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Der „Tagesspiegel“ als Erfüllungsgehilfe der Antifa

Von Vera Lengsfeld

Unter T+Exklusiv präsentierte das Berliner Blatt ein Stück Gossenjournalismus, den es vor zehn Jahren vermutlich noch mit spitzen Fingern in den Papierkorb befördert hätte. Aber in den Zeiten schwindender Leserschaft scheinen sämtliche journalistischen Maßstäbe außer Kraft zu sein.

Die „Junge Freiheit“ feierte letzte Woche ihr traditionelles Sommerfest, wie seit Jahrzehnten schon. Seit ein paar Jahren nicht mehr in wechselnden Locations, sondern im Wasserwerk am Hohenzollerndamm. Inzwischen gibt es viel mehr Interessenten, als das Wasserwerk fassen kann. das hängt mit dem wachsenden Erfolg und der stetig steigenden Leserschaft der Zeitung zusammen, die im nächsten Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern wird.

Diesmal war aber etwas anders: Auf dem Mittelstreifen gegenüber dem Eingang hatten sich ein Dutzend Omis „gegen rechts“ versammelt, denen der Wunsch nach Demogeld durch ihre OP-Masken hindurch anzusehen war. Hinter diesem traurigen Haufen versteckte sich ein Fotograf, der sich ein Impressum mit einer linksextremistischen Gruppe teilt, die mit linksextremistischen Gewalttaten solidarisch ist.

Weil aber die Fotos, außer von der linken Blase im Netz völlig unbeachtet geblieben wären, brauchte der Aktivist einen „nützlichen Idioten“(Lenin), der die Bilder einer breiteren Öffentlichkeit zur Kenntnis bringt.

Ich will gar nicht wissen, was für die Machwerke bezahlt wurde. Für mich ist entscheidend, dass ein ehemalig bürgerliches Blatt bereit war, sich zum Erfüllungsgehilfen der Antifa zu machen. Der dazugehörige Artikel bietet nichts als Hetze, die von der T-Redaktion stets als demokratiezersetzend bezeichnet, aber gegen „rechts“ offensichtlich für opportun gehalten wird.

Absolut perfide ist die Behauptung des Autors, dass solche Treffen früher geheim waren, jetzt aber offen stattfinden. „Beweis“ ist die Teilnahme des Organisators des von „Correctiv“ erfundenen „Geheimtreffens“ in Potsdam, das tatsächlich aber eine private Zusammenkunft von politisch Interessierten war, das konspirativ ausspioniert und mit jeder Menge inzwischen gerichtlich untersagten Falsch-Behauptungen zu einer beinahe Wannsee-Konferenz umgelogen wurde.

Der Tagesspiegel-Autor, dem das bekannt sein müsste, schert sich nicht darum, sondern versucht, aus einer gescheiterten Verleumdung Kapital zu schlagen. Damit denunziert er gleichzeitig alle 450 Gäste des Festes, darunter zahlreiche Kinder mit dieser angeblichen Kontaktschuld.

Es wäre interessant zu wissen, ob die T-Redaktion tatsächlich glaubt, dass man mit solchen Methoden Vertrauen und neue Leser gewinnt. Wie solider Journalismus aussieht und wie man junge Leute begeistert, könnte der „Tagesspiegel“ inzwischen von der „Jungen Freiheit“ lernen.
(vera-lengsfeld.de)

 

Herzlichen Dank allen, die zum plötzlichen Tod meiner geliebten Frau auf die eine oder andere Weise ihre Anteilnahme als freundschaftliche Verbundenheit und Wertschätzung ausgedrückt haben. 

                                                                           Jochen Kastilan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(tutut) - Neben den vier Jahreszeiten gibt es nicht nur die fünfte, je nach Region ab 11.11. oder  Dreikönig, nein, da ist noch eine sechste auf zwei Rädern. Die Frühlingssonne bringt die Katastrophe an den Tag: die Motorradfahrer. Als wären sie die Feinde der Menschheit und nicht irgendwelche Weltraumkrieger, wird mit den linden Lüften die Jagdsaison auf heulende Motoren und quietschende Reifen eröffnet. Sie kommen schneller durch im Autogewühl, wem gefällt schon das Nachsehen. Alles, Vorurteile, wenn es heißt: "Motorradfahrer sind die größten Bruchpiloten". Fakes statt facts. "Das neue Lexikon der populären Irrtümer" korrigiert: "Motorradfahrer sind offenbar besser als ihr Ruf", habe die Süddeutsche Zeitung 1996 geschrieben, während Einfrau der Schwäbischen Zeitung jüngst eine sensationelle Rechnung aufmachte: "Schwarzer Sonntag: In zweieinhalb Stunden mehr tödliche Motorradunfälle als im gesamten letzten Jahr - Zwei tödliche Motorradunfälle - kurz hintereinander. Das ist die traurige Bilanz vom vergangenen

