Wann vereinigen sich die Demokraten aller Länder?
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Lahrifahri

Gelesen 26. 10. 25

(tutut) - In Tuttlingen aufgewachsen, in Rottweil zum strammen Katholiken erzogen, Theologieprofessor, dann der Kirche weg- und zur Soziologie hingezogen, ist Horst Herrmann einer, welcher jenen den Spiegel vorhält, welche es vielleicht nicht schade finden, dass der Kirche massenhaft das Kerzenlicht ausgeblasen wird. Einer macht eben zuletzt die Tür zu. In seinem Buch "Was ich denke" (1994) bei Goldmann gibt er sich kompromisslos: "Toter Glaube, lebe wohl!", denn unter Wissenden sei die Kirche das Grab Gottes, wobei sich die Frage stelle, ob auch er wie viele über diesen Tatbestand schweigen solle. "Wer sich - in Deutschland selten - auf konsequente Kirchen- und Religionskritik einläßt, sich nicht wie die immer wieder auftauchenden Hofnarren-Theologen mit Reformspielchen begnügt, sondern jahrzehntelang das Bohren dicker Bretter betreibt, ist in der Tat immer wiederversucht, sich nicht mehr besudeln zu lassen von der rachsüchtigen Nächstenliebe der Christen und lohnendere Ziele anzupeilen als die Beschäftigung mit deren Kirche". Dieser Kirche käme nichts mehr gelegen, als wenn Kritiker ihrer Aufgabe überdrüssig würden und alles "hinschmissen". Nicht nur einmal habe er Bischöfe diesen guten Rat geben gehört, der die Hirten und Herden wieder ruhiger schlafen ließe. "Doch einfach verstummen, schweigen?" fragt Herrmann, "sich den vielen anschließen, deren Kritik sich als eine Angelgeheit von Monaten und Jahren, nicht als eine Lebensaufgabe erweist? Sich Kompromisse abhandeln, sein Schweigen abkaufen lassen? Nach den bewegten Jahren der Kritik ruhige Gewässer, Häfen, Liegeplätze ansteuern, seine Werke von Gutmeinenden in ausgeglichenerem Sinn deuten lassen, Zorn als zeitbedingt zurücknehmen, sich in die Heimat seiner Jugend zurückführen lassen?" Seine Antwort heißt "Nein. Auch frühere Kritiker ließen sich nicht den Mund verbieten, gerade wenn sie - von den damals frömmsten Gotteslämmern, die keiner mehr kennt - wegen ihrer Kritik direkt und indirekt, öffentlich und anonym angegangen wurden". Er überlasse das Christentum den Christen, nicht aber die von diesen besetzte Gesellschaft, verzichte nicht, solange er nur könne, auf die Erfüllung einer demokratisch legitimierten Aufgabe. Wollte er höher greifen als ihm zukomme, hieße er sich, eine uralte Bezeichnung aufgreifend, den "Bischof derer da draußen", der darüber zu wachen habe, daß den Menschen durch eine mächtig tote Kirche nicht noch mehr Schaden geschehe. Darauf einen Tusch, Zeitung von Gestern für Heute, nie könnte sie aktueller sein: "Kultur - Ein Oberschwabe in Pompeji". Warte, nur balde, liegt auch Deutschland so in Trümmern, wenn Kaiserstuhl und Hohentwiel wieder Feuer spucken. "Gabriel Zuchtriegel aus Weingarten ist Chef des weltberühmten Parks - der Archäologe spricht über Asche, Sklaven und das Leben in der Antike". Und wer spricht noch über Guido Wolf aus Weingarten? Vielleicht der Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V. (BVBW) als seinem Präsidenten. Auf zu den Gladiatoren an der Leidplanke: "Es braucht nur etwas Mut - Es ist eine Grundsatzfrage, die sich am Sonntag in München entscheidet. Sind wir als Land, als Bevölkerung, bereit, ein Risiko einzugehen, um Großes zu erleben und ein Riesenevent mit internationaler Strahlkraft auszurichten - oder siegen einmal mehr die Bedenkenträger? Für alle Sportfans in München dürfte die Entscheidung pro Olympiabewerbung eindeutig sein. Doch auch jenen Teilzeit-Interessierten, die nur bei Großevents einschalten und allen anderen, die sich etwa über eine umstrittene Fußball-WM in Saudi-Arabien aufregen, muss man zurufen: Stimmt für die Bewerbung! Wer möchte, dass es ein Fest der Völkerverbindung gibt, wer zeigen will, dass Deutschland Lebenslust kann und immer noch ein Gastgeberland wie beim Sommermärchen 2006 ist, darf nicht für einen Verzicht stimmen". Es sei denn, alles liegt schon vorher in Trümmern. Aber Krise braucht Spiele. War doch echt was los, 1936, und 1972 erst, als Gaza nach München kam. Wenn Deutschland gegen Russland Krieg macht, was sollen die dann noch daheim: "Mehr geflüchtete Ukrainer - Die Zahl der ukrainischen Geflüchteten ist auf einem Höchststand. Rund 1,26 Millionen Ukrainer lebten Mitte Oktober in Deutschland". Wann sind alle hier, falsch im Echten oder umgekehrt? "Picasso, Rembrandt, Rubens - alles gefälscht - Bayerische Kunstfahnder haben einen millionenschweren Betrugsversuch mit gefälschten Kunstwerken weltberühmter Maler aufgedeckt. Zwei Männer aus Bayern und Rheinland-Pfalz sind unter Auflagen auf freiem Fuß". Und dann noch griechische Bundesjugendspiele? Pompeji lässt sie nicht mehr los, eine ganze Seite noch davon fürs Wochenende, Halloween ruft schon: "Wenn Wanderer plötzlich auf Skelette stoßen - Spurlos verschwunden in den Bergen. Da kommen Urängste hoch. Manchmal tauchen die Toten aber wieder auf - als Gletscherleichen oder bloße Knochenfunde". Lieber hierhin? "'Mit-Tanzen' an Halloween - Alte

Tänze neu entdeckt: In Trossingen verbindet 'Mit-Tanzen' Menschen, Musik und Bewegung. Mitmachen ist ohne Vorkenntnisse möglich". Wer hätte das gedacht. Kommt Zeit, kommt Ratlosigkeit, wenn der Kleber fehlt: "Umweltplakette für E-Autos soll wegfallen". Ausgebrummt? "Massiver Gewinneinbruch beim Sportwagenbauer Porsche". Der Tiger muss wieder her. Namenlos im Hier und Jetzt daheim, wer mag das wohl geschrieben haben? "Frauen, die ungewollt schwanger werden, können sich bei Fragen und Sorgen an Beratungsstellen wenden. Auch die Landkreisverwaltung wird dieses Angebot weiterhin zur Verfügung stellen... Der Kreistag entschied einstimmig, die halbe Stelle bei der Schwangerschaftskonfliktberatung im Gesundheitsamt wiederzubesetzen". Wo kommen eigentlich ungewollte Kinder her? Ein evangelischer Dekan läutet Zeitumstellung ein: "Bei Insta begegnet mir das Filmchen immer wieder: Eine Frau zeigt einem Mann einen Eimer, unter dem sie eine Maus gefangen hat. Er soll nun schnell etwas tun. Nun sieht man den Mann, wie er vorsichtig den Eimer anhebt, immer bereit, dass die Maus herausrennt. Am Ende findet sich unter dem Eimer nur eine Computermaus. Der Mann hat sich lächerlich gemacht, alle schmunzeln". Wo guckt der? Schnell die Kurve wieder gekriegt: "Jesus Christus spricht: 'Ich bin das Leben!' Das meint: Leben gibt es in Beziehung zu Gott. Nicht in meinem Griff. Deshalb kann ich Leben auch nicht einfangen -- nur leben! Am besten mit Gott!" Glaubenssache halt. Frau kommt: "Andrea Schwarz ist die grüne Fachfrau für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.Andrea Schwarz kommt nach Tuttlingen". Wer? Wikipedia: "Schwarz besuchte von 1963 bis 1967 die Grundschule und anschließend bis 1973 die Realschule in Knittlingen. Anschließend machte sie bis 1976 eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Von 2011 bis 2016 arbeitete sie als Wahlkreismitarbeiterin von Alexander Salomon...Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 errang sie ein Direktmandat im Landtagswahlkreis Bretten, das sie bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 2021 verteidigte. ..Für ihren Einsatz um den Bevölkerungsschutz und insbesondere für die Wasserrettung wurde sie von der DLRG mit dem Verdienstorden in Silber ausgezeichnet. Andrea Schwarz ist geschieden und Mutter von drei Kindern". Nichts Neues unter der Sonnenblume: "Straßensperrungen in Möhringen wegen Bauarbeiten", Botin unterm Dreifaltigkeitsberg fragt: "Kann eine Umleitung wirklich mitten durch den Wald führen? Sonntagsspaziergang an der Albkante. Bei schönem Herbstwetter und den bunten Farben ein Genuss für Hunderte. Aber sie müssen immer wieder zur Seite springen - was ist da los?" "68-Jähriger nach Abseil-Aktion am Amtsgericht verurteilt - Um auf seine Situation hinzuweisen, seilte der Mann sich mit Plakaten am Amtsgericht ab. Dafür wurde er nun zur Rechenschaft gezogen. Beim Strafmaß ließen die Juristen Milde walten...sechs Monate Haft auf Bewährung". Vorher aber alles lesen. Wann entdecken sie mal die sechs W? "Familie wird Ziel von Eier- und Joghurtwürfen - Schon zum zweiten Mal haben Unbekannte das Haus und das Auto einer Familie mit Eiern beworfen. Die Betroffenen sind frustriert – und hoffen, dass Zeugen etwas beobachtet haben". Frau meint Trossingen. Ein Dorf das sich selbst sucht: "Neue Ideen für die Ortsmitte gefallen nicht allen -
Aldingen will die Ortsmitte aufwerten - aber was, wenn dabei Parkplätze wegfallen?". FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzender als Volksredakteur: "Neuer Dirigent übernimmt Stadtmusik Geisingen". Fehlt nur noch das Wetter, von hier kommt nicht nur der Sprudel, sondern da sitzt auch der Narrenschopf: "Wie funktioniert eigentlich unser Wetter? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Exkursion von 21 Personen von der Seniorenunion des Landkreises. Weil man zur Abwechslung einmal weniger die Fragen der Politik ausdiskutieren wollte, ging es folglich bei der jüngsten Veranstaltung in das benachbarte Wetterstudio in Bad Dürrheim".

