturelle Verantwortung.

Illegale Migration ist nicht primär ein moralisches, sondern ein staatliches Funktionsproblem. Wenn ein Land über Jahre hinweg seine Steuerbasis, seine Sicherheitslage, seine Integrationskapazitäten und seine politische Stabilität durch planlose oder ideologisch verengte Migrationspolitik aufs Spiel setzt, ist der „Nachteil für das Volk“ ungleich größer als bei jeder noch so verwerflichen persönlichen Inkohärenz.

Kriegsrhetorik: Moralische Pose statt strategische Vernunft

Hinzu kommt die Kriegsrhetorik – jene Mischung aus moralischer Aufladung, Symbolgesten und eskalationsbereiter Sprache, die:

  • außenpolitische Risiken erhöht,
  • innenpolitische Debatten vergiftet,
  • und gleichzeitig die realen militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Ressourcen ignoriert.

Wer nach außen mit großen Worten hantiert, aber nach innen weder Wehrfähigkeit, wirtschaftliche Resilienz noch diplomatische Handlungsoptionen konsequent stärkt, betreibt symbolische Selbstaufwertung auf Kosten der Bevölkerung. Die Rechnung zahlen diejenigen, die in einer zunehmend unsicheren Weltwirtschaft, in fragilen Lieferketten und unter neuen Sicherheitsrisiken leben und arbeiten müssen.

Auch hier gilt:
Ein Politiker, der privat ein „Sauhund“ ist, aber außenpolitisch nüchtern, deeskalierend und ressourcenbewusst agiert, ist für das Land weniger gefährlich als jemand, der sich rhetorisch als moralischer Feldherr inszeniert und gleichzeitig Wirtschaft, Energieversorgung und Bundeswehr in einem Zustand belässt, der für die nächsten Krisen unzureichend ist.

Die moralische Asymmetrie: „Sauhunde“ vs. Saubermänner

Der Maßstab ist brutal klar und historisch durchaus anschlussfähig:
Lieber ein „Sauhund“, der den Laden zusammenhält, als ein Saubermann, der ihn an die Wand fährt.

Die gegenwärtige politische und mediale Kultur kehrt diese Priorität um:

  • Charakterdebatten, Lifestylefragen, symbolische Haltungen werden zu zentralen Kriterien für politische Bewertung.
  • Ökonomische Vernunft, fiskalische Ehrlichkeit, institutionelle Resilienz, nüchterne Migrations- und Sicherheitspolitik geraten zur Nebensache oder werden hinter moralischen Narrativen versteckt.
  • Figuren wie Spahn dienen als Ventile einer Empörung, die eigentlich gegen die strukturellen Fehlentscheidungen der letzten Jahre und Jahrzehnte gerichtet sein müsste.

So entsteht eine doppelte Täuschung:

  • Die Bevölkerung soll glauben, dass moralisch lupenreine Vorzeigeeliten Garant für „das Gute“ seien.
  • Gleichzeitig werden die großen Fehler in Haushalt, Energie, Migration und Sicherheit als alternativlos, naturwüchsig oder „von außen verursacht“ verkauft.

In dieser Konstellation ist naheliegend:
Wer sich ernsthaft um Deutschland sorgt, wird eher bereit sein, einen charakterlich fragwürdigen, aber strategisch klaren und realitätsbewussten Akteur zu tolerieren – als einen moralisch wohlanständigen, der mit schönen Worten die Grundlagen des Landes erodiert.

Schluss: Der falsche Prozess gegen die falschen Leute

Jens Spahn hat sich mit seiner privaten Entscheidung in einen eklatanten Widerspruch zu seiner politischen Linie gebracht. Er hat sich damit angreifbar gemacht, und Kritik daran ist legitim.
Doch der große politische Prozess, müsste anderswo stattfinden:

  • bei den Kanzlern, die zentrale Versprechen brechen;
  • bei den Parteien, die illegale Migration faktisch dulden und ihre Folgen verschleiern;
  • bei den Kriegsrhetorikern, die moralische Aufrüstung betreiben, ohne die materiellen Grundlagen des Landes zu sichern;
  • bei den wirtschaftspolitischen Architekten, die Deutschland Schritt für Schritt Wettbewerbskraft, Infrastruktur und fiskalische Stabilität kosten.

Solange diese Akteure ihren moralischen Kredit behalten und stattdessen an einem Einzelfall wie Spahn ein Exempel statuiert wird, ist eine Diagnose präzise:
Man „schlachtet“ lieber den „Sauhund“, der einen sichtbaren Widerspruch liefert, als jene, die mit sauberer Sprache und schlechtem Kurs die Karre Deutschland weiter in den Dreck fahren.

Es zählt nicht der Charakter im Beichtstuhl, sondern die Bilanz in der Staatskasse und im Maschinenraum der Republik. Wer Deutschland rettet, darf privat ein „Sauhund“ sein – wer Deutschland ruiniert, bleibt auch als moralisch wohlfrisierter Vorzeigeprotestant ein politischer Versager. Genau hier prallt die aktuelle Empörungswelle gegen Jens Spahn auf eine viel größere Heuchelei: Die lautesten Moralpfeifen über Leihmutterschaft sind oftmals dieselben, die bei illegaler Migration, Kriegsrhetorik und ökonomischem Niedergang seit Jahren politisch die Hand am Steuer haben – und den Fuß nicht vom Gas nehmen.

Der bequemste Skandal: Spahn als Projektionsfläche

Die Leihmutterschaft Jens Spahns ist der perfekte Skandal für eine mediensatte, aber analytisch verarmte Öffentlichkeit: persönlich, emotional, moralisch aufgeladen, leicht in eine Schlagzeile zu pressen.
Ein prominenter Politiker, der Leihmutterschaft in Deutschland politisch bekämpft und sie privat im Ausland nutzt, bildet die ideale Figur für den Vorwurf der Doppelmoral – zurecht, wohlgemerkt.

