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In wessen Auftrag?

Die schwimmende Invasion – in wessen Auftrag?

Von Albrecht Künstle

Man versuche, sich einmal die Situation am fast längsten Tag des Jahres vorzustellen: Im Jahr 1944 lungerten deutsche Soldaten in Bunkern an der Atlantikküste der Normandie herum und schauten in den Himmel. Von oben lauerte Gefahr, gegen die die deutsche Luftabwehr Flak positioniert hatte. Doch schließlich fiel einem Wachhabenden auf, dass sich nicht von oben, sondern auf dem Meer immer mehr schwarze Punkte näherten. Wale? Nein, es waren Schiffe; besondere Schiffe, wie wir heute wissen: Es war die bekannte Invasion der Alliierten auf die französische Normandie mit hunderten Landungsbooten. Ähnlich muss es vergangene Woche in der spanischen Exklave Ceuta gewesen sein: Da hockt man gemütlich am Kai und blickt gedankenverloren aufs Meer. Dann nähern sich einige Punkte auf dem Meer dem Festland, dann immer mehr. Diesmal waren es auf Ceuta nur Schwimmer. relativ küstennah, die immer dichter herankamen; anders als damals aber keine 150.000 bewaffnete Soldaten, sondern „nur“ mindestens 50.000 Unbewaffnete. Dennoch überfielen sie ein relativ kleines Gebiet mit nur rund 83.000 Einwohnern. Die Einheimischen kapitulierten, indem sie die Straßen und Geschäfte notgedrungen den Angreifern überließen und sich in ihre Häuser zurückzogen.

Ich rechnete mal nach: Wenn sich diese Invasion auf die bekannten 20 Stunden beschränkte, mussten je Stunde 2.500 Eroberer in See gestochen sein. Jede Stunde benötigten diese zum Schwimmen ein Feld von 40 Meter Breite und 250 Meter Länge. Bei einer Geschwindigkeit von 1,5 km/h schwammen sie die wenige hundert Meter von der benachbarten Aufbruchszone um die Grenzanlagen herum zu den Stränden und Klippen Ceuta (bei den von öffentlich-rechtlichen Medien unterstellten “vier Stunden im Meer” hätten sie sechs Kilometer schwimmen müssen – manche mit Gepäck und sogar mitgebrachten Fahrrädern, und das bei teilweise widrigen und gefährlichen Strömungen. Eine absurde Falschbehauptung; aber auch die tatsächliche recht kurze Strecke ist beachtlich – umso mehr, als man zumindest den meisten der seit Merkel nach Deutschland eingedrungenen Zuwanderern hierzulande das Schwimmen doch erst beibringen muss; diese nordafrikanischen Invasoren jedoch beherrschten ausgezeichnet. Zwar nicht so gut wie die Haie (denen das Getümmel im Wasser, wären die Anlandenden von hoher See gekommen, wohl kaum verborgen geblieben wäre!), aber für den “Hausgebrauch” reichte es.

Frauen zuerst – über Bord?
Und jetzt meine Überlegung: Wäre unter diesen Vielen nicht der eine oder andere Bademeister zu finden gewesen? Wir erinnern uns: Wegen Mangel an ausgebildeten Bademeister-Fachkräften musste bei uns bekanntlich das eine und andere Schwimmbad bereits seinen den Betrieb einschränken. Aber nein, da muss man wohl etwas weiter denken: Aus dem massenweisen übersetzenden Booten von Afrika aus nach Kontinentaleuropa weiß man, dass der Schwund an Frauen recht auffällig ist; von ihnen kommen deutlich weniger an, als in die Boote stiegen. Woran mag das nur liegen? Bei den Bootsglücksrittern, die sich – oft ebenfalls aus Marokko oder auch aus dem benachbarten Mauretanien – gen Kanarische Inseln aufmachen, kommt es auf dem offenen Meer während der Überfahrt immer wieder zur reihenweisen Tötung und Ertränkung von angeblichen “Hexen“. Ein anderer Grund ist die Überladung: Schwimmen muss man nicht können, sobald die Boote einmal bestiegen sind; den Rest besorgen das Gesetz der Wasserverdrängung nach Archimedes und der Außenbordmotor… doch wenn der Benzinbedarf wegen Wind und Strömung falsch berechnet wird, kann es eng werden. Was also tun? Um den Wasserwiderstand zu reduzieren und damit die Reichweite zu erhöhen, muss das Boot leichter werden.