Johann I., war mal Bischof in Straßburg, von Dürbheim adoptiert.
Windkraft
Einweihung: Die Windräder am Schnürbuck in Ettenheim können loslegen
Sechs Jahre hat es letztlich gedauert, einige Hürden waren zu überwinden. Doch am Freitag wurde der Windpark Schnürbuck eröffnet. Rund 400 Besucher fanden sich beim Windrad der Bürgerenergie ein. ..
(Badische Zeitung. Nicht gescheit, aber gescheitert, die linksgrüne Windmacherei. Wer zahlt's? Wenn Bürger auch mal Energie für Bildung aufbringen würden.)

400 Gäste bei Eröffnung
Auf dem Schnürbuck bei Ettenheim drehen sich ab sofort wieder Windräder
Freuten sich über die Einweihung des Windparks (von links): Carsten Kropp (Alterric), Bruno Metz (Bürgermeister Ettenheim), Matthias Gutbrod (Bürgermeister Kippenheim), Carsten Gabbert (Regierungspräsident) und Jörg Bold (Vorsitzender Bürgerenergiegenossenschaft Ettenheim). Foto: Köhler
Rund 400 Gäste, darunter viele Mitglieder der Ettenheimer Bürgerenergiegenossenschaft, kamen in den Wald bei Wallburg, um „ihr“ Windrad zu bestaunen.Pünktlich zum Durchtrennen des Bands drehen sich die Rotorblätter. Rund 400 Gäste applaudieren begeistert und vom Festzelt her erklingt – zum Anlass passend – „Wind of Change“. Der Windpark Schnürbuck ist am Freitagnachmittag feierlich eingeweiht worden. Und die Veranstaltung avancierte zum Fest: Mehrere Stunden verbrachten die Gäste im Wald..
(Lahrer Zeitung. Da hätten sie dort lieber mal in Wallburg die "Pforte der Heimat und des Friedens" gegen Unvernunft besuchen sollen.)
Illegale Müllsammler
Sperrmüll mitnehmen in BW: Was erlaubt ist und was nicht
Ein schöner alter Schrank oder eine schicke Retro-Lampe: Was manche für den Sperrmüll anmelden und vors Haus stellen ist für andere oft noch brauchbar. Was darf man mitnehmen?..
(swr.de. Kein Asyl? Nur echt mit THE LÄND.)

Debatte um Stadtbild und Migration
Unions-Geschäftsführer Bilger legt in Stadtbild-Debatte nach: "Vollverschleierte gehören nicht nach Deutschland"
(swr.de. Deshalb Deutschland weg?)

Streit um 7 Milliarden Euro
Stuttgart 21: Bahn legt Rechtsstreit wegen Mehrkosten bei
Seit Jahren kämpft die Bahn darum, nicht alleine die Mehrkosten von Stuttgart 21 tragen zu müssen. Zwei Gerichte urteilten anders. Jetzt gibt die Bahn den Kampf auf...
(swr.de. Lachen die wenigstens noch über ihre eigenen Witze oder halten sie sich ernsthaft für Presse? Die Bürger sind der Staat und damit auch die Bahn.)

Regierungschefs stellen Forderungen an Bund und EU
MPK: Verbrenner-Aus lockern, Sicherheit stärken, Sozialstaat reformieren
Die Länderregierungchefs haben sich auf ihrem Treffen in Mainz für eine Lockerung des in der EU ab 2035 geplanten Verbots von Verbrennermotoren eingesetzt. Die derzeitigen Regeln sehen vor, dass dann nur noch emmissionsfreie Neuwagen zugelassen werden dürfen. Es gibt aber noch weitere Forderungen..
(swr.de. Diese MPK gibt es gar nicht. Wer regiert, lässt sich nicht von fremden Minderheitenkirchen reinreden.)

Sexualisierung statt Schutz
Elternprotest gegen Sexualkonzept von katholischer Kita in Schwäbisch Hall
Von Anna Diouf
Ein in einer katholischen Kita eingeführtes Sexualkonzept sorgt in Schwäbisch Hall für einen offenen Konflikt zwischen Eltern und Stadtverwaltung. Während die Stadt das Konzept als präventiv versteht, sprechen Eltern von einer gefährlichen Entgrenzung..
(Tichys Einblick. Irre. Leser-Kommentar: "In dem derzeit sehr grün-rot-linkem Erziehungsumfeld unserer Republik wundert mich nichts mehr. Nachdem die Kirche in der Vergangenheit schon recht viel Toleranz bei dem Thema bewiesen hat, würde ich es mir zweimal überlegen, meine Kleinsten dort beaufsichtigen zu lassen".)

Nur sogenannte Segnungsgottesdienste
Gescheiterte Abstimmung: Weiter keine Trauung Homosexueller in Evangelischer Landeskirche Württemberg
Die Landessynode hat sich gegen den Vorschlag entschieden "Traugottesdienste" für Homosexuelle anzubieten. Die Verantwortlichen verweisen dabei auf einen Kompromiss von 2019...
(swr.de. Bibel tabu?)

Nach schlimmen Ausbruch in Hambrücken
Kängurus statt Hühner, Gänse und Enten: Tier- und Vogelpark auf Vogelgrippe vorbereitet
(swr.de. Alles, was keine Flügel hat, fliegt?)

Am Samstag knallt's drei Mal
Abbruchpartys, Demo und Sprengwurst: Die Kühltürme des AKW Gundremmingen fallen
High Noon in Gundremmingen: Am Samstagmittag um 12 Uhr werden die Kühltürme des Atomkraftwerks Gundremmingen gesprengt. Die Gemeinde erwartet einen Ansturm von Schaulustigen..
(swr.de. Warum gucken die daheim nicht in den Spiegel, um möglicherweise Knallköppe zu sehen, oder eventuell den Söder?)

Merz nach „völkisch“ jetzt zynisch
Von WOLFGANG HÜBNER
Die geschürte linksgrüne Aufregung um die „Stadtbild“-Äußerung ist genauso verlogen wie die damit gezielt formulierte „völkische“ Aufmunterung des CDU-Politikers für den schwindenden Anhang seiner Partei. Viel weniger verlogen, aber wesentlich entlarvender für das zynische Menschenbild des Multimillionärs in Diensten der BlackRock-Milliardäre ist seine neue Äußerung, wonach Menschen mit Migrationshintergrund „unverzichtbarer Bestandteil unseres Arbeitsmarktes“ sind.Damit reduziert Merz Millionen ‚Neudeutsche‘ im Stil eines Herrenmenschen auf ihre Funktion als Arbeitskräfte. Zugleich unterschlägt er die damit verbundenen sozialen und gesellschaftlichen Integrationsprobleme für die noch viel größere Zahl der ‚Altdeutschen‘. Nebenbei bemerkt: Ist es nicht in erster Linie der „unverzichtbare Bestandteil unseres Arbeitsmarktes“, der das „Stadtbild“ in Deutschland ein für alle Mal entscheidend verändert hat? Auf dem recht kurzen Fußweg von meiner Wohnung bis in die Frankfurter Innenstadt begegne ich oft erst nach hunderten Metern einem Menschen, der Merzens idealem „Stadtbild“ entspricht. Fast alle anderen aber, die ich erblicke, sind schwarzhaarige oder dunkelhäutige Zeitgenossen, die fast ausnahmslos in unserem Land Arbeiten verrichten, die Merz-Deutsche schon längst unter ihrer Würde verachten. Falls diesen Unglücksfall eines Kanzlers jedoch im „Stadtbild“ lediglich die nichtsnutzigen Merkel-Gäste stören, ist er nichts als ein verdruckster Heuchler, der es nicht wagt zu sagen, welche Parteifreundin von ihm für diese in der Tat störenden menschlichen „Stadtbild“-Provokationen verantwortlich ist. Merz ist jedenfalls nicht der Mann, der außer pseudopopulistischen Sprüchen für die Dümmsten daran wirklich etwas ändern will.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
In den Arsch kriechen, um zu unterwandern: Noch nie gut gegangen.
(Peter Rühmkorf)
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DER PODCAST AM MORGEN
Volksfest der Zerstörung – Sprengung der Kühltürme Gundremmingen – TE-Wecker am 25. Oktober 2025
Von Holger Douglas
...Der Knall von Gundremmingen – Symbol eines Energie-Voodoo, der Wohlstand in Schutt legt. Merkel beschloss das Ende, Habeck verhinderte die Rückkehr, Söder schaut zu – und Bayern feiert. Hexensabbat auf den Schuttbergen: Deutschland tanzt um seine Trümmer und nennt das Fortschritt. Aus Ingenieurskunst wird Ideologie, aus Energie wird Event. Deutschland zerstört, was es stark gemacht hat. Ein Gespräch mit Kraftwerksingenenieur Frank Hennig..
(Tichys Einblick. Früher gab es noch einen Mose, der heute den Tanz ums grüne Kalb beenden würde.)

Aus Sprach- werden Denktabus
Deutsch für Einheimische. Heute: das Stadtbild
Von Wolfgang Herles
Ein Satz von Friedrich Merz löst Empörung und Demonstrationen aus. Statt über Probleme wird über Wortwahl oder Tonfall gestritten – ein Symptom für eine Öffentlichkeit, die lieber über Sprache als über Inhalte debattiert. Aus Sprachtabus werden Denktabus, die überfälliges Handeln behindern..
(Tichys Einblick. Wer oder was regiert in einer Idiokratie?)

