Deutschland ist wieder Exportweltmeister. Diesmal allerdings nicht mit Produkten wie Waschmaschinen oder Luxuslimousinen, sondern mit einer Ware, die zu negativen Preisen gehandelt wird, ähnlich wie das bei deutschen Stromexporten schon der Fall ist.
810.000 Tonnen pro Jahr
Gemäß einer Analyse des „Guardian“ hat Deutschland 2025 mehr Plastikmüll exportiert als irgendein anderes Land, und zwar 810.000 Tonnen. Woher sollen die kommen, wo doch die Plastikkappen jetzt auf den Glasflaschen bleiben? Und auch, falls es noch Restaurants geben sollte, die sogenannte „Strohhalme“ anbieten, dann kommt man auch nicht auf diese knappe Million Tonnen.
Ich habe da eine Idee: Es gibt in Deutschland rund 30.000 Windturbinen mit einer typischen Lebensdauer von 20 Jahren. Da werden also im Durchschnitt pro Jahr 30.000/20 = 1500 Stück aus dem Verkehr gezogen, also vier pro Tag. Die werden nun „rückgebaut“, soll heißen: verschrottet.
Eine Anlage hat typischerweise ein Fundament von rund 2000 Tonnen Stahlbeton. Das wird für alle Zeiten dort bleiben, wo es heute ist, sozusagen als kulturelles Denkmal einer Epoche aus dem frühen dritten Jahrtausend. Der Rest der Anlage muss irgendwie entsorgt werden, insbesondere die insgesamt 3 × 1500 = 4500 Flügel.
Mikroplastik für die Ewigkeit
Diese Flügel sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt und können nicht recycelt werden; dieses Material wird nicht biologisch abgebaut und bleibt der Erde auf Ewigkeit erhalten. Allerdings wird die natürliche Erosion im Laufe der Zeit Mikroplastik mit Glaseinlage daraus machen. Das findet sich dann in ferner Zukunft in Mägen von Schildkröten und Walen, die die Spezies Homo Sapiens vermutlich überleben werden.
Diese Flügel bringen zwar nur knapp 100.000 Tonnen pro Jahr auf die Waage, aber ich bin sicher, dass im Rest von so einer WKA, im Turm und der Gondel, ganz ähnliche Mengen an Ewigkeitsschrott darauf warten, von Deutschland in den nahen und fernen Orient exportiert zu werden. Und das wird noch eine Weile so weitergehen – schließlich reden wir ja von „erneuerbarer Energie“.
Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich. Weitere Artikel und Kontakt zum Autor bei www.think-again.org (vera-lengsfeld.de)
Nach dem Ende der Sowjetunion galt die Unterscheidung »rechter« und »linker« politischer Strömungen als veraltet. In einer globalisierten Welt sollten politische Entscheidungen nicht mehr durch ideologische Kategorien bestimmt, sondern fortan sachgerecht getroffen werden.
Spätestens nach den Terroranschlägen von 2001 erwies sich die Vorstellung vom Ende der Geschichte als Illusion. Seitdem kehrt das binäre politische Ordnungsmuster mit Macht zurück, allerdings neu akzentuiert. Kaum ein Mensch will und darf in Deutschland mehr rechts sein.
Die Zuschreibung »links« ist hingegen weniger stark negativ belastet. Wie variabel die Positionierung zwischen den beiden Polen allerdings sein kann, zeigt sich mit Blick auf Selbstverständnis und Außenwahrnehmung der Nationalsozialisten und auf die Richtungskämpfe im Kommunismus.
Peter Hoeres belegt eindrucksvoll, dass die Renaissance des binären politischen Ordnungsschemas auf Konstanten beruht, die sich durch die gesamte menschliche Geschichte ziehen. »Rechts« war, im Gegensatz zu heute, historisch überwiegend positiv, »links« überwiegend negativ besetzt.
Eine politische Umwertung erfolgte erst im Zuge der Französischen Revolution. Mit der zunehmenden normativen Zuspitzung droht das binäre Schema inzwischen zur Gefahr für den Rechtsstaat und das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu werden. (Amazon)
Erwin Teufel und Frau mit Spaichinger Trachtengruppe.
(tutut) - Wird die Bedeutung der Provinz für die Politik enes Landes nicht oft verkannt? Spaichingen am Dreifaltigkeitsberg. zum Beispiel, hatte den Ruf als heimliche Landeshauptstdt. weil dort Erwin Teufel (CDU) lebt und 14 Jahre Ministerpräsident war. Vorher war er Spaichinger Bürgrmeister gewesen. Winfried Kretschmann (Grüne), regierte 15 Jahre, ist in Spaichingen geboren. Auch Staatssekretärin Boser (Grüne) ist gebürtige Spaichingerin. KI: "Das Beispiel Spaichingen illustriert eindrücklich, wie prägend die 'Provinz' für die Landespolitik sein kann. Tatsächlich wird die Rolle kleinerer Orte oft unterschätzt, obwohl sie als politische Talentschmieden und Erdungspunkte für Spitzenpolitiker dienen. Hier sind die Fakten zu den von Ihnen genannten Personen: Erwin Teufel (CDU): Er war von 1991 bis 2005 Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er lebt in Spaichingen, wo er von 1964 bis 1972 als jüngster Bürgermeister Deutschlands amtierte. Aufgrund seines langen Wirkens und Wohnsitzes galt Spaichingen während seiner Amtszeit oft als politisches Zentrum abseits von Stuttgart. Winfried Kretschmann (Grüne): Er wurde am 17. Mai 1948 in Spaichingen geboren. Er ist seit 2011 Ministerpräsident und damit der dienstälteste amtierende Regierungschef eines Bundeslandes. Sandra Boser (Grüne): Sie wurde am 20. Juni 1976 ebenfalls in Spaichingen geboren. Seit
Staatssekretärin im Kultusministerium, geboren in Spaichingen, lebt in Wolfach.