Doch während Journalisten, Parteifreunde und politische Gegner sich am Widerspruch eines „Sauhunds“ abarbeiten, bleibt der eigentliche Skandal unberührt: Diejenigen, die Spahn jetzt mit moralisch erhobenem Zeigefinger zerlegen wollen, sind vielfach dieselben, die in zentralen Zukunftsfragen seit Jahren systematisch die falschen Weichen stellen – oder bewusst verschweigen, wohin ihre Politik führt.

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass Jens Spahn deshalb automatisch rehabilitiert wäre oder alle seine politischen Entscheidungen richtig gewesen wären. Auch er muss sich an seiner gesamten politischen Bilanz messen lassen. Wer ihn wegen eines persönlichen Widerspruchs „schlachtet“, darf jedoch nicht vergessen: Auf diese politische „Schlachtbank“ gehören nicht nur diejenigen, deren Fehler medial besonders sichtbar sind, sondern auch jene, die mit weitreichenden Entscheidungen die Grundlagen des Landes beschädigt haben.

Die großen Versäumnisse: Wirtschaft, Staat, Zukunftsfähigkeit

Die Karre Deutschland ist nicht wegen eines Leihmutterschaftsfalls im Graben gelandet, sondern wegen einer langen Reihe politischer Entscheidungen, die:

  • Energieversorgung verteuern und verunsichern, statt Planbarkeit und Verlässlichkeit zu schaffen;
  • industrielle Wertschöpfung zugunsten symbolischer Klimapolitik und regulatorischer Überbietungswettbewerbe strangulieren;
  • öffentliche Infrastruktur verfallen lassen, während Milliarden in schlecht designte Transfers, Bürokratie und Symbolprojekte fließen;
  • Haushalts- und Schuldenpolitik nach innen beschönigen und nach außen als „Verantwortung“ etikettieren, obwohl sie strukturell zukünftige Generationen überlasten.

Wer in dieser Situation Kanzlersätze der Art „am Tag, an dem ich Bundeskanzler werde, werde ich…“ in den Raum stellt – und sie anschließend nicht hält –, begeht keine harmlose rhetorische Unschärfe, sondern einen Vertrauensbruch mit massivem volkswirtschaftlichem Gewicht. Ein gebrochenes Versprechen über Steuern, Sicherheit, Sozialstaat oder Industriestandort betrifft Millionen – nicht nur die moralische Sensibilität eines Feuilletons.

Gegenüber diesen Dimensionen ist Spahns Leihmutterschaft ein normativer Skandal zweiter Ordnung. Wer das anders gewichtet, verwechselt Leitartikel mit Lebensrealität.

Illegale Migration: Kosten, Kontrollverlust, Vertrauensverlust

Ein weiterer Punkt, ist die illegale Migration.
Hier geht es nicht um ein paar formaljuristische Unschärfen, sondern um:

  • die faktische Erosion staatlicher Kontrolle über Einreise, Aufenthalt und Rückführung,
  • die Belastung von Kommunen, Sozialstaat, Wohnungsmarkt, Bildungssystem,
  • den politischen Kontrollverlust, der das Vertrauen der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit des Staates zersetzt.

Wer gleichzeitig die Grenzen des Systems bis zum Anschlag ausreizt, die Folgekosten herunterspielt, Warnungen als „Alarmismus“ diffamiert – und sich dann über Spahns Privatleben als moralisch verwerflich ereifert –, macht deutlich, dass ihm symbolische Aufregung näher liegt als strukturelle Verantwortung.

Illegale Migration ist nicht primär ein moralisches, sondern ein staatliches Funktionsproblem. Wenn ein Land über Jahre hinweg seine Steuerbasis, seine Sicherheitslage, seine Integrationskapazitäten und seine politische Stabilität durch planlose oder ideologisch verengte Migrationspolitik aufs Spiel setzt, ist der „Nachteil für das Volk“ ungleich größer als bei jeder noch so verwerflichen persönlichen Inkohärenz.

Kriegsrhetorik: Moralische Pose statt strategische Vernunft

Hinzu kommt die Kriegsrhetorik – jene Mischung aus moralischer Aufladung, Symbolgesten und eskalationsbereiter Sprache, die:

  • außenpolitische Risiken erhöht,
  • innenpolitische Debatten vergiftet,
  • und gleichzeitig die realen militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Ressourcen ignoriert.

Wer nach außen mit großen Worten hantiert, aber nach innen weder Wehrfähigkeit, wirtschaftliche Resilienz noch diplomatische Handlungsoptionen konsequent stärkt, betreibt symbolische Selbstaufwertung auf Kosten der Bevölkerung. Die Rechnung zahlen diejenigen, die in einer zunehmend unsicheren Weltwirtschaft, in fragilen Lieferketten und unter neuen Sicherheitsrisiken leben und arbeiten müssen.

Auch hier gilt:
Ein Politiker, der privat ein „Sauhund“ ist, aber außenpolitisch nüchtern, deeskalierend und ressourcenbewusst agiert, ist für das Land weniger gefährlich als jemand, der sich rhetorisch als moralischer Feldherr inszeniert und gleichzeitig Wirtschaft, Energieversorgung und Bundeswehr in einem Zustand belässt, der für die nächsten Krisen unzureichend ist.

Die moralische Asymmetrie: „Sauhunde“ vs. Saubermänner

Der Maßstab ist brutal klar und historisch durchaus anschlussfähig:
Lieber ein „Sauhund“, der den Laden zusammenhält, als ein Saubermann, der ihn an die Wand fährt.

Die gegenwärtige politische und mediale Kultur kehrt diese Priorität um:

  • Charakterdebatten, Lifestylefragen, symbolische Haltungen werden zu zentralen Kriterien für politische Bewertung.
  • Ökonomische Vernunft, fiskalische Ehrlichkeit, institutionelle Resilienz, nüchterne Migrations- und Sicherheitspolitik geraten zur Nebensache oder werden hinter moralischen Narrativen versteckt.
  • Figuren wie Spahn dienen als Ventile einer Empörung, die eigentlich gegen die strukturellen Fehlentscheidungen der letzten Jahre und Jahrzehnte gerichtet sein müsste.

