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EU gibt zu, dass die Welt auf fossilen Brennstoffen basiert – und zerstört dabei bewusst ihre eigene Energieversorgung

Von Drieu Godefridi

(Englischer Originaltext: Europe's Energy Suicide: The EU Admits the World Runs on Fossil Fuels — While Deliberately Destroying Its Own - Übersetzung: Martin Christen)

Die Energiepolitik der Europäischen Union hat ein Ausmaß an ideologischer Selbstzerstörung erreicht, das selbst ihre schärfsten Kritiker kaum für möglich gehalten hätten.

Die Weltwirtschaft ist nach wie vor überwiegend von fossilen Brennstoffen abhängig. Transport, Stromerzeugung, Schwerindustrie, Heizung und Kunststoffproduktion – sie alle hängen von ihnen ab.

Die Europäische Kommission hat diese Tatsache in einer Zeit geopolitischer Spannungen endlich anerkannt. Wenn die Spannungen an kritischen Engpässen wie der Straße von Hormus zunehmen, schließt sich Brüssel den internationalen Forderungen nach Aufrechterhaltung der Energieversorgung an und räumt damit implizit ein, dass die moderne Zivilisation ohne eine zuverlässige Versorgung mit Kohlenwasserstoffen nicht funktionieren kann.

Am 19. März 2026 veröffentlichte der Europäische Rat, bestehend aus den Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten, eine Erklärung, in der es heißt:
"Der Europäische Rat ruft zur Deeskalation und größtmöglichen Zurückhaltung auf... [und] zu einem Moratorium für Streiks gegen Energie- und Wasseranlagen... Der Europäische Rat begrüßt ferner die von den Mitgliedstaaten angekündigten verstärkten Bemühungen, unter anderem durch eine verstärkte Koordinierung mit Partnern in der Region, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten ..."

Anfang April unterstützte die EU eine Koalition von mehr als 40 Ländern unter Führung Großbritanniens und Frankreichs, um die Straße von Hormus zu sichern und wieder zu öffnen. Kaja Kallas, die EU-Außenbeauftragte, sagte:
"Die Wiederherstellung einer sicheren und gebührenfreien Schifffahrtsfreiheit in der Meerenge im Einklang mit dem Seerechtsübereinkommen hat höchste Priorität. Die EU unterstützt alle diplomatischen Bemühungen, dies zu erreichen."

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sicherte zudem zu, mit Partnern zusammenzuarbeiten, um die Schifffahrt "so schnell wie möglich" wieder aufzunehmen. Bis Mitte April 2026 betonte von der Leyen wiederholt, dass die andauernde Schließung der EU "großen Schaden" zufüge. Die EU lehnt jegliche von Iran (und anderen) vorgeschlagene Gebühren- oder Mautsysteme ab und besteht auf uneingeschränkter, mautfreier Durchfahrt gemäß internationalem Recht.

EU-Beamte, darunter auch Kallas, hoben wiederholt hervor, dass normalerweise etwa 20 % des weltweiten Erdöls und ein erheblicher Anteil des Flüssigerdgases (LNG) durch die Straße von Hormus transportiert werden. Sie merkte außerdem an, dass die Schließung "wirklich gefährlich für die Öl- und Energieversorgung Asiens" sei (da rund 85 % des durch Hormus transportierten Öls und Gases nach Asien gehen) und sich auch auf Düngemittel auswirke.

Kurz gesagt, obwohl die EU in der Öffentlichkeit oft die "Freiheit der Schifffahrt" und das Völkerrecht (gebührenfreie Durchfahrt) betont, stellt sie einen klaren Zusammenhang mit der Öl- und Energiedimension her – sowohl für die Weltwirtschaft als auch für Europas eigenes Risiko höherer Preise und Versorgungsrisiken. Die Störungen in der Straße von Hormus stellen eine erhebliche Bedrohung für die Energiesicherheit dar und betreffen nicht nur abstrakte Seerechte.

Dennoch treiben dieselben Institutionen innerhalb Europas den systematischen Abbau ihrer eigenen inländischen fossilen Brennstoffkapazitäten voran. Die Niederlande schließen und verschließen die Bohrlöcher im Groninger Gasfeld – einem der größten Vorkommen Europas. Deutschland hat den Kohleausstieg beschleunigt und im Rahmen seiner Energiewende – dem Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne, die sich als unrentabel erwiesen haben – Kohlebergwerke gezielt geflutet. Auf dem gesamten Kontinent ist die Schiefergasförderung in den meisten Mitgliedstaaten weiterhin faktisch verboten. Die Kernenergiekapazität wurde in mehreren Ländern, insbesondere in Belgien und Deutschland, reduziert, wobei Deutschland seine letzten Kernkraftwerke abrupt abgeschaltet hat.

Das Ergebnis ist keine Rettung für die Umwelt. Es ist eine künstlich herbeigeführte Abhängigkeit, die nur Ölproduzenten wie Russland freut.

Europa muss daher den Großteil seines Öls und Gases importieren. Laut Eurostat und aktuellen Analysen von Denkfabriken wie Ember beliefen sich die Importkosten der EU für fossile Brennstoffe im Jahr 2025 zwar auf weniger als den Höchststand von über 600 Milliarden Euro im Jahr 2022, lagen aber immer noch bei rund 337 Milliarden Euro.