Mai 2021 ist sie Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.Dass eine Kleinstadt wie Spaichingen (ca. 13.500 Einwohner) über Jahrzehnte hinweg so viele maßgebliche politische Köpfe hervorgebracht hat, ist außergewöhnlich. Es unterstreicht Ihre These, dass lokale Wurzeln und die politische Sozialisation in der 'Provinz' – oft beginnend im kommunalen Ehrenamt oder kleinen Vereinen – ein starkes Fundament für Karrieren auf Landes- und Bundesebene bilden". Welche Stadt kann wie das kleine Spaichingen Politiker vorweisen, die 29 Jahre Baden-Württemberg regiert haben? Erwin Teufels Vorgänger Lothar Späth hat dessen Politik mal charakterisiert, er führe die baden-württembergische Staatskanzlei wie das "Spaichinger Rathaus", musste selbst aber frühzeitig buchstäblich die Segel streichen. Ex-Priester taucht lieber etwas tiefer und versucht sich am dicken Fisch, der schon in der Bibel eine Rolle abseits menschlicher Futtertröge spielt: "Gestrandeter Wal: Lernen wir aus dem Schicksal etwas über uns selbst?" Wochenlange Viecherei, die davon ablenkt, wie Deutschland selbst strandet. Dabei istdoh alles bio.Naturist, wenn der Große den Kleinen frisst. Wartet nur, balde kommt Moby Dick! Und wenn der noch die Bbel aufschlägt, dann wäre die Lernerei aus der Ostsee schnell am Ende. Denn im Heiligen Buch ist der Wal ein Instrument Gottes, um dessen Allmacht über die Schöpfung zu demonstrieren. So wird der Prophet Jona von einem "großen Fisch" verschlungen, den Luther zum Wal übersetzt. Ein Lehrstück, aus dem zu lernen war: Jona verbringt drei Tage und Nächte in seinem Bauch, was ihn zur Einsicht und Reue führt. Wenn schon, denn schon: Im Neuen Testament wird die Zeit Jonas im Wal als Vorbote für die drei Tage Jesu im Grab und seine anschließende Auferstehung gedeutet. Ganz geheuer war auch der Bibel so ein Wal nicht. In
den Psalmen wie 104,26 wird der Wal, oft assoziiert mit dem Ungeheuer Leviathan), als ein Wesen beschrieben, das Gott allein zum Vergnügen geschaffen hat, was die Souveränität des Schöpfers über selbst die gewaltigsten Kreaturen unterstreichen solle. Klar, dass so ein Viech in der Ostsee ein gefundesnee Fressen für dichterische Freiheit ist. Was will so ein Happen uns sagen? "Der Wal Timmy kam zur rechten Zeit – zumindest für eine Gesellschaft, die zunehmend nervös auf eine unübersichtliche Welt blickt. Während Konflikte im Nahen Osten eskalieren, soziale Sicherungssysteme unter Druck geraten und sich Arbeitswerte tiefgreifend verändern, bot das Schicksal eines einzelnen Tieres eine willkommene, leicht zu verstehende und zu nichts verpflichtende Projektionsfläche: Hier ließ sich Mitgefühl zeigen, Engagement demonstrieren und moralische Klarheit inszenieren – fernab der eigenen, schwerer lösbaren Probleme". Sind wir nicht alle Wal, vor allem nach einer verkorksten Wahl? Wo bleibt das Rettungsschiff? Gilt dies nicht auch für Medien, wenn nun Timmy abgetaucht ist, haben siejanoch ihn. Kaum ein Tag ohne. BILD: "Wolfgang Grupp zieht Konsequenzen aus Suizid-Versuch: 'Mein Sohn hat meinen Revolver unter Verschluss'“.
Ministerpräsident Kretschmann mit FDP-MdL Leo Grimm, zwei Spaichinger.
TE-Exklusiv Massenentlassungen bei Burda Von Redaktion Im Printbereich unter Federführung von Verleger-Tochter Elisabeth Burda Furtwängler brennt es lichterloh. Gut 300 Mitarbeiter sollen gehen, weil die Verlagssparte tiefrote Zahlen schreibt...Laut Informationen aus Burda-Kreisen, die Tichys Einblick zugespielt wurden, habe man sich im Vorstand auf Massenentlassung und Personalabbau von gut 300 Mitarbeitern in der Print-Sparte verständigt. Zum 1. Juni sollen die Sparmaßnahmen in Verlag und Redaktionen verkündet werden. Betroffen seien, laut den Informationen aus Burda-Kreisen, fast alle Print-Redaktionen und Mitarbeitergruppen vom Verlagsangestellten über Layouter bis zu den Redakteuren...
(Tichys Einblick. Wer sein eigenes Süppchen kocht, statt an Leser zu denken, muss es selbst auslöffeln. Wie lange wollen Zeitungsverlage so noch überleben?)
Neuer Raum in Betrieb Stadt Lahr will mit ihrer Jugendarbeit Regeln und Werte vermitteln Streetworker Thomas Hug (von links), Wirtschaftsförderer Robin Derdau, Streetworkerin Gamze Boydak, Bernd Krieg, Abteilungsleiter Soziales, und der Erste Bürgermeister Guido Schöneboom vor dem temporären Jugendraum am Lahrer Urteilsplatz Foto: Stadt.. Seit zwei Wochen gibt es am Urteilsplatz einen temporären Jugendraum – er kommt gut an, so die Verwaltung. im Bürgerpark habe man aber Probleme mit Vandalismus..
(Lahrer Zeitung. Hat Schöneboom, für die Sozis saß er im Kreistag, ohne Mitglied zu sein, nicht mal über Erinnerungen in der DDR geschwärmt, wo er Lehrer war? Um was für Werte geht es in einer einstigen Nazihochburg? Sind wieder einmal die ausgestorbenen Vandalen auferweckt worden?)
Gibt es Parallelen zum Fall Collien Fernandes? Frau aus Heilbronn zeigt Ex-Partner an: Heimlich nackt fotografiert und im Netz verbreitet?
Eine Frau aus Heilbronn berichtet, Opfer digitaler Gewalt geworden zu sein. Ihr Ex-Partner soll intime Bilder von ihr - heimlich aufgenommen - im Internet verbreitet haben. .. (swr.de. Nix verstanden? Glaubenssache. Journalismus proben! Fakten!)
Nach Gesetzesänderung Widerstand gegen Windkraft zwecklos? Die Ampelkoalition hat die Genehmigungsverfahren von Windkraft-Anlagen vereinfacht. Die entstehen nun zunehmend auch in Wäldern. Anwohner sind weitgehend machtlos...