So entsteht eine doppelte Täuschung:

  • Die Bevölkerung soll glauben, dass moralisch lupenreine Vorzeigeeliten Garant für „das Gute“ seien.
  • Gleichzeitig werden die großen Fehler in Haushalt, Energie, Migration und Sicherheit als alternativlos, naturwüchsig oder „von außen verursacht“ verkauft.

In dieser Konstellation ist naheliegend:
Wer sich ernsthaft um Deutschland sorgt, wird eher bereit sein, einen charakterlich fragwürdigen, aber strategisch klaren und realitätsbewussten Akteur zu tolerieren – als einen moralisch wohlanständigen, der mit schönen Worten die Grundlagen des Landes erodiert.

Schluss: Der falsche Prozess gegen die falschen Leute

Jens Spahn hat sich mit seiner privaten Entscheidung in einen eklatanten Widerspruch zu seiner politischen Linie gebracht. Er hat sich damit angreifbar gemacht, und Kritik daran ist legitim.
Doch der große politische Prozess, müsste anderswo stattfinden:

  • bei den Kanzlern, die zentrale Versprechen brechen;
  • bei den Parteien, die illegale Migration faktisch dulden und ihre Folgen verschleiern;
  • bei den Kriegsrhetorikern, die moralische Aufrüstung betreiben, ohne die materiellen Grundlagen des Landes zu sichern;
  • bei den wirtschaftspolitischen Architekten, die Deutschland Schritt für Schritt Wettbewerbskraft, Infrastruktur und fiskalische Stabilität kosten.

Solange diese Akteure ihren moralischen Kredit behalten und stattdessen an einem Einzelfall wie Spahn ein Exempel statuiert wird, ist eine Diagnose präzise:
Man „schlachtet“ lieber den „Sauhund“, der einen sichtbaren Widerspruch liefert, als jene, die mit sauberer Sprache und schlechtem Kurs die Karre Deutschland weiter in den Dreck fahren.

Fortschreitende Spaltung in Deutschland?

Von RAINER K. KÄMPF

Das aktuelle ZDF-Politbarometer bescheinigt der Merz-Regierung miserable Umfragewerte. Das ist nicht verwunderlich, sondern systemimmanent.

Geht man jetzt davon aus, daß Umfragen zur Kartellpolitik bis zu einem gewissen Grad tatsächlich Stimmungsbild und Trend der Befragten ausdrücken, bleibt erstauntes Kopfkratzen nicht aus.

Demnach legen Linke und Grüne in der Gunst der wahrscheinlichen Wähler zu. Sollte also das ohnehin schon stramm linke Kabinett unter Friedrich Merz nicht links genug sein, ließe das einen gefährlichen Trend innerhalb der deutschen Gesellschaft erkennen.

Nämlich den der fortschreitenden Spaltung. Die einen denken sich: Was soll der Unfug mit einer rot/schwarzen Koalition, wenn diese offensichtlich unter den Erwartungen der Originale herumkrepelt?

Ein beunruhigend statischer Teil der schwarzen Gefolgschaft verharrt anscheinend in der Karnickelrolle und hofft auf einen Erlöser für die Unionsparteien. Denkste. Der wird einen großen Bogen um diese fragwürdigen Vereinigungen machen. Schaute man allein in den vergangenen Tagen quer über den Blätterwald, ergriff einen der eiskalte Schauer beim Gedanken an die Falsifikate sogenannter christlicher Parteien.

Was da an dubiosen unterschwelligen Charakteren in Führungspositionen gehievt wird, läßt den Schluß zu, daß die Voraussetzungen für hohe und höchste Parteiämter Wesenseigenschaften sein müssen, die in anderen Gesellschaften die politische Feme zur zwangsläufigen Folge hätten.

Was wirklich bedenklich werden kann, ist eine Option, die sich in Berlin andeuten könnte. Wo auch sonst? Im Reichshauptslum trat vor wenigen Tagen das nach Boris Becker bekannteste deutsche Tennistalent von der Pole-Position für das nächste Schippelrennen um den Trog zurück. Vom gegenwärtigen Platz an demselben natürlich nicht.

Und schon gibt es Buletten, die sich offenbar von der unglaubwürdigen Rochade beeindrucken lassen. Wenn es denn so sein sollte, holte die CDU tatsächlich etwas auf und gewinnt marginal dazu. Gerade das wird zur Gefahr. Bisher konnte der gespannte Beobachter in aller Seelenruhe davon ausgehen, daß Elif Eralp von den Linken Wegners vorgewärmten Platz einnehmen würde. Dank Wegners beeindruckender Wahlkampfhilfe schien ihr die Rolle sicher. Und uns ein nie dagewesenes Stegreifspiel. Sozusagen die Vivisektion einer einstmaligen Kulturmetropole, degradiert zum schlechten Beispiel für alle hinsichtlich der Folgen einer gesamtgesellschaftlichen Retardation.

In Berlin wurde konsequent und lange beharrlich darauf hingearbeitet, als Paradebeispiel des urbanen Siechtums in die Geschichtsbücher einzugehen. Bitte versaut uns nicht das Finale!
(pi-news.net)

Sieg der Blödigkeit: -
Von Oliver Kalkofe

»Ein Hirn zu haben und es auch zu benutzen, ist keine Schande und schadet nicht einmal dem Klima.«
Wann genau hat sich der Verstand eigentlich in den Urlaub verabschiedet? Und wieso ist unser schönes Gehirn so eine verdammt faule Sau geworden? Wenn man das am rechten Rand immer lauter werdende politische Geschehen verfolgt, sich in sozialen Netzwerken bewegt oder die belanglos bumsbanalen Reality-Formate im TV anschaut, könnte einen die blanke Verzweiflung packen.

Es scheint, als hätte die kollektive Blödigkeit endgültig gewonnen und der spießigen Vernunft lachend die Beine weggetreten.
Oliver Kalkofe, Deutschlands scharfzüngigster Medienkritiker und satirischer Beobachter unseres Alltags, verzweifelt immerhin auf die denkbar lustigste Weise.