Die Preise für Industriegas und Strom in Europa sind zwei- bis viermal höher als bei den wichtigsten Wettbewerbern in den USA oder Asien. Dies ist kein Zufall, sondern die direkte Folge politischer Entscheidungen, die inländische Versorgungsoptionen abgeschaltet haben, während die Nachfrage im In- und Ausland ungebremst anhält.

Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits sichtbar – und gravierend. Energieintensive Branchen wie Stahl, Chemie, Düngemittel, Glas und Raffinerien verlagern ihre Produktion aus Europa oder drosseln sie. Die Wettbewerbsfähigkeit schwindet. Haushalte sehen sich mit immer höheren Energiekosten konfrontiert, die zu weit verbreiteter Energiearmut beitragen: Offizielle EU-Zahlen zeigen, dass rund 9–10 % der Bevölkerung, mehr als 40 Millionen Menschen, Schwierigkeiten haben, ihre Wohnungen zu heizen.

Die kumulierten Mehrkosten für Importe fossiler Brennstoffe zwischen 2021 und 2024 werden auf fast 930 Milliarden Euro über dem Niveau vor dem Ukraine-Krieg geschätzt. Dieser Vermögenstransfer kommt Ölproduzenten in Russland und anderswo zugute – kaum das Ergebnis, das sich diejenigen vorgestellt hatten, die "strategische Autonomie" versprochen hatten.

Dies ist kein bloßer politischer Fehler oder kurzfristiger Pragmatismus. Es ist die logische Folge eines ideologischen Rahmenwerks – einer fast religiösen Verblendung von der Fantasie einer Klimareinheit, die zeitweise die wichtigsten EU-Institutionen beherrschte. So gut gemeint der Wunsch auch gewesen sein mag – schließlich wünscht sich doch jeder saubere Luft? – er wurde Woche für Woche durch China und India zunichtegemacht, die ihre CO₂-Emissionen massiv erhöhten und damit Europas Einsparungen bei Weitem übertrafen.

Was wir erleben, ist die praktische Anwendung des Kulturmarxismus – jener Nachkriegstheorie, die den Fokus des revolutionären Kampfes von der Ökonomie auf Kultur und Institutionen verlagerte. Angesichts des empirischen Scheiterns des klassischen Marxismus stilisierten Denker wie Herbert Marcuse die westliche Zivilisation selbst zum Unterdrücker. Kapitalismus, Industriegesellschaft und traditionelle Quellen der Energieunabhängigkeit wurden nicht etwa wegen ihres Versagens zum Ziel, sondern weil sie den Erfolg des Westens, des Kapitalismus und der Anreize freier Marktwirtschaften symbolisieren. "Der Kapitalismus hat mehr zur Stärkung der Bevölkerung und zur Anhebung des Lebensstandards beigetragen als jede andere Kraft in der Geschichte", so Michael D. Tanner, ein amerikanischer Experte für Armut und wirtschaftliche Ungleichheit.

Der verstorbene amerikanische Ökonom Milton Friedman, der sich für wirtschaftliche Freiheit, mehr Chancen und Wirtschaftswachstum einsetzte, sagte 1979:
"Die einzigen Fälle in der Geschichte, in denen die Massen der ... bitteren Armut ... entkommen konnten, waren dort, wo Kapitalismus und weitgehend freier Handel herrschten. Wenn man wissen will, wo es den Massen schlechter, am schlechtesten geht, dann genau in den Gesellschaften, die davon abweichen."

Anstatt kleine Stücke eines begrenzten Kuchens zu verteilen, warum nicht einen größeren Kuchen backen?

Dennoch durchdringt dieser gegenwärtige "Küchenmarxismus" – der kontrafaktisch und selbstzerstörerisch seinen Groll gegen Kapitalismus und westliche Errungenschaften aufrechterhält – die Europäische Kommission und ihre Partnerorganisationen.

Der "Green Deal" der EU und die dazugehörigen Verordnungen werden als ökologische Notwendigkeiten dargestellt, doch in Wirklichkeit schwächen sie bewusst Europas industrielle Basis und Energiesicherheit. Fossile Brennstoffe werden nicht nur wegen ihrer Emissionen abgelehnt; sie werden abgelehnt, weil sie Wohlstand, Unabhängigkeit und Macht sichern – Eigenschaften, die die kulturmarxistische Weltanschauung zu delegitimieren sucht. Eine wohlhabende, unabhängige Bevölkerung ist schwerer zu kontrollieren. Politisch gesehen besteht für Arme und Abhängige die Möglichkeit, dass sie ihre inkompetenten Führer immer wieder wählen, in der Hoffnung, gerettet zu werden. Es liegt im Interesse dieser Führer, das Versprechen der Rettung immer wieder vor der Nase zu halten.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und andere supranationale Mechanismen haben diese Ausrichtung verstärkt, indem sie abstrakte, weltfremde Klimaziele – reine Wunschvorstellungen – gegenüber dem konkreten Wohlergehen der europäischen Bürger bevorzugen.

Das Ergebnis ist ein Kontinent, der der Welt Ratschläge zur Dekarbonisierung gibt, während er gleichzeitig stillschweigend seine Abhängigkeit von teuren Öl- und Gasimporten erhöht – oft aus Regimen, deren Menschenrechtslage, geopolitische Ambitionen und Klimabilanz viel zu wenig Beachtung finden.