Sonntag. Nun gibt es weitere Erkenntnisse". Sicher nicht aus der Sammlung der Irrtümer. Denn: "Nach einer Studie des Büros fürKraftfahrzeug-Technik des Verbandes der Schadensversicherer (VdS) sind die Zweiradfahrer nur an rund einem Drittel aller Unfälle zwischen Motorrad und Pkw schuld. Das Vorurteil, daß Motorradfahrer unvorsichtig fahren, kommt  möglicherweise durch die vergleichsweise hohe Verletzungshäufigkeit zustande: Während nur 40% der an einschlägigen Unfällen beteiligten Autofahrer körperliche Schäden erleiden, sind die in der Mehrzahl unschuldigen Motorradfahrer fast immer hinterher verletzt (die Verletzungswahrscheinlichkeit bei Unfall beträgt für Motorradfahrer 98%)". Die größte Gefahr für Motorradfahrer seien Einfahrten und Kreuzungen - die Motorradfahrer würden hier ganz einfach übersehen. Aber auch sie haben ihre Feiertage. "Blumige Vorbereitungen - Mit dem Fronleichnamsfest begehen vor allem die katholischen Gemeinden an diesem Donnerstag eine jahrhundertealte Tradition. In Deutschland ist das Hochfest lediglich in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein gesetzlicher Feiertag". Jedem Meier seine Feier. Fritzes Merz fischt frische Fische: "Merz lobt Israel für 'Drecksarbeit' im

Iran". Wenn der so weiter macht, muss dann auch hier einer aufräumen? Seine Kumpanin dreht schon einem Hahn den Hals um. "EU will Gas aus Russland verbieten". Dann kann sowas nicht passieren: "Gas ausgetreten - Häuser in Ulmer Weststadt zeitweise evakuiert". Andere krähen weiter. Das Kartell lässt jubeln  an der Leidplanke, kein Perser, kommt immer aufs Wiegen an: "Kanzlers Wort hat Gewicht - Es war ein Parforceritt in den ersten Tagen seiner Amtszeit: Paris, Warschau, Brüssel und Kiew binnen kürzester Zeit – Friedrich Merz legte gleich zu Beginn eine außenpolitische Offensive hin. Es folgte ein beachteter Auftritt im Oval Office – Merz überließ US-Präsident Donald Trump die Bühne, brachte aber trotzdem seine Botschaften unter und ging aufrecht aus dem Weißen Haus wieder heraus. Sein Versprechen aus Oppositionszeiten, dass er glaube, mit Trump gut klar zu kommen, löste der Kanzler ein. Und auch jetzt beim G7-Treffen in den kanadischen Rocky Mountains erwies sich Merz als politisch trittsicher, war offenbar der einzige anwesende Staatsmann, der es schaffte, mit dem unberechenbaren US-Präsidenten ein Gespräch unter vier Augen zu ergattern". Und dann dreht noch eine Forsa-Umfrage auf! Wass fällt Journalisten ein, weiter von einem Lügenkanzler zu schreiben? Pssst! dpa-frau auf einer Klageseite: "Wenn Menschen weder Orangen noch Erdbeeren essen können".  Einpaar von Agentur hat linksgrün Schlimmes ausgemacht: "So werden junge Menschen rechtsextrem". Muss ein Trichter her, wenn dpa den Kannitverstan macht? "Mehr als zwei Drittel meiden ab und an Nachrichten - Zu viele Kriege, zu viele Bomben, zu viele Probleme: Gut 70 Prozent der Web-User gehen News zumindest gelegentlich aus dem Weg. Das ist ein Höchststand. Wissenschaftler sprechen von 'Selbstschutz'“. Schlecht? Oder besser, was der Franzmann meldet: "Teilzeitquote in Deutschland mit an der EU-Spitze -  Fast ein Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland arbeitet in Teilzeit. .. Vollzeitbeschäftigte arbeiten hierzulande demnach im Schnitt 40,2 Wochenstunden. Das ist nur etwas weniger als die EU-Durchschnittszeit von 40,3 Wochenstunden". Ist nicht enscheidend, was hinten rauskommt? "Was man im Handwerk verdienen kann" und "Ulmer Drogerie-Kette Müller expandiert trotz Krise weiter". Da fällt's doch wie Schnuppen vom Himmel: "Wer sich einen Michelin-Stern erkocht, gehört zur Crème de la Crème der Spitzengastronomie. In Deutschland gibt es nun so viele Sterne-Restaurants wie nie. Der Süden strahlt besonders hell am Gourmethimmel". Aufi! Frau daheim freut sich: "Im Umläufle entsteht ein neues Klettergerüst - Das Angebot im Tuttlinger Umläufle vergrößert sich. Schon bald soll eine Attraktion entstehen, an der vor allem Kinder ihre Freude haben". Zweifrau schütten einen Haufen Krimskram aus, "Alle Infos zum Southside-Festival". Sie hat gezählt: "Auf der Stadtkirche gibt es vier Storcheneier, aber nur zwei Jungtiere". Da soll der Mensch nicht darben: "Budgets für Kurzzeit- und Verhinderungspflege werden zusammengelegt - Ab 1. Juli gibt es für pflegende Angehörige in Baden-Württemberg und Bayern eine wichtige Änderung: Die getrennten Budgets für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege werden zusammengelegt. Die DAK-Gesundheit in Tuttlingen informiert über die Neuregelung". Sie kommt gewaltig mit Holzaktion unterm Dreifaltigkeitsberg: "Die Heubergbahn wird als Bänkle wiedergeboren". Es muss nicht immer Emmendingen, Tuttlingen oder Amsterdam sein, auch Immendingen hilft ihr, eine Seite zu  füllen: "Erst abgerissen, dann abgebrannt: Dieses Schloss hat eine bewegte Geschichte". Wenn schon Vergangenheit, dann aber richtig: "25 Kinder aus Spaichingen, Hausen ob Verena und Balgheim durften im Gottesdienst am Sonntag, 4. Mai 2025 ihre Erstkommunion in der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul in Spaichingen feiern". Plus vier Todesanzeigen und eine "Totentafel", und Seite ist voll.