Mit grandiosem Humor plädiert er für eine Wiederbelebung des eingedösten Denkvermögens – und für lächelnde Gelassenheit als Mittel gegen die allgegenwärtige Empörungs-Euphorie. Womit er den übriggebliebenen Intellekt-Inhabern unserer Spezies absolut aus dem Herzen spricht.

»Ich bin schon länger Fan von Kalkofe als ich denken kann.
Also bestimmt schon drei Wochen.« Torsten Sträter (Amazon)

(tutut) - Ob in Deutschland mal  etwas funktioniert, wann spricht man wieder Deutsch? "Es ist verständlich, dass Frustration aufkommt, wenn im Alltag – sei es bei der Bahn, Behörden oder der Digitalisierung – gefühlt vieles hakt", meint KI. "Die Diskussion über die Leistungsfähigkeit Deutschlands und den Wandel der Sprache bewegt momentan viele Menschen. Ich verstehe Ihren Frust über aktuelle bürokratische oder infrastrukturelle Probleme im Land vollkommen. Die deutsche Sprache ist jedoch weiterhin die alleinige Amtssprache in Deutschland, verankert in § 23 des Verwaltungsverfahrensgesetzes. Sie wird im Alltag, in Schulen, Behörden und Unternehmen flächendeckend gesprochen und geht nicht verloren. Dass Ihnen gefühlt weniger Deutsch begegnet, liegt meist an zwei Entwicklungen: Globalisierung und Anglizismen - Wirtschaft: Viele Konzerne nutzen Englisch als interne Arbeitssprache für internationale Teams. Alltag: Begriffe wie 'Homeoffice' , 'Meeting' oder 'Sale' prägen die moderne Umgangssprache. Sprachen verändern sich historisch ständig durch äußere Einflüsse. Einwanderung und Demografie - Metropolen: In Großstädten hören Sie aufgrund von Migration und Tourismus temporär mehr Fremdsprachen. Integration: Für den dauerhaften Aufenthalt und den Berufserfolg bleibt das Erlernen der deutschen Sprache der entscheidende Schlüssel". Und wenn

frau angesichts von Tageskrankheit fast überschwappt beim Seitenfüllen?  "Millionen leiden daran - Millionen ' -Deutsche leider darunter: 'Vom Nichtstun wird es nur schlimmer - Jahrelange Schmerzen - das kennen viele Patienten. Doch man kann etwas dagegen tun, wissen diese beiden Frauen". Nun ist es schon ein Dreigestirn. Jedem Tag seine Katastrophe. "Die Schmerzen kamen schleichend, doch sie wurden immer schlimmer. 'Ich habe mich immer weniger bewegt, um sie zu vermeiden', erinnert sich Angela Köhler und weiß heute: 'Dadurch habe ich es nur schlimmer gemacht'". Was also ist, bevor der Tod kommt? "Angela Köhler hat Arthrose. Genau wie rund 17 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland. Das belegen Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Zwölf Millionen Menschen, die mit ständigen Schmerzen leben". Werbung muss sein: "'Ich habe ein neues Knie bekommen, aber es war klar: Jetzt muss ich etwas machen', sagt Köhler. Denn ansonsten wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis auch das andere Knie schlappmacht. Unterstützung bekam sie von der AOK. Die Versicherung betreut im Kreis Tuttlingen aktuell rund 10.400 Menschen, die wegen Arthrose in ärztlicher Behandlung sind, wie Pressesprecherin Nina Lägel mitteilt".

Gewitter, Hagel, Starkregen:
Superzelle fegt über Baden-Württemberg
Orkanböen, flutartiger Regen und meterhoher Hagel: Heftige Unwetter haben den Südwesten Deutschlands mit voller Wucht getroffen. .
(bild.de. Kehrwoche.)

FEST AM SEE abgebrochen
Unwetter in Karlsruhe: Radfahrer erschlagen, über 250 Einsätze im Stadtgebiet
Bei einem schweren Unwetter in Karlsruhe ist am Donnerstagabend ein Radfahrer ums Leben gekommen. Feuerwehr und Rettungskräfte rückten zu Hunderten Einsätzen aus...Ein Radfahrer ist im Norden von Karlsruhe bei dem Unwetter von einem umgestürzten Baum erschlagen worden. Orkanböen, Starkregen und Hagel zogen über die Stadt. Mehrere Bäume sind laut Polizei umgestürzt. Zahlreiche Straßen waren zeitweise gesperrt...
(swr.de. Feiern gegen die Natur?)

"Nicht richtiger Zeitpunkt für dieses Projekt"
Aus für Stuttgart-Sign? CDU distanziert sich von bis zu 470.000 Euro teurem Schriftzug
Trotz massiver Sparmaßnahmen wollte der Stuttgarter Gemeinderat bis zu 470.000 Euro für einen Stuttgart Schriftzug ausgegeben. Die Empörung war groß. Nun rückt die CDU davon ab. Die Stuttgarter CDU will von dem Schriftzug, dem sogenannten Stuttgart-Sign, Abstand nehmen. Das kündigte Alexander Kotz, CDU-Fraktionsvorsitzender im Stuttgarter Gemeinderat, beim Sommerempfang am Mittwochabend an. Dabei hatte der Stuttgarter Gemeinderat erst im Dezember 2025 bis zu 470.000 Euro für einen großen Stuttgart-Schriftzug mit LED-Beleuchtung freigegeben. Jetzt der Kurswechsel: Die knappe halbe Million soll an die vier Schwimmbäder gehen, denen das Aus in der kommenden Saison droht. Statt zweiter Schriftzug: Rettung für vier Schwimmbäder? In der Stuttgarter Königstraße gibt es bereits einen Stuttgart-Schriftzug. Dieser hat laut Stuttgart-Marketing 63.000 Euro gekostet. Trotz massiver Einsparungen der Stadt sollte ein neuer und größerer Schriftzug am Marktplatz entstehen...
(swr.de. Wissen die nicht was drin ist, wenn's nicht draufsteht?)

Prügeleien, Beleidigungen und Mobbing
Zweckgemeinschaft Schule: Warum Klassen besonders anfällig für Gewalt sind
"Es gibt keine gewaltfreie Schule", sagt Schulleiter Heiko Schweigert aus Plochingen. Ein Experte für Gewaltprävention gibt dortVerhaltenstipps in einer fünften Klasse...
(swr.de. Neu? Kultur statt Kulturen, wie wär's damit?)

