Turbinen drehen sich am längsten Strom der Erde für den Strom
Von Hans Hofmann Reinecke
Am 9 September 2025 wurde GERD, der „Grand Ethiopian Renaissance Dam“ mit großem Zeremoniell eingeweiht. Er soll landesweite Energieversorgung ermöglichen und den Zustrom durch den Blauen Nil regulieren, um eventuelle Hochwässer zu vermeiden. Das stromabwärts gelegene Ägypten hat von Anfang an gegen das Projekt protestiert. Dort will man nicht zulassen, dass eine andere Nation Kontrolle über seine wichtigste Lebensader bekommt.
Der Strom der Ewigkeit
Mit insgesamt 6650 Kilometern ist der Nil der längste Fluss der Erde, und er ist die Lebensader Ägyptens.
Der „eigentliche“ Nil ist aber nur halb so lang, denn er bildet sich erst durch den Zusammenfluss des weißen mit dem blauen Nil. Am blauen Arm begann 2011 der Bau eines der weltweit größten Wasserkraftwerke, dem Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD), welcher am 9.September 2025 seiner Bestimmung übergeben wurde. Er liegt im Norden Äthiopiens, nahe der Grenze zum Sudan. 1000 Kilometer stromabwärts von GERD liegt Karthum, wo sich Weißer und Blauer Nil vereinigen, 2500 Kilometer stromabwärts liegt der Assuan Damm, und 3700 km sind es bis nach Kairo.
Eine Scherbe aus dem Teller
Ein Wasserkraftwerk gilt als umweltfreundlich und nachhaltig. Stimmt das? Voraussetzung für seinen Bau sind sehr spezielle topographische Gegebenheiten. Stellen Sie sich eine Landschaft vor, in die ein riesiger Suppenteller eingesenkt ist, bei dem talwärts eine Scherbe fehlt. Durch den Teller fließt ein Fluss, und der verlässt den Teller natürlich durch den talseitigen Spalt. Würde man nun diesen Spalt künstlich schließen, dann könnte das Wasser nicht entweichen, und der Teller würde sich langsam füllen, bis er überläuft. Am Fuß der Mauer, mit der der Spalt geschlossen wurde, kann man nun ein Rohr einbauen, durch welches das Wasser mit hohem Druck entweicht. Damit könnte man eine Turbine antreiben und schließlich Strom erzeugen.
.. Wie lange würde es dauern, bis der Blaue Nil nun den Teller des GERD gefüllt hätte? Ein Jahr, dann stünde das Wasser bis zum eingezeichneten Tellerrand, und von der Gegend, mit ihren Wiesen, Bäumen und Wegen wäre nichts mehr zu sehen. Nun wäre es extrem rücksichtslos, den Fluss für ein Jahr ausschließlich für das Füllen des Damms zu beanspruchen. Schließlich liefert er etwa zwei Drittel des Wassers für den Nil. Man würde die Lebensader Ägyptens für ein Jahr fast zum Versiegen bringen.
Kriegserklärung aus Kairo
In Kairo würde man so ein Vorgehen als Kriegserklärung interpretieren, und so nahm sich Äthiopien für das Füllen gut vier Jahre Zeit, von Juli 2020 bis Oktober 2024. Und nicht nur das; man richtete sich nach den Jahreszeiten, in denen Wasser großzügig verfügbar war. Jetzt ist der „Teller“ gefüllt und 1874 Quadratkilometer Terrain sind geflutet – das entspricht drei Viertel des Saarlandes. Dabei mussten gut 15.000 Anwohner evakuiert werden.
Für die Stromerzeugung ist entscheidend, wie hoch der Pegel im Reservoir gegenüber den Turbinen ist, die am Fuße der Staumauer auf Wasser warten. Aus dem Höhenunterschied ergibt sich der Druck – 10 Meter Wasser liefern ein Bar – und mit dem verfügbaren Fluss an Wasser – Kubikmeter pro Sekunde – ergibt sich die erzielbare Leistung des Kraftwerks. Bei vollem Speicher des GERD ist der Höhenunterschied etwa 160 Meter. Es wurden insgesamt 13 Turbinen installiert, mit 5,15 Gigawatt Gesamtleistung.
Das ist also die „installierte Leistung“, und bei diesem Begriff ist Skepsis angesagt.
Installierte Leistung
Würde man alle Turbinen mit vollem Rohr auf volle Leistung drehen – vorausgesetzt es gäbe genügend Abnehmer dafür – dann könnte es sein, dass der Blaue Nil nicht genug Wasser nachliefert, um den Pegel im Reservoir hochzuhalten. Mit dem Pegel aber sinkt der Druck, und bei gleichem Durchfluss und geringerem Druck leisten die Turbinen jetzt weniger! Das will man bestimmt nicht.
Neben dem eigenen Strombedarf muss der Durchfluss auch den Anforderungen aus Ägypten gerecht werden, man hat also nicht die volle Freiheit. Manche Experten sagen, die gut 5 Gigawatt installierter Leistung wird man in der Praxis niemals realisieren können oder wollen, man hätte sich mit 3 Gigawatt zufriedengeben geben und ein paar Turbinen sparen können. Die offizielle Prognose von 17.400 Gigawattstunden jährlich ergäbe eine erwartete durchschnittliche Leistung von knapp 2 Gigawatt! Da hätte man sich vielleicht noch ein paar mehr Turbinen sparen können.
Ein paar Turbinen sparen? Das ruft Assoziationen mit Windenergie in Deutschland wach. Aber die Ähnlichkeiten sind gering. Wasserkraft ist ein Stromspeicher, er passt seine Leistung dem Bedarf an, und seine Abhängigkeit von der Natur spielt sich im Rhythmus von Monaten oder Jahreszeiten ab. Bei Windenergie geht es ja um Stunden oder Minuten. Im Vergleich von Wasser zu Wind ist Wasser offensichtlich um Vieles attraktiver. Aber wer verfügt schon über die notwenige „Suppenteller-Topografie“? Und wer könnte sich leisten ein drei Viertel Saarland zu fluten?