Mann schwer verletzt
Einschränkungen bei Zugstrecke am Bodensee: Boot-Transport gerät an Oberleitung
Beim Transport seines Segelbootes hat ein Mann gestern an einem Bahnübergang in Allensbach am Bodensee (Kreis Konstanz) einen Stromschlag erlitten. Ein Rettungshubschrauber habe den Schwerverletzten in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage berichtete. Nach Angaben der Deutschen Bahn ist der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Radolfzell und Konstanz seit dem Unfall eingeschränkt, da die Oberleitung beschädigt wurde. ..
(swr.de. Irrungen und Wirrungen. Ahoi!)

Lehrerverband gegen Altersgrenze für Tiktok, Insta und Co.
Zu jung für soziale Medien? Die Diskussion um eine Altersgrenze für Tiktok, Insta und Co. geht weiter. Nun hat sich der Deutsche Lehrerverband gegen eine gesetzliche Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien ausgesprochen. Verbandspräsident Stefan Düll nannte die Idee "realitätsfern und auch nicht sinnvoll". Zwar sei der Wunsch, Kinder zu schützen, verständlich, sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Aber Facebook, Instagram und Tiktok sind Teil einer Realität, in der junge Menschen lernen müssen, sich zurechtzufinden. Verbote helfen da nicht weiter", sagte Düll. ..
(swr.de. Ja, die Kinder sollen erst einmal mit 16 in den Gemeinderat gewählt werden und mit 18 als Bürgermeister ins Rathaus, dann könnte über asoziales Leben ja diskutiert werden.)

Vorschläge von Künstlicher Intelligenz
Bäume und grüne Fassaden: So würde eine KI Mainz und Stuttgart grüner machen
(swr.de. Grüne Intelligenz ist künstlich? Wer hätte das nicht gedacht.)

Job-Boom in Rüstungsbranche:
Militarisierung der Wirtschaft schreitet voran
Deutschlands Wirtschaft wird rasant Kriegsökonomie. Während Rüstungsfirmen Rekordgewinne feiern und Werke der Konsumindustrie übernehmen, droht der Wohlstand zunehmend von globalen Konflikten abzuhängen. Ein politisch gewollter und wirtschaftlich gelenkter gefährlicher Kurs.
VON Hannes Märtin
(Tichys Einblick. Kriegshetzer sind links, wie die alten Nazis.)

Brand im Erlebnispark Tripsdrill: Restaurant eakuiert
(swr.de. Es gibt doch das Michelinmännchen. "Verleihung der Michelin-Sterne BW weiter Top-Adresse für Gourmet-Fans - drei Restaurants mit neuem Michelin-Stern".)

ADFC-Fahrradklima-Test
Das sind die acht fahrradfreundlichsten Städte in Baden-Württemberg
..Unter anderem mit Tübingen, Freiburg, Karlsruhe und Ettlingen gingen Spitzenplätze an Städte aus Baden-Württemberg. .
(swr.de. Auf die richtige Kleidung kommt es an.)

China ist marktbeherrschend
Seltene Erden: So abhängig sind Unternehmen in BW vom Rohstoff
(swr.de. Jedem seine Erde?)

Einbruch bei Privatzüchter
Federn gelassen: Nandu-Weibchen "Gretle" am Kaiserstuhl entführt
Wo ist "Gretle"? In Riegel wurde offenbar ein Nandu-Weibchen gestohlen. Nicht nur bei dem Züchter liegen die Nerven blank, auch bei den Nandu-Männchen. Ohne Weibchen ist das Geschrei groß...
(swr.de. Überall ist Südamerika.)

Vorschläge von Künstlicher Intelligenz Bäume und grüne Fassaden: So würde eine KI Mainz und Stuttgart grüner machen
(swr.de. Grüne Intelligenz ist künstlich? Wer hätte das nicht gedacht.)