Ansage mit Gong
Doch keine Termine in Peking – Wadephul sagt China-Reise ab
Außenminister Johann Wadephul wollte mit Wirtschaftsbossen in Peking deutsche Stärke demonstrieren. Und musste die geplante Reise absagen, weil Peking kein Interesse an seinem Besuch zeigte. Ein Vorgeschmack auf die neuen deutschen Realitäten und Deutschlands Stellenwert in der Weltpolitik.
VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Was sollen die mit dem? Der kann ihnen höchstens die Füße küssen.)

Willkommen in der Realität
China degradiert Deutschland
Von Thomas Kolbe
Deutschland wird von China offen gedemütigt. Von moralischen Belehrungen hat man offensichtlich genug. Während die USA ihre Wirtschaft entfesseln und China um Absatzmärkte kämpft, taumelt Europa zwischen Klimaideologie und Realitätsverweigerung. Die Welt ordnet sich neu. Berlin und Brüssel aber wollen unbedingt im Wolkenkuckucksheim bleiben...
(Tichys Einblick. Warten auf die Hunnen? Mit deutscher Entwicklungshilfe.)

Tatsächliche Probleme angehen? Naaaa!
Sie wollen einfach nicht
Von Sofia Taxidis
Die Effizienz bei aus dem Boden schießenden Meldestellen ist ein aktueller Beleg dafür, dass die Politik kann, wenn sie nur will. Besonders will und kann sie Meinungen unterdrücken und verfolgen. Das führt uns dazu, was diese Politik alles NICHT will...
(Tichys Einblick. Nur noch Diktatur wagen.)

Auch wenn es der Landeschef nicht sehen will
„Genosse Günthers“ Land Schleswig-Holstein floppt ganz schön vor sich hin
Von Josef Kraus
Das Bundesland Schleswig-Holstein ist hoch verschuldet, ruft Notlagen aus, ist auf den Länderfinanzausgleich angewiesen – und verschwendet doch immer weitere Steuergelder für sinn- und erfolglose Projekte. Indes verfallen die Schulen. Und die ehemalige CDU-Schulministerin des Landes Karin Prien ist heute Bundesbildungsministerin..
(Tichys Einblick. Macht der noch Wellen - in der Badewanne?)

Berlin
Hausbesetzer werden von Security-Mitarbeitern mit Schlagstöcken bedroht und rufen Polizei
(welt.de. Müsste da nicht die Bundeswehr kommen?)

Die Rechtskolumne
Martin Sellner und das gescheiterte „Compact“-Verbot
Die Begründung im Fall des gescheiterten Verbots des „Compact-Magazins“ kann einem nur Angst machen. Warum das Bundesverwaltungsgericht skandalos argumentiert und welche Rolle Martin Sellner spielt. Die Rechtskolumne von Ulrich Vosgerau.
(Junge Freiheit. Am Galgen hängt, zum Galgen drängt doch alles?)

Die Lage der Nation
Norbert Bolz oder das Ende der Meinungsfreiheit
Razzia bei Star-Professor Norbert Bolz: Die Polizei ist bei dem international renommierten Kommunikationswissenschaftler zur Hausdurchsuchung angerückt – wegen eines kritischen Kommentars. Roland Tichy über das Ende der Meinungsfreiheit in Deutschland.
VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Wie meinen, Justiz-Diktatur?)

Hesperialismus als Alternative
Das europäische Erbe verteidigen – dem Niedergang begegnen
Von Anna Diouf
Kann Europa sich noch retten, gerettet werden? David Engels legt eine präzise Analyse der existenziellen Krise des Kontinents vor – und Ansätze, die einen Weg in die Zukunft weisen..
(Tichys Einblick. Zukunft geht auch ohne Erde.)

Freistaat Sachsen
Links regiert jetzt am Kabinettstisch mit
Ein langjähriger Funktionsträger der Linken und PDS steigt zum Staatssekretär in der Minderheitsregierung des Freistaats von CDU-Ministerpräsident und Parteichef Michael Kretschmer auf.
VON Olaf Opitz
(Tichys Einblick. Dann können sie am Landtag auch wieder Walter Ulbrichts Erinnerungstafel anbringen.)

Peter Grimm
Ich frage nur für einen Freund
Kleine Anfragen von AfD-Abgeordneten werden jetzt unter den Verdacht gestellt, für den Kreml gestellt worden zu sein. Aus dem parlamentarischen Alltag wird so ein Spionage-Vorwurf gedrechselt. Dabei hat diese Regierung ohnehin auf nichts eine Antwort..
(achgut.com. Ist Merz ein Russe?)

Ausgestoßene der Woche: Imperativ bedeutet jetzt Bademantel
Von Peter Winnemöller
Wie gefährlich Grammatik ist, musste in dieser Woche Norbert Bolz erfahren. Doch es gibt auch wieder zahlreiche andere Beispiele dieser Unkultur der Ausgrenzung..
(achgut.com. Nur noch ohne, denn darunter könnte ja ein Mensch sein.)

Thilo Schneider
Sischer: Die Rente
Lassen Sie uns heute einmal über den größten Witz der letzten 50 Jahre neben „Wir schaffen das“ reden: „Die (oder „unsere“?) Renten sind sischer“..
(achgut.com. Nur der Tod schafft alle.)

Aufregung über Kanzleraussage
Was das Stadtbild mit Fremdsein und Fremdenfurcht zu tun hat
Die „Stadtbild“-Aussage von Merz löst beim Koalitionspartner erwartbare Beißreflexe aus. Was da angesprochen wurde, berührt anthropologische Konstanten, die jede Gemeinschaft hat. Nur im Westen werden diese auf den Kopf gestellt. Eine Betrachtung von Karlheinz Weißmann. .
(Junge Freiheit. Wann sollen Blinde wieder sehend werden?)

