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Alles was recht ist?

Kampagne „Pro Leihmutterschaft“ läuft an

Von WOLFGANG HÜBNER

„Mutti“ Spahn ist noch keine vier Tage zurückgetreten, schon starten die überaus zahlreichen Seilschaften sexueller Minderheiten in Medien, Politik und Ideologieinstitutionen ihre Kampagne gegen das noch bestehende Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland. Wer am Dienstag die 20 Uhr-„Tagesschau“ gesehen hat, dem wurde gleich zu Beginn deutlich gemacht: Es gibt kein wichtigeres Thema als dieses! Und nicht überraschend hatte in der Sendung die im Vorjahr verhinderte Richterin am Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, einen großen Auftritt.

Die immer etwas zombiehaft wirkende Juristin plädierte für eine völlige Aufhebung des Verbots und ging damit noch weiter als der Vorsitzende des seit Corona berüchtigten sogenannten „Deutschen Ethikrats“, ein gewisser Helmut Frister. Der hält die Leihmutterschaft mit „guten Regulierungen“ für möglich und fordert wohlfeil eine „offene Diskussion“. Frister ist Rechtswissenschaftler für Strafrecht. Ob er die Meinung von Brosius-Gersdorf teilt, wonach das Verbot von Leihmutterschaft „paternalistisch und mit dem Menschenbild des Grundgesetzes nicht vereinbar“ sei, ist unbekannt.

Klar ist nun wohl auch dem letzten Gutgläubigen, wie notwendig es war, die radikale Brosius-Gersdorf in Karlsruhe zu verhindern. Ihre Argumentation, das Grundgesetz beruhe auf dem „Menschenbild des selbstbestimmt und autonom handelnden Individuum“ wird in der deutschen Gesellschaft allerdings durchaus breit geteilt. Solche Individuen wollen keine Grenzen akzeptieren, die sie nicht selbst zu ziehen bereit sind. Und sie wollen auch nicht hinnehmen, dass jeder Mensch ein soziales, keineswegs schrankenlos freies Wesen ist.

Machtmenschen wie Jens Spahn sehen das anders, sie maßen sich augenzwinkernd Rechte zu, die sie anderen untersagen. Doch noch gefährlicher sind eiskalte Ideologen wie Frauke Brosius-Gersdorf, die an der Universität als Professorin ganze Generationen von Jurastudenten mit einer extremliberalistischen Rechtsinterpretation vergiften kann. Wir werden die Dame noch oft bei ARD und ZDF zu hören und zu sehen bekommen…
(pi-news.net)
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