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NACHLESE
Das Ende des 68er Früh-Wokismus?
Der Sturz der Mullahs im Iran befreite auch Deutschland
Von Roland Tichy
Die israelische Luftwaffe erledigt tatsächlich die „Drecksarbeit“ (Friedrich Merz) für Deutschland - in einem viel weiteren Sinne: Sie kann das Ende des woken Wahns mit sich bringen. Das ist eine realistische Hoffnung. Quasi nebenbei macht sich auch die Klima-Politik lächerlich. Das Regime der Steinzeit-Mullahs in Teheran ist eng mit der deutschen 68er-Bewegung verbunden, die das Land bis heute fest im ideologischen Griff hält. Denn der 2. Juni 1967 war einer der heute meist vergessenen Wendepunkte in der Geschichte der Bundesrepublik. Studenten inszenierten einen Aufstand gegen den Schah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi. Die Begründung: Der Schah sei ein Diktator, der in seinem Land Oppositionelle foltern lasse, .. Allerdings ging es dabei weniger um den Iran als um den Hass auf den Westen, auf die USA. Die Berliner Polizei reagierte hart; „Jubel-Perser“ mit Holzlatten gingen auf die Demonstranten los...
(Tichys Einblick. Wie soll aus Schwarmdummheit Intelligenz werden, ohne die nicht einmal KI auskommt?)
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Grüne Mumie mit politischem Harndrang
Von WOLFGANG HÜBNER
Unter meinen Generationsgenossen aus den Frühboomern der Jahrgänge 1942 bis 1952 hat sich offenbar eine Alterskrankheit ausgebreitet, die man als Greisenmilitarismus bezeichnen könnte. Kurz vor dem Abgang in die Ewigkeit will ausgerechnet die Generation mit dem Hauptanteil an der heutigen deutschen Misere das von ihr mitverbrochene Buntland vor der russischen Gefahr mit begeisterter Zustimmung für Aufrüstung, Wehrpflicht und auch Ermunterung zum Opfertod der Nachgeborenen retten. Wäre diese Absurdität nur, was sie ist, nämlich grotesk und lächerlich, müsste diese letzte Aufwallung eines Teils der ergrauten ehemals links-kritischen 68er nur mit Spott und Verachtung bedacht werden. Doch am Fall von Joseph Fischer, dem früheren Superstar der Grünen und Außenminister der Schröder-Regierung von 1998 bis 2002, ist zu erkennen: Auch die Untoten können noch Schaden anrichten. Denn der ehemals populärste Politiker der Deutschen trommelt für atomare Bewaffnung, Militarisierung und die umgehende Einführung eines Militärdienstes ohne Freiwilligkeit. In den ohnehin kriegsgeilen Medien bekommt der Multimillionär ohne Berufsabschluss bereitwillig Platz und Wort für seine Thesen. Was gibt es auch Besseres als ein altes grünes Schlachtross mit angedichtetem linkem Rebellenmythos und musealisierten Turnschuhen. Sowas gefällt nicht nur dem russophoben Lügenkanzler, sondern auch den Wehrdienstverweigerern und ungedienten Woken in den Redaktionsbüros der Meinungsmacher. Die gefallen sich wie ihr Ex-Idol Robert Habeck bekanntlich darin, ihre frühere Entscheidung gegen die Bundeswehr inzwischen zu „bedauern“. Das ist ungefähr so glaubwürdig wie die Drehungen und Wendungen in der politischen Vita Fischers. Niemand hat diese so entlarvend seziert wie Christian Schmidt in seinem bereits 1999 erschienenem Buch „Wir sind die Wahnsinnigen – Joschka Fischer und seine Frankfurter Gang“. Schmidt zitiert darin den 2018 verstorbenen Publizisten Wolfgang Pohrt: „Von Schröder/Fischer etc. weiß man mit Sicherheit nur, dass sie jedes Spiel mitspielen werden. Ob es Pazifismus oder Militarismus, Antiimperialismus oder Atlantismus, soziale Marktwirtschaft oder Manchesterkapitalismus heißen wird, hängt von den Umständen ab.“ Mehr ist dem Fall Fischer nicht hinzuzufügen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.
(Seneca)
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Im Osten Deutschlands:
Zu wenig Kinder! Erste Kitas müssen schließen
(bild.de. Keine Inder?)

Christian Osthold, Gastautor
Der falsch verstandene Krieg
Russlands Krieg gegen die Ukraine wird derzeit vom israelisch-iranischen Luftkrieg überlagert und oft immer noch falsch verstanden. Er ist kein bloßer Territorialkonflikt, sondern ein Herrschaftsinstrument, um ein politisches System zu stabilisieren, das auf Repression, Ideologie und Eskalation fußt..
(achgut.com. Ohne Macht ist alles nichts, siehe AfD.)

Allgemeinheit nicht geschützt
Die skandalösen Hintergründe der Messerattacke auf einen Rentner
Ein als gefährlich eingestufter Migrant sticht vor dem Asylheim in Apolda einen vorbeilaufenden Rentner nieder. Flüchtlingshelfer verhinderten seine Abschiebung, und die Allgemeinheit wurde nicht geschützt. Das Opfer war früher Landratsamtsleiter in der Kreisstadt..
(Junge Freiheit. Im Land der Räuber.)

Chaim Noll
Wie dieser Krieg Israel verändert
Israel befindet sich im Ausnahmezustand – militärisch, gesellschaftlich, politisch. Seit dem 7. Oktober 2023 prägt ein Krieg das Leben einer jungen Nation, die sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet...
(achgut.com. Das Allzumenschliche zieht Menschlichkeit hinan.)

Warten auf Trump
Der Wendepunkt im Vorderen Orient ist da, in Westeuropa und Deutschland nicht
Israels Streitkräfte meinen, zwei Wochen zu brauchen, um die Angriffsähigkeit der iranischen Streitkräfte gegen Israel ganz zu beseitigen. Die Propaganda aus dem Iran droht mit gewaltigen Raketen, die im Westen niemand bekämpfen können soll. Und alles wartet auf Trump: Merz an seiner Seite?
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. 1,93 Merz gegen 1,90 Trump.)