Leipzig
Wegen Lindemann sagt SPD-Politikerin Teilnahme am Opernball ab
Weil Rammstein-Sänger Till Lindemann zum Leipziger Opernball eingeladen wurde, wollen Linke vor Ort protestieren. Sachsens Sozialministerin Köpping bleibt nun der Feier fern – und der Veranstalter wäscht die Hände in Unschuld..
(Junge Freihet. Kann sie nur ein Lied?)
Ein verblödetes Volk?
Je dümmer die Massen, desto mächtiger die Regierung
Von MICHAEL HERRMANN
Es ist geradezu frustrierend, feststellen zu müssen, wie ignorant, gehirngewaschen und dumm der überwiegende Anteil der Bevölkerung in Deutschland (und nicht nur dort) sein muss, wie beispielhaft die jüngsten Ergebnisse der Kommunalwahlen in NRW, des Bürgerentscheides in Hamburg zur Klimaneutralität oder die Demonstrationen, mit vorwiegend weiblicher Beteiligung, wegen der Stadtbild-Äußerung von Bundeskanzler Merz belegen.
Die von frühester Kindheit bis zum Lebensende bestehende, durch den Staat gesteuerte Massenindoktrination zeigt eben Wirkung. Desinteressierte und schlecht informierte Bürger sind ein wichtiger Baustein zum Machterhalt korrupter Regierungen. Anders ausgedrückt: Je dümmer die Massen, desto mächtiger die Regierung.
Neben der Vermittlung des „richtigen Weltbilds“, die bereits in der Kita beginnt und sich an Schulen und Universitäten fortsetzt, ist die Desinformation ein weiteres Instrument, um die Bürger uninformiert zu halten. Es geht um die direkte Einflussnahme auf die wichtigsten Medien, konkret sind der ÖRR, Redaktionsnetzwerke oder Zeitungsverlage gemeint.
SPD ist an vielen Medienhäusern und Zeitungsverlagen beteiligt
Dass der ÖRR deutlich linkslastig und definitiv nicht unabhängig ist, hat sich offensichtlich noch nicht überall herumgesprochen oder es wird einfach hingenommen. Es sind leider noch viel zu viele Mitmenschen, die ihre Informationen hauptsächlich oder sogar ausschließlich daher beziehen, auch wenn diese Informationen im Vorfeld sorgsam ausgewählt und aufbereitet werden.
Was die Printmedien betrifft, ergibt sich ein ähnlich düsteres Bild. Früher gab es viele kleine, unabhängige Zeitungen und der Meinungskorridor war deutlich breiter. Aufgrund von Zusammenschlüssen und Pleiten ist die Anzahl der Tageszeitungen deutlich gesunken. Durch das Internet haben aber auch die größeren Zeitungsverlage sehr viele Abonnenten verloren und übernehmen einen Großteil von Meldungen und Informationen von der Deutschen Presseagentur (dpa) und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), ohne selbst zu recherchieren.
Noch problematischer wird es jedoch angesichts der Tatsache, dass die SPD an Medienhäusern und Zeitungsverlagen beteiligt ist. Hinter dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, das nach eigenen Angaben redaktionelle Inhalte für 60 Tageszeitungen mit einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 2,3 Millionen Exemplaren produziert, steckt die MADSACK Mediengruppe.
Lückenlose Verhaltenskontrolle dank digitaler ID und digitaler Währung
Die SPD ist mittelbar über ihr Medienbeteiligungsunternehmen Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH mit einem Anteil von 23,1 Prozent größte Kommanditistin der MADSACK Mediengruppe. Besonders gravierend ist die Meinungsmacht der SPD im Falle der Nachrichtenagentur dpa. Die SPD ist mittelbar zu 65 Prozent an den die dpa tragenden Zeitungen beteiligt. Da die Nachrichtenagentur eine Vorauswahl der Themen trifft, besteht hier eine besondere Macht darüber, über welche Themen Deutschland diskutiert und über welche nicht.
Dass dabei über die von der EU verfolgte Agenda der Totalüberwachung der Bürger, die sowohl die individuelle als auch die finanzielle Freiheit jedes Einzelnen beenden wird, so gut wie nicht berichtet wird, bzw. wenn doch, dann nur positiv konnotiert, zeigt deutlich, wie hörig die Mainstreammedien mittlerweile geworden sind.
Die Einführung der digitalen ID (dID) und einer digitalen Währung (CBDC) ermöglichen den Herrschenden eine nahezu lückenlose Verhaltenskontrolle und eine vollständige monetäre Überwachung, die Anwendung erzieherischer Maßnahmen bei regierungskritischem oder unerwünschtem Verhalten inklusive.
EU will Aushebelung der Anonymität von Internetnutzern
Unter dem Vorwand des Jugendschutzes möchte die EU eine Altersgrenze zur Nutzung von Sozialen Medien einführen. In Wirklichkeit geht es um die Aushebelung der Anonymität von Internetnutzern und es ist ein bedeutender Schritt hin zur dID. Des Weiteren muss an das Vorhaben der allgemeinen Chatkontrolle erinnert werden, das zwar kürzlich am Widerstand einiger EU-Mitgliedsstaaten vorerst gescheitert, jedoch noch nicht endgültig vom Tisch ist.
Ist es aufgrund der gegen die Bevölkerung gerichteten Politik nicht erstaunlich ruhig im besten Deutschland aller Zeiten? Wenn es Demonstrationen gibt, dann mehrheitlich solche, die diese unhaltbaren Zustände auch noch verteidigen!
Damit bin ich wieder bei der These am Beginn des Artikels.
(pi-news.net)
Preiswürdig
Die Hamas und der ÖRR
Von Gastautor Christoph Ernst
Billy Wilder bemerkte einst: „Auszeichnungen sind wie Hämorrhoiden. Früher oder später bekommt sie jedes Arschloch.“
Nun soll Sophie Henny Elinor Freiin von und zu der Tann-Rathsamhausen, die ARD-Zuschauer als Sophie von der Tann kennen, den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhalten. Sophie ist offiziell Nahost-Korrespondentin des ÖRR, faktisch jedoch die Stimme Palästinas in deutschen Wohnzimmern. Sie sitzt in Tel Aviv, aber ihr Herz gehört den Menschen aus Gaza. Obwohl sie angeblich Arabisch und Hebräisch spricht, sind ihre Sympathien klar verteilt. Schon einen Tag nach dem Pogrom, am 8. Oktober 2023, als noch gar nicht klar, wie jüdische viele Menschen die Hamas insgesamt geschändet, gefoltert, ermordet und verschleppt hatte, wies sie empört auf den israelischen Truppenaufmarsch im Süden des Landes hin und sorgte sich um das Los der arabischen Angreifer.
Dafür ehrt sie der ÖRR mit einem vorzüglichen Journalistenpreis. Der Mann, nach dem diese Würdigung benannt ist, war nicht so polyglott wie die adelige Dame, aber ein Profi, der das Handwerk von der Pike auf gelernt hatte und sich als Fan von Hugh Greene bei der BBC den Goldstandard des Fachs aneignete. Später prägte er den Satz, dass man einen guten Journalisten daran erkenne, dass er nicht öffentlich in Betroffenheit versinke und sich mit keiner Sache gemein mache, auch nicht einer guten. Sein Ideal war der Reporter, der sich das Vertrauen des Publikums durch unbestechliche Neutralität erwirbt.
Der ÖRR zeichnet jetzt eine Frau aus, die das genaue Gegenteil davon ist. Sie gehört zur neuen Generation, denkt postkolonial, parteiisch und politisch erweckt. Im Zweifelsfall versteht sie sich als Aktivistin. Als solche ist sie recht effektiv – stets zum Schaden Israels. Denn sie dosiert ihre Gefühle geschickt. Jüdische Geiseln und die Familien der beim Pogrom Ermordeten lassen sie eher kalt. Emotional wird sie, wo es um‚Palästinenser‘ geht. Dann benutzt sie Begriffe wie ‚Hungerblockade‘, ‚ethnische Säuberung‘ und ‚Vertreibung‘. So nährt sie den unter postmodernen Linken beliebten Genozid-Vorwurf. Israelische Soldaten, die ihr Land verteidigen, sind für sie meist ‚Aggressoren‘ und ‚Besatzer‘, aber die Leute in Gaza, die nach dem 7. Oktober die Mordbrenner und Vergewaltiger frenetisch feierten und auf den geschändeten Leib von Shani Louk spuckten, sind grundsätzlich bedauernswürdige Opfer.
Abertausende durch die Hisbollah vertriebene Israelis im Norden des Landes fallen bei ihr unter den Tisch. Zivile Verluste gibt es für sie fast nur unter ‚Palästinensern‘. Dazu präsentiert sie so kritiklos wie empört die Zahlen der Hamas, als seien es harte Fakten. Was die Israelis sagen, versieht sie dagegen mit einem Fragezeichen, auch, wenn sie die Angaben unschwer prüfen könnte. Manche Narrative bauscht sie gezielt auf und wiederholt sie bis zum Erbrechen.
Anderswo lässt sie entscheidende Details weg. Tatsächlich dürften hierzulande nur die wenigsten wissen, wie viele Raketen Hamas, Hisbollah und Huthis über die letzten zwei Jahre auf Israel haben regnen lassen. Durch die Freiin hörten sie davon nur ausnahmsweise, etwa beim Angriff der Teheraner Mullahs. Dafür suggerierte sie ihnen fast täglich, dass Israel absichtlich unschuldige Araberkinder hungern und leiden ließ. Denn verantwortlich für Wohl und Wehe der Gaza-Bewohner sind aus Sicht von der Tanns nicht etwa die Chefs der Hamas, die über 1.200 Juden viehisch abschlachten und Hunderte von Geiseln verschleppen ließen, sondern die Israelis.
Unvergesslich bleibt ihr Beitrag zum Einsatz der israelischen Armee auf dem Gelände Al-Schifa-Krankenhauses. Da sagte sie, das Militär behaupte, unter dem Spital befände sich eine Kommandozentrale der Hamas. Überprüfen könne sie das leider nicht. Laut ‚Augenzeugen‘ stifteten die Israelis ‚Angst und Chaos‘ unter Hunderten ‚Kranken und Verletzten‘. Sie terrorisierten ‚viele, die dort Schutz‘ suchten.
Tatsächlich hatte die Hamas eben dieses Krankenhaus in ein militärisches Objekt verwandelt. Nach geltendem Kriegsrecht hätte die IDF es also komplett zerstören können. Stattdessen verschonten die jüdischen Soldaten die arabischen Zivilisten, obwohl ein Gutteil des Personals nachweislich zur Hamas gehörte. Das verschwieg sie später ebenso, wie ich keine Bilder von den Waffenlagern und Tunneleingängen erinnere. Insofern verbreitete sie zwar die Lügen der Islamisten, aber korrigierte sich nur äußerst sparsam.
Der eingangs erwähnte Hugh Greene gilt als Schöpfer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Er gründete nach dem Krieg den NWDR. Greene hatte als britischer Korrespondent in Nazi-Deutschland gearbeitet und war mit Goebbels‘ Propaganda bestens vertraut. Ihm schwebte als Gegenmodell ein Konstrukt vor, das es Kollegen ermöglichen sollte, ohne finanziellen und politischen Druck unabhängig und kritisch zu berichten. Das, so hoffte er, würde ein Minimum an Sachlichkeit und Objektivität gewährleisten. Greene wusste, was auch Friedrichs wusste: Ungefilterter Zugang zu Nachrichtenquellen ist essentiell für mündige Willensbildung – und Neutralität dabei die Kür, die Spreu vom Weizen trennt. Wer parteiübergreifend glaubwürdig bleiben will, berichtet so objektiv und fair wie irgend möglich.
Inzwischen pfeift der ÖRR auf Greene und Friedrich. Der teuerste, reichste und mächtigste Senderkomplex der Welt optiert für die Spreu. Er setzt auf Masse statt Klasse und Staatsnähe. Sein Overkill an Sendern bietet alles Mögliche, nur keine nüchterne Grundversorgung mehr. Der zwangsfinanzierte Moloch sieht sich selbst längst nicht mehr als Nachrichtenmedium, sondern als Volkserzieher in höherem Auftrag. Da geht es nicht um Information, sondern um Gesinnung. Der ÖRR ist der Gate-Keeper der gesalbten Wahrheit, und die ist quer durch die Bank rot-grün und ökologisch-antikapitalistisch. Das sorgt für Allgegenwart dröhnenden Gleichklangs. Die ist personell wie programmatisch stramm linkslastig und fest in ‚woken‘ Händen. Antonio Gramsci wäre begeistert. Doch die ‚kulturelle Hegemonie‘ verlangt Tribut. In Zeiten fortgeschrittener Islamisierung, wo der Selbsthass des Westens Purzelbäume schlägt, darf der Zorn auf Israel nicht fehlen. Für deutsche Tugendbolzen gehört der zu der suizidalen Empathie wie der Milchschaum auf dem ‚Latte‘.
Friedrichs und Greene waren Gralshüter ein Gräuel. Jeder, der über einen Funken Restverstand verfügt, weiß, dass der einzige Sinn, den öffentlich-rechtliche Medien im Informationszeitalter überhaupt noch haben, in ihrer Objektivität besteht. Sie sollen Orientierung geben. Missbrauchen die Sender das, so wie die Freifrau ihr Informationsmonopol aus Israel missbraucht, verraten sie ihren Auftrag. Sie machen sich zu parteiischen Manipulatoren. Wäre das bloß öde, wäre es nicht schlimm. Doch es würgt die Vielfalt ab und erstickt den Diskurs. Allein durch seine schiere Masse gleicht der ÖRR längst toxischem Mehltau.
Der ÖRR schanzt von der Tann die Deutungshoheit darüber zu, welche Auskünfte seine Zwangskunden über Gaza und Israel erhalten. Von der Tanns Berichte sind gefärbt, extrem einseitig und unterschwellig judenfeindlich, und, gerade weil die Agitation so perfide und penetrant ist, dass sie einigen auffällt, wird sie offensiv gefeiert. Präventiv. Darum versieht man nun die Agitatorin mit den Weihen der Torwächtergilde.
Wüsste Hanns-Joachim-Friedrichs, welch Schindluder da mit seinem Namen getrieben wird, würde im Grabe rotieren. Eigentlich müsste es einen Aufschrei geben. Doch in einem Land, wo die Goethe-Universität Frankfurt sich nicht entblödet, Judith Butler mit dem ‚Theodor-W.-Adorno-Preis‘ zu ehren, ist die Dialektik der Aufklärung offenbar schon zu weit fortgeschritten.
Also zeichnen linke Antisemiten Appeaser der Hamas mit edlen Preisen aus, die die Namen von Leuten tragen, die entweder verfolgte Juden waren oder nachweislich nie gesteigerte Judenhasser. Das kann man als neue Form des Ritterschlags sehen, den Steigbügel in den Kreis der Erlauchten, den Persilschein, der maximales Giftspritzen in Richtung Israel adelt.
Ich denke da eher an Billy Wilder und seine Hämorrhoiden. Und träume von dem Tag, wo ich als freier Mensch nicht mehr für die unsägliche Zwangspropaganda zu zahlen habe, die es privilegierten Schnöseln ermöglicht, die Hamas zu verharmlosen und auf Israel einzuprügeln.
(vera-lengsfeld.de)
Leselust

