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Bündel

"Neustruktirierung" bei Burda

(gh) - Wenn die Geschäfte der Altmedien schlechter gehen und Leute entlassen werden, dann klingt die BZ über Burda so: "Burda in Offenburg startet Neustrukturierung - und baut Stellen ab - In Offenburg stellt Burda die Weichen neu. Vor allem der Zeitschriftenbereich soll gebündelt werden. Die Belegschaft hofft auf einen moderaten Umbau - trotz eines geplanten Stellenabbaus".

Zeitschriftenbündel, oder was hat sich der Schreiber dabei gedacht. Nun muss KI ran: "Der Medienkonzern Hubert Burda Media baut an seinem Stammsitz in Offenburg das Verlagsgeschäft grundlegend um, indem er das Print- und Digitalgeschäft zusammenlegt. Ziel dieser tiefgreifenden Neustrukturierung ist es, den stark unter Druck stehenden Zeitschriftenbereich zu bündeln, Doppelstrukturen abzubauen und das Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Die Transformation wird von der neuen Führungsspitze um Vorstandssprecher Maximilian Preisser koordiniert.

Was genau wird umgebaut? Zusammenlegung der Sparten: Bislang getrennte Print- und Digitalbereiche werden organisatorisch miteinander verschmolzen. Fokus auf Eigenmarken: Der Burda Verlag stellt das sogenannte Mandantengeschäft (Abo-Dienstleistungen für andere Verlage) ein und konzentriert sich im Vertrieb nur noch auf die Vermarktung der eigenen Medientitel.

Die Umstrukturierung fällt mit dem verstärkten Engagement der vierten Generation der Verlegerfamilie (Elisabeth Burda Furtwängler und Jacob Burda) zusammen, die strukturelle Probleme des Konzerns anpacken muss. Entlassungen sind eine direkte Folge des anhaltenden Strukturwandels in der Medienbranche und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Folgende Kernfaktoren führen zum Stellenabbau: Sinken von Auflagen und Werbeüberschüssen: Das klassische Verlagsgeschäft leidet unter dem sogenannten 'Print-Sterben' – die gedruckten Auflagen gehen zurück und zeitgleich versiegen wichtige Anzeigeneinnahmen.

Durch den Rückzug aus dem Mandanten-Geschäft fallen insbesondere Arbeitsplätze in den Offenburger Callcentern und im Online-Marketing weg.Bundesweit wurden im Zuge dieses Radikalumbaus auch unrentable Unternehmenszweige wie die Bewegtbild-Einheit Burda Studios mangels digitaler und linearer TV-Perspektiven komplett geschlossen.

Die Belegschaft am Gründungsstandort Offenburg hofft im Zuge der Verhandlungen über den Sozialplan auf einen möglichst moderaten und sozialverträglichen Umbau".

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