Nicht zu fassen
Nigeria: Wie das ZDF den Islamisten-Mord an 200 Christen zum Klimaproblem umdeutet
Von Josef Kraus
200 von Islamisten ermordete Christen in Nigeria, für das ZDF sind weniger die Täter das Problem, sondern Klima. Statt islamistische Mörder zu benennen, raunt man von „Weideflächen“, „Versorgungslage“ und „Klimakonflikten“. Was für Open Doors zu den schlimmsten Christenverfolgungen der Welt zählt, verharmlost der gebührenfinanzierte Sender zur ökologischen Randnotiz..
(Tichys Einblick. Klappe zu, Sender schließen und Neuanfang.)

Jetzt droht das EM-Aus:
Deutschland-Bubis verspielen XXL-Führung gegen England
(bild.de. Wie die alten sungen, so gurken auch die Jungen.)

Kommentar zur Klub-WM
Das ist keine neue Ära, Herr Infantino, das ist ein PR-Desaster für den Fußball
Die Klub-WM in den USA entwickelt sich zur Farce. Grottenkicks vor traurigen Kulissen. Soll das noch Fußball sein? Fifa-Boss Gianni Infantino hatte eine neue Ära angepriesen, doch es ist ein PR-Desaster. 
(focus.de. Geld stinkt nicht, meinten noch die Römer über Scheiße.)

Berlin
36 Firmen-Transporter abgebrannt – Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag
Nach derzeitigem Ermittlungsstand werde ein politisches Motiv angenommen, teilte die Polizei mit. Daher habe der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. In der Buchberger Straße in Berlin-Lichtenberg standen etwa 17 Transporter eines Telekommunikationsunternehmens in Flammen. Wie unter anderem die „Bild“-Zeitung und der „Spiegel“ berichten, handelt es sich um Fahrzeuge der Telekom. Im Koppelweg im Berliner Stadtteil Britz waren insgesamt 19 Transporter eines Paketzulieferers betroffen. Laut Medienberichten gehören die Transporter zum Versandhändler Amazon..
(welt.de. Bürgerkrieg.)
Bas gegen Union

Rente, Bürgergeld, Arbeitszeit – So bremst die Arbeitsministerin bei allen Reformen
(welt.de. Keine Arbeit ist auch Arbeit für Wahlverlierer SPD?)

Gavdos unter Druck:
Wie Griechenlands südlichste Insel zur neuen Frontlinie der Migration wurde
Illegale Migration via Libyen - 2024 wurde Gavdos, die südlichste Insel Griechenlands und geographischer Rand der EU, öffentlich unbemerkt zu einem neuen Brennpunkt der Mittelmeer-Migration. Auf Gavdos bricht sich eine neue Welle unkontrollierter Migration Bahn, fernab politischer Kontrolle und Medienöffentlichkeit.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Unter Griechen kriechen?)

Luxus-Immobilien, Masken und reiche Freunde
Steuer-Milliarden versenkt: Wie konnte Spahn privat so reich werden?
Privat schwimmt er im Geld, als Gesundheitsminister tat er dem inhaftierten Milliardär René Benko einen großen Gefallen und prellte mit Maskengeschäften gleichzeitig den Steuerzahler um Milliarden. Wer ist Jens Spahn wirklich? ..
(Junge Freiheit. CDU-Politik-Facharbeiter.)

Statistisches Bundesamt
Deutlich höhere Preise zu Beginn der Badesaison
In den heißen Tagen suchen die Deutschen gern eine Abkühlung im Wasser. Der Besuch im Freibad ist dieses Jahr allerdings spürbar teurer geworden. Welche Preise haben besonders angezogen?.
(Junge Freiheit. Seenotrettung koscht.)

Neue Verkaufsstrategie
So will Volkswagen den E-Automarkt aufmischen
Volkswagen befindet sich in einer hartnäckigen Absatzkrise. Insbesondere die E-Autos des Wolfsburger Autobauers sind aufgrund ihres hohen Preises nicht wettbewerbsfähig und verkaufen sich schlecht. Doch nun beschreitet VW einen neuen Weg..
(Junge Freiheit. Alle neuen Wege führen ins Holz.)

„Wenn es 3,5 Prozent heißt, dann …“
Klingbeil läßt mit Äußerung zu Verteidigungsausgaben aufhorchen
Gibt Deutschland bald deutlich mehr Geld für Verteidigung aus? Eigentlich finde er es falsch, eine rein auf Zahlen fixierte Debatte zu führen, sagt Finanzminister Lars Klingbeil dazu. Aber dann wird er plötzlich doch konkret..
(Junge Freiheit. Lindner 2.0.)

„Er versteht es nie“
Trump reist vom G7-Gipfel ab – und ohrfeigt Macron
(Junge Freiheit. Das hatte doch schon dessen Frau getan.)

Wiener wollte keine Drogen kaufen
Somalier schlägt Passanten mit Hammer ins Gesicht – Urteil
Er habe den Hammer nur aus Angst gehoben, beteuerte ein Somalier vor Gericht. Doch es gibt Videobilder, die zeigen, wie brutal mit dem Werkzeug einem Wiener das Gesicht zertrümmert wurde. Nun fiel das Urteil. .
(Junge Freiheit. Hatte er kein Messer?)