Democracy Down: - Von 48forward UG (Herausgeber), Daniel Fürg
Washington, 2027. Die Demokratie stirbt nicht über Nacht – sie zerfällt in unsichtbaren Momenten. Der Journalist Elias Kerr stößt auf ein System, das mehr kann als Worte messen: es steuert sie. Schlagzeilen, Reden, Debatten – alles folgt unsichtbaren Algorithmen, die festlegen, was sichtbar bleibt und was verschwindet.
Wahrheit und Lüge verschwimmen, und eine ganze Nation verliert den Halt. Während Präsidenten verhandeln, Medien raunen und die Gesellschaft auseinanderdriftet, gerät Kerr in einen Strudel aus Machtspielen, Manipulation und moralischen Abgründen.
Er erkennt: Nicht Panzer oder Raketen bedrohen die Demokratie, sondern Sprache, die zur Waffe geworden ist. Democracy Down ist mehr als ein Thriller. Es ist ein Blick in eine mögliche Zukunft, die näher ist, als wir glauben wollen.
Inspiriert von historischen Mustern, aktuellen politischen Entwicklungen und den unsichtbaren Kräften digitaler Plattformen erzählt der Roman von der Zerbrechlichkeit unserer Gesellschaften. Präzise, beklemmend und fesselnd – ein Polit-Thriller, der die Mechanismen von Macht und Manipulation offenlegt. (Amazon)
Gefragt
Was ist an Baracken auf Rädern für kleine Kinder Naturgarten?
Jenseits von Siebenbergen

Gelesen 25. 10. 25

(tutut) - Es ist immer wieder bewundernswert, wie Journalisten ohne was wagen, überall mitzureden, als hätten sie gerade in der Grundschule eine Unterrichtsstunde "Deine, meine, unsere Heimat" belegt gehabt, ausnahmsweise nicht auf Türkisch oder Arabisch. Dabei gibt es doch so phantastische Wanderführer in der Reihe "Alles Bluff", logischerweise aus England und vom Verlag Humboldt eingedeutscht. Auch gerade für einen Mangelberuf wie Journalismusfachkräfte, täglich zu beklagen in Rundfunk, Fernsehen und Schreiberei. Für sogenannte "Freie Lokaljournalisten", das sind die Ärmsten unter den Armen deutscher Sprache, in der alten DDR als Volksredakteure bekannt, welche täglich seitenfüllend nichts sagen dürfen, außer "Katholischer Priester segnet Kinder", auch in der Version "Des Priesters reicher Kindersegen" bekannt. Natürlich können freie Lokaljournalisten auch Reporter sein, meist weiblich, "die von einer überregionalen Zeitung für einen einzelnen Bericht angeheuert wurden und aufs Land gezogen sind, "um sich ihren Gläubigern und Feinden zu entziehen. Ganz interessant, wer so alles den Großstadtdschungel verlassen hat, um auf Heckenfesten die Büsche abzuklopfen. Auch handelt es sich bisweilen um Möchtegern-Journalisten, die unablässig den Nachrichtenredakteur anrufen und

ihm eine Geschichte aufdrängen wollen, welche a) nicht erwünscht ist; b) bereits von den Nachrichtenagenturen gemeldet wurde, in der Regel eine Woche vorher; c) im Falle der Veröffentlichung wegen Verletzung von Geheimhaltungsvorschriften oder Verleumdung eine Klage nach sich ziehen würde". Wichtiger Tipp: "Sagen Sie niemals, unter keinen Umständen, daß Sie als freier Lokaljournalist für eine inländische Zeitung tätig sind. Damit geben Sie nur zu erkennen, daß Sie arbeitslos sind oder in einer Großstadt keinen Job bekommen. Hingegen können Sie durchaus erklären, daß Sie als freier Lokaljournalist für eine ausländische Zeitung arbeiten, sofern diese keinen eigenen bekannten Auslandskorrespondenten in Ihrem Land hat. Leider trifft dies aber auf die meisten großen Auslandszeitungen zu". So wäre es zum Beispiel verheerend zu behaupten, man arbeite als freier Lokaljournalist für beispielsweise Neue Zürcher Zeitung. Auch wäre es dumm und würde Verdacht erregen zu behaupten, man hätte Beziehungen zum Beijing People's Daily, sofern man nicht das Lied "Rote Flagge" auf Mandarin singen könne. In Erwägung gezogen werden könnte hingegen die Mitarbeit als freier Lokaljournalist bei weniger bekannten Zeitungen des deutschsprachigen Auslandes, wie beispielsweise Luzerner Neueste Nachrichten, St. Galler Tagblatt oder Tiroler Tageszeitung. Für weitere Tipps kann sicher ein mit dem Kanzler befreundeter Staatssekretär dienen, der mal Chefredakteur der WELT war, aber inzwischen eine schreibende Welt vermarktet, die teilweise davon gar nichts weiß. Nach dem Prinzip, welches vor fast 2000 Jahren ein römischer Lokaljournalist namens Seneca für sich in Anspruch nahm: "Alles, was von irgendeinem treffend gesagt worden ist, gehört mir". Und da wollen sie einem Wolfram Weimer an den vollgeladenen Karren fahren? So ein Freier hat's schon schwer, aber ein Angestellter oft viel mehr. So lese einfach woanders weiter, wer hier einen Zusammenhang erkennen sollte, wer käme auf sowas? Klingt so etwa linksgrüne Hoffnungslosigkeit? "Ein Brunch im Möhringer Rathaus brachte 120 Menschen zusammen und setzte ein Zeichen für Gemeinschaft und Vielfalt. Die Initiative 'Möhringer Miteinander' lud zu einem 'Brunch der Vielfalt' ins Möhringer Rathaus ein. Die Gruppe wurde im Frühjahr von Kathrin Geigis, Uli Griesinger, Moni Westerhoff, Monika Beck, Walter H. Hornung und Jochen Beck gegründet, um dem wahrgenommenen gesellschaftlichen Auseinanderdriften entgegenzuwirken". Und dann dies: "Wo ist Lucia? Gemeine Diebe entführen das blinde Huhn - Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die selbst erfahrene Polizeibeamte kurz innehalten lassen. Eine davon spielte sich jetzt ab: 'Lucia', ein blindes Huhn, verschwand spurlos. Unbekannte, vermutlich ausgehungerte Täter, hatten sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Tuttlinger Ortsteil Möhringen an einem privaten Hühnerstall zu schaffen gemacht. Warum sie ausgerechnet Lucia auswählten, um sie zu entführen – das einzige Huhn, das blind ist –, bleibt ebenso rätselhaft wie ihr Schicksal. Aber Lucia scheint sich nicht kampflos ergeben zu haben. 'Im angrenzenden Schopf fanden die Beamten Spuren von Tierblut und Federn', schreibt Polizeisprecher Patrick Zöller in seinem Bericht. Und weiter: 'Es ist leider anzunehmen, dass der nächtliche Übergriff für das Huhn fatal endete'". Ob ein blindes Huhn immer ein Korn findet, zu schweigen gar von einem Korn, des Nordländers Lebensexilier, das entzieht sich des Lesers Weisheit, wenn Botin unterm Dreifaltigkeitsberg anscheinend Spuren von Erinnerungskultur auf dem Heuberg folgt. Tote Hos', nichts los? "Wulff dreht die Stimmung mit einer mitreißenden Rede - Wenn die Heuberger gewusst hätten, was sie erwartete, wäre die Gosheimer Jurahalle am Mittwoch nicht halbleer geblieben. Sie verpassten eine mitreißende Rede und ein Experiment. Ein solcher Name, ein spannendes Gesprächskonzept mit Schülern - und dann sind noch massenweise Stühle leer? Beobachter rieben sich die Augen. Und konnten zum Schluss konstatieren: selber schuld. Der frühere Bundespräsident, der CDU-Politiker Christian Wulff, war auf den Heuberg gekommen, um über Europa, Deutschland und die Demokratie zu sprechen". Wer? Macht sonst nicht seine Frau die Schlagzeilen, ob wieder da oder ex? Da haben diese aber was verpasst: "Besucherrekord beim Innovation Forum - So viele Leute waren noch nie da: Beim Innovation Forum in Tuttlingen tummelten sich etliche Aussteller und Besucher aus der Medizintechnikbranche. Was diskutiert wurde". Es darf gerätselt werden, was sollen diese verflixten sechs W, die den Journalisten machen. Was lustig erscheinen soll, bleibt wohl lieber anonym: "Übrigens: Donauwellen? Ich verstehe nur Bahnhof - Hat sich Oberbürgermeister Michael Beck mit dem Bahnhofsvordach in Tuttlingen ein Vermächtnis hinstellen lassen? Aus der Luft erinnert es stark an ein M. Eine Munkelei". Oder Murks? Wenn die Dächer fliegen, ist schlecht Wohnen, mit Herbergssuche fing mal alles an, und endet dann auch so?