Europa mangelt es nicht an Energieressourcen. Es fehlt ihm am politischen Willen, sie zu nutzen. Allein die britischen Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee sind ein unerschöpflicher Schatz. Solange die europäischen Entscheidungsträger die ideologischen Wurzeln dieser selbstzerstörerischen Strategie nicht angehen und die Sicherheit und den Wohlstand ihrer Bürger nicht über utopische Visionen stellen, wird der Kontinent weiter in Richtung Deindustrialisierung, Massenarmut und strategischer Bedeutungslosigkeit abgleiten.

Die Straße von Hormus wird bald wieder vollständig geöffnet sein, doch Europas Weg zur Energieunabhängigkeit wird bewusst und selbstzerstörerisch versperrt.

(Drieu Godefridi ist Jurist (Universität Saint-Louis, Universität Louvain), Philosoph (Universität Saint-Louis, Universität Louvain) und promovierter Rechtstheoretiker (Paris IV-Sorbonne). Er ist Unternehmer, CEO einer europäischen privaten Bildungsgruppe und Direktor der PAN Medias Group. Er ist Autor des Buches "The Green Reich" (2020). Quelle: Gatestone Institute)

Arbeiterführer, die gegenderte Ausführung

Von RAINER K. KÄMPF

In Zeiten von Krisen hat es sich von jeher erwiesen, ob ein Volk die Kraft, die Schwarmintelligenz und den unabdingbaren Willen aufbringen und umsetzen kann, die Krise zu meistern und das Steuer herumzureißen.

Nicht selten treten in solchen Phasen Personen und Persönlichkeiten auf den Plan, die sich weitblickend an die Spitze setzen, die Menschen einen und auf deren Weg führen. Es sind Geburtsstunden mächtiger Volksbewegungen, die in ihrer Zielstrebigkeit kaum aufzuhalten sind.

In diesem Jahr nun, wie in jedem auch zuvor, schickten sich sogenannte Arbeitervertreter an, am 1. Mai ein Zeichen setzen zu wollen. Systemimmanent rekrutieren sich diese aus den Gewerkschaften, die im Deutschen Gewerkschaftsbund vereint sind und somit per Dekret allesamt als Vorfeldorganisationen der Systemparteien ausgemacht werden müssen.

Organisationen also, die willfährig und willig aktiv daran teilhaben, die einst mächtige Volkswirtschaft der Bundesrepublik zu schrotten. Gelinde gesagt wirken solcherart inszenierte Aufführungen mehr als gestelzt und die Glaubwürdigkeit, die vermittelt werden soll, bleibt naturgemäß auf der Strecke.

Gleichwohl wird natürlich versucht, an Traditionen anzuknüpfen, und das Establishment scheint auf die grandiose Idee zu kommen, einen neuen Arbeiterführer zu kreieren. Im Zeichen der Zeit natürlich eine Arbeiterführerin, die mit ihrem natürlichen Charme die restverbleibende schaffende Masse einen und führen soll. Sie will das sicher auch.

Wir wären nicht im einzigartigsten Deutschland aller Zeiten, orientierte sich das Casting nicht am dominierenden intellektuellen Zustand der Republik, in der nicht nur die Bananen immer teurer werden.
(pi-news.net)

Kultur von Rechts: -
Von Matthias Moosdorf

In einer Zeit, in der Sprache ihren verbindenden Charakter verliert, Kunst politisiert und Tradition unter Generalverdacht gestellt wird, konstatiert der Politiker Matthias Moosdorf, dass der öffentlich geförderte Kulturbetrieb so nicht weiter bestehen kann.

Ausgehend von seiner Erfahrung als Künstler analysiert der Autor die Malaise unserer gegenwärtigen Kultur: den Verlust ästhetischer Maßstäbe, die Instrumentalisierung der Kunst, die Erosion der Bildung und die Diffamierung der gesamten westlichen Zivilisation.

Aber – ist es möglich, Kunst jenseits ideologischer Zuschreibungen neu zu denken? Und: Lässt sich unser Kulturbetrieb überhaupt reformieren?

Moosdorfs Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, Urteilskraft und ästhetische Freiheit zurückzugewinnen. (Amazon)

Pi-news.net: "Prof. Matthias Moosdorf (61), der über 30 Jahre lang als professioneller und renommierter Cellist arbeitete und seit 2021 AfD-Bundestagsabgeordneter ist, legt keine trockene Programmschrift vor, sondern eine fundierte, leidenschaftliche Abrechnung mit dem Kulturbetrieb der Bundesrepublik. Mit drei Jahrzehnten Bühnenerfahrung und tiefer Kenntnis der deutschen musikalischen Tradition weiß der vierfache Familienvater, wovon er spricht – nicht aus dem Elfenbeinturm, sondern aus der Praxis echter Kultur: Schönheit, Wahrheit und Identität sind seine Maßstäbe".