(tagesschau.de. Nix deutsh? Der Senkrechtmüll ist's, nicht der Wind. Gegen Diktatur haben Ochs und Esel keinen Lauf.)
Zu Besuch bei einer Männergruppe in Stuttgart Die Krise der Männlichkeit: Wann ist ein Mann ein Mann? Harte Kerle, Softies, Frauenhasser, Frauenversteher. Wer definiert heute eigentlich, was männlich ist? Jeder Mann selbst, finden Männer aus der Männergruppe ManKind Project...
(swr.de. Was erlauben frau, darüber zu schreiben? Hat sie Probleme? "Vor dem SWR hat sie Medienwissenschaft, Germanistik und BWL in Trier studiert. Ein halbes Jahr in Neuseeland gelebt. Ganz viel gelesen. Unzählige Urlaube an der Nordsee verbracht. Und immer irgendwas mit Medien gemacht. Zum Beispiel viele Jahre beim ZDF heute-journal gearbeitet".)
Großeinsatz der Feuerwehr Therme defekt - Fünf Verletzte nach Gasaustritt in Bad Cannstatt Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr kam es am Samstagabend in Stuttgart-Bad Cannstatt. Aus einer defekten Therme war Gas in einem Wohnhaus ausgetreten. Eine Person wurde bewusstlos..
(swr.de. Immer noch zu viel Gas?)
Aktion gegen Gewalt im ÖPNV Schaffner zu Gewalt im Zug: "Volksfeste sind für uns die allerschlimmste Zeit" Ein Großteil der Bahnmitarbeitenden hat schon mal Übergriffe bei der Arbeit erlebt. Eine Aktion am Stuttgarter Hauptbahnhof macht darauf aufmerksam und fordert mehr Schutz. .
(swr.de. Wer jammert nicht herum, angefangen beim Kanzler? Warum nicht Karussell fahren?)
Warum immer in islamischen Ländern? Stippvisite in Rabat: Wadephul jetzt für mehr Zuwanderung aus Marokko Von Matthias Nikolaidis Außenminister Johann Wadephul wirbt in Marokko für mehr Zuwanderung nach Deutschland. Dabei fallen Marokkaner in Europa durch besonders hohe Kriminalitätsraten auf. Frankreich und Benelux sind da keine Vorbilder. Statt wirtschaftlichem Nutzen droht eine weitere Belastung der Gesellschaft..
(Tichys Einblick. Schlimmer als Merz geht immer. Wenn's dieser Regierung hier nicht passt, kann sie auswandern zu den Kamelen des Propheten und denen das Grundgesetz zu lesen geben. CDU verbieten.)
============= NACHLESE Blick zurück – nach vorn Blackbox KW 18 – Von „Birne“ Kohl zu „Gurke“ Merz? Von Stephan Paetow Trotz Beleidigungsparagraf muss Friedrich Merz gefühlt mehr Kritik ertragen als jeder Kanzler vor ihm. Gemein! Zur Strafe presst seine Regierung jetzt den letzten Penny aus den Lümmeln raus. Das Publikum war außergewöhnlich höflich. „Fähnchen schwenkend“ hätten Schüler den Kanzler empfangen, so der Staatsfunk, also beinahe so, wie es auch in anderen sozialistischen Ländern üblich ist. Leider erwähnte der Reporter nicht, um welche Fähnchen es sich gehandelt haben könnte: CDU-Fähnchen, EU-Lappen? Gibt’s schon Friedrich-Merz-Wimpel im Sauerland? Die jungen Leute vom Marsberg-Gymnasium im Hochsauerlandkreis breiteten vor Fritz jedenfalls ihre EU-Projekte aus, aber trauten sich auch, ihm die Frage „Was haben Sie in Ihrer Amtszeit bis jetzt erreicht, Herr Merz?“ zu stellen...
(Tichys Einblick. Das war ganz schön unhöflich angesichts den politischen Salats.) ==============
Friedrich Merz, der US-Truppenabzug und das Gesetz der Dummheit Von MANFRED ROUHS Eine gegen Donald Trump gerichtete öffentliche Äußerung von Friedrich Merz am Montag führt zum Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland. Auslöser war ein zunächst harmlos wirkender Auftritt des deutschen Bundeskanzlers in der Aula des Carolus-Magnus-Gymnasiums im sauerländischen Marsberg, also in seiner alten Heimat. Da plauderte Merz drauflos, der Irankrieg komme nicht so schnell zu einem Ende, „weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben“. Teheran hätte die US-Streitkräfte „gedemütigt“. Deutsche Medien zitierten diese US-kritischen Bemerkungen. Trump reagierte darauf am Mittwoch mit der Äußerung auf „Truth Social“, es sei „kein Wunder, dass es Deutschland so schlecht geht, ökonomisch und auch sonst“, weil Merz „keine Ahnung hat, wovon er redet“. Dem folgte erst die Ankündigung des Abzugs der 5000 US-Soldaten. Und dann legte er am Freitag noch eine Erhöhung der Importzölle auf Fahrzeuge aus der EU von 15 auf 25 Prozent nach. Der US-Truppenabzug schadet Deutschland nicht wirklich und ändert auch nichts an der strategischen Gesamtsituation, denn mehr als 30.000 US-Soldaten verbleiben in Deutschland. Langfristig kann er Deutschland zu mehr politischer, wirtschaftlicher und militärischer Souveränität drängen, zu der wir offenbar aus eigener Kraft derzeit nicht hinfinden. Die Erhöhung der Zölle dagegen trifft die strauchelnde deutsche Automobilindustrie zur Unzeit und wird uns Tausende Arbeitsplätze kosten. Bemerkenswert ist hierbei, dass Merz ganz offenbar nicht bewusst, sondern aus nichts als Dummheit heraus den Konflikt mit Washington herbeigeführt hat. Er verkennt völlig seine Situation und plauderte in Marsberg daher wie eine Privatperson, ohne die Folgen seiner Äußerungen abschätzen zu können. Genau das unterscheidet einen umsichtig handelnden Staatsmann, der durchaus auch einmal einen Konflikt mit anderen suchen kann, von einem politischen Trottel: Der eine weiß, was er tut – der andere nicht. Merz verkennt seine Situation. Die schwarz-rote Regierungskoalition ist am Ende, bevor sie richtig in Fahrt gekommen ist. Die von ihm ausgerufene Asylwende ist gescheitert. Das deutsche Stadtbild trübt sich weiter ein. Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist katastrophal, und soweit die offiziellen Statistiken ein Mini-Wachstum ausweisen, ist dessen Grundlage eine absurd angestiegene Staatsverschuldung, die zu Inflation und Steuererhöhungen in der Zukunft hinführen wird. Deutschland hat zur Lösung des Irankonflikts bislang nichts beigetragen und trotzdem tritt der deutsche Bundeskanzler mit großer Klappe auf und belehrt den US-Präsidenten. Die Folgen sind ein empfindlicher wirtschaftlicher Schaden für Deutschland. Friedrich Merz kann es nicht. Er sollte vom Amt des Bundeskanzlers zurücktreten, um weiteren Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. (pi-news.net)