"Ehepaar ist ein Jahr auf Wohnungssuche - Zu teuer, zu schäbig, zu unverschämte Forderungen: Ein pensioniertes Pfarrer-Ehepaar erlebte bei seiner Wohnungssuche Unglaubliches. Gute Sachen waren hingegen sofort vergeben". Kein Platz mehr in der Kirche? Ein Gerücht das mit den blinden Hühnern, wenn freier Lokaljournalist woanders aufschlägt, es aber mit der Geografie noch hapert: "Reiche Familien im Schwarzwald steigern ihr Vermögen - Die Unternehmerfamilien hinter der Firma Storz Endoskope gehören nach wie vor zu den vermögendsten Bürgern des Landes. Laut aktueller Liste der 500 reichsten Deutschen im Manager Manager (MM, Ausgabe SH / 2025) stehen die Familien Sybill Storz und ihrer Schwester Gudrun Heine mit einem geschätzten Vermögen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro auf Platz 112 dieses Rankings. Damit hat das Guthaben der Familien im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 300 Millionen Euro zugenommen. Die Redaktion des Wirtschaftsmagazins aus dem Spiegel-Verlag (Hamburg) schätzt seit 25 Jahren die Privatvermögen der reichsten Bürgerinnen und Bürger, es geht also nicht um Firmenumsätze und -gewinne". Aufundzu der Laden: "Für Vintage-Klamotten kommen viele gezielt nach Fridingen", "Paukenschlag im City-Rondell: Nach fast 20 Jahren kehrt Inhaberin Sarah Messner der Schwenninger Innenstadt den Rücken und zieht mit ihrem Trendbereich nach Trossingen". Seite 16 unten: "Umsatzeinbußen dämpfen die Stimmung im regionalen Handwerk - Fast jeder dritte Handwerksbetrieb im Gebiet der Handwerkskammer Konstanz kämpft mit gesunkenen Umsätzen". Die Stadt der Hochtöne ruft: "Die Klassik-Saison der Stadt Trossingen startet am Mittwoch, 5. November, um 20 Uhr mit dem Lieblings-Orchester des Trossinger Publikums. Unter Leitung seines hochrenommierten künstlerisch-pädagogischen Leiters Sebastian Tewinkel führt das Sinfonieorchester der Musikhochschule ein mal mehr ein anspruchsvolles Programm auf. Die Sinfonie Nr. 8 von Ludwig van Beethoven steht im Mittelpunkt des Programms". Nichts wie hin: "Angedrohte Abschleppaktion bisher nicht notwendig". Schöner geht immer im Reich des Lokaljournalismus: "Nach Sanierung und Spendenlauf erstrahlt der Sportplatz der Realschule in neuem Glanz". Bio heißt Leben: "Abschlussveranstaltung des Biotopverbunds - Wie können Tiere trotz Straßen und Siedlungen Lebensräume erreichen? Neue Pläne zeigen Lösungen für Artenvielfalt und Biotopverbindungen". Zukunft ist immer gut: "Sanierung, Tempo-30-Zonen und erneute Gewerbeschau: Der Gemeinderat Denkingen trifft richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft". Nix wie weg: "Zweitägiger Ausflug des Harmonikavereins Wurmlingen führt Teilnehmer nach Franken - Schöne Stunden zusammen erlebt" -, "Seniorenausflug ins Kloster und zur Ölmühle - Schwäbischer Albverein Neuhausen ob Eck", "Landschaftspflege des Albvereins Wurmlingen", "Holländer-Komik und Klimakritik - Wie würde Deutschland reagieren, wenn Millionen Holländer als Klimaflüchtlinge kämen? Patrick Nederkoorn beleuchtet dies charmant und kritisch zugleich". Als was kommen sie sonst? "Praxisnahe Tipps für das digitale Agrarbüro". Nun aber mitten hinein ins vergangene Vergnügen der Agenturen und Nachrichtenagenten: ""Leo XIV. und Charles III. beten gemeinsam". "London und Berlin gemeinsam auf U-Boot-Jagd". "Karlsruhe entscheidet pro Kirche - Im Streit um die Frage, ob und wann kirchliche Arbeitgeber bei zu besetzenden Stellen eine Kirchenmitgliedschaft von Bewerbern verlangen dürfen, hat das Bundesverfassungsgericht ein weitreichendes Urteil aufgehoben". Kirchenstaat im Staat? Unterm Kreuz von "christlicher Kultur und Politik" meint sogar die Leidplanke: "Ein Urteil mit Folgen - Etwas wirkt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts wie ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit. Denn der Streit um das kirchliche Arbeitsrecht ist in Deutschland im Grunde genommen vorbei: Spätestens seit der Liberalisierung der Anstellungsbedingungen, die es bei beiden großen Kirchen, aber auch bei Diakonie und Caritas in den letzten Jahren gab, ist es nicht mehr üblich, dass etwa Pflegekräfte in Altenheimen zwingend Kirchenmitglieder sein müssen. Im Gegenteil: Wäre das noch immer so, würden Diakonie und Caritas in den meisten Regionen schlicht keine Pflegekräfte mehr finden". Gemach, Journalismus-Wischiwaschi: "Dort, wo sich Kirche und Diakonie wie eine ganz normale NGO verhalten, kommt auch das kirchliche Arbeitsrecht zu Fall. Wer eine besondere Rechtsstellung beansprucht, muss auch deutlich machen können, warum es diese Sonderrechte braucht – auch das haben die Karlsruher Richter am Donnerstag deutlich gemacht". Also: Das Dorf bleibt in der Kirche. Falls diese noch nicht verkauft ist. "Steinmeier besichtigt Baustelle des Brenner-Basistunnels", während der Herreknecht daheim seinen Mitarbeitern Verkehrsbehinderungen aus der Straße räumt. Eine Seite wie ein Bleifriedhof: "'Offensichtlich hatten manche Spaß daran' - Im Skandal um die JVA Gablingen zeigt sich ein Jahr danach: Es war alles noch schlimmer. In einem der modernsten Gefängnisse Bayerns herrschte um die ehemalige Vize-Chefin ein System von Gewalt und Machtmissbrauch. Das legen etliche von 40.000 Chatnachrichten offen". Was ist mit Deutschland? Mannsbild "Merz sorgt sich um Arbeitsplätze in Europa". Zweifrau von dpa: "Zu wenig Geld trotz höherer Steuereinnahmen -
Das lief nicht wie erhofft: Zwar nimmt der Gesamtstaat in den nächsten Jahren wohl etwas mehr Steuern ein. Doch der Bund – und damit Klingbeils Haushalt – profitiert davon nicht". Ja, was hat er denn gelernt? Was täte ein Wirtschaftsredaktionschef, wenn es den Bodensee nicht gäbe? "ZF baut intern um und verkleinert den Vorstand - Der neue ZF-Boss Mathias Miedreich hat große Aufgaben vor sich - und legt sofort los. Mit welcher Struktur der Konzernchef den Zulieferer wieder auf Vordermann bringen will". Nun weisse alle Bescheid.

Ein Jahr Selbstbestimmungsgesetz
„Ich habe mir überlegt, was ich sein möchte. Vielleicht Rottweiler oder Eskimo“
Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes haben Tausende ihren Geschlechtseintrag geändert. Unser Kolumnist Henryk M. Broder kritisiert das Gesetz scharf: „Das ist eine Kampfansage an die Natur“, sagt er bei WELT TV..
(welt.de. Warum nicht für Eskimos in Rottweil Zeitung machen?)

Sturmtief verursacht Schäden in BW
Sturmtief "Joshua" hat unter anderem in BW in den vergangenen Stunden zahlreiche Schäden verursacht. Beispielsweise hat ein wegen des Unwetters umgestürzter Baum für Zugausfälle und Verspätungen in Pforzheim und Karlsruhe gesorgt. ..Im benachbarten bayerischen Allgäu ist ein Regionalexpress Allgäu gegen einen umgestürzten Baum gefahren und entgleist. Die 20 Fahrgäste des Zuges, der von Lindau am Bodensee in Richtung Immenstadt unterwegs war, seien bei dem Unfall bei Grünenbach (Landkreis Lindau) unverletzt geblieben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei..
(swr.de. Ist Sturm nicht Nazi? In Stuttgart ist ein Fahrrad umgefallen.)

15.000 Tiere getötet: Geflügelbetrieb im Alb-Donau-Kreis gesperrt
In einem Geflügelbetrieb in Öllingen im Alb-Donau-Kreis ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Das bestätigten Landwirtschaftsministerium und Landratsamt am Donnerstagabend. Aktuell habe die Eindämmung der Seuche oberste Priorität. Deshalb seien alle rund 15.000 Tiere in dem Betrieb bereits getötet worden. Daraufhin wurde der Geflügelhof geschlossen...
(swr.de. Und da schimpfen sie über eine politische Pandemie.)

Die neue Schönbuchbahn hat mit dem Herbstwetter zu kämpfen
Die neuen spanischen Elektro-Züge auf der Schönbuchbahn sorgen in ihrer ersten Herbstsaison für Probleme. Ein Sicherheitssystem der Triebwagen sei zu sensibel eingestellt. Immer wieder komme es so zu einer unerwünschten Vollbremsung, teilte der Böblinger Landrat Roland Bernhard (parteilos) mit. Seit Montag ist der Schienenverkehr auf der Strecke zwischen Böblingen und Dettenhausen (Kreis Tübingen) deswegen eingestellt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet..
(swr.de. BussiBussi, konnten sie nicht auf Schönwetter warten?)