(tutut) -"Es dominieren die Juristen, nicht die Handwerker", stellte mal Deutschlandfunk Kultur fest. "Im Deutschen Bundestag versammelt sich nicht unbedingt ein Abbild seines Wahlvolks, kritisiert Uwe Bork.  Das ist repräsentative Demokratie: Vom Gemeinderat bis zum Mega-EU-Parlament in Straßburg entsenden wir regelmäßig und verlässlich unsere Vertreterinnen und Vertreter. Aber, so fragt der Journalist und Autor Uwe Bork, wer vertritt uns da eigentlich? KI gibt ihm recht. "Dass so viele Juristen in der Politik tätig sind – im Deutschen Bundestag stellen sie oft die größte Berufsgruppe (derzeit etwa 15 % bis 21 %) – liegt an einer Kombination aus fachlichen Qualifikationen, historischen Strukturen und beruflichen Rahmenbedingungen. 1. Fachliche Nähe: Handwerk der Gesetzgebung - Politik besteht zu einem großen Teil daraus, gesellschaftliche Probleme in Gesetze und Verordnungen zu gießen. Juristen bringen hierfür das notwendige "Handwerkszeug" mit: Gesetzestechnik: Sie wissen, wie man rechtssichere Texte formuliert und wie neue Regelungen in das bestehende Rechtssystem passen. Abwägungskompetenz: Das juristische Studium lehrt, komplexe Sachverhalte objektiv zu analysieren und widerstreitende Interessen gegeneinander abzuwägen – eine Kernaufgabe im parlamentarischen Ringen. Rhetorik und Argumentation: Die Fähigkeit, Standpunkte präzise und überzeugend zu vertreten, ist sowohl im Gerichtssaal als auch in politischen Debatten entscheidend. 2. Berufliche Rahmenbedingungen: "Rückkehrrecht" - Ein entscheidender Vorteil für Juristen ist die Vereinbarkeit von Beruf und politischem Ehrenamt oder Mandat: Beamtenstatus: Viele Juristen arbeiten in der öffentlichen Verwaltung. Als Beamte können sie sich für ein Mandat beurlauben lassen und haben bei einem

Ausscheiden aus der Politik eine Rückkehrgarantie in ihren sicheren Job. Flexibilität bei Selbstständigen: Rechtsanwälte in Kanzleien können ihre Zeit oft freier einteilen als beispielsweise Angestellte in der Industrie oder Handwerker, was den Einstieg in die Kommunalpolitik erleichtert.  3. Historische Entwicklung (Das 'Juristenmonopol') - Historisch gesehen war der Zugang zu höheren Staatsämtern in Deutschland lange Zeit fast ausschließlich Volljuristen vorbehalten. Obwohl dieses formale Monopol heute nicht mehr existiert, ist die Prägung der Verwaltung durch juristisches Denken geblieben. Dies führt dazu, dass Juristen oft früh in Kontakt mit politischen Entscheidungsprozessen kommen. 4. Netzwerk und Karrierepfade - Juristen finden sich häufig in den Führungsetagen von Verbänden, Parteien und Ministerien wieder. Diese Umgebungen dienen oft als Sprungbrett für eine politische Karriere. Zudem beschäftigen sich viele Jura-Studierende bereits während ihrer Ausbildung intensiv mit Staatsrecht und politischen Systemen, was das Interesse an einer aktiven Mitgestaltung fördert.  Kritiker bemängeln an dieser "Juristendichte" oft, dass das Parlament dadurch kein exaktes Spiegelbild der Gesellschaft sei und praxisnahe Perspektiven – etwa aus dem Handwerk oder der Pflege – unterrepräsentiert bleiben". Zwar ist immer wieder mal von furchtbaren Juristen die Rede, aber offenbar sind sie recht fruchtbar in der Politik und mehren sich. Dies versuchen auch Bäume, we Botin unterm Dreifeltigkeitsberg aufklärt, normalerweise "christlicher Kultur und Politik" verpflichtet. Aber so ein Christbaum hat es an sich und wirft  damit herum, ganz schrecklich in Zeiten, da der 3 Milliarden Jahre alte Klimawandel von den Grünen und ihren Jüngern entdeckt worden ist. Wer die Grundschule verpasst hat: "Fichten haben große weibliche und kleine männliche Blüten gleichzeitig. Sie blühen normalerweise nur alle vier bis sieben Jahre. Derzeit findet mit dem Wind die Bestäubung statt - massenhaft. 'Die Fichte wird aufgrund des Klimawandels bei uns wahrscheinlich bald Geschichte sein', sagt Diplom-Forstwirtin und Naturführerin Judith Engst aus Reichenbach. Der Grund: Die Fichte ist eigentlich ein Hochgebirgsbaum, und die zunehmende Wärme durch den Klimawandel tut ihr nun noch weniger gut, als überhaupt in niedrigeren Lagen zu wachsen. Dazu kommt, dass die Niederschläge insgesamt geringer werden, der Grundwasserspiegel sich in manchen Jahren nicht mehr auffüllt. Aber auch die Feuchtigkeit braucht die Fichte - im Gebirge etwa auch durch steigende Hochnebelschwaden". Was erlauben Natur? So eine Katastrophe! Vielleicht bäumt sich die Fichte gegen den Lauf der Natur noch auf, sonst droht der Weg aller Nudeln, es sei denn, sie erbarmen sich ihrer in der kleinen Stadt, die Töne hat. "Inklusion - Der Betrieb entstand vor 40 Jahren ganz nebenbei und ist einzigartig in der Gegend - Im Nudelhaus entstehen Pasta, Nudelsoßen und Gebäck unter besonderen Bedingungen. Ein Blick hinter die Kulissen". Frau kann ja nie wissen, wenn KI das Zeitungsgeschäft übernehmen sollte. "Das Trossinger Nudelhaus ist seit dem 1. April 2026 ein anerkannter Inklusionsbetrieb - und ist damit das einzige Unternehmen dieser Art in den Landkreisen Tuttlingen und Rottweil. 'Es ist die konsequente Weiterentwicklung von dem, was wir schon immer tun', sagt Annika Stier. Sie ist die kaufmännische Leiterin des Nudelhauses. 'Wir wollen Inklusion leben und gleichzeitig Qualität liefern'. Schon seit seiner Gründung arbeiten im Nudelhaus Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite". Immer schön manierlich, denn "Knigge ist nicht tot - Warum gute Manieren heute wichtiger sind denn je – und was wir falsch machen. Umgangsformen bekommen neuen Auftrieb: Trainerin Nicole Schlepphorst zeigt in Kitas und Betrieben, wie ein sicherer Auftritt gelingt – vom Händedruck bis zum Social-Media-Knigge". Der Lebensunterhalt will verdient sein. "Expertin für moderne Umgangsformen, antwortet klar: 'Knigge ist nicht altmodisch, sondern sehr zeitgemäß. Es geht um den wertschätzenden Umgang miteinander, und der verliert niemals an Aktualität'". Ob bei den Verlorenen dieser Zeit damit nicht Hopfen und Malz verschluckt  sind. Was würde wohl Knigge dazu sagen? Bei dem sollten nicht Kitakinder in die Lehre guten Benehmens gehen, sondern seine heutigen Berufsgenossen. Er, Freiherr, war Journalist, Schriftsteller, Jurist und Denker der Aufklärung. Er hatte alles andere im Sinn, als Anstandsdamen anzuführen. Sein Hauptwerk hieß "Über den Umgang mit Menschen“. Sehr empfehlenswert für einen deutschen Bundeskanzler, der sich mutmaßlich von Fettnäpfchen zu Wasserloch hangelt. Auch die schreibende Zunft könnte von ihm noch was lernen, wenn er sagt "Man soll nie vergessen, dass die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will".  Darum drängen sie sich in Talkshows, während sie doch als Politiker teuer bezahlt werden. Nachrichten aus dem Jammertal der heilen Welt des Kollektivs: "Sichtbar werden mit Fleiß - Schulzes Kampf gegen die AfD - 100 Tage ist Sven Schulze CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt - ein wenig mehr sind es noch bis zur Wahl. Engagiert versucht er, das Amt gegen die starke AfD zu verteidigen", "Der Abschied von diesem Ort fällt Winfried Kretschmann sichtlich schwer", "Koalition versinkt im Streit: Kanzler Merz macht eine klare Ansage". Wie gewohnt? Apollo-news.net: "Wirtschaftstag - Merz mit klarer Absage an Minderheitsregierung: Werde mich nicht abhängig von 'radikalen Kräften' machen". Scherz lass nach! welt.de dazu: "Noch während des müden Applauses für Merz geht ein Drittel der Zuhörer zum Buffet". Und: "Neue Forsa-Umfrage - AfD bei politischer Kompetenz spürbar vor der Union – Merz‘ Beliebtheitswerte im freien Fall".