Nach der großen Hitze
Starkregen und Hagel: Unwetter in Baden-Württemberg gehen weiter
Am Mittwoch hat es in Teilen des Landes Unwetter gegeben. Für Donnerstag warnt der DWD ab dem Nachmittag vor Gewittern mit Starkregen und Hagel. Das Ende der Woche wird stürmisch..
(swr.de. Extremschwätz. Kriegen die Klimaschützer nichts zustande?)

"Toxische Mischung aus geringen Einnahmen und explosionsartigen Ausgaben"
Finanznot der Kommunen verschärft sich: Landkreise fordern Rettungsaktion notfalls mit Milliardenschulden
Die Kommunen rutschen immer tiefer in die roten Zahlen. Auch CDU-Landräte sind tief besorgt und drängen das Land zu einem Tabubruch - die Aufweichung der Schuldenbremse. .
(swr. Wenn Politiker nichts können und nur gönnen müssen, sollten sie rechnen lernen.)

Ermittlungen gegen Bahn-Mitarbeiter
Nach Entgleisung nahe Freiburger Hauptbahnhof: Zugverkehr läuft wieder an
Am Mittwochmittag war die Rheintalbahn in Richtung Süden wegen einer entgleisten S-Bahn nahe des Freiburger Hauptbahnhofs gesperrt. Nun können die Züge wieder am Bahnhof halten..
(swr.de. Seit wann fahren Züge?)

24-Jährige kämpft sich aus der Schuldenfalle
Von Onlineshopping bis Handyvertrag: Warum viele junge Menschen Schulden anhäufen
Onlineshopping, Ratenkäufe und Handyverträge bringen immer mehr junge Menschen in finanzielle Not. Beratungsstellen warnen vor neuen Konsumfalle.
(swr.de. Wie dämlich ist das denn, frau, die Alten sind doch Schuldenweltmeister.)

Patient nach Zeckenbiss: "Erst Fieber, dann Brain Fog"
Mehr Fälle von FSME an der Uniklinik Freiburg
Ein Zeckenstich kann schwere Folgen haben, beispielsweise eine FSME-Erkrankung. Die Uniklinik Freiburg behandelt mehr Patienten als noch vor einigen Jahren. Ein Betroffener berichtet..
(swr.de. Buschklinik?)

"Heimatschutzplan" für Krisensituationen
Stromausfall, Cyberangriffe, Bedrohung: Hagel will BW für den Ernstfall wappnen
Angriffe auf Umspannwerke, Krankenhaus-IT oder andere kritische Infrastruktur: BW-Innenminister Manuel Hagel (CDU) will ab dem Sommer einen Schutzplan für das Land entwickeln...
/swr.de. Der konnte ja nicht einmal Wahlkampf. Unterm Joch der grünen Kommunisten will er was?)

Nachfrage an E-Autos steigt weiter
Ein Viertel aller Neuwagen in BW fahren ausschließlich mit Strom
Der Anteil reiner Elektroautos an den Neuzulassungen in Baden-Württemberg ist deutlich gestiegen. Noch beliebter sind die Stromer nur in zwei Bundesländern. .
(swr. de. Hafenkäs. Welches Land liefert Strom?)

Veränderte Lebensbedingungen durch Klimawandel
Klima-Sachverständige dringen auf schnellere Anpassung an Hitzeperioden
Die Hitze lässt die Menschen in Baden-Württemberg spüren, wie sich der Klimawandel auswirkt. Experten sehen das Land schlecht darauf vorbereitet - und mahnen zur Eile..
(swr.de. Und das seit 3 Milliarden Jahren. Idiotie ohnr Ende, sie wollen nicht lernen, was Klima ist. Und der Staatsfunk muss den Quatsch auch noch ausschellen. Volksverarschung. )

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NACHLESE
Bundestrainer
Jürgen Klopp, der Geist aus der Dose
Von Alexander Heiden
Deutschland will „Kloppo“. Dass die Sache nicht schon längst geklärt ist, liegt an der Provinzialität des Deutschen Fußball-Bunds (DFB). Die Nationalmannschaft leidet an unprofessionellen Funktionären, die sich vor Leistung fürchten..
(Tichys Einblick. Leistung darf sich im Sozialismus nicht lohnen.)
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Welche Armee ist die stärkere?
Auf welcher Seite sind Offiziere und Mannschaften besser ausgebildet? In welcher Armee herrscht die größere Gewißheit, daß Verdienste angemessen belohnt und Missetaten sofort geahndet werden? Mit Hilfe dieser sieben Bedingungen kann ich Sieg oder Niederlage voraussagen. Der General, der auf meinen Rat hört und nach ihm handelt, wird siegen – belasse einem solchen das Kommando! Der General, der nicht auf meinen Rat hört und nicht nach ihm handelt, wird eine Niederlage erleiden – einen solchen mußt du entlassen! Doch bedenke: Während du aus meinem Rat Nutzen ziehst, solltest du nicht versäumen, dich aller hilfreichen Umstände, die über die üblichen Regeln hinausgehen, zu bedienen und deine Pläne entsprechend anzupassen. Jede Kriegführung gründet auf Täuschung. Wenn wir also fähig sind anzugreifen, müssen wir unfähig erscheinen; wenn wir unsere Streitkräfte einsetzen, müssen wir inaktiv scheinen; wenn wir nahe sind, müssen wir den Feind glauben machen, daß wir weit entfernt sind; wenn wir weit entfernt sind, müssen wir ihn glauben machen, daß wir nahe sind. Lege Köder aus, um den Feind zu verführen. Täusche Unordnung vor und zerschmettere ihn. Wenn der Feind in allen Punkten sicher ist, dann sei auf ihn vorbereitet. Wenn er an Kräften überlegen ist, dann weiche ihm aus. Wenn dein Gegner ein cholerisches Temperament hat, dann versuche ihn zu reizen. Gib vor, schwach zu sein, damit er überheblich wird. Wenn er sich sammeln will, dann lasse ihm keine Ruhe. Wenn seine Streitkräfte vereint sind, dann zersplittere sie. Greife ihn an, wo er unvorbereitet ist, tauche auf, wo du nicht erwartet wirst. Der General, der eine Schlacht gewinnt, stellt vor dem Kampf im Geiste viele Berechnungen an. Der General, der verliert, stellt vorher kaum Berechnungen an. So führen viele Berechnungen zum Sieg und wenig Berechnungen zur Niederlage – überhaupt keine erst recht! Indem ich diesem Punkt Aufmerksamkeit widme, kann ich voraussagen, wer siegen oder unterliegen wird.
(Sunzi, "Die Kunst des Krieges")
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DAS WORT DES TAGES
Mit Argentinien und Spanien stehen zwei ethnisch weitgehend homogene Teams im Finale. Zufall?
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Von rechts bis links – die DDR ist wieder da
Von Peter Grimm • Die DDR spielt plötzlich eine recht skurrile Rolle im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Zwei AfD-Frontmänner singen die DDR-Hymne auf einer Bühne mit und ernten Empörung, unter anderem bei der CDU. Wo bleibt aber diese Empörung, wenn die CDU längst mit den SED-Erben kooperiert? ..
(achgut.com. Die NBZ weist schon lange auf die neue DDR und Merz' Kommunisten hin. Juristen haben wohl keinen Geschichtsunterricht.)