Weniger Teilnehmer als erwartet
Hunderte demonstrieren in Heidelberg gegen "Stadtbild"-Aussage von Merz
In Heidelberg hat eine Demo gegen Äußerungen von Bundeskanzler Merz (CDU) über das "Stadtbild" im Zusammenhang mit Migration stattgefunden. Dazu riefen mehrere Organisationen auf...
(swr.de. Linksverkehrt. Auferstanden aus ihrer Schlossruine, die einst Migranten geschaffen haben?)

Debatte um Merz' Stadtbild
Interview mit Heidelberger Professorin: "Ängste ernst nehmen, aber abbauen"..
(swr.de. Nicht mal Arzt, Apotheker oder Psychiater fragen?)

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NACHLESE
Ein einziger Sumpf
Die neue Selbstverständlichkeit des Interessenkonflikts
Von Sofia Taxidis
Was früher Karrieren beendete, gilt heute als Normalzustand. Wo einst Rücktritte folgten, wird heute ausgesessen. Wolfram Weimer, Jens Spahn und viele andere stehen für eine Politik, die keine Verantwortung und keinen Anstand mehr kennt...
(Tichys Einblick. Regiert etwa Pöbel linke Populisten?)
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Die asoziale europäische Kriegslust
Von WOLFGANG HÜBNER
US-Präsident Donald Trump will sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in der ungarischen Hauptstadt Budapest treffen. Der „unsägliche Zolldiktator aus Washington“ mit dem „Kriegsverbrecher aus Moskau“ auf EU- und NATO–Boden – das ist eine unerträgliche Provokation für die Europäer um Merz, Macron, Tusk und Starmer. Die mit der Fortsetzung des Krieges verbundene Weigerung der ukrainischen EU-Marionette Selenskyj zu einem Verzicht auf Territorium im Osten ist hingegen ganz im Sinne von jenen politischen Kräften, die nichts unversucht lassen, die russische Atommacht zu reizen und wirtschaftlich zu schaden. Das ist die Situation vor dem EU-Gipfeltreffen am Donnerstag in Brüssel. Dort soll Front gemacht werden gegen die Versuche einer amerikanisch-russischen Verständigung über das Ende des Ukrainekrieges. Daran haben die derzeitigen politischen „Eliten“ keinerlei Interesse. Denn die Beendigung des nun schon im vierten Jahr tobenden Konflikts wird diese absurd kriegslustigen Staatsführungen mit einer in jeder Beziehung hoffnungslosen Ukraine sowie einem zerstörten Verhältnis zum Rohstoffgiganten Russland konfrontieren. Diese Last wollen und werden nicht die USA von Trump tragen, sondern sie wird schwer auf der europäischen Zukunft lasten. Es sind aber nicht die in einem sonderbaren kollektiven Größenwahn gefangenen „Eliten“ mit solchen Figuren wie die an unheilbarem Russenhass leidenden EU-Spitzen Ursula von der Leyen und auch die aus dem Baltenzwerg Estland stammende Kaja Kallas, die an den Folgen leiden werden. Sondern es sind die europäischen Völker, allen voran die Deutschen, die die Rechnung der gescheiterten Ruinierung Russlands und auch der höchst gelungenen Ruinierung der Ukraine mit hohen ökonomischen Kosten und sozialen Einschnitten zahlen müssen. Nichts ist asozialer als die Ukraine-Politik der EU! Besonders Lügenkanzler Merz, der außer leeren Sprüchen kein Mittel gegen die AfD findet, will sich beim EU-Gipfel wieder als größter Putin-Feind großtun. In dieser Rolle des Feldherrn ohne Truppen ist Merz zwar von Mal zu Mal immer lächerlicher, doch das ficht den BlackRock-Multimillionär nicht an. Es liegt deshalb im fundamentalen Interesse der Deutschen, dieses dritte Kanzler-Elend in Folge loszuwerden. Jeder weitere Tag mit Merz ist nichts anderes als noch mehr Zukunftsvernichtung unseres Volkes.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
In den vergangenen Jahren wurden die Grundrechte in der Verfassung als Grundwerte neu interpretiert. Dieser Strukturwandel ist eine Gefahr für den liberalen Rechtsstaat. Neuerdings werden sogar Wächterräte mit Billigung der Gerichte installiert, um die politische Konkurrenz an einer Kandidatur zu hindern. Die Hausdurchsuchung bei Norbert Bolz ist nur die aktuelle Variante einer seit langem laufenden Entwicklung zu einem autoritären Maßnahmenstaat.
(Frank Lübberding, Tichys Einblick)
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Wohl dem, der keine hat.
Die Regierung betreibt das größte Schneeballsystem der Geschichte
Die Themen im schwarzen Kanal: Keiner geht dem rot-grünen Vielfaltsklüngel so unter die Haut wie Trigger-König Friedrich Merz. Und: Wie gut für Bärbel Bas, dass sie in der Politik ist, sonst wäre sie wegen unlauterer Geschäftspraktiken dran. Von Jan Fleischhauer und Carolin Blüchel
(focus.de. Deutschland schmilzt.)

Reformpläne
„Herbst der Grausamkeiten“ – Gewerkschaften planen Aktionen gegen Sozialabbau
Die Vorsitzenden der Gewerkschaften IG Metall und Verdi haben Aktionen gegen die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung angekündigt. Die Kundgebungen sollen sich gegen Kürzungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Rente sowie die Aufweichung der Arbeitszeitregelung richten. „Die Mehrheit der Menschen lehnen Einschnitte in den Sozialstaat ab“, sagt Verdi-Chef Frank Werneke der „Süddeutschen Zeitung“. IG-Metall-Chefin Christiane Benner sagte, Reform dürfe nicht heißen, „wir streichen den Ärmsten das Dach über dem Kopf weg.“..
(welt.de. Mehr Murks mit Marx wagen.)

Öffentlicher Haushalt
IW-Studie dokumentiert deutlichen Anstieg der Sozialausgaben in den Kommunen
Der Anteil der Sozialausgaben an den Haushalten der Kommunen ist einer Studie zufolge in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich gestiegen. Aktuell gäben die Kommunen in Deutschland fast 38 Prozent ihres Budgets für Soziales aus, im Jahr 1992 seien es nur rund 25 Prozent gewesen, wie aus einer Studie des Kölner Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht, aus der die „Rheinische Post“ (Freitagsausgabe) zitierte...
(welt.de. Ohne Eier keine Feier.)

Wem hilft die Dämonisierung der AfD?
Von Michael Klein
Die Dämonisierung des politischen Gegners ist ein genauso gefährliches wie ineffektives Werkzeug. Denn das Spiegelbild von Dämonisierung ist die Idealisierung...
(achgut.com. Nur ein toter Marx ist ein guter Marxist?)

Peter Grimm
Die Vorzeigefrau auf dem Abstellgleis
Wahrscheinlich bedurfte es einer Frau an der Spitze der Deutschen Bahn, um das Unternehmen davor zu bewahren, dass die bisherige Vorzeigefrau im Bahn-Vorstand weiteren Schaden anrichten kann. ..
(achgut.com. Früher hieß das: "Hallo, Schaffnerin!")

Cora Stephan
Toxische Weis(s)heit: Das Sprengen der Verdämmten
Vielen scheint es Spaß zu machen, Deutschland bei seiner Selbstzerstörung zuzusehen. Nicht nur bei der Sprengung des Kernkraftwerks Gundremmingen am Samstag, sondern auch jeden Tag beim Tod schöner deutscher Haus-Fassaden..
(achgut.com. Macht putt, was euch ganz machte.)

Körperpflege
Hygiene-Expertin verrät, was viele beim Duschen falsch machen
(focus.de. Vorher ausziehen?)

JF-Exklusiv
Wie oft Deutschlands Töchter Opfer von Gewalt werden
Es sind schockierende Zahlen, die die Bundesregierung nach Anfrage der AfD vorlegen muß: Mehr als 63.000 Frauen wurden alleine 2024 Opfer sexueller Gewalt – überdurchschnittlich häufig waren die Täter keine deutschen Söhne..
(Junge Freiheit. Jetzt demonstrieren die Töchter gegen Bilder und nicht gegen die Maler.)

TE-Interview mit Johannes Benigni
„Rohstoff-Guru“: Die EU opfert für Sanktionen die Industrie
Von Alexander Heiden
Total-Embargo ab 2027: Spätestens dann will die EU kein russisches Gas mehr importieren – weder Pipeline-Gas noch Flüssiggas. Auch alle langfristigen Verträge sollen bis dahin gekappt werden. Ein spannendes und erhellendes Gespräch mit einem echten Energie-Fachmann..
(Tichys Einblick. Der Mond wartet schon mit seinem Hinterteil.)

Steuerschätzung
Lars Klingbeil glaubt sich selbst den Aufschwung – fast
Von Mario Thurnes
Die gute Nachricht: Die deutsche Wirtschaft boomt bald und spült entsprechend viel Geld in die Staatskassen. Die schlechte Nachricht: Das ist nur ein Versprechen des Finanzministers Lars Klingbeil. Er selbst gibt Anlass zum Zweifeln...
(Tichys Einblick. Sein Gott muss verrückt sein.)

Deutsches Charlie-Kirk-Format
„Wir wollen den Diskurs führen, den die Linken verweigern“
Im September wurde der US-Konservative Charlie Kirk erschossen. Er war für seine Diskussionsveranstaltungen mit linken Studenten bekannt. Am Wochenende startet ein ähnliches Format in Deutschland. Die JF hat einen der Initiatoren gefragt, was er sich davon erhofft..
(Junge Freiheit. Wer schneller schießt lebt länger.)

Ein Sinnbild für das Neu-Versailles deutscher Politik:
CSU-Mann Ulrich Lange inszeniert sich mitsamt Staatssekretärstasse im Staatssekretärsbüro.
38 solcher Parlamentarischen Staatssekretäre kosten den Steuerzahler 24 Millionen Euro im Jahr für Posten ohne Aufgabe, aber mit allen Privilegien
(Tichys Einblick. Im Möbelgeschäft gibt es Sekretäre billiger, die sind sogar nützlich.)