Und noch etwas: So ein Kraftwerk „verbraucht“ kein Wasser, das kommt nur mit geringerer Höhe hinten raus, als es vorne reingekommen ist. Und die Kraftwerke Isar2 plus Emsland hätten die Leistung von GERD auch locker geschafft.
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(tutut) - Wie selbstverständlich breiten Kartellmedien ihr letztes Hemd aus, wenn es darum geht, aus 11-Prozent-Parteien 100 Prozent Meinungspropaganda zu machen. Die Kulturphilosophin Edith Eucken-Erdsick, 1985 im Alter von 89 Jahren in Freiburg gestorben, hat dies als "Die Macht der Minderheit" in einem Herder-Büchlein (1970) herausgearbeitet als "Auseinandersetzung mit dem Neuen Anarchismus". Es sei das Schicksal des Anarchismus, nie zu siegen und immer wieder aufzuleben. Eine solche Wiederauferstehung wohnte man damals bei als sie diese beschrieb und im Grunde, ist die wie heute, immer wieder neu. "Was für das Bewußtsein vieler als so zeitgemäß erscheint, ist nur eine Wiederholung. Manche extremen Züge erinnern an das Gestern und können auch dem zu denken geben, der hinter der jugendlichen Opposition das ernsthafte Anliegen herausspürt. Es sind die alten Feinde: der Staat, die Gesellschaft, die Ordnung, die Autoritäten, die abendländische Zivilisation und - nicht zu vergessen - die Logik, neuerdings als 'Instrument der Herrschaft' entlarvt". Es entspreche dieser Ausmerzung aller rationalen Momente, daß sich auch die alte Verwirrung wieder eingestellt habe: das Zwielicht zwischen Legalität und Illegalität, dasMißverständnis der Freiheit und der Mangel an konkreten Vorstellungen. Aus einem Streben nach dem Unbedingten seien auch die Ideen wieder so hochfliegend, daß die sachlichen Aufgaben hoffnungslos dahinter zurückblieben. Auch heute werde es einem wieder schwer gemacht, zwischen Ernst und Unernst zu unterscheiden. "'Gott ist in der Revolution' aber die Revolution ist auch im Jux. Ein verschwommenes Streben nach dem Höchsten wohnt wie einst neben kindlich munterer Lust am Krawall und neurotisch altkluger Aggressivität". Was die Autorin eher noch andeutungsweise sieht, hat sich heute zum Raubtiernachtkrabb aufgeplustert. "Ein neues Element ist freilich gegenüber der Vergangenheit hinzugekommen: die kaltgezielte, präzis programmierte
Aktion, die dem radikalen Flügel bereits einen Zug zum Totalitären hin verleiht. Bei aller sonstiger Gemeinsamkeit - hierin liegt ein schwerwiegender Unterschied gegenüber der früheren, weit mehr im Künstlerischen und Literarischen wurzelnden Bewegung". Die heutigen Revolutionäre hätten inzwischen die Vorteile der Organisation entdeckt. Daraus ergebe sich eine eigentümliche paradoxe Situation. "Der Gegenstand der Angriffe, das sogenannte Establishment, erweist sich als in sich gespaltene pluralistische Gesellschaft, nichts weniger als ein einheitlicher Block. Dafür ist der Konformismus auf die Angreifer übergegangen. Ihre jeweiligen Einsätze unterliegen einer straffen, äußerst geschickten Regie. Mann für Mann bedienen sie sich aber auch der gleichen, bis zur Eintönigkeit wiederholten Klischees". Man sei nicht ohne Erfolg bemüht, den ahnungslosen Zeitgenossen an den Gebrauch des eingeübten Vokabulars zu gewöhnen. "Danach ist parlamentarische Demokratie so viel wie 'Konterrevolution', Verteidigung des Rechtsstaats 'Repression' und die Straße ein 'legitimes Massenmedium'. Ist das erst einmal begriffen, kann man weitergehen". Ins Heute übersetzt: Nun schreien sie also im Chor "Unsere Demokratie", "Menschenrechte", "gegen Rechts" und haben von Tuten und Blasen keine Ahnung, auch der KRÄTSCH nicht, der in Mühlheim die Posaune blies, um danach mit Pauken und Trompeten Baden-Württemberg in THE LÄND zu verwandeln. Kein Wunder: "Bildungskluft nimmt zu - In Deutschland klafft laut einer OECD-Analyse das Bildungsniveau junger Erwachsener immer weiter auseinander. Es gibt aber auch gute Nachrichten". Das soll wohl eine sein auf der Geröllhalde: "Bildungsstudie stellt Süden gutes Zeugnis aus - Zuletzt gab es bei Bildungsstudien für den Süden immer wieder Hiobsbotschaften. Die Studie einer arbeitgebernahen Initiative sieht nun aber auch eine Reihe positiver Aspekte". Wie bestellt geliefert? Darauf eine Springprozession von Gläubigen für sich selbst: "Schulterschluss gegen das Verbrennerverbot - Ab 2035 ist es in der EU verboten, Pkw mit Verbrennungsmotoren neu zuzulassen. Doch die Stimmen, die das kritisch hinterfragen, werden mehr und lauter". Wer ist denn die EUdSSR, eine Himmelsmacht? Nix hat mit nix zu tun, grenzenlose Grenzen beginnen an der Leidplanke: "Frankreichs Lust am Untergang - Der Blick auf Frankreich beschwört Albträume herauf. Unfassbar, wohin sich das Land bewegt.Die Richtung scheint vorgegeben zu sein: nach unten. Das Land steckt in einer üblen Finanzkrise. Die Schulden laufen aus dem Ruder. Anleihemärkte sind alarmiert. Es läuft allgemein schlecht. Selbst Bordeaux-Wein und Champagner haben sich schon besser verkauft. Und was macht die Politik? Sie arbeitet in großen Teilen Hand in Hand am Niedergang - siehe die Vertrauensabstimmung über den scheidenden Premierminister François Bayrou." Hat sich dort nicht gerade ein Kanzler das Händchen verbrannt, als er "Freundschaft!" rief? Die letzten ihrer Art grasen im Grünen: "Kretschmann lobt Palmer für Streitgespräch". Und die, welche bisher die