************** DAS WORT DES TAGES Die Menschen in Deutschland ziehen sich in ihre ‚Schützengräben‘ zurück.
(Udo Di Fabio, Ex-Verfassungsrichter, welt.de) ***************
In Leipziger Fußgängerzone: Auto fährt in Fußgängerzone – zwei Tote und viele Verletzte 10 Rettungswagen ++ Hubschrauber im Einsatz ++ Geschäfte schließen
(bild.de. Aus der Reihe Stadtbilder.)
Klimapolitik im Rückzug IPCC streicht Klima-Katastrophenszenario: Die große Alarmmaschine verliert ihr Lieblingsinstrument Von Redaktion Der Weltklimarat kassiert sein schärfstes Untergangsszenario für 2100. Damit wackelt das Fundament vieler Klimaklagen, Behördenprognosen und Medienberichte, die jahrelang mit der äußersten Drohzahl Politik machten..
(Tichys Einblick. Wieder verwählt.Auf welcher Sau werden sie nun durchs Dorf reiten?)
Unbedachtes Reden ohne Segen Trump droht mit massiverem US-Truppenabzug: Merz wird zum Risiko für Deutschland Von Redaktion Trump verschärft den Druck auf Merz: Der US-Truppenabzug aus Deutschland soll weit über die angekündigten 5.000 Soldaten hinausgehen. Merz’ undiplomatische Iran-Sätze holen Berlin ein..
(Tichys Einblick. Die CDU lädt Putin ein.)
Hauptsache nicht weiter Merz Die CDU ist am Ende: Es rettet sie nur noch die SPD, die genauso am Ende ist Die CDU ist fertig wie die SPD. Die zwei Volksparteien der Bonner und Berliner Republik bis Merkel gibt's nicht mehr. Eine todkranke SPD und eine schwerkranke CDU stützen sich gegenseitig, um im Amt zu bleiben. Zu mehr reichen die Restkräfte nicht. Alles andere ist Mediengeschwätz. VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Wann werden die letzten Mitglieder es merken, wer macht das Licht aus?)
„Die Zweifel werden größer. Nicht an mir." Bei Miosga: Merz beendet aus Versehen die Koalition Von Gastautor Brunhilde Plog „Ein Jahr Kanzler – wie schwer ist Regieren?“ – unter diesem Motto tritt Friedrich Merz bei Miosga zum Rapport an. Das Ergebnis: 60 Minuten Defensive und Schönreden, ohne jegliche Klarheit, ohne Vision. Der Kanzler wirkt bisweilen wie ein gebrochener Mann. Und beendet aus Versehen die Koalition. Von Brunhilde Plog ...Miosga fragt völlig harmlos, ob er die Koalition wohl wieder auf Kurs bringen könne. Merz: „Frau, Frau Miosga, ich, ich, ich bin ja nicht von allem so 150 Prozent überzeugt, dass ich sage, das geht jetzt alles wie selbstverständlich und wie geschnitten Brot in den nächsten Wochen und Monaten über die Bühne.“
(Tichys Einblick. Bei der einstigen Fremdenführerin.Hat niemand Mitleid?)
Kanzler ohne Autorität: Im vierten Höllenkreis: Merzens Realitätsverweigerung bei Miosga Von Klaus-Rüdiger Mai Merz hat fertig, die CDU auch. Bei Caren Miosga mahnt der Kanzler seitens der SPD Kompromissbereitschaft an, beweist aber zugleich, dass er nichts in der Hand hat, um diese einzufordern. Klaus-Rüdiger Mai kommentiert den Verlust jeglicher Autorität mit Dantes Worten: Lasst alle Hoffnung fahren..
(Tichys Einblick. Höchststufe.Kann er nicht mal einen fahren lassen?)
Lage der Nation mit Roland Tichy Regierung Merz: Viel Gerede, keine echten Reformen Von Roland Tichy Was ist das Wort eines Kanzlers wert? Nichts, wenn es Friedrich Merz ist. Er sagt vor jedem Publikum, was es hören möchte. Und dass er damit Verbündete wie Trump gegen sich aufbringt, die Bürger verunsichert und sich selbst unglaubwürdig macht, ist ihm herzlich egal...
(Tichys Einblick. Er heißt ach noch Frei, Linnemann, Spahn. Namen für ihre Windmühlen. Siedrehen sich, aber mahlen nicht. Das Deutsche Volk guckt wie meist zu und meint, dass Wiederholungen mal ein Ergebnis bringen. Dabei haben sie fertig auf ihrer höchsten Stufe des erreichbaren Elends.)
DER PODCAST AM MORGEN Merz im freien Fall: Drei Viertel unzufrieden, Trump erhöht den Druck – TE-Wecker am 4. Mai 2026 Von Holger Douglas +++ Merz im Vertrauensabsturz: Drei Viertel unzufrieden +++ Trump setzt Merz unter Druck: Soldaten raus, Zölle rauf +++ Baden-Württemberg: Özdemir vor der Macht und AfD draußen halten +++ Rheinland-Pfalz: Mainz ändert Verfassung, hält ebenso AfD draußen und Ahrtal muss warten +++ Kubicki rechnet mit Merz ab: „Alles nur vorgetäuscht“ – Klingbeil kann gut Ukulele spielen +++ Wadephul in Rabat: „Fachkräfte“ und neue Migrationsbaustelle +++ Bahnfahren mit Ferrari – vielleicht wird Bahn dann pünktlicher +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Macht er den Möllemann?)