Meinungsfreiheit
Ein Wortlaut, zwei Maßstäbe: Roth fördert, wofür Bolz ins Visier gerät
Während Norbert Bolz wegen eines ironischen Zitats durchsucht wird, ließ die Bundesregierung eine Komposition mit demselben Titel fördern..
(Junge Freiheit. Auf die richtige Farbe kommt es an.)

Neue Vorwürfe gegen Kulturstaatsminister
Weimer-Verlagsgruppe wirbt mit Fake-Zitat für Erhard-Gipfel
Die Mediengruppe von Kulturstaatsminister Weimer stiehlt über Jahre fremde Texte, bekommt bis heute Steuergeld und läßt sogar Minister für sich werben. Nun wird bekannt, die Weimer-Gruppe verbreitet auch noch ein gefälschtes Zitat, um sich wichtig zu machen..
(Junge Freiheit. Mehr Kulturen braucht das Land.)


Strategiedebatte der Union
Mit der Brandmauer in die Sackgasse
Die Union verharrt in der Brandmauer-Logik, während sie mit linken Protesten und eigener Orientierungslosigkeit ringt. Im Adenauerhaus herrscht offenbar blanke Ratlosigkeit. Dem Kulturkampf sehen sich CDU-Funktionäre nicht gewachsen. Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein..
(Junge Freiheit. Gassenhauer machen Karneval.)
Wehrpflicht wofür?
Für dumpfen Russenhass in der Bevölkerung nicht durchsetzbar
Von PROF. EBERHARD HAMER
Die Diskussion über eine neue Wehrpflicht ist nicht aus Deutschland heraus entstanden, sondern von der NATO und den Forderungen der Amerikaner, höhere Beiträge und höhere Militärkapazitäten für die NATO zu leisten. Dass die NATO nicht unbedingt deutsche Interessen vertritt, gilt schon im Gründungsgrundsatz: „To keep the Americans in, the Russians out and the Germans down“.
Haupttreiber der NATO war die amerikanische Rüstungsindustrie, die Umsatz braucht und deshalb die Ausrüstung Europas mit amerikanischen Waffen zu versorgen trachtet. Und die USA haben das Interesse an weiteren Hilfstruppen zur Sicherung ihres Dollarimperiums. Deshalb ist auch immer ein amerikanischer General Oberkommandierender der NATO und der amerikanische Präsident Oberbefehlshaber.
Für den französischen Präsidenten war die NATO bereits ein „hirnloser Tiger“, eigentlich sinnlos geworden, solange Frieden herrschte. Erst der Krieg in der Ukraine mit dem Mantra einer russischen Gefahr ließ wieder einen Sinn für die NATO entstehen. Die von den amerikanischen Medien geschürte Kriegshysterie gegen Russland und Putin als Angreifer gegen die westliche Welt und die darauf begründeten Militär- und Finanzhilfen der europäischen Länder brachten nach achtzigjähriger Friedenszeit wieder Kriegsgeschrei nach Europa und wollen sich nun einzelne Regierungschefs wie Macron, Starmer oder Merz als „Anführer im Krieg gegen Russland“ profilieren.
Narrativ von der drohenden Gefahr Russlands
Deutschland soll die stärkste Armee Europas haben. Dafür wurden mehr als 500 Milliarden Schulden bewilligt, obwohl Deutschland schon bisher mit fast 100 Milliarden größter Zahler und einziger Schenker an Militärgütern, Geld (sogar alle Renten der Ukraine für die nächsten fünf Jahre) und Erstland für alle Ukrainer, die nicht mitkämpfen wollen, geworden ist (1,3 Million).
Ohne das Narrativ von der drohenden Gefahr Russlands für Europa und der deshalb notwendigen Verteidigung wäre die Wehrpflichtdebatte in Deutschland nicht möglich gewesen. Wenn aber diese Voraussetzungen nicht stimmen, hätten uns die NATO und EU in ein sinnloses, teures, unverantwortliches Abenteuer getrieben.
Unabhängig davon, ob Deutschland wirklich in Gefahr ist oder ob dies nur politisch für Zahlungen Deutschlands behauptet wird – die Frage der Wehrpflicht hat ethische, kulturelle und staatsrechtliche Voraussetzungen, die bisher nicht vorliegen:
Ethische, kulturelle und staatsrechtliche Voraussetzungen
1. Bisher war Wehrpflicht immer damit begründet worden, dass das eigene Land in Gefahr sei und verteidigt werden müsse. Die Kriegstreiber wollen aber nicht das eigene Land verteidigen, sondern NATO-Länder und NATO-Interessen in der gesamten Welt (früher am Hindukusch, jetzt Ukraine). Wer heute die Begriffe Heimat und Vaterland verwendet, wird damit als „Nazi“ beschimpft, angeklagt, diffamiert (Höcke). Unser Land selbst ist nicht von irgendeinem Feind umgeben, sondern nur von Bündnispartnern, die auch selbst nicht in Gefahr sind. Zu besonderen Verteidigungsanstrengungen besteht also kein Grund außer dem, dass die US-Rüstungsindustrie an der Aufrüstung Europas mehr verdient, einzelne Politiker wieder Deutschland zur Militärmacht machen wollen (Merz).
2. Das bayerische Verfassungsgericht hat festgestellt, dass „ethisch-biologisches Volksverständnis rechtsradikal und verfassungswidrig“ sei. Der NRW-Landtag hat in der Eidesformel gestrichen „Zum Wohle des deutschen Volkes“. Wir haben nach Merkel nur noch eine „Bevölkerung derer, die in diesem Lande leben“. Das sind zu einem Drittel Zugewanderte. Warum sollen ausgerechnet nur die Deutschen zur Wehrpflicht und Verteidigung einer für Deutschland nicht verantwortlichen Multikulti-Bevölkerung gezwungen werden?
3. Kulturell hatten frühere Generationen gemeinsame Werte, einen gemeinsamen christlichen Glauben und Kultur sowie preußische und biblische Tugenden zu verteidigen.
Alle diese Werte sind heute im rot-grün versifften Milieu diffamiert und werden in den Medien täglich herabgesetzt. Alle Linksparteien lehnen die traditionellen Werte und Tugenden ab und haben sie hinter einer Brandmauer sogar mit Hass und Hetze verbannt.
Solange unsere Politiker ein Drittel unserer Steuergelder an die Ukraine verschenken, an die amerikanische Rüstungsindustrie weiterleiten und für sinnlose grüne Projekte in die ganze Welt verteilen, dafür die Infrastruktursicherheit und Bildung der eigenen Bürger unverantwortlich verlottern lassen; – und solange unsere rot-grünen Nihilisten Tugenden wie Tapferkeit, Ehre, Treue noch als Nazi-Tugenden abwerten und solange wir nicht einmal eine gemeinsame Solidarität, sondern eine Brandmauer gegen die Opposition haben, werden junge deutsche Männer nicht einsehen, einen mit Lebensgefahr verbundenen Wehrdienst zu übernehmen, der bisher weder ethisch-moralisch begründet ist noch nach herrschender politischer und Medienmeinung national begründet werden darf.
4. Der Autor hat selbst den zweiten Weltkrieg mitgemacht und Helden erlebt, die danach als Gefangene misshandelt, auf den Rheinwiesen zu Tode gequält und als Verbrecher behandelt und entehrt wurden. Ausländische Soldaten waren Helden, die deutschen einschließlich der deutschen Offiziere Verbrecher. Dies ist auch heute noch die Meinung der rot-grünen Anti-Deutschen. Soll nach diesen Erfahrungen seiner Väter ein junger Mann sich wiederum in das Risiko einer Armee begeben, deren Zwecke nicht klar, deren moralisch-ethische Begründungen zweifelhaft sind und deren Soldaten bei einem nächsten Krieg vielleicht von den Siegern wiederum als Verbrecher entehrt und misshandelt werden? Solange jedenfalls die deutsche Politik unsere Soldaten und Offiziere des letzten Weltkrieges nicht rehabilitiert und ihnen für die Behandlung Abbitte geleistet hat, kann eigentlich kein Abkömmling dieser Soldaten wieder die Wehrpflicht übernehmen.
Söldnerarmee, aber keine Volksarmee
Eine Truppe wird keine Moral haben, wenn sie keine ethische, moralische Grundlage für ihren Dienst hat. Das Mantra der russischen Gefahr ist nicht nur streitig, sondern keine ethisch-moralische Grundlage einer Armee, die kein Vaterland, keine Heimat, keine Preußischen Tugenden und keine zehn Gebote mehr verteidigen soll.
Eine Armee ohne Moral kann zwar die Finanzanforderungen der amerikanischen Rüstungsindustrie erfüllen. Wenn sie aber für diese internationalen Zwecke missbraucht wird, nicht aber aus nationalen Gründen Volk, Heimat, Familie, deutsche Kultur und Heimatland verteidigen darf, ist sie eine Söldnerarmee, aber keine Volksarmee und ist deshalb Wehrpflicht nicht begründbar.
Erst wenn die Regierung wieder ein deutsches Land (Heimat), ein deutsches Volk (Familie), die deutsche Kultur, die alten deutschen Werte, die Preußischen Tugenden sowie ihr christliches Abendland statt (Multi-Kulti) anerkennt, kann die Verantwortlichkeit junger Menschen so weit gehen, dafür freiwillig die Wehrpflicht mit Todesrisiko zu übernehmen.
Politiker können zwar im luftleeren Raum agieren, eine Armee aber nicht ohne geistig-moralische Grundlage existieren, denn sie muss von den jungen Männern Opfer verlangen und deshalb diese Opfer und ihre Existenz moralisch begründen.
Solange das nicht geschieht, sondern nur dumpfer Russenhass als Begründung dient, wird eine Wehrpflicht in der deutschen Bevölkerung nicht durchsetzbar sein.
(pi-news.net)