Schmuggelware in Reisebus entdeckt
Stuttgart: Zoll stellt über 250 Kilogramm Wurst sicher
Das Hauptzollamt Stuttgart hat am Sonntag über 250 Kilogramm Wurst beschlagnahmt. Zollbeamte haben die nicht einfuhrfähigen Fleischwaren in einem Reisebus aus Kosovo entdeckt..
(swr.de. Deutsche Wurst gerettet?)

Reportage "Bundesvibe" in der ARD-Mediathek
Gestiegene Preise: Wie meistern Landwirte aus dem Nordschwarzwald die Energiekrise?
Wo sparen, wenn alles teurer wird? Die ARD-Reportage "Bundesvibe" begleitet Familien, die unter gestiegenen Preisen leiden. Darunter auch einen Milchviehbetrieb aus dem Nordschwarzwald..
(swr.de.Unwichtig wie ein Kropf, Landwirtschaft in Deutschland macht nicht einmal 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.)

Biogas-Gipfel in Ulm: Landwirte unter Druck
Wie ökologisch sind Biogasanlagen - Energie aus Mist oder Nutzpflanzen?
Biogas aus Mais? Naturschutzverbände sind dagegen, fordern ökologische Biogasanlagen nur mit Reststoffen. Zwei Schwarzwälder Landwirte erklären Chancen und Probleme in der Praxis. .
(swr.de. Grüner Mist. Hat nichts mit Ökologie zu tun.)

Mehrere Millionen Euro Defizit im Jahr
BW-Gesundheitsminister empfiehlt die Schließung einer Klinik im Neckar-Odenwald-Kreis
Wie sieht die Zukunft der Neckar-Odenwald-Kliniken aus? Dazu hat sich jetzt Landes-Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) bei einem Besuch im Mosbacher Krankenhaus geäußert. .
(swr.de. Was versteht ein gelernter Krankenpfleger davon? Deutschland hat mit das teuerste, aber nicht das beste System. Es muss den Kranken nützen, und das kostet das Notwendige.)

Erster Abschnitt 2027 fertig
Großes Wasenufer am Neckar: Stuttgart-Bad Cannstatt soll eine Uferpromenade bekommen
In Stuttgart-Bad Cannstatt soll am Wasen entlang eine Uferpromenade mit Zugang zum Neckar entstehen. Den ersten Abschnitt will die Stadt bis Mai 2027 umbauen..
(swr.de. Spazieren statt arbeiten?)