Kommentar Der Kanzler zeigt dem Land seine ganze Ratlosigkeit Bei Caren Miosga zeigt sich Merz ohne Plan und ohne Botschaft – in der schwersten Krise seiner Koalition droht er der SPD, bis jetzt sei er „sehr geduldig gewesen“. Es klingt an diesem Abend nach Endspiel. .
(apollo-news.net. Wer nit ko, der ko nit. Nicht einmal Unterhaltungstalkshow.)
Entlarvende Äußerung Der schwache Merz kann nicht anders, als die CDU „umzubringen“ Was für ein Satz! Ja, Merz hat ihn wirklich gesagt: „Ich habe keine Vollmacht, die CDU umzubringen.“ Jeder Psychologie-Student weiß, was er bedeutet. Das Erschütterndste ist die winselnde Hilflosigkeit, die der Kanzler zeigte. Ein Kommentar.
(Junge Freiheit. Flasche leer, würde Trapattoni sagen.)
„Diese Dummköpfe darf keiner ernst nehmen“ – Harald Martenstein im Gespräch „Selbst ich wurde schon als Nazi beschimpft“, lacht Harald Martenstein, als er über die Reaktionen auf seine virale Rede für die Demokratie spricht. „Diesen Leuten bleibt einfach kein anderes Wort mehr“, sagt er im Gespräch mit Max Mannhart..
(apollo-news.net. So viele Nazis gab es noch nie, links wie die Millionen Marxis, welche die DDR Mauern brechen ließen.)
Merkel-Vertrauter Peter Altmaier würde keinen AfD-Parlamentarier in Bezug zu Hitler setzen Peter Altmaier kennt keinen gewählten Parlamentarier, den er in Bezug zu Hitler setzen würde. Dabei schließt der ehemalige Bundesminister und Merkel-Vertraute auch AfD-Politiker explizit mit ein..
(apollo-news.net. Ja, das kennt er sicher ganz andere, hat wohl in Geschichte aufgepasst.)
Kanzlernachfolge Die CDU im Personaldilemma: Wird es nach Friedrich Merz Hendrik Wüst? Von Klaus-Rüdiger Mai Lars Klingbeil und Bärbel Bas greifen in ihren Reden zum 1. Mai den Bundeskanzler an. Inzwischen wird für die Union die Frage eines Nachfolgers für Friedrich Merz, der seine Regierung nicht im Griff hat, immer dringender. Auffällig ist: Die Grünen trommeln gerade für ihren CDU-Mann Hendrik Wüst, ihren Kandidaten für den Posten des Bundeskanzlers...
(Tichys Einblick. Vor dem Problem stand schon der liebe Gott. Wüst und leer. Einen Besseren finden sie nicht. Isch over.)
Am 1. Mai kostete die EEG-"Kugel Eis" 140 Mio Die panische Angst vor dem Abstieg der „Oben“ – bezahlen die „Unten“ Von Fritz Goergen Kanzler Merz bläst die Backen auf, um bald drauf die hohle Luft selbst abzublasen. Im Ferndialog mit President Trump gerät das zur unfreiwilligen Komiknummer. Im Nahgeschwätz mit der SPD hat es groteske Formen..
(Tichys Einblick. Wann werden Wahlen ganz abgeschafft?
„Fördert zunehmend Desinformation“ SPD, Grüne und Linke verlassen X Seit Elon Musk die Plattform kaufte, dürfen sich auf X auch Konservative und Rechte wieder äußern. Für SPD, Grüne und Linke ist das eine Förderung von „Desinformationen“. Deshalb verlassen alle drei Parteien die Plattform..
(Junge Freiheit. Undemokraten verbieten.)
Der Sonntagsfahrer: Der Fiat-Kanzler Von Dirk Maxeiner • Das sogenannte Fiat-Geld, das hemmungslos aus dem Nichts gedruckt wird, ist der einzige Kitt, der CDU und SPD noch zusammenhält. Doch diese Politik der kurzfristigen Vorteilsnahme gewöhnt den Bürgern systematisch ab, langfristig Werte für die Zukunft zu schaffen. Das Motto heißt "Grab the cash and dash" – schnapp den Zaster und haue ab. Ein Land, das nach diesem Motto lebt, wird aus der Kurve getragen. .
(achgut.com. Linkskurven sind die engsten.)
Zustand von Schwarz-Rot „Wenn ich mir die Umfragen anschaue, haben wir ein Problem“, sagt der Kanzleramtschef ..Kanzleramtschef Thorsten Frei räumte im Gespräch mit WELT Defizite beim Vermitteln der Regierungsarbeit ein: „Wenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, haben wir in der Tat ein Problem. Wir sind da nicht so gut, wie wir sein müssten“, sagte der CDU-Politiker im Gespräch mit WELT. .
(welt.de.Und wenn er mal auf Merz und sich schaut?)
Eine toxische Mischung Neo-Sozialismus, Postmaterialismus, Öko-Planwirtschaft als prägende Kräfte der Wirtschaftspolitik Von Ronald G. Asch Offene Grenzen, nicht finanzierbarer Sozialstaat, Energiewende-Irrsinn und lähmende Bürokratie: Die Krise ist selbstgemacht. Die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten wird die Rufe nach noch mehr Umverteilung lauter werden lassen. Die SPD, die sich als neosozialistische Partei versteht und die Ministerien für Finanzen und Soziales besetzt, wird diesen Rufen folgen. Ein Teufelskreis..
(Tichys Einblick. Der Teufel trägt Karls Bart.)
NSDAP-Mitgliedschaft Hieß es nicht immer, „Opa war nicht in der Partei“? Nun also doch? Jeder kann seit Kurzem im Internet die Mitgliederkartei der NSDAP durchsuchen. Unser Autor Per Hinrichs fand dort seinen Großvater – und begab sich auf die Suche nach dessen Rolle im Nationalsozialismus..
(welt.de. Wer hat den Adolf reilasse, war das nicht ausgerechnet Braunschweig?)
„Brain-Drain“ Wie man den Fachkräftemangel stoppen kann Jährlich kostet jeder internationale Student den deutschen Steuerzahler rund 11.000 Euro. Viele kehren nach dem Studium in ihre Heimat zurück. Jetzt will die AfD-Fraktion in Sachsen einen Bleibeanreiz schaffen, um die Wertschöpfung zu sichern. .