schönsten und besten waren, sind nur noch "Die Urlaubsbilder unserer Leser". Nicht einmal mehr eine Seite, wenn es ums Platzfüllende geht. Nun wird wieder ins Horn geblasen: "Bei der Volkshochschule herrscht Aufbruchstimmung", "Bares für Rares? Auktionshaus schätzt Wertgegenstände - Das 'Mannheimer Auktionshauses Bamberger' war mit einer 'Kunstsprechstunde' im Hotel Aurelia in Aldingen zu Gast", "30 Kinder, Hüpfburg und Karussell - Karin Boy spendet ein Fest", "Kinderflohmarkt auf dem Tuttlinger Marktplatz", "Das ist beim Dorffest in Wurmlingen geboten", "Caritas sammelt Schulmaterialien". Wer arbeitet, darf auch essen: "Großinvestition für Pommes und Burger: Betreiber baut für eine Million Euro um - Etwa 140 Kilo Pommes und 320 Cheeseburger gehen pro Tag über die Theke: Die McDonalds-Filiale läuft gut, obwohl sie abseits liegt. Nun wird kräftig in den Standort investiert". Botin unterm Dreifaltigkeitsberg hatte sich verlaufen ins Falsche, wer kennt sich schon aus mit einem SPD'ler: "So stimmt`s - In unserem Artikel über den früheren SPD-Kommunalpolitiker haben wir zwei Ortschaften verwechselt. So stimmt's: Volker Radzuweit und seine Frau Karin sind nach Albisheim an der Pfrimm gezogen, je nach Verkehr eine Dreiviertelstunde von Tochter Stephanie entfernt, eine gute Stunde von Limburg und Sohn Dominik lebt in Ruppach-Goldhausen". Ihr Artikel nun unser. Wer hätte es nicht gewusst, Witzigkeit hat keine Grenzen. Aktuell, umfassend und wahrhaftig ist Zeitung, das Wichtigste vom Tage: "Streit um abgebranntes Silo: Besitzer reicht Klage ein - Das Drama um die Mühlheimer Brandruine geht in eine weitere Runde". Bleibt noch was alle haben: "Bahn und Bund beschließen Reihenfolge bei Korridorsanierung", dabei sind die doch eins, hundertprozentig, "Betrügereinen bei Online-Krediten nehmen zu", ein "n" zu viel, "Erdogan vollendet seine Diktatur“, nur noch zweiter Platz? Erst müssen wohl noch welche weg, ohne Redaktionsentschuldigung für eine Schlagseite: "'Das Wachstum der AfD macht mir ehrlicherweise Sorgen' - Bei den Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehens des Zentralrats der Juden in Deutschland am 17. September wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zugegen sein. Im Vorfeld des Jubiläums erzählt der Zentralratspräsident aus dem jüdischen Leben und berichtet von aktuellen Herausforderungen seiner Arbeit in Deutschland". Geschichten statt Geschichte. Denn die lehrt täglich wie man sie fälscht, um Stanislaw Jerzy Lec zu zitieren. Der Autor guckte gerade auch als Wacht am Rhein über die Leidplanke und merkte nicht die Splitter im eigenen Auge: "Hinzu kommen aber noch weitere Akteure: Gewerkschaften und Protestgruppen. Sie wollen dieser Tage das Land lahmlegen. Ein Vorgehen, das wie die Lust am eigenen Untergang wirkt. Hingegen fehlt die Bereitschaft, sich zusammenzureißen und den Karren gemeinsam aus dem Dreck zu ziehen. Letztlich führt Frankreich gerade vor, wie sich ein Land selber filetiert". Wer lügt denn da? Geschäfte offen, kein Generalstreik in Frankreich. Ja, das nennen sie ihr gemeinsames Europa, ein Karren und viel Dreck. Kommt nur darauf an, wer die Schaufel hat.
Starkregen, Chemieunfall, nuklearer Angriff Warntag am 11. September: Vor diesen Gefahren warnen eure Warn-Apps Am 11. September werden bundesweit erneut Warnkanäle getestet: Es ist wieder Warntag. Diese drei Warnstufen gibt es und vor diesen Gefahren wird gewarnt...Warnstufe 3 ist beim BBK die niedrigste Warnstufe, auch als Gefahreninformation bezeichnet. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht dabei "voraussichtlich" nicht. Auf das Beispiel Wetter gemünzt, heißt das: Der Alltag kann zumindest kurz eingeschränkt werden, wenn Sturmböen oder kurze, starke Regenschauer verursachen, dass irgendwo ein Baum auf die Bahngleise fällt oder eine Unterführung mit Wasser vollläuft. Warnstufe 2 ist laut BBK eine "amtliche Gefahrenmitteilung", die die "Unversehrheit der Bevölkerung" bedroht. Was hier etwas abstrakt klingt, heißt nichts Anderes, als dass sich Menschen ernsthaft verletzen können, wenn sie die Gefahr nicht ernstnehmen. Im Hinblick auf das Wetter gehören beispielsweise Orkanböen, starker Schneefall oder Gewitter mit Hagel in diese Warnstufe. Bei diesen Gefahren seien auch erheblich Schäden an der Infrastruktur möglich, wie zum Beispiel Straßen oder Stromleitungen.Warnstufe 1 ist die höchste Warnstufe und unterscheidet sich sprachlich nur gering von der mittleren Warnstufe. Hier spricht das BBK von einer "amtlichen Gefahrendurchsage", nicht Gefahrenmitteilung. .
(swr.de. Stark, gelle? Vor THE LÄND wird gewarnt.)
Vorstand bestätigt Hornberger Schützen kämpfen mit Mitgliederschwund
(Schwarzwälder Bote. Piff-Paff.)
Generalstreik heute in Frankreich: Auswirkungen in BW Der für heute angekündigte Generalstreik in Frankreich unter dem Motto "Bloquons tout" (Wir blockieren alles) könnte sich auf uns in Baden-Württemberg auswirken. Im Elsass wollen Streikende Straßen sperren, auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen. So soll die grenzüberschreitende Tram D zwischen Kehl (Ortenaukreis) und Straßburg nur jede halbe Stunde fahren. Aktivisten wollen schon am Morgen die Nord-Süd-Autobahn A35 im Westen Straßburgs blockieren - dadurch könnte auf deutscher Seite die A5 zur Ausweichroute für Pendler und Lkw-Fahrer werden. Mögliche Folgen: Verspätungen und Staus auf der A5 und ihren Zubringern...