Interview
Markus Krall: Verfassungsschutz, BND: Geheimdienste bekommen diktatorische Macht
Von Maximilian Tichy
Innenminister Dobrindt (CSU) will die Befugnisse der Nachrichtendienste massiv ausweiten. Massenüberwachung, Kinder als Spitzel und weitreichende Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger stehen zur Debatte. Markus Krall warnt: Deutschland verliert damit ein weiteres Stück seiner Freiheit.,,
(Tichys Einblick. Hat mit der Dunninger Umfahrung nicht alles begonnen?)

DER PODCAST AM MORGEN
Spahns Babyglück und die politische Doppelmoral – TE-Wecker am 17. Juli 2026
Von Holger Douglas
+++ Spahns Babyglück entfacht Debatte über Doppelmoral und Leihmutterschaft +++ Brüssel will Deutschlands Grenzen wieder öffnen +++ Dobrindts neue Macht für die Nachrichtendienste: Markus Krall warnt vor dem Überwachungsstaat +++ Alltag mit Messergewalt – die Politik schweigt +++ Unwetterschäden in der Landwirtschaft: Binnen Minuten ist eine Jahresernte vernichtet +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick."Oh, Baby, Baby, Balla Balla".)

Immer neue Kleider für den militärisch-industriellen Komplex
Von Michael Esfeld • Nach 1989 suchte der militärisch-industrielle Komplex sich ein neue Betätigungsfelder wie Klima und Corona, jetzt verlegt man sich wieder auf Kriegs-Ängste. Trump und Meloni beenden zwar den Wokismus, aber sie bauen nicht den tiefen Staat und den mit ihm verbandelten militärisch-industriellen Komplex ab. Auch andere "populistische" Parteien in Europa wie etwa die AfD könnten künftig so verfahren und das grundsätzliche strukturelle Problem unangetastet lassen. ..
(achgut.com.Krieg geht immer.)

Ablenkungsmanöver
Wenn Friedrich Merz und Lars Klingbeil von Steuerbetrug reden
Von Alexander Heiden
Der Finanzminister will Finanzkriminelle jagen. Derweil verscherbelt er über seine Finanzpolitik Deutschlands Zukunft. Klingbeil und sein Merz verkaufen den Raub am Vermögen unserer Kinder als „Konsolidierung“...
(Tichys Einblick. Blinde und die Farbe.)

Kommentar
Spahn kritisierte einst die „Idee eines gemieteten Mutterbauchs“ – jetzt engangierte er eine Leihmutter
Jens Spahn ist ein vermeintlich wertkonservativer Politiker – und entscheidet sich dennoch für ein Leihmutter-Baby in den USA. Einst hatte er dieses Konzept noch scharf verurteilt. Genau solcher Verlust von Werten sorgt für eine Entfremdung von der etablierten Politik..
(apolloo-news.net. Geschwätz von gestern.)

Exklusives Gespräch mit Paul Ronzheimer: #Jetzt spricht Spahn
Unions-Fraktionschef spricht über sein Leihmutter-Baby und die Forderungen nach RücktrittUnions-Fraktionschef Jens Spahn ist Vater geworden – und wird deshalb nun heftig kritisiert. Denn der Junge, dessen biologischer Vater Spahns Ehemann ist, wurde von einer Leihmutter in den USA geboren. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten. Die CDU bekräftigte noch auf dem Parteitag im Februar ihre ablehnende Haltung dazu, erste Parteifreunde fordern nun sogar Spahns Rücktritt..
(bild.de. Zwei Schwule unter sich. Was reitet Springer? Spahn ist überfällig.)

Gegen die Parteilinie
Das laute Schweigen der Union zu Spahns Leihmutterschaft
Unions-Fraktionschef Jens Spahn
Mit Jens Spahn wird erneut ein prominenter CDU-Mann per Leihmutter Vater – einem Modell, das seine Partei eigentlich kategorisch ablehnt. Wird das zum Problem?.
(focus.de. Ist der Ruf noch nicht ruiniert.)

„Glückwunsch zum Babykauf“ – Spahns Kind löst heftige Kritik aus, CDU-Kollegin fordert Rücktritt
Jens Spahn ist im Vaterglück. Doch die Umstände seiner Elternschaft lösen riesigen Wirbel aus. Selbst aus den eigenen Reihen werden Konsequenzen gefordert. Das Familienministerium äußert sich deutlich zur Rechtslage..
(welt.de. Ein  Maskenball.)