(Junge Freiheit. Wer stellt sie wo noch ein?)
Russische „Öl-Vulkane“ und die Ökokatastrophe am Schwarzen Meer Von Georg Etscheit • Der Ukrainekrieg richtet auch zahlreiche ökologische Verheerungen an, aber selbst umweltbewegte Medien berichten sehr selektiv, je nachdem welche Seite dafür verantwortlich ist. .
(achgut.com. Links, rechts? Graberde ist die beste.)
Akute Atemwegserkrankungen Hantavirus bricht auf Kreuzfahrtschiff aus – 3 Tote Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantischen Ozean ist es zu einem tödlichen Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen gekommen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Sonntag starben mindestens drei Menschen, ein weiterer befinde sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Südafrika. Insgesamt seien nach derzeitigem Kenntnisstand sechs Menschen erkrankt. Einer der drei Verstorbenen wurde laut WHO positiv auf das Hantavirus getestet, bei fünf anderen handele es sich um Verdachtsfälle...
(focus.de. Schon ein Kreuz mit den Viren allüberall.)
„Qualitätssicherung“ Drosten fordert im Interview zur Corona-Pandemie „berufsständische“ Zensur der Presse In einem aktuellen Interview der SZ fordert der ehemalige wissenschaftliche Berater der Regierung und Virologe Christian Drosten zur „Qualitätssicherung“ faktisch die Zensur von Medien. Die damalige Kritik an seiner Haltung zur Corona-Pandemie wischt er zudem als „nicht relevant“ weg...
(apollo-news.net. Fachkräftemangel bei der Aufarbeitung?)
Podcast mit Björn Höcke Asymmetrische Erregung beim „Spiegel“ Von Joachim Steinhöfel Das Sturmgeschütz der Demokratie kanzelt den YouTuber Ben Berndt ab – das gebührenfinanzierte Hofgeplauder aus dem eigenen Lager lässt man hingegen unbehelligt, schreibt unser WELT-Gastautor, der Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel. Es gibt eine deutsche Spezialdisziplin: die Empörung über Reichweite, die nicht den richtigen Leuten gehört. Der jüngste Anlass heißt Ben Berndt, betreibt einen YouTube-Podcast namens „Ungeskriptet“ und hat den Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke viereinhalb Stunden lang reden lassen. Der „Spiegel“ widmet dem Vorgang ein langes Stück mit der Botschaft: zu lange, zu freundlich, zu unkritisch. Das mag man so sehen. Nur: Was dort abgeliefert wird, ist selbst ein Lehrstück darüber, wie man unter Berufung auf journalistische Standards journalistische Standards verfehlt..
(welt.de. Auch Sturmgeschütze sind vor Rohrkrepierern nicht gefeit.)
IP-Speicherung Dobrindts digitaler Würgegriff In guter alter Unions-Tradition will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt digitale Daten aller Bürger speichern. Es droht ein noch härterer Kampf gegen „Hassrede“ als ohnehin schon. Ein Kommentar von Florian Müller.
(Junge Freiheit. Immer auf der Dunninger Umfahrung.)
Sozialstaat am Limit Migration ins Rentensystem macht Altersarmut zum Regelfall Das Märchen von Migranten, die die Rente der Deutschen sichern werden, ist auserzählt. Wenn dank ungebremster Einwanderung die Zahl ausländischer Rentner steigt, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben, wird der Staat selbst zum Sozialfall. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
(Junge Freiheit. Wähler lieben Märchen.)
Der Ab-Kanzler: Wie Merz durch Unvermögen und Ungeschick alle Welt vergrault
Während das Land unter einer desaströsen Wirtschaftspolitik ächzt, liefert Friedrich Merz auch am Sonntag bei „Caren Miosga“ eine Vorstellung ab, die man nur als politisches Harakiri bezeichnen kann. Der vermeintliche Hoffnungsträger der Union entpuppt sich immer mehr als der „Ab-Kanzler“. Mit einer Mischung aus arroganter Attitüde und politischem Unvermögen schafft er es, potenzielle Partner und Wähler gleichermaßen zu vergraulen. Merz agiert nicht wie ein Staatsmann, sondern wie ein Getriebener, der die Zeichen der Zeit nicht erkennt und deutsche Interessen ignoriert.
Wende am Ende? Warum Deutschland mitten in der Energiekrise zu viel Strom produziert, den keiner gebrauchen kann
Besonders deutlich wird das Versagen der politischen Elite beim Blick auf den Energiemarkt. Wir erleben derzeit eine absurde „Wende am Ende“: Mitten in einer künstlich herbeigeführten Energiekrise, die den Mittelstand in den Ruin treibt, produziert Deutschland zeitweise so viel Strom, dass ihn keiner gebrauchen kann. Anstatt die Bürger zu entlasten, müssen deutsche Steuerzahler Millionen dafür bezahlen, dass dieser überschüssige „Zappelstrom“ ins Ausland verschenkt oder gar gegen Gebühr entsorgt wird. Es ist der Offenbarungseid einer Ideologie, die Grundlastfähigkeit gegen Windräder eingetauscht hat. Während die Industrie abwandert, brennt im Kanzleramt das Licht der Realitätsverweigerung.
Ami, Come Home. Warum Donald Trump mehr als 5000 Soldaten aus Deutschland abberufen will
Und als wäre das diplomatische und wirtschaftliche Debakel nicht genug, droht nun auch sicherheitspolitisch die Quittung aus Washington. Donald Trump hat angekündigt, Ernst zu machen: „Ami, Come Home“ lautet die Devise. Mehr als 5000 Soldaten sollen aus Deutschland abberufen werden. Was die hiesige Qualitätspresse als Katastrophe verkauft, ist in Wahrheit die logische Konsequenz einer arroganten Berliner Politik, die sich jahrelang auf dem US-Sicherheitsnetz ausgeruht hat, während man gleichzeitig belehrende Moral-Vorträge Richtung Weißes Haus hielt. Trump hat erkannt, dass Deutschland unter der aktuellen Führung kein verlässlicher Partner mehr ist, sondern ein Sanierungsfall, der seine Hausaufgaben nicht macht. Wenn der letzte GI geht, steht der „Ab-Kanzler“ Merz vor den Scherben einer Politik, die Deutschland international isoliert und national entkernt hat. (pi-news.net)
So ein Kreuzfahrtschiff ist riesig. Unseres ist über 300 Meter lang und hat 17 Stockwerke für Unterbringung und Entertainment der Gäste. Wo die Besatzung, abgesehen von dem Kapitän und seiner Crew, untergebracht ist, wird nicht thematisiert. Man sieht sie aber ununterbrochen im Einsatz, von morgens bis spät. Sie haben zu tun, damit alles wegzuräumen, was die Kreuzfahrer liegen lassen. Um die bei Laune zu halten, ist tagsüber fast alles umsonst. Entsprechend wird abgeräumt, geschätzt die dreifache Menge dessen, was tatsächlich konsumiert wird. Auch Alkohol ist frei verfügbar bis 19.00 Uhr. Danach muss er bezahlt werden, was nach meinen Beobachtungen den Konsum nicht wesentlich senkt.