Symptomatisch
Ein AfD-Beitritt sorgt für Aufruhr im SPD-geführten Waldkappel
Von Redaktion
Lukas Gesang tritt der AfD bei, spricht offen von Enttäuschung über die Bundespolitik und gerät sofort ins politmediale Kreuzfeuer. Der Fall zeigt exemplarisch, wie eng das Toleranzkorsett parteipolitischer Machtmilieus geworden ist...Der parteilose frühere SPD- und FDP-Mann Stephan Schorn bringt es auf den Punkt: Die ältere Generation unterschätze maßlos, wie stark der Groll der Jüngeren ist, wenn sie Fotos aus den 1990ern sehen – mit stabilen Innenstädten, Busfahren ohne Angst, Großveranstaltungen ohne Wachtürme. „Sie sehen, was wir hatten – und sie nie hatten.“..
(Tichys Einblick. Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.)

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Impressum

Neue Bürgerzeitung

Königsberger Ring 61

77933 Lahr

Redaktion
Jochen Kastilan

Herausgeber
Walter von Geroldseck († 12. Februar 1263)

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Ukraine: Der verlorene Krieg im Osten

Von RAINER K. KÄMPF

Wenn die Weltläufte das Geschehen überholen, ist das augenfälliges Versagen geordneter Terminkoordination. Diese Erkenntnis sollte spätestens jetzt den Vertretern des selbstgefälligen Wertewestens kommen.

Während in den Weiten des Donbass der delierende Feldherr der woken Weltrevolution seinem Untergang entgegen sediert und seine in Nibelungentreue gefangenen Strippenzieher der EU das drohende Gespenst der Kapitulation vor Augen haben, hat man sich im Nahen Osten entschlossen, die Politik mit anderen Mitteln fortzusetzen. Der militärisch-industrielle Komplex jubelt, die Karawane zieht weiter und in Kiew sieht man dem fallenden Vorhang entgegen. Die Hauptrollen im ewig währenden Drama von Gut und Böse sind neu besetzt, und der einstmals frenetisch gefeierte Superstar erweist sich zunehmend als Klotz am Bein des Intendanten.

Die Dialektik des Krieges schreibt das Drehbuch fort und der Verlierer des Nahostkonflikts ist die Ukraine. Zuerst und überdeutlich spürbar an der medialen Front. Die vormals gewohnte reißerische Berichterstattung hat ihren Biß verloren und damit einhergehend das künstlich erzeugte Interesse der Vergangenheit. Selenskyjs Krieg ist langweilig geworden. Wohl auch, weil dem Publikum schon lang das vorgezeichnete Ende bekannt sein muß. Der Abspann ist zu lang, die Plätze leeren sich und man geht zur nächsten Vorstellung.

Washington unter Trump hat das Interesse an einer Neuauflage des Abonnements schon lang verloren und geopolitisch schiebt sich der Nahe Osten in den Fokus der obersten Heeresleitung der NATO. Selenskyj erlebte den Ruhm eines Seifenoper-Stars, der so schnell verglüht wie ein Bengalisches Feuer zu Silvester. Er ist schon jetzt Geschichte. Während er sich um die Zukunft seiner politischen Existenz jeden Gedanken sparen kann, wird sein Gegner aus dem Kreml von Trump als möglicher Verhandlungsführer im israelisch-iranischen Krieg gehandelt. Für den Darsteller in der Bankowa (Präsidialamt der Ukraine) die Mutter aller Demütigungen.

Wo wir beim Thema sind: gehandelt hat auch Selenskyj samt seinen Agenten. Wie üblich, wen wundert’s, mit Zitronen …
(pi-news.net)

Die „Lange Nacht der Brauereien“ kehrt am 11. Juli zurück nach Karlsruhe

(lifePR) (Karlsruhe) Bio-Biere, unfiltrierte Originale, würzige Klassiker oder saisonale Spezialbiere – die Karlsruher Bierkultur ist ebenso spannend wie variantenreich. Von der der Vielfalt können sich Bierliebhaber und Genießer bei der zweiten „Langen Nacht der Brauereien“ am 11. Juli 2025 überzeugen: Einen ganzen Abend lang, von 17 bis 24 Uhr, öffnen acht Karlsruher Brauereien ihre Tore zu einem abwechslungsreichen Programm.

Mit den beiden dazugewonnenen Partnern nach der erfolgreichen Premiere 2024 sieht sich die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH in ihrem Veranstaltungskonzept bestätigt. Geschäftsführer Pascal Rastetter bekräftigt: „Unser Ziel war es, ähnlich wie bei der KAMUNA, der Karlsruher Museumsnacht, ein wichtiges Kulturgut der Stadt auf besondere Weise erlebbar zu machen. In Karlsruhe, einst die drittgrößte Bierproduktionsstätte Deutschlands, ist Bier nicht nur ein Getränk, sondern ein Ausdruck badischer Lebensart. Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit der „Langen Nacht der Brauereien“ ein neues, genussvolles Stadterlebnis zu schaffen.“

Programm für Jung & Alt und Freie Fahrt mit Mobilitätspartner KVV
Die teilnehmenden Brauereien – darunter Badisch Brauhaus, Brauerei Wolf, Kühler Krug, Fächerbräu, Hoepfner, Moninger sowie Vogelbräu Karlsruhe und Durlach – präsentieren am 11. Juli ihre traditionellen und kreativen Bierspezialitäten und gewähren exklusive Blicke hinter die Kulissen. Darüber hinaus erwarten die Gäste viele Programmhighlights wie Live-Musik, Bühnenprogramm, Bier-Olympiade und natürlich auch kulinarische Genüsse. Für Kinder, Jugendliche und Nicht-Biertrinker sind vor Ort auch alkoholfreie „Probierschlücke“ erhältlich.