Junge Frühaufsteher gründen Community
Um 6 Uhr in die eiskalte Donau - neues Morgenritual in Ulm
Eiskaltes Wasser, Gänsehaut und ein breites Grinsen danach: Der "6AM Club" in Ulm startet den Tag mit einem Sprung in die Donau - und macht daraus ein Ritual. Was die Frühaufsteher antreibt..
(swr.de. Schwimmen gegen Lattenzaun?)

Memmingen
14-Jähriger im Allgäu getötet – erschossener Verdächtiger war der Justiz bereits bekannt
In Memmingen im Allgäu wurde ein 14-Jähriger vermisst. Auf der Suche nach dem Jugendlichen stießen die Polizisten auf seine Leiche – und einen bewaffneten Mann. Die Beamten erschossen ihn. ..Bei dem getöteten Verdächtigen handelt es sich um einen abgelehnten Asylbewerber, der aufgrund ungeklärter Identität geduldet war. Das teilte ein Sprecher der Regierung von Schwaben am Abend auf Anfrage mit..
(welt.de. Bekannt.)

Neues aus Brüssel
EU-Parlament schützt CSU-Politikerin trotz Betrugsverdacht vor Ermittlungen
Von Redaktion
Seit November 2025 stehen Vorwürfe gegen die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler im Raum. Die Europäische Staatsanwaltschaft will weiter ermitteln. Der Rechtsausschuss des EU-Parlaments blockt. Brüssel schützt sich selbst...Damit steht der klassische Brüsseler Verdacht im Raum: öffentliches Geld, bezahltes Personal, private oder parteipolitische Nutzung. Genau dafür gibt es Ermittler. Genau dafür wurde die Europäische Staatsanwaltschaft geschaffen. Und genau an dieser Stelle zieht das Parlament nun die Tür zu. Nicht nach Abschluss einer öffentlichen Aufklärung, sondern vorher...
(Tichys Einblick. EUdSSR mutmaßlich kriminelle Vereinigung? Noch mehr Verdächtige?)

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NACHLESE
Hurra, wir de-industrialisieren weiter:
Bevor in Deutschland Kraftwerke gebaut werden, werden sie lieber verschenkt
Von Klaus-Rüdiger Mai
Die Bundesregierung will Milliarden in neue Gaskraftwerke pumpen, während ein funktionsfähiges Kraftwerk aus Staatsbesitz in Lubmin verschwindet und an die Ukraine verschenkt wird. Teurer lässt sich der eigene Irrsinn kaum besichtigen..
(Tichys Einblick. Warum auf Umweg, weshalb nicht gleich an die Russen?)
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New Yorks Ex-Bürgermeister Giuliani auf dem Weg der Besserung
Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani, der sich seit ein paar Tagen in einem kritischen Gesundheitszustand in einer Klinik im Bundesstaat Florida in Behandlung befindet, atmet wieder selbstständig, nachdem er vom Beatmungsgerät abgenommen wurde. Sein Arzt sagte, der 81-Jährige habe „neun Leben“ und sein Zustand habe sich dramatisch verbessert. Dr. Maria Ryan teilte gegenüber Fox News mit, dass Giuliani sich nach seiner Rückkehr von einer Reise nach Paris unwohl fühlte und sich seine Atmung so verschlechterte, dass er ins Krankenhaus eingeliefert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden musste. Ryan sagte, sein Zustand habe sich kritisch verschlechtert, woraufhin ein Priester an sein Krankenbett gerufen wurde, um ihm die Sterbesakramente zu spenden. Am Dienstag hatte sich sein Zustand jedoch so weit verbessert, dass die Ärzte ihn vom Beatmungsgerät nehmen konnten. Er atmet nun selbstständig und kann sprechen, auch wenn sein Zustand weiterhin kritisch ist. „Er ist ein Kämpfer – gestern, in so einem kritischen Zustand, kam sogar ein Priester, um ihm die Krankensalbung zu spenden“, sagte Ryan. „Und all die Gebete von überall her – es ist wie ein Wunder. Dieser Mann hat neun Leben, und heute geht es ihm viel besser.“ Ryan sagte, sie gehe davon aus, dass Giuliani sich vollständig erholen werde. Ein Sprecher von Giuliani, Ted Goodman, verwies auch auf seine Krankengeschichte nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, als er bei einem Einsatz am Ground Zero Trümmern ausgesetzt war, was später zur Diagnose einer restriktiven Atemwegserkrankung führte. In einem auf X geteilten Video sagte Goodman, Giuliani atme nun „selbstständig“ und befinde sich weiterhin in einem „kritischen, aber stabilen Zustand“.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Welch eine typisch linke Gesinnung: jetzt wird schon den Jungwählern gedroht, daß ihre Zeugnisse bei einem AfD-Wahlsieg „nichts mehr wert sein könnten“. Mit anderen Worten: wählt bloß uns (die Guten und Ihr habt eine Zukunft) und nicht die AfD (die Bösen), mit der ihr keine Zukunft habt. Welch eine miese Methode, die hoffentlich durchschaut wird. Und außerdem; welcheine Zukunft ist es, die die Block-Parteien zu bieten haben? Eine Speichel-Lecker-Zukunft. Wollt Ihr das in Sachsen-Anhalt? Oder wollt Ihr aufrechte Demokraten sein, die sich von einem Linken einschüchtern lassen? Wie Ihr wählt, so werdet Ihr behandelt! Schaut nur nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz!!
(Leser-Kommentar, Junge Freiheit)
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Mehrheit der Deutschen wünscht sich AfD-Kanzler  – bittere Bilanz für Merz
Laut aktueller Umfrage wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen einen AfD‑Kanzler. Rund 25 Prozent gaben dies dem Meinungsforschungsinstitut Insa gegenüber an. Die Union kam hierbei nur auf 19 Prozent..
(welt.de. Der hat doch noch gar nicht angefangen.)