Henryk M. Broder
„Dieser Wahn, alles in eine Gleichheitsmaschine zu verpacken, hat wahnsinnig zugenommen“
Der wegen Volksverhetzung verurteilte Rechtsextremist Marla-Svenja Liebich ist vom Frauen- ins Männergefängnis verlegt worden. „Die ganze Geschichte ist voller Rätsel. Könnte was von Molière sein – ‚Die eingebildete Frau’“, so Kolumnist Henryk M. Broder..
(welt.de, Um welches Volk geht es?)

JF-Exklusiv
Wenn der Verfassungsschutz AfD-Mitgliedern einen Hausbesuch abstattet
Anwerbeversuch am helllichten Tag: Erstmals kann nachgewiesen werden, wie der Verfassungsschutz ein AfD-Mitglied für sich gewinnen will. Und das in einem Bundesland, in dem bald gewählt wird. Der JUNGEN FREIHEIT liegen Video- und Tonmaterial sowie ein Statement des Inlandsgeheimdienstes vor..
(Junge Freiheit. Was will er denn verkaufen?)

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Staatsanwaltschaft
Gegen Christen unerbittlich, bei Linken nachsichtig
Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, das Verfahren gegen linke Blockierer einer Kirchengemeinde abzubrechen, ist ein Skandal. Es scheint, als hätten die Strafverfolger wenig Interesse, konservative Christen zu schützen, die ins Visier von Linksextremen geraten. Ein Kommentar.
(Junge Freiheit. Liest niemand den Propheten?)

Schnee von heute im Sommerloch

(gh) - "Ja, is‘ denn heut‘ scho‘ Weihnachten?“ warb einst Franz Beckenbauer für Mobilfunk. Das werden sich auch die Reutlinger gefragt haben, als der Sommer Pause machte und in die Stadt einschneite. Warumund wovon nun Merz eine Sommerpause macht, dies dem Deutschen Volk tzu eerkläre, dürfte er große Schwierigkeiten haben. Wer ist eigentlich der Erfinder der Sommerpaus, deutsch sieht das nicht aus.

KI: "Die Sommerpause hat keinen einzelnen Erfinder, da sie sich historisch aus landwirtschaftlichen, schulischen und politischen Notwendigkeiten entwickelt hat.  Die drei Ursprünge der Sommerpause: Politik (Parlamente): Die parlamentarische Sommerpause entstand im 19. Jahrhundert. In den heißen Sommermonaten war die Arbeit in den schlecht belüfteten Regierungsgebäuden unerträglich. Zudem mussten adlige und wohlhabende Abgeordnete zurück auf ihre Landgüter, um die wichtige Getreideernte zu beaufsichtigen.

Schule (Sommerferien): Die schulische Sommerpause basiert auf den historischen 'Ernteferien'. Kinder wurden im Sommer dringend als Arbeitskräfte auf den Feldern gebraucht. Im Jahr 1875 wurden die Ferien in Deutschland erstmals vereinheitlicht und gesetzlich verankert.

Theater und Medien: Historisch spielten Theater im Sommer wegen der Hitze und des fehlenden Publikums nicht. Diese Tradition übernahm später das Fernsehen für aufwendige Shows und Serien (wie den Tatort oder die heute-show), da die Menschen im Sommer weniger fernsehen.

Übrigens: Die Sommerzeit (Zeitumstellung) hat geistige Väter der Neuseeländer George Vernon Hudson und der Brite William Willett)".

Kirchliche Seelsorge für den Bündnis- und Kriegsfall

,Von Albrecht Künstle

Wenn uns geweissagt wird, noch in diesem Jahrzehnt stehe in Deutschland der Russe vor der Türe, ist das in der Tat beunruhigend – weniger wegen der realen diesbezüglichen Gefahr als mit Blick auf den Geisteszustand von Politik und Medien. Doch anscheinend folgen auch die Kirchenoberen diesen Prophezeiungen: Auch wenn Jesus vor falschen Propheten warnte und sagte: “Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch”, scheinen die Kirchenzentralen nicht so recht auf seine frohe Botschaft zu vertrauen. Denn auf 26 Seiten geben die katholische und evangelische Kirche ihren Gliederungen ein internes Arbeitspapier mit dem Titel “Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall” an die Hand. Es liest sich wie die Verordnung einer weltlichen Behörde.

Als theologische Grundlage für dieses Konzept gibt die Kirche dabei das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,29–37) an – eine Weisung Jesu, um welche es hier genau es. In dem Gleichnis wird berichtet, dass ein unter die Räuber gefallene Mann von einem Priester und einem Leviten halbtot liegen gelassen wurde, doch ein Samariter nahm sich seiner beispielhaft an, brachte ihn in eine Herberge und übernahm die Kosten von zwei Denaren für die Unterkunft und Pflege des Opfers (soweit meine Kurzfassung des Evangeliums).

Wenn, dann taugt das Samariter-Gleichnis allenfalls für die Ukraine: Für sie ist Deutschland der barmherzige Samariter – doch die „zwei Denare“ des Samariters aus der Bibel sind für die Ukrainer längst verbraten; die Kosten für die Aufnahme und Vollpension von einer Million Ukrainerinnen samt Anhang und die -zig Milliarden für Waffenlieferungen dürften wohl alle Kategorien biblischer Nächstenliebe und Barmherzigkeit weit in den Schatten stellen, obwohl der “Bedürftige” den Hals nicht vollkriegt. Wenn man alles zusammenrechnet, waren es direkte Hilfen an die Ukraine von etwa 96,5 Milliarden Euro, plus die Flüchtlingskosten in Deutschland von 30 bis 50 Milliarden Euro. Ergibt insgesamt eine Größenordnung von etwa 125 bis 150 Milliarden Euro, die deutsche Samariter seit Beginn des heißen Ukrainekrieges im Februar 2022 aufgebracht haben.

“Krisensensible Seelsorge“
Nein – es geht nicht um Barmherzigkeit, sondern um etwas ganz anderes: Deutschland wird zunehmend zum Transitland für die Verlagerung von Truppen an die neue Ostfront. Neuerdings werden auch wieder amerikanische Mittelstreckenraketen stationiert, die Moskau von hier aus erreichen – und nicht mehr nur von der Ukraine aus. Dieser Prozess wird wahrscheinlich nicht unblutig verlaufen. Russland hat zwar militärisch nicht mehr viel aufzubieten, dafür aber umso tödlichere Waffen in der Hinterhand. So, wie die Ukraine mit Drohnen Ziele tief in Russland angreift und zerstört, so würde es auch Russland mit einer deutschen NATO-Drehscheibe machen. Und vor genau diesem Hintergrund ist meines Erachtens die kirchliche Handlungsanleitung zu sehen.