DON`T DRINK AND DRIVE: Die KTG setzt sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für den verantwortungsbewussten Umgang mit alkoholhaltigen Getränken ein. Daher ist der Karlsruher Verkehrsverbund Mobilitätspartner der „Lange Nacht der Brauereien Karlsruhe“. Mit dem Veranstaltungsticket können die Teilnehmenden von zu Hause zu den Veranstaltungsorten, sowie zwischen den Veranstaltungsorten und von dort wieder nach Hause fahren. Das Ticket gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten KVV-Netz.

Kulinarische Reise durch die Welt des Bieres: Die Brauereien im Einzelnen
Das Badisch Brauhaus in der Stephanienstraße 38-40 setzt seit 1999 auf hausgebrautes Bier, das über eine Haus-Pipeline auf alle Ebenen der Lokalität verteilt wird. Die Klassiker BADISCH HELL und BADISCH DUNKEL sowie saisonale Spezialbiere entstehen alle in Handarbeit.

Die traditionsreiche Brauerei Wolf wurde im Jahr 1885 gegründet. Obwohl die Braustätte in Karlsruhe 2009 geschlossen wurde, lebt die Marke Wolf weiter: Sie wird heute unter dem Dach der Heidelberger Brauerei fortgeführt und von Fächerbräu Karlsruhe vertrieben .

Fächerbräu ist eine nachhaltige Bio-Kuckucksbrauerei, die für Vielfalt, Bio-Qualität und soziales Engagement steht. Für ihre Biere verwendet sie möglichst regionale Zutaten wie Bio-Gerste, Bio-Weizen, Bio-Hopfen und Hefe aus Baden und angrenzenden Ländern. So entstehen charaktervolle Biere mit Verantwortung – und jeder Schluck unterstützt lokale Projekte und eine nachhaltige Genusskultur.

Bei der „Langen Nacht der Brauereien“ präsentieren sich beide Brauereiern in der Eventlocation „Fächerbräu Biergarten“ in der Egon-Eiermann-Allee 8.

Die Familienbrauerei Brauhaus Kühler Krug in der Wilhelm-Baur-Straße 3 liegt idyllisch im Naherholungsgebiet von Karls-ruhe und vereint über 125 Jahre Brautradition mit uriger Gastlichkeit. Heute präsentiert sich der Kühler Krug als modernes Brauhaus mit einer eigenen Brauerei, die unfiltrierte, natur-trübe Biere nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 herstellt.

Eine der ältesten deutschen Brauereien ist Hoepfner in der Haid-und-Neu-Straße 18. Bereits seit 1798 fließt hier das flüssige Gold. In der historischen Burg in der Oststadt trifft regionale Brautradition auf Leidenschaft, Herz und Handwerkskunst – und auf die eigens gezüchtete und patentierte „Hoepfner Hefe“.

Ebenfalls eine feste Größe in Karlsruhe ist die Brauerei Moninger in der Zeppelinstraße 15. Seit 1856 werden hier charaktervolle Biere hergestellt. Die Braumeister setzen dabei auf Aromahopfen und traditionelle Brauverfahren.

Unfiltrierte Biere sind die Spezialität vom Vogelbräu. Im Gastraum in Karlsruhe in der Kapellenstraße 50 wird in zwei kupfernen Sudkesseln vor den Augen der Gäste das Original gebraut. Das Brauverfahren über echtem Feuer liefert den unverwechselbaren, fein-bitteren Geschmack.

Im Vogelbräu Durlach in der Amalienbadstraße 16 steht der Brau- und Brennturm im Mittelpunkt der urigen Lokalitätenbrauerei. Hier kommen ebenfalls unfiltriertes Bier sowie Bierbrände aus dem Hahn. Neu ist der exklusive „Baden Single Malt Whisky“.

Tickets gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse
Die Tickets gibt es für 10,- Euro im Vorverkauf bei den teilnehmenden Brauereien, bei der Tourist-Information im Schaufenster Karlsruhe und im Online-Shop. Tickets an der Abendkasse sind für 12.- Euro bei den teilnehmenden Brauereien erhältlich. Auf der Rückseite jedes Tickets befinden sich Stempelfelder mit den Logos der teilnehmenden Brauereien. Das cool gebrandete Probierglas erhalten die Teilnehmenden bei Vorlage des Tickets in der ersten Brauerei, in der sie in die Lange Nacht starten.
Weitere Informationen unter: www.karlsruhe-erleben.de/brauereinacht

Maaßen: Parteienbeobachtung durch Nachrichtendienste verbieten

Der Skandal um die geheimen Treffen zwischen dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und regierungsnahen Medien weitet sich aus. Der ehemalige Präsident der Behörde, Hans-Georg Maaßen, erhebt in einem Interview mit dem tschechischen Portal parlamentnilisty.cz schwere Vorwürfe. Seine Einschätzung: Der Verfassungsschutz überschreitet systematisch seine rechtlichen Befugnisse – und gefährdet damit die Demokratie.