Razzien
Ermittler gehen bundesweit gegen junge Neonazi-Strukturen vor
Polizisten durchsuchen am Mittwochmorgen deutschlandweit Wohnungen von jungen Neonazis. Hintergrund der Razzia in knapp 40 Objekten sollen nach WELT-Informationen Ermittlungen des Generalbundesanwalts (GBA) und des Bundeskriminalamts sein. Die Durchsuchungen richten sich gegen 36 Beschuldigte in zwölf Bundesländern. Den jungen Neonazis wird unter anderem vorgeworfen, Jagd auf Linke gemacht zu haben. Der Jüngste Tatverdächtige ist 16 Jahre alt...
(welt.de.Endlich gegen Links?)

Beamtenbesoldung
Wie der Beamtenstaat die Bürger gegeneinander in Stellung bringt
Von Thomas Kolbe
Der Staat macht das Leben für Arbeitnehmer immer teurer und erklärt den Einverdienerhaushalt per Zwang zum Auslaufmodell. Für seine Beamten soll das Gegenteil gelten: Dort soll ein Gehalt wieder reichen, notfalls mit Milliarden aus der Kasse jener Bürger, die längst beide arbeiten müssen, um denselben Staat zu finanzieren. Das kann nicht gutgehen..
(Tichys Einblick. Kommunistischer Kannibalismus. In der Antike Erysichthon, der sich selbst auffrisst.)

Bis zu 1860 Jobs bedroht:
Biontech schließt Standorte!
Biontech baut um: Der Impfstoffhersteller schließt mehrere Standorte und stellt sein Geschäft stärker auf Krebsforschung um. ..Betroffen sind die Standorte in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen sowie ein Werk in Singapur. Auch Einrichtungen des übernommenen Konkurrenten Curevac stehen auf der Kippe. Die Schließungen sollen schrittweise bis Ende 2027 umgesetzt werden. Der Standort in Singapur schließt voraussichtlich bereits im ersten Quartal 2027. Zusätzlich stellt Biontech die Produktion von Corona-Impfstoffen in Deutschland komplett ein. Die Herstellung soll künftig vollständig vom US-Partner Pfizer übernommen werden...
(bild.de. Wer hat gewonnen?)

Anfrage aus Berlin
Wegen Energiekrise – Israel hilft Deutschland mit Kerosin aus
Wie steht es um die Kerosin-Vorräte in Deutschland? Nach dem israelischen Staatsbesuch in Berlin wird ein bemerkenswertes Detail bekannt: Israel liefert im Zuge der Energiekrise eigenen Angaben zufolge Kerosin nach Deutschland. .
(welt.de. Wie war das noch mit David und Goliath?)

Erneuerbare Energien
Die Physik der Realitätsverweigerung
Von Gastautor Christoph Canne
Spiegel-Kolumnist Christian Stöcker hält Katherina Reiches Warnung vor der Energiewende für eine Nebelkerze. Dabei liefert seine Kritik selbst das Lehrstück: Ideologie ersetzt Rechnung, Moral ersetzt Physik, der Standort zahlt. .
(Tichys Einblick. Klappe zu, Affe tot gilt für alle im linksgrünen Polit- und Medienkartell, die mit solchem faulen Zauber an die Öffentlichkeit treten. Es gibt keine erneuerbaren Energien, wenn weg, dann weg. Und auch Klima hat nichts mit dem zu tun, was die Posaunen von Jericho herausblasen. Durch ständige Wiederholungen wird es nicht richtiger, eine Waffe der Massenpschologie.  )

Linke verlassen „X“ und hoffen auf „W“ allein zuhaus zu sein
Von Thilo Schneider • Unter dem Hashtag #WirverlassenX wollen linke B-Promis sich nicht mehr dem Widerspruch aussetzen, der ihnen auf X die Laune verdirbt. So ganz zufällig und nebenbei wird die EU die Social-Media-Plattform „W“ aus der Taufe heben, um den Flüchtenden eine sicher Blase zu verschaffen, in der sie alleine zuhaus sein werden. .
(achgut.com. U für X.)

Straßensperren & Klagewellen:
Wie kritischer Journalismus in Deutschland angegriffen wird
Von Maximilian Tichy
Pressefreiheit gilt in Deutschland vor allem dann als schützenswert, wenn die richtigen Medien betroffen sind. Während das Land im internationalen Vergleich weiter abrutscht und kritische Redaktionen unter Druck geraten, inszeniert Brüssel heuchlerische Kampagnen für die Freiheit der Presse und verfolgt zugleich selbst unbequeme Journalisten..
(Tichys Einblock. Pressefreiheit ist immer nur die Freiheit der eigenen Fresse?)

JF-Interview
Chrupalla: „Wir sprechen regelmäßig mit Unions-Abgeordneten“
Ein Jahr Kanzler Friedrich Merz: Wie geht es weiter? Oppositionsführer Chrupalla erklärt im JF-Interview, ob er mit Neuwahlen rechnet, eine Minderheitsregierung tolerieren würde – und was Merz gut gemacht hat. Die AfD bereite sich derzeit auf alle Möglichkeiten vor..
(Junge Freiheit. Merz. Nichts ist unmöglich.)