Das sogenannte Sonnendeck ist so überfüllt, dass man sich kaum den Weg zwischen den Leibern bahnen kann. Nur die Suiten-Gäste haben extra Restaurants, Lounges und ein eigenes Sonnendeck mit Bar. Auch hier ist immer Betrieb, aber es herrscht keine so drangvolle Enge.
Wir verlassen Las Palmas am Abend und nach einem „Seetag“ in der Wasserwüste des Atlantiks erreichen wir am Morgen des nächsten Tages Funchal, die Hauptstadt der Insel Madeira. Schon vom Kabinenfenster aus sehe ich, wie stark sich die Stadt in den 25 Jahren, seit ich hier war, verändert hat. Das Hotel, in dem ich damals wohnte und vom Balkon aus die viel kleineren Kreuzfahrtschiffe beobachten konnte, ist kräftig aufgemotzt worden und hat etliche Geschwister bekommen, die nun die Küstenlinie prägen. Am Hafeneingang hat ein weltberühmter Fußballer sein Haus, direkt an der wohl meistbefahrenen Straße der Insel. Die Wahl des Standortes für das Millionenobjekt überrascht mich, aber die Geschmäcker sind zum Glück verschieden.
Am Vormittag gehe ich in die Stadt. Ich passiere eine endlose Reihe von Taxis und ein paar Rikschas, die Stadtfahrten anbieten. Alle kosten um die 100 Euro. Bei der Menge können sie froh sein, wenn sie eine Fahrt pro Tag bekommen. Die Uferstraße ist durch eine schön bepflanzte Promenade ergänzt worden. In hübschen Buden wird Eis, Kaffee und Fastfood angeboten.
Funchal ist im Zentrum wunderschön restauriert, hat aber seine Seele verloren. Ich überquere die Straße und betrete die Altstadt dort, wo sich das Parlament der Insel befindet. Es ist im alten Zollhaus der Insel untergebracht, das neben der angrenzenden Kapelle St. Antonio eines der ältesten Gebäude Funchals ist. Man kann noch Reste der alten Befestigungsmauern erkennen, die 1644 zum Schutz des stark frequentierten Handelsplatzes errichtet wurden.
Leider darf man das Hohe Haus nicht betreten. In der Zeit, die ich dort verweile, sehe ich etliche Mitarbeiter und Parlamentarier aus dem Tor kommen. Es hat sich inzwischen eine Schicht Politiker in Europa herausgebildet, die an ihrer Einförmigkeit leicht zu erkennen ist. Einen indigenen Madeirer habe ich darunter nicht gesehen. Es waren alles Portugiesen.
Der Eindruck verstärkt sich, als ich durch die Stadt schlendere. Die Indigenen, die das Stadtbild noch vor 25 Jahren prägten, sind nicht mehr zu sehen. Die Straßen werden von der internationalen Touri-Menge bevölkert. Der einzigen Ausnahme begegne ich, als ich den Turm der Kathedrale besteige. Der Türsteher ist ein Einheimischer. Wir kommen kurz ins Gespräch. Ich erzähle ihm, dass ich schon hier war und Funchal sehr verändert gefunden habe. „Zu sehr verändert“, war sein Kommentar.
Wie sehr wurde mir dann in der einst berühmten Markthalle vorgeführt.
Wo damals noch Einheimische ihre Waren: Blumen, Pflanzen, Fische, Stickereien angeboten haben, herrscht jetzt ein touristisches Kunstprodukt. Junge Portugiesinnen in Trachten bewachen die Stände, die mit Obst, Madeira, portugiesischer Schokolade und Souvenirs beladen sind. Besonders die Obststände sehen sehr attraktiv aus. Die Touristen sind mit Selfie-Machen beschäftigt und genießen auch die angebotenen Kostproben, aber kaufen kaum etwas. Ich erwerbe zwei madeirische Bananen, um meinen Enkeln den Unterschied zu zeigen. Hier kostet das Kilo 8 Euro. Später sehe ich, dass in einem unscheinbaren Gemüseladen gegenüber der Markthalle die indigenen Bananen für 1 Euro angeboten werden. Also versuchen die Händler in der Halle mit Phantasiepreisen doch noch auf ihren Gewinn zu kommen.
Wo vor 25 Jahren noch Natur war, ist jetzt alles zugebaut. Ich komme auf meinem Weg aber doch noch durch Straßen, in denen Madeirer wohnen. Hier sieht es, was den Zustand der Gebäude betrifft, aus, wie in der DDR Ende der 80er Jahre. Die Bevölkerung ist arm geblieben. Die Zugereisten sind reich geworden.
Am Nachmittag machte ich eine vom Schiff angebotene Wanderung entlang der Levadas, dem künstlichen Bewässerungssystem Madeiras, mit. Angeführt wurden wir von einer Polin, die mit einem Deutschen verheiratet ist, aber Madeira als zweite Heimat erkoren hat.