(swr.de. Lügenpresse. Aktivisten statt Menschen? Bloß nicht nachmachen, das wäre ja Revolution.)
Mit Qualität und Events Wie Winzer in Mittelbaden sich gegen die Weinkrise stemmen
(swr.de. Starkwein gegen Schwaben?)
Rund 50 Schweine verenden bei Scheunenbrand im Kreis Schwäbisch Hall
(swr.de. Keine Katastrophe kommt allein.)
Schulbeginn: Staus drohen am Wochenende Da die Schule in Baden-Württemberg und Bayern in der nächsten Woche beginnt, wird sich erfahrungsgemäß der Reiseverkehr aufstauen, wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt. Von Freitag bis Sonntag könnten die Autobahnen A5, A6, A7 und A8 also immer mal wieder eher einem Parkplatz ähneln. .
(swr.de. Zum Dritten.)
BW-Kultusministerium rät: Handys raus aus den Schulen Das baden-württembergische Kultusministerium dringt auf ein möglichst weitgehendes Handyverbot in den Schulen. Wenn möglich, sollen private Smartphones und Tablets, aber auch internetfähige Armbanduhren (Smartwatches) aus allen Klassenzimmern verbannt werden. Das geht aus einer Handreichung des Ministeriums an die Schulen hervor, die dem SWR vorliegt..
(swr.de. Und welche Kinder dürfen rein?)
Länder-Ranking zur Energiewende Umweltverband räumt Rechenfehler ein: BW doch nicht auf vorletztem Platz In einer Studie des Umweltverbands WWF zur Energiewende gibt es einen Rechenfehler. Das hat der Verband am Mittwoch eingeräumt. Damit landet Baden-Württemberg im Mittelfeld - und nicht wie zunächst mitgeteilt auf dem vorletzten Platz. In seiner Analyse hatte der Umweltverband Baden-Württemberg als unterdurchschnittlichen Performer im Bundesländervergleich der Energiewende bezeichnet. .
(swr.de. Ist eh Grünwurscht, rechnen können sie nicht mehr, Energiewende kann es nicht geben, ohne Importstrom sind die Lichter aus. Deutschland hat sich abgeschafft.)
============== NACHLESE Tichys Einblick Spezial Energiewende: Schmutziger Strom, verbranntes Geld Von Redaktion Die Energiewende soll das Weltklima retten und Deutschland energieunabhängig machen. Erreicht wird das Gegenteil: Das Land ist von Erdgasimporten abhängig, der Strom ist schmutziger und Energie knapper als vor der Energiewende. Kein anderes Industrieland steigt gleichzeitig sowohl aus der Kernkraft als auch aus der Kohleverstromung aus. Der Blackout in Spanien und Portugal im Frühjahr des Jahres hat den Worst Case gezeigt, der eintreten kann, wenn Photovoltaik und Windstrom aufgrund der volatilen Einspeisung den europäischen Netzverbund über die Grenze seiner Leistungsfähigkeit bringen. Ein Worst Case ist aber auch die Zerstörung der Landschaft durch den immer schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien; zwei Prozent der deutschen Landesfläche sind nun für Sonnenkollektoren und Windräder reserviert. Tichys Einblick beleuchtet in einem „Tichys Einblick Spezial“ den Klima- und Energiekomplex. Denn die Energiewende macht Deutschland ärmer, unsicherer und dunkler..
(Tichys Einblick. Wer nicht seines Glückes Schmied sein will, der demonstriert halt mit der Pech-Marie gegen Rechts bis links sich die Hölle auftut.) =============
Die Feigheit der linken TV-Hetzer Von WOLFGANG HÜBNER Die „öffentlich-rechtlichen“ Sender ARD und ZDF sind die ideologischen Speerspitzen des zur Totalität drängenden Parteienstaates. In diesem System ist Abweichung mit beruflichem Existenzverlust oder zumindest interner Ächtung bedroht. Das betrifft sogar Alibi-Sendungen, die dem Publikum zeigen sollen: Wir lassen auch mal Kritik an den gesellschaftlichen Zu- und Missständen zu. Selbstverständlich soll deshalb auch das Magazin „Klar“ des Bayerischen Fernsehens mit der jungen Journalistin Julia Ruhs eine politische Offenheit suggerieren, die es tatsächlich nicht gibt. Nun hatte sich im April 2025 eine Sendung von „Klar“ kritisch mit dem Reizthema Zuwanderung beschäftigt. Das, was in den vielgescholtenen Sozialen Medien Alltag ist, gilt in der Welt von ARD und ZDF als Tabubruch. Entsprechend waren die Reaktionen: Der Rundfunkrat jammerte allen Ernstes über fehlende Ausgewogenheit und Emotionalisierung. Die Giftmischer von „Campact“ forderten die Entfernung von „Klar“ aus dem Programm. Und der hochbezahlte ZDF-Chefhetzer Jan Böhmermann packte sein ganzes mieses Diffamierungsinstrumentarium aus, um seiner Wut über die Abweichung von der Linie Ausdruck zu geben. Wo der linke Medienmob tobt, darf natürlich auch Anja Reschke, die nordische Leni Riefenstahl-Kopie des NDR, nicht fehlen. Sie empfand „Klar“ als ein „bisschen rechtsextremistisch“, wobei sie das Wort „klar“ bewusst gebrauchte. Doch wie bei dem absolut humorfreien Böhmermann soll auch bei Reschke alles nur „satirisch“ gemeint gewesen sein, wie es jetzt aus dem NDR verlautet. Mit anderen Worten: Weder Böhmermann noch Reschke stehen zu ihren ideologischen Vernichtungsversuchen, sondern verstecken sich feige hinter „Satire“, von der beide so wenig Ahnung haben wie der größte Teil der „öffentlich-rechtlichen“ Redaktionen von Meinungsvielfalt. Dass Böhmermann wie Reschke bei ihrer Drecksschleuderei der Unterstützung ihrer Sendermachthaber sicher sein können, beweist nur den geschlossenen Charakter der mächtigsten deutschen Meinungsmanipulationsfabriken. Logisch also, dass der Konflikt um „Klar“ inzwischen intern ‚bereinigt‘ wurde. In der Mafia werden Meinungsverschiedenheiten ja auch nicht öffentlich geregelt und die Leichen diskret beseitigt. (pi-news.net)
************ DAS WORT DES TAGES Das deutsche Volk hat nun mal beschlossen, weniger Kinder zu zeugen. Das ist eine Sache, die mir nicht einmal die Sozialdemokraten anhängen können.