DER PODCAST AM MORGEN
Ein Jahr Merz: Regierung wackelt, Wirtschaft bröckelt, AfD gewinnt – TE-Wecker am 6. Mai 2026
Von Holger Douglas
+++ Ein Jahr Merz: Regierung im Sinkflug, AfD im Aufwind +++ Creditreform warnt vor neuer Pleitewelle – auch gesunde Firmen geraten unter Druck +++ Reiche kippt Habecks Heizgesetz: Öl- und Gasheizungen bleiben möglich +++ Staat wächst weiter: 5,38 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst +++ IPCC-Szenarien: Extremmodellpfad verliert an Bedeutung +++ Biontech zieht Impfstoffproduktion aus Deutschland ab +++ Von der Leyen räumt kritische Spitzenbeamtin ab +++ EU-Studie nimmt private Vermögen ins Visier +++ Berlin will Olympia – aber ohne Bürgerentscheid +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Ein Jahr wie jeder Tag.)

Anzeichen für ein System
Sexuelle Übergriffe in Jugendclubs: Verantwortliche decken migrantische Täter – bundesweit
Von Matthias Nikolaidis
Es ist nicht nur Neukölln, nicht bloß Gnarrenburg. Neue Wortmeldungen legen offen: Das System der Vertuschung in Jugendclubs ist bundesweit im Gange. Sexuelle Übergriffe werden von Verantwortlichen ausgeblendet, die migrantischen Täter im Namen ihrer „Zukunftsperspektive“ geschont..
(Tichys Einblock. Links stinkts?)

Fraktionssitzung
Spahn als Fraktionschef wiedergewählt
Die Abgeordneten der Union schenken Jens Spahn ihr Vertrauen. Für den Rest der Legislaturperiode behält der frühere Bundesgesundheitsminister sein Amt als Fraktionsvorsitzender – trotz schwerwiegender Kritik..
(Junge Frfeiheit. Einen Anderen haben sie nicht.)

Abi-Zeugnisse nach AfD-Erfolg wertlos?
Die Anti-AfD-Hysterie macht vor nichts mehr halt
Abi-Zeugnisse sollen wertlos, Gelder auf breiter Front gestrichen und die Sicherheitszusammenarbeit ausgesetzt werden. Angesichts der anstehenden Ostwahlen schlägt die Hysterie vor einer AfD-Regierung in blanken Vernichtungswillen um. Ein Kommentar..
(Junger Freiheit. Lieber Nichts als Deutschland.)

„Bullen haben Adressen“
BKA warnt vor Angriffen auf Polizisten im Privatleben
In einem geheimen Dokument, das der JF vorliegt, weist das BKA auf ein Drohschreiben der Antifa hin. In diesem fordern die Linksextremisten dazu auf, Privatadressen von Polizisten zu sammeln. Sind Beamte in Gefahr?..
(Junge Freiheit. Warum ist Antifanoch immer noch nicht verboten?)

Insa-Umfrage
Mehrheit der Deutschen will Neuwahlen
Die Mehrheit der Deutschen will den jetzigen Bundestag auflösen. Nur Unions-Anhänger sind mehrheitlich dagegen. Gleichzeitig gibt es ein Unverständnis für Bundeskanzler Merz und seine Aussage, dass er so viel Kritik wie kein anderer Bundeskanzler vor ihm „ertragen“ müsse..
(Junge Freiheit. Wie oft wiederholen?)

 

Die Pressefreiheit in Theorie und Praxis

Von CONNY AXEL MEIER

Artikel 19 der UN-Menschenrechtserklärung ist eindeutig: „Jeder hat das Recht auf Meinungs- und Äußerungsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen ungehindert zu vertreten und Informationen und Ideen über alle Medien und ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und weiterzugeben.“ Jeder! Und jede! Und jedes! Soweit die derzeit vorherrschende genderfuzzikonforme Theorie.

Nun zur Praxis: Es ist beschämend, dass die selbsternannten „Hüter“ der Meinungsfreiheit in Deutschland und in der EU, selbige massiv mit Füßen treten, wo und wann immer sie können. Es gab am Sonntag sogar einen „Welttag der Meinungsfreiheit“, den aber niemand mehr wirklich interessiert, geschweige denn thematisiert, weil die dahinter stehende Heuchelei allzu offensichtlich ist. Auch die derzeit laufende „Woche der Meinungsfreiheit“ ist nur eine Realsatire zur Belustigung der Neo-Stamokap-Rotfront, die gerade mal wieder polternd „X“ den Rücken kehren will. Bis zum nächsten Anlauf dann.

In Zeiten von „Digital Services Act“ (DSA), Zensur, Chatkontrolle, Verbot von „Desinformation“, „Altersverifikation“, anlassloser Hausdurchsuchungen und versuchter Publikationsverbote ist es nicht mehr selbstverständlich, dass über die offensichtlichsten Tatsachen ohne regierungskonformen ökosozialistischen „Faktencheck“ berichtet werden darf.

Deutschland fällt im Ranking der Pressefreiheit ab
Der Vorreiter der „Meinungsfreiheit“, das „beste Deutschland aller Zeiten“, rückt selbst im linksextremistischen, internationalen „Ranking der Pressefreiheit“ jedes Jahr um ein paar Plätze nach hinten, momentan von Platz elf auf 14. Das muss man erstmal schaffen