Auf der Wanderung haben wir noch einen Überrest der traditionellen Lebensweise der Insel erlebt. Es gibt sie noch, die Häuser, die am Abhang, weit weg von der Straße stehen und nur zu Fuß erreicht werden können. Die Hänge werden zum Teil heute noch bewirtschaftet, obwohl sie schwindelerregend steil sind. Das günstige Klima der Blumeninsel erlaubt mehrere Ernten im Jahr. Auf dem Weg entdeckte ich einen kleinen Stand mit Früchten, Papiertüten und einer Blechbüchse für die Bezahlung. Der Stand war halb abgeräumt, aber in der Büchse befanden sich nur 60 Cent. Die Ärmsten der Armen profitieren nicht vom Tourismus. (vera-lengsfeld.de)
Tauchen Sie ein in die Welt der Dystopien mit zwei bahnbrechenden Werken von Aldous Huxley - Meister des Zukunftsromans.
Entdecken Sie in "Schöne Neue Welt" eine Gesellschaft, die auf Fortpflanzungsfabriken und hemmungslosem Konsum beruht, ein fesselndes Szenario, das Zwiespalt erzeugt und zum Hinterfragen anregt.
Dann erleben Sie mit "Zeit der Oligarchen" eine schaurige Vorhersage der Machtverschiebung in der Ära des technologischen Fortschritts, die aktueller nicht sein könnte.
Huxley’s scharfe Beobachtungsgabe und klare Visionen bieten spannende Unterhaltung und tiefgründige Erkenntnisse. Dieses Set ist ein Muss für Liebhaber intelligenter und provokativer Literatur, die unsere Gegenwart und Zukunft reflektieren.
Enthalten in diesem Set:
- Schöne Neue Welt (Taschenbuch)
- Zeit der Oligarchen (Gebundenes Buch)
Zusätzlich erhalten Sie ein exklusives Postkartenset. (Amazon)
Wer kennt nicht das Lied - "Auf de schwäbsche Eisebahne
gibt´s gar viele Haltstatione, Schtuegert, Ulm und Biberach, Meckebeure, Durlesbach. Rulla, rulla, rulllala, rulla, rulla, rulllala“. Aber erst einmal nach Stuttgart kommen, das inzwischen ja unterirdisch ist. Ich liebe BarGeld und so gebe ich mein Vermögen gerne in Bar aus, am Vorabend meiner Reise wollte ich am Bahnhof mein Ticket lösen. Hier betrat ich eine Baustelle mit Bauarbeitern, allerdings ohne Ticketautomaten. Ich habe die Information bekommen, im Zuge der Baustelle wurde der Automat abgebaut, ich könne das Ticket auch im Zug lösen.
So stieg ich am anderen Morgen ohne Fahrschein in den Zug und machte mich auf den Weg, den Schaffner zu suchen. Ich habe erfreut zwei Damen in DB-Uniform erblickt, nach einem freundlichen Guten Morgen bat ich um eine Fahrtkarte nach Stuttgart. Die beiden haben sich angeschaut, und irgendwie herrschte kurz Sprachlosigkeit. So wurde mir freundlich erklärt, dass meine Vorstellung wohl etwas nostalgisch ist. Ich hatte wirklich Glück, an dieses Team zu geraten. Sie fragten mich ganz vorsichtig, ob ich nicht vielleicht jemanden bitten könnte, mir ein Ticket online zu kaufen und aufs Handy zu schicken.
„Klar“, sagte ich ziemlich schnell. Ich bin zwar ein älteres Semester, aber noch lange kein Digitalisierungsverweigerer. Ich weiß, wie man ein Handy bedient, und ja, ich komme mit dieser neuen digitalen Welt zurecht, waren meine etwas trotzigen Gedanken. So habe ich Platz genommen und das mit meinem Handy geregelt, dann habe ich ein Buch rausgezogen, automatisch musste ich grinsen. Bin doch oft analog unterwegs, nachdem ich die ersten fünf Zeilen sicher zehnmal gelesen habe, habe ich das Buch wieder in die Tasche gesteckt.
ALSO in einem Zug ruhig und entspannt lesen, keine Ahnung woher ich diese fixe Idee hatte. Ich dachte an den Satz: „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“. Ich möchte mehr wissen und frage die KI. „Hier ist die berühmte Stelle aus 'Urians Reise um die Welt“ von Matthias Claudius im Original: 'Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen; drum nahm ich meinen Stock und Hut und tät das Reisen wählen'. Die Figur Urian zieht in die Welt hinaus, um Erfahrungen zu sammeln.
Auf seiner Reise begegnet er unterschiedlichsten Menschen, Sitten und Lebensweisen. Dabei stellt sich heraus: Die Welt ist vielfältig – aber menschliche Schwächen und Eigenheiten ähneln sich oft überall. Vieles, was fremd erscheint, ist bei näherem Hinsehen gar nicht so anders. Am Ende relativiert sich der Eindruck des „Exotischen“ – und auch der Reisende selbst wird ein Stück weit entzaubert.
Ich werde nachdenklich, beobachte die Menschen im Zug, kaum jemand registriert diese wundervolle Landschaft, durch die wir fahren bei strahlendem Sonnenschein.Sehr viele sind vertieft in ihrem Blick auf das Handy, Social Media ist schon eine besondere Welt. RuckZuck bist du drin in der Schublade oder besser in the BOX – das ist das umgangssprachliche Wort dazu. Denn was man sieht, ist selten Zufall – es ist eher eine Mischung aus dem, was man gesucht, geklickt oder angeschaut hat. Und plötzlich bekommt man genau das wieder serviert. Immer passender, immer vertrauter.
Man könnte fast sagen: Die Welt wird einem maßgeschneidert geliefert – nur eben nicht unbedingt die ganze Welt, sondern die Version, die gut ins eigene Muster passt. Und während man noch denkt, man scrollt frei durch Inhalte, sitzt man vielleicht längst gemütlich in seiner eigenen kleinen digitalen Schachtel. Mit perfekter Aussicht… aber eben nur in eine Richtung.
Entscheidend ist, wie man reist. Man kann um die halbe Welt ziehen und trotzdem innerlich am gleichen Fleck bleiben. Ohne Neugier, Selbstreflexion und die Bereitschaft, sich aufwühlen zu lassen, wird aus der Erfahrung schnell nur Konsum: neue Orte, neue Fotos, aber keine echte Veränderung. Seneca vertrat die Ansicht, dass Reisen allein keine inneren Probleme lösen kann, solange man seinen eigenen Geisteszustand nicht ändert. Sorgen durch einen Ortswechsel zu entfliehen, sind zum Scheitern verurteilt, da man sich selbst überallhin mitnimmt.