(Helmut Kohl) *************
Keine Infos, kein Schutz Magdeburg: Das aggressive Wegsehen der Politik Von Alexander Heiden Ein Asylbewerber bejubelt das Attentat auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Öffentlich droht er dann damit, Menschen „niederzubrennen“. Einzige Reaktion: ein „Betretungsverbot“. Bericht aus einem Land, das sich aufgegeben hat...Im Parlament von Sachsen-Anhalt hat sich gerade etwas zugetragen, das man auf Anhieb für schlechte Satire hält – bis man feststellt, dass das alles tatsächlich passiert ist. .. In einem TV-Bericht bezeichnet Ahmad A., ein nach Deutschland geflohener Ausländer, den blutigen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt – mit sechs Todesopfern und mehr als 300 weiteren Verletzten – als „normale, einfache Aktion“. .. Er musste eine Erklärung unterzeichnen, dass er seine Drohung nicht umsetzen würde. Aber das war noch nicht alles, nein. Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) informiert den Landtag in Magdeburg über das zusätzliche massive Vorgehen der Sicherheitsbehörden gegen Ahmad A.: „Dem Betroffenen ist bereits ein Betretungsverbot für Halberstadt nicht nur ausgesprochen, sondern schriftlich übergeben worden.“ Kein Scherz. Das ist alles genau so passiert...
(Tichys Einblick. Mutmaßliche Idioten an der Macht? Dann wohl lieber Doofe.)
COMPACT: Nato-Alarm – Polen inszeniert Kriegsgrund Eskalation! Nachdem Polen russische Drohnen in seinem Luftraum abgeschossen hat, setzt das Land den NATO Artikel vier in Kraft. Warum das schreckliche Folgen haben könnte, erklärt COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer..
(pi-news.net. Lässt sich Deutschland wegen Polen von Russland den Arsch versohlen?)
Wer zieht ins Schloss Bellevue: Wie wäre es mit einem Bundespräsidenten für die Bürger? Von Alexander Wendt Für 2027 steht die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes an. Schon jetzt formiert sich eine Koalition, die festlegt: Es muss unbedingt eine Frau sein. Wer, ist nicht so wichtig. Dabei wäre es so einfach, die Identitätspolitik hinter sich zu lassen – und jemanden zu bitten, der den Rechtsstaat verteidigt..
(Tichys Einblick. Immer an sie denken am heutigen "Tag der Wohnungslosen".Noch besser: Niemand braucht einen Grüßaugust oder Hanswurst der Parteien.)
Nur im Landesmuseum Karlsruhe?
Vorschläge für Sozialreformen Die Politik von CDU, CSU und SPD hat einen Verlierer: die Fleißigen Von Mario Thurnes Die schwarz-rote Koalition hat ihre Aufgaben in Kommissionen abgeschoben. Das gibt der Regierung Zeit, Testballons zu versuchen. Diese zeigen eine Tendenz auf: Wer fleißig und anständig zur Arbeit geht, wird unter Friedrich Merz zum Verlierer..
(Tichys Einblick. Bürger schaffen Bürgergeld für die, welche keine Bürger sind.)
Aufschlussreiche interne E-Mails Habeck und Baerbock auf der Flucht vor der Verantwortung Auf Kosten der Steuerzahler: Annalena Baerbock lässt sich in New York als Polit-Prinzessin feiern, Robert Habeck scheut den Haushaltsausschuss. Interne Mails aus dem Wirtschaftsministerium zeigen: Die Northvolt-Rettung steht für Ideologie statt Verantwortung und Spielgeld statt Sorgfalt. Verluste von bis zu 1,7 Milliarden Euro drohen. VON Klaus-Rüdiger Mai Annalena Baerbock, die Deutschland zur außenpolitischen Lachnummer gemacht hat, die mittelbar die Hamas und die Taliban mit Millionen Euro deutscher Steuergelder unterstützte, rechtlich fragwürdig half, Afghanen nach Deutschland einzufliegen, die die innere Sicherheit gefährdete, besonders die Sicherheit von Mädchen und jungen Frauen, lässt ihre Untertanen huldvoll an ihrem neuen Prinzessinnen-Leben in New York teilhaben, das wir, ihre Untertanen, natürlich zu finanzieren haben. ..
(Tichys Einblick. Wer sagt, dass diese Grünen eines Rechtsstaats würdig seien? Wo bleibt die Aufarbeitung?)
Sensationelle Entdeckung!: NASA findet Hinweise auf uraltes Leben auf dem Mars Der NASA-Rover Perseverance hat auf dem Mars Gesteine gefunden, die Spuren von längst vergangenem Leben enthalten könnten. Die Felsen stammen aus einem ausgetrockneten Flussbett im Jezero-Krater, der vor etwa 3,7 Milliarden Jahren entstand und wo einst Wasser floss. Wissenschaftler sprechen von einem „spannenden Fund“ – warnen aber zugleich: Ein Beweis für Leben ist es noch nicht..
(bild.de. Also, nicht alle Welt muss nach Deutschland.)
Denn sie wissen nicht, was sie tun Macron ist das Symbol des Scheiterns der EU und Merz eifert ihm nach Macron scheitert mit seiner Schuldenpolitik in Frankreich. Um 850 Milliarden Euro erhöht die Regierung Merz die Schuldenlast der BRD und die SPD schreit trotzdem wöchentlich nach noch mehr Steuereintreibung. VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Einer allein kann ja nicht so Leye sein.)
„Allah, vernichte Israel“ Wie Islamisten in Nordrhein-Westfalens Stadträte drängen Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen stellen sich gleich mehrere migrantisch geprägte Vereinigungen zur Wahl. Sie haben intensive Verbindungen zum türkischen Staat und in den Islamismus. Das zeigt, wo die Reise in Deutschland hingehen könnte. .
(Junge Freiheit. Ankunft schon gestern.)
Militärschlag in Doha Merz telefoniert mit Emir von Katar und nennt Israels Angriff „nicht akzeptabel“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Angriff Israels auf die Führungsspitze der Hamas in Katar verurteilt. In einem Telefonat mit Emir Tamim bin Hamad Al Thani, bezeichnete Merz die Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität Katars durch den israelischen Angriff als „nicht akzeptabel“, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte. .
(welt.de. Wie Wüstenfüchse enden, weiß er nicht? Geh mir, sprach der Emir?)
Unklarer Ausgang Nach Anschlag in Israel Luftschlag gegen Hamas in Qatar Von Redaktion Ob der Luftschlag Israels gegen die Führungsspitze der Terrororganisation Hamas in Qatar den gewünschten Eerfolg hatte oder nicht, ist noch unklar. Qatar ist danach jedenfalls kein sicherer Platz mehr für die Hamas..
(Tichys Einblick. Religionsregion.)
Große Unterschiede Diese Bundesländer sind Deutschlands Klima-Könige – die Spitzenreiter überraschen
(focus.de. Blöder geht immer.)
Volker Seitz Deutsche wissen offenbar immer, was anderen guttut Wenn junge „Voluntouristen“ zum „Helfen“ nach Afrika kommen, klingt das erst mal gut. Aber ob die Afrikaner von diesen Egotrips ins Elend profitieren, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden..
(achgut.com. Sie kommen ja hierher, um nachzuschauen.)
Peter Hemmelrath Solingen-Attentäter: Schuld sind immer die anderen Das letzte Wort des Solinger Messer-Attentäters Issa al-H. fiel mysteriös aus. Zuvor hatte sein Verteidiger die Anschlagsopfer in seinem Plädoyer dafür gelobt, in dem mehr als dreimonatigem Prozess „kein Fünkchen Hass“ gezeigt zu haben..
(achgut.com. Nur Liebe?)
Schweden Ohnmachtsanfall – neue Gesundheitsministerin stürzt neben ihrem Premier vom Podium Es war ihr erster Tag im neuen Amt. Schwedens neu ernannte Gesundheitsministerin Elisabet Lann wird ihn so schnell nicht vergessen. Bei ihrer ersten Pressekonferenz brach die 48-Jährige plötzlich zusammen, riss das Rednerpult mit sich nach vorn. Alles live im TV..
(welt.de. Hoppala. Keine Gewalt!)
Neue UN-Präsidentin Und dann weist Baerbock einen arabischen Journalisten zurecht . Drei Minuten dauert das, was Baerbock der internationalen Presse zu sagen hat. Ihre Sätze wirken dabei auswendig gelernt, teilweise liest sie ab. Versprecher aber – wie bei anderen Reden auf Englisch zuvor – leistet sich die ehemalige Bundesaußenministerin keine. Zunächst spult Baerbock das diplomatische ABC ab, betont, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit sei, kommt dann auf das Motto der neuen Legislatur zu sprechen, das da heißt „Better together“...Die erste Frage stellt eine Reporterin von Al Jazeera, sie will ein Statement zum jüngsten israelischen Luftangriff auf ranghohe Hamas-Mitglieder in Katar. Baerbock antwortet – und es wird klar, dass sie mit genau dieser Frage gerechnet hat. Wieder ist ihr Statement zum Teil abgelesen, wirkt hölzern. .. Die zweite Frage eines Reporters, der sich als Abdelhamid Siyam von der arabischsprachigen Tageszeitung „Al Quds“ vorstellt, zielt auf eine angebliche Äußerung Baerbocks in ihrer Zeit als deutsche Außenministerin ab. .Ohne auf den Nahost-Konflikt näher einzugehen, antwortet Baerbock kurz und präzise. Diese Äußerung sei so nie gefallen, stellt sie klar. Sie bitte darum, in Zukunft von der Presse doch richtig zitiert zu werden, weist sie den Reporter an. Der wiederum sagt daraufhin nichts. .
(welt.de. Keiner sagt was, muss so etwas deshalb veröffentlicht werden?)
Rüffel von Klöckner Friedrich, mach das Handy aus! Spielen zu viele Abgeordnete und Regierungsmitglieder demonstrativ am Handy, während andere reden? Ja, meint Bundestagspräsidentin Klöckner und spricht eine Mahnung aus. Der JF liegt ihr Brief vor..
(Junge Freiheit. Kita der Nation. Die wollen doch nur spielen, sonst dürfen sie nichts.)
Überforderung im Alltag Tankangst: Wenn der Zapfhahn zum Endgegner wird Deutschland muß reden. Über ein unangenehmes Thema: Tankangst. Das jedenfalls meint die „Tagesschau“ und sorgt sich um junge Autofahrer. Doch die fürchten sich nicht etwa vor hohen Spritpreisen. Ein Kommentar. .
(Junge Freiheit. Überall sitzt ein Tiger?)
Fox News & Co. Murdoch sichert konservative Ausrichtung seines Medien-Imperiums Er ist der mächtigste rechte Medienunternehmer der Welt. Um ein Haar wäre ihm sein Lebenswerk entglitten. Doch der greise Rupert Murdoch hat nun seinem rechtskonservativen Sohn die Kontrolle gesichert..
(Junge Freiheit. Sonst ist alles futsch und Pfusch.)
Überklebt und bald entfernt Britische Polizei zensiert ein Werk gegen Zensur Ein Kunstwerk, welches Justizrepressalien gegen Demonstranten anprangert, fällt ausgerechnet der Zensur durch die Justiz zum Opfer. Doch das Vorgehen gegen Rechte meinte der Schöpfer offenbar nicht. .
(Junge Freiheit. Diktatur hat immer recht.)
Pfarrer Franz Meurer, oft als "Don Camillo von Vingst" bezeichnet, wird in einem Interview als tatkräftiger Seelsorger dargestellt, der weit über die rein kirchliche Arbeit hinaus in die Gesellschaft hineinwirkt. Er engagiert sich für Obdachlose, setzt sich für "Housing First" ein und betont eine Gerechtigkeit, die nicht nur Chancen ermöglicht, sondern Menschen tatsächlich befähigt, ihre Möglichkeiten zu entfalten. Seine Sprache ist anschaulich, seine Haltung leidenschaftlich, und er verbindet theologische Begriffe mit konkreten politischen Forderungen.
Problematisch wird sein Auftreten jedoch in dem Moment, in dem er sein persönliches Verständnis von Demokratie über die bestehenden Gesetze stellt. So berichtet er offen, AfD-Plakate abgehängt zu haben. Er akzeptiert zwar die Strafe, die ihm dafür auferlegt wurde, hält sein Handeln aber nach wie vor für richtig und begründet es mit moralischen Erwägungen. Damit offenbart sich ein selektives Demokratieverständnis: Gesetze gelten nur so lange, wie sie mit der eigenen Moral in Einklang stehen. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass diese Aussagen nicht in einer privaten Randnotiz, sondern im katholischen Zentralorgan veröffentlicht wurden (katholisch.de).
Hinzu kommt, dass Meurer regelmäßig im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auftritt, insbesondere in den morgendlichen kirchlichen Kurzandachten "Kirche in WDR 4" kurz vor den 9:00-Uhr-Nachrichten. Damit übernimmt auch der Rundfunk Verantwortung für die Verbreitung seiner Haltung: Seine politischen und moralischen Bewertungen erreichen ein Millionenpublikum und haben dadurch weitreichende Wirkung. In diesem Zusammenhang erinnert ein Satz, den mir eine junge Frau sagte: "Was brauchen wir Moral?" Vielleicht sollte die Frage lauten: Brauchen wir wirklich eine Moral, die Gesetze unterläuft, anstatt sie zu stützen?
Genau hierin liegt ein gravierender Widerspruch. Demokratie bedeutet nicht, dass man die eigene moralische Haltung über den Rechtsstaat stellen darf. Der Rechtsstaat schützt die Demokratie gerade dadurch, dass er für alle gleichermaßen gilt - auch für Parteien, die einem nicht gefallen. Wer meint, Gesetze nach eigenem Gutdünken missachten zu dürfen, gefährdet letztlich die demokratische Ordnung, die er doch zu verteidigen vorgibt.
Besonders kritisch ist Meurers Rolle als katholischer Priester. Seine primäre Aufgabe sollte Seelsorge sein. Doch indem er offen gegen eine Partei vorgeht, die nach aktuellen Umfragen rund ein Viertel der Bevölkerung unterstützt, stellt er sich nicht nur gegen eine politische Richtung, sondern auch gegen viele seiner eigenen Gemeindemitglieder. Besonders schwer wiegt, dass er damit auch gegen seine eigenen Glaubensbrüder agiert: fromme katholische Christen, die ehemals CDU-Mitglieder waren und sich inzwischen aus unterschiedlichen Gründen der AfD zugewandt haben. Wer als Priester diesen Menschen nicht mit Seelsorge und Respekt begegnet, sondern sie pauschal politisch bekämpft, gefährdet die Einheit der Kirche und entfremdet sich von einem erheblichen Teil der Gläubigen.
Meurers Haltung ist kein Einzelfall. Auch Parteien wie die Grünen, die SPD und die Linkspartei argumentieren häufig stark moralisch und neigen dazu, das Grundgesetz nach eigenem Ermessen auszulegen. Dasselbe Muster zeigt sich in anderen Zusammenhängen: Artikel 1 GG legt fest, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Gleichzeitig sieht Artikel 12a GG eine Wehrpflicht nur für Männer vor. Auf Nachfrage im Zusammenhang mit einem aktuellen Gesetzentwurf erklärte ein Verteidigungsminister sinngemäß, es habe die Zeit nicht gereicht, sich um diese Passage des Grundgesetzes zu kümmern. Auch ein führender Kommunalpolitiker äußerte einmal: "Für mich kommt die Menschlichkeit zuerst" - ein klares Beispiel, wie moralische Vorstellungen gelegentlich über die rechtliche Verbindlichkeit des Grundgesetzes gestellt werden.
Darüber hinaus zeigen islamistische Gruppierungen wie "Muslim Interaktiv", dass diese Problematik nicht auf einzelne Kirchenvertreter oder Parteien beschränkt ist. Am 27. April 2024 demonstrierten über 1.000 Personen im Hamburger Stadtteil St. Georg unter dem Motto "Kalifat ist die Lösung". Die Gruppe fordert die Einführung der Scharia und die Errichtung eines Kalifats, steht laut Verfassungsschutz in ideologischer Nähe zur verbotenen Organisation Hizb ut-Tahrir und wird als "gesichert extremistisch" eingestuft (Bundesamt für Verfassungsschutz, DIE ZEIT).
Diese Beispiele verdeutlichen, dass das Problem universell ist: Immer dann, wenn moralische oder religiöse Vorstellungen über das Gesetz gestellt werden, wird die Demokratie gefährdet. Der Rechtsstaat lebt davon, dass Gesetze für alle gleichermaßen gelten - unabhängig von persönlicher Moral oder religiöser Überzeugung.
Es wird deutlich: Das Grundgesetz, das oberste Gesetz in Deutschland, wird von Politikern wie auch von kirchlichen Würdenträgern oft nicht als verbindlicher Rahmen verstanden, sondern als Spielraum für moralische Auslegungen. Wer Moral oder Menschlichkeit über das Gesetz stellt, untergräbt das Fundament der Demokratie. Gerade die Demokratie lebt davon, dass Recht und Gesetz für alle gleichermaßen gelten - unabhängig von politischer Richtung oder moralischer Überzeugung. Geistliche wie Meurer oder Politiker, die moralische Eifer über Recht stellen, liefern ungewollt eine Steilvorlage für alle, die Gesetz und Ordnung nur dann anerkennen, wenn es ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Am Ende gefährdet genau dieses Verhalten das, was es zu schützen vorgibt: Rechtsstaat, Gleichheit vor dem Gesetz und demokratische Ordnung.