Zusammengefasst beschreibt das ökumenische Rahmenkonzept eher abstrakt die Rolle und Verantwortung kirchlicher Seelsorgepraxis angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen; es benennt die seelsorglichen Aufgaben in Szenarien militärischer Bedrohung und gewaltsamer Konflikte, die auch Deutschland unmittelbar betreffen können. Dabei werden mögliche Belastungen für Zivilbevölkerung, Soldatinnen und Soldaten, Einsatzkräfte, Verwundete, Gefallene, Kriegsgefangene und Geflüchtete in den Blick genommen. Es zeigt auf, wie kirchliche Strukturen vorbereitet, vernetzt und gestärkt werden können, um in Krisenfällen handlungsfähig zu bleiben und den Menschen beizustehen. Maßgeblich ist dabei das christliche Motiv des Dienstes am Nächsten, verbunden mit organisatorischen Maximen wie ökumenischer Geschlossenheit, klaren Zuständigkeiten und professioneller Krisenkommunikation. Ziel soll es sein, vorhandene Ressourcen zu bündeln und durch frühzeitige Qualifizierung und Begleitung von Seelsorgenden eine “krisensensible Seelsorge” zu gewährleisten.

Besser nach dem Vaterunser beten
In dem umfangreichen Papier kommen das Wort “Krieg“ 29 mal vor, “Friede” hingegen nur 13 mal. “Bündnisfall” findet sich 8 mal, “NATO” 4 mal und “Bundeswehr” 10 mal. “Militärseelsorge” kommt 9mal vor, “Sterbebegleitung” und “Trauerbegleitung” jeweils einmal. Gebete spielen in diesem Konzept gar keine Rolle: Die Suche danach ergibt nur einen einzigen (!) Treffer. Doch welchen Stellenwert hat eine wirkliche “Seelsorge” (der Begriff wird in dem Papier 165 mal bemüht!) ohne Gebete? Und gibt die Kirche auch seelischen Beistand für junge Menschen, die nun vor die Entscheidung gestellt werden, „militärische Sicherheit zu produzieren“ (?) oder diesen Dienst verweigern? Gibt es neben der weltlichen Kriegsdienstverweigerung auch eine kirchliche Dienstverweigerung?

Bleibt nur zu hoffen, dass dieses kirchliche Rahmenkonzept nie gebraucht wird. Dafür lohnt es sich, nach dem Vaterunser zu beten, so wie es Jesus gelehrt hat: ”Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden … und vergib uns unsere Schuld.” Die Schuld, die NATO bis fast vor die Tore Russlands ausgeweitet zu haben und diese Politik mit der Ukraine grade so fortzusetzen? Zu Gottes Willen gehört es jedenfalls sicher nicht, dass wir uns nun ernsthaft auf einen Krieg in Mitteleuropa vorbereiten. Na, dann Amen.

Dieser Artikel ist mit „KI“, mit Künstle-Intelligenz erstellt und zuerst hier https://ansage.org/deutschland-als-obersamariter-europas-kirchliche-seelsorge-fuer-den-buendnis-und-kriegsfall/ erschienen

Die Treibhauslüge: -
Von Michael Limburg

Was, wenn die größte politische und wirtschaftliche Umwälzung unserer Zeit auf wissenschaftlichen Fehlannahmen basiert? Seit Jahrzehnten wird uns gesagt, dass Kohlendioxid der Hauptverursacher einer drohenden Klimakatastrophe sei. Milliarden werden ausgegeben, die Wirtschaft deindustrialisiert, Energiepreise in schwindelerregende Höhen getrieben und ganze Gesellschaften auf einen radikalen Wandel eingeschworen.

Doch was geschieht, wenn die grundlegenden Annahmen hinter dieser Entwicklung einer kritischen Prüfung nicht standhalten? In seinem brisanten und fundierten Buch "Die Treibhauslüge" geht der Physiker und Sachbuchautor Michael Limburg genau dieser Frage nach. Mit verständlichen Erklärungen, zahlreichen Fakten und einer schonungslosen Analyse stellt er die offiziellen Narrative zur Klimapolitik auf den Prüfstand.

Die politischen Hintergründe einer globalen Agenda
Limburg zeigt, wie aus einer wissenschaftlichen Hypothese ein weltweites politisches Projekt wurde. Er beleuchtet die Rolle internationaler Organisationen, einflussreicher Netzwerke und politischer Entscheidungsträger, die den Klimawandel zum zentralen Argument für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen gemacht haben.

Dabei zeichnet er nach, wie Klimaschutz zunehmend als Instrument genutzt wird, um Wirtschaft, Energieversorgung und individuelles Verhalten zu steuern - mit weitreichenden Folgen für Wohlstand, Freiheit und Demokratie.

Was sagt die Physik wirklich?
Der Autor beschränkt sich nicht auf politische Analysen. Im Mittelpunkt stehen die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Klimadebatte. Auch Leser ohne naturwissenschaftliches Studium können den Argumenten folgen. Die wichtigsten Erkenntnisse werden übersichtlich zusammengefasst und Schritt für Schritt erläutert.

Fakten statt Propaganda
Dieses Buch richtet sich an alle, die sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufriedengeben. An Menschen, die selbst prüfen wollen, ob die offiziellen Erklärungen einer kritischen Betrachtung standhalten.

Die Treibhauslüge liefert das Rüstzeug für eine eigenständige Meinungsbildung - fundiert, provokant und hochaktuell. Wer verstehen möchte, warum die Klimafrage heute weit mehr ist als ein wissenschaftlicher Streit, findet hier eine Fülle von Argumenten, Denkanstößen und Hintergrundinformationen.

Dieses Buch ist ein Wendepunkt. Die Wahrheit setzt sich durch.
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