Bei der sich daher aufdrängenden Frage, wer die Seelenverkäufer prioritär verlassen muss, gilt für strenggläubige Muslime (von denen es in diesen Booten nicht wenige gibt) dasselbe, was im abendländischen Bürgertum für Evakuierungen vorgesehen ist: “Frauen zuerst” – wenn auch hier mit anderer Bedeutung. Frauen zählen vor islamischen Gerichten nur halb so viel wie Männer; stellt dort ein Mann eine Behauptung auf, bedarf es nach der Scharia mindestens zwei Frauen, um ihn zu widerlegen. Eine Frau, die über Bord geht, ist folgerichtig nur eine halbe Person. Also müssen es zwei sein, damit das Boot um einen Passagier leichter wird. Doch genug des Sarkasmus: Aus Berichten vieler Menschen, die den „großen Marsch“ auf Schiffen überlebt haben, ist bekannt, dass auch auf den Mittelmeer-Fluchtrouten oftmals Frauen “dran glauben” – darunter auffällig viele Christinnen. Jedenfalls kamen von ihnen signifikant weniger in Europa an, als in die Boote gestiegen waren. Es wäre interessant zu erfahren, wie hoch der “Ladeverlust“ im Verhältnis war; die Haie im Meer machen hierbei vermutlich keinen Unterschied; die Haie an Bord hingegen schon.

“Bademeister”-Fachkräfte mit Prioritäten
Eigentlich könnten wir in Deutschland junge Kerle, die sich bereits durch problemloser Umschwimmen von marinen Küstengrenzbefestigungen bewährt haben, ja als „Bademeister“ brauchen! Aber man stelle sich eine solche Fachkraft vor: Ein guter Muslim, der regelmäßig in die Moschee ging, und der den unterschiedlichen Wert von Männern und Frauen verinnerlicht hat, macht bei der DLRG Dienst an einem Badesee und beobachtet dann, wie ein schwimmendes Paar am Ertrinken ist. Er stürzt sich in die Fluten; wen aber soll er retten? Nach unseren Maßstäben gilt “Frauen und Kinder zuerst”, heißt es nach unseren Maßstäben. Doch welcher Maßstab gilt wohl im Islam? Und noch brenzliger wird es, wenn er zwischen islamischen und “ungläubigen“  Ertrinkenden selektieren muss; wie hier die “Triage” dann wohl ausfällt, kann sich jeder selbst beantwortet.

Was die Ceuta-Migranten anbelangt, bleibt es diesbezüglich wohl nur um Gedankenspiele, denn die meisten der tüchtigen Invasoren sollen angeblich wieder postwendend auf dem Landweg zurück nach Marokko marschiert sein. Wer’s glaubt! Unter den in Ceuta weiterhin verharrenden Migranten sind jedenfalls auffallend viele Subsahara-Afrikaner und sonstige Herkunftsgruppen – fast alles Männer –, die offenbar im Zuge der Invasion letzte Woche aus den marokkanischen Flüchtlingslagern geholt und zusammen mit etlichen amnestierten Schwerkriminellen an die Grenze gebracht wurden. 7.000 angebliche “Minderjährige“ unter ihnen will die spanische Regierung auf dem Festland aufnahmen, womit viele von ihnen dann bald schon in Deutschland “willkommen“ geheißen werden können. Und die Marokkaner? Sind sie wirklich zurück, oder wurden viele von ihnen im Geheimen doch aufs EU-Festland geleitet? Falls sie tatsächlich wieder anstandslos zurück in Marokko sein sollten, drängt sich allerdings die Frage auf: Wozu dann das Ganze? Was das ein Test? Wenn ja: Was respektive wen wollten sie eigentlich testen – und in wessen Auftrag? Es war nicht das erste Mal, dass das spanische Ceuta und Melilla von Afrikanern gestürmt wurde. Muss das wirklich sein? Wie wäre es, wenn Europa Spanien einen Deal anbietet: Spanien verzichtet auf die beiden kleinen Übersee-Exklaven, die relativ wenigen Bewohner werden aus dem EU-Haushalt entschädigt, selbst dann, wenn sie in ihrer Heimat bleiben dürfen; und im Gegenzug erklärt sich Marokko bereit, seine illegalen Landsleute zurückzunehmen, die Europa in den letzten 11 Jahren – privat und mit NGO-Unterstützung – okkupiert haben. Afrika den Afrikanern – Spanien den Spaniern  Europa den Europäern! So einfach könnte es sein.

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