Nase vorn auf dem weiten Feld des Nivellierens der unhaltbaren Zustände im eigenen Land
Von RAINER K. KÄMPF
Menschen zu stigmatisieren, deren phänotypische Merkmale auf die Herkunft schließen lassen, gilt allgemein und berechtigterweise als nicht hinnehmbar. Die Polizei in der Schweiz hat das erkannt, folgerichtig den logischen Schluß gezogen und in die Tat umgesetzt.
Die Hautfarbe von zur Fahndung ausgeschriebenen Straftätern wird der Personenbeschreibung nicht mehr zugefügt. Das geht voll in Ordnung und wird zum inneren Frieden beitragen. Denn nichts ist schlimmer als die Gesellschaft zu spalten und spezifische Gruppen herabzusetzen.
Stellen wir uns das Ungemach vor, wenn nach einem Banküberfall durch dezidiert südostasiatische Täter lediglich Fahndungsmaßnahmen eingeleitet werden, die Weiße, Schwarze oder Inuit außen vor lassen. Nicht auszudenken, der berechtigte Shitstorm. Es wäre eine sträfliche Vernachlässigung des Grundsatzes der allgemeinen Gleichheit.
Die Schweizer scheinen uns einen wesentlichen Schritt voraus und wir nehmen an, daß die Bunte Republik nachzieht, um sich nicht des latenten Rassismus schuldig zu machen.
Dessen ungeachtet haben wir die Nase vorn auf dem weiten Feld des Nivellierens der unhaltbaren Zustände im eigenen Land. Nach der ifo-Studie zur Ausländerkriminalität kommt auf dem Fuß der nächste Kracher.
Noch frisch ist die Erinnerung an die 16-jährige Liana K., die am 11. August am Bahnhof Friedland getötet wurde. Der 31-jährige Muhammad A., ein abgelehnter Asylbewerber, hatte sie eiskalt vor einen Zug gestoßen. Es ist klar, daß ein solches furchtbares Tötungsverbrechen die Gemüter der Menschen in Wallung bringt. Das kann und darf nicht sein!
Nein, es geht nicht um die abscheuliche Tat und den ebenso abscheulichen Täter. Keineswegs. Susanne Beck, Direktorin des Kriminalwissenschaftlichen Instituts der Leibniz-Universität Hannover, hat Kummer, daß der offensichtlich Tatverdächtige entmenschlicht und ausgegrenzt wird.
Beck prangert das „Othering“ an, einen Tatverdächtigen öffentlichkeitswirksam einer relevanten Gruppe zuzuordnen. Genau an dieser Stelle finden wir die Schnittstelle zur Schweizer Polizei. Die vermeiden künftig das menschenverachtende „Othering“.
Wirklich menschenverachtend ist es, der Bevölkerung Informationen vorzuenthalten, die es ermöglichen können, eine Gefahrensituation zu meiden!
Mitmenschlichkeit, Sorge um den Anderen und Empathie sind grundlegende Voraussetzungen einer funktionierenden Gesellschaft. Diese Mitmenschlichkeit haben die Opfer, deren Familien und Angehörige verdient. Eine Gesellschaft, deren vorwiegendes Augenmerk auf das seelische Wohlergehen erwiesener Straftäter ausgerichtet ist, persifliert sich selbst und hat kein Mitleid verdient. (pi-news.net)
Catcalling – das wichtigste Problem für SPD-Frauen
Von Vera Lengsfeld
Unser Land geht wegen der multiplen Probleme, die unsere Politiker ihm aufgeladen haben, zügig den Bach runter. Wer immer noch die Illusion hat, die Politiker würden endlich anfangen, sich darum zu kümmern, sollte diese falsche Hoffnung endlich aufgeben. Denn das Gegenteil ist der Fall: Politiker, in diesem Fall Politiker*innen, sind dabei, immer neue Probleme zu kreieren.
Die heutigen Morgennachrichten erfreuten mit der Meldung, dass SPD-Politikerinnen der Meinung sind, dass sogenanntes „Catcalling“, also zum Beispiel, wenn ein Mann es wagen sollte, im Vorübergehen einer Frau zu sagen, dass sie heute besonders gut aussehe, endlich zum Straftatbestand gemacht werden sollte. Denn bei der Frau, die unter dem unerwünschten Kompliment leiden muss, könnten sich posttraumatische Belastungsstörungen einstellen. Da muss unbedingt etwas getan werden. Wo kommen wir denn hin, wenn irgendwelche Kerle ungestraft mit Komplimenten um sich werfen?
Da muss sofort eine neue Denunziationsplattform her, damit die bisher unter die Strafbarkeitsgrenze fallenden schönen Worte schon mal gesammelt und, wenn das dringend notwendige Gesetz endlich da ist, postum bestraft werden können. Kein Wort hörte man von diesen SPD-Frauen, als die Ukrainerin Liana, die bei uns vor dem Krieg Schutz gesucht hatte, von einem abgelehnten Asylbewerber mit mehreren Identitäten vor einen Güterzug gestoßen wurde. Aber klar, der Mann hat Liana vorher kaum mit unerwünschten Komplimenten, sondern mit Drohungen überschüttet.
Das einzige Problem ist offenbar, dass die CDU noch zögert, diesem absurden SPD-Vorhaben zuzustimmen.
Weniger zurückhaltend ist die CDU Sachsen mit der Ablehnung des richtigen Vorschlags von NRW, neben dem deutschen Pass eines Straftäters auch sein Herkunftsland zu nennen. Diente es doch der Täuschung der Öffentlichkeit, mehr deutsche Täter in der Statistik abzubilden, als es wirklich gibt. Oder genauer gesagt: die Höhe der Migrantenkriminalität zu verschleiern.
Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Thüringen lehnt den Vorschlag, die Herkunft eines Täters zu benennen, ab mit der Begründung, es würde die Sicherheit Thüringens nicht beeinflussen. Aber es beeinflusst massiv das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik, wenn die Bürger merken, dass sie, statt wahrheitsgemäß informiert, von den Politikern und Behörden hinter die Fichte geführt werden.
Immerhin eins ist sicher: Politiker-Catcalling gibt es nicht, denn wirklich niemand außerhalb der NGO-Blase kommt auf die Idee, Politiker mit Komplimenten für ihre gute Politik zu bedenken. (vera-lengsfeld.de)