Jüngste Enthüllungen zeigen: Der Verfassungsschutz hat sich in den vergangenen Monaten mindestens 25 Mal mit ausgewählten Journalisten getroffen, um gezielt Informationen über die AfD zu streuen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Maaßen: „Der Verfassungsschutz darf […] nicht Journalisten instrumentalisieren, um bestimmte Informationen zu streuen, die er selbst nicht verbreiten darf. Er darf zum Beispiel keine geheimen Informationen an Journalisten geben, um dadurch das politische Geschehen oder die politische Meinung zu beeinflussen. Das wäre eine verbotene aktive Maßnahme.“ Was hier geschieht, ist laut Maaßen mehr als fragwürdig – es ist rechtswidrig.

Der Verfassungsschutz als politisches Werkzeug
Eigentlich dient der Inlandsnachrichtendienst dem Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Doch laut Maaßen ist genau diese Aufgabe durch die politische Abhängigkeit der Behörde in Gefahr: „Der Verfassungsschutz wird […] von einem politischen Beamten, der einer Regierungspartei angehört oder ihr nahesteht, geleitet. […] Er ist also nicht unabhängig, sondern muss die politischen Weisungen der Regierung befolgen.“

Das heißt im Klartext: Eine Behörde, die eigentlich neutral agieren sollte, steht unter direkter Kontrolle der Regierung – und wird dadurch zum Machtinstrument im Kampf gegen unliebsame Opposition.

Maaßen warnt: „Dies bedeutet, dass der von einer Regierungspartei geführte Verfassungsschutz eingesetzt werden kann, um politische Gegner zu überwachen und auszuspähen – und dass er durch seine Öffentlichkeitsarbeit diese Partei auch öffentlich brandmarken und diskreditieren darf.“

Beobachtung der AfD: Ein deutscher Sonderweg
In keinem anderen westlichen Land dürfen Nachrichtendienste politische Parteien der Opposition ausforschen. Doch in Deutschland ist das anders – und das auch noch ohne große Debatte. Maaßen bringt das mit einem historischen Vergleich auf den Punkt:

„Wenn man mal darüber nachdenkt, dass Richard Nixon als US-Präsident zurücktreten musste, weil er die gegnerische Partei in der Watergate-Affäre ausforschen ließ – in Deutschland es aber als völlig normal angesehen wird […], zeigt es sich, dass wir in Deutschland noch nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein dafür haben, wenn ein staatlicher Nachrichtendienst zum Konkurrenzschutz instrumentalisiert wird.“

Maaßens Fazit ist eindeutig: „Ich halte es deshalb für zwingend notwendig, dass die Parteienbeobachtung in Deutschland durch den Nachrichtendienst verboten wird.“

Dämonisierung als Strategie
Auch zur Wirkung der öffentlichen Diffamierung der AfD durch Medien und Regierung äußert sich Maaßen kritisch. Der sogenannte „Kampf gegen rechts“ sei nichts anderes als eine politische Strategie zur Ausschaltung der Konkurrenz: „Die AfD ist durch die Überwachung durch den Verfassungsschutz und die […] politische Diskreditierung in Teilen der Bevölkerung so dämonisiert, dass diese Menschen Angst vor der AfD haben.“

Maaßen warnt vor bewusster Irreführung: „Es wird bewusst der Eindruck erweckt, bei der AfD handele es sich um den ideologischen Nachfolger der Hitler-Partei. Natürlich ist den meisten Politikern und Journalisten […] klar, dass das eine Lüge ist […], aber es ist eine nützliche Lüge.“

Besonders im Osten, so Maaßen, seien die Menschen gegenüber dieser Manipulation kritischer: „Die Menschen im Osten Deutschlands, die nicht nur eine Demokratieerfahrung, sondern auch eine Diktaturerfahrung haben […], durchschauen diese Lügen eher als im Westen.“

Internationale Kritik und amerikanischer Druck
Auch auf internationaler Ebene regt sich Widerstand. US-Vizepräsident J.D. Vance zeigte sich besorgt über die politische Verfolgung Andersdenkender in Deutschland – und erinnerte daran, dass Meinungsfreiheit und Vielfalt zur westlichen Ordnung gehören, für die die Amerikaner 1945 gekämpft hätten.

Die Aussagen von Hans-Georg Maaßen machen deutlich: Was in Deutschland unter dem Deckmantel des „Verfassungsschutzes“ läuft, ist in Wahrheit ein Angriff auf das demokratische System selbst. Eine angeblich neutrale Behörde wird von der Regierung zur Bekämpfung der Opposition benutzt – unter Missbrauch der Medien, und unter Ausnutzung eines rechtlichen Graubereichs.

Die Forderung Maaßens ist eindeutig: Parteienbeobachtung durch Nachrichtendienste muss verboten werden – sofort.
(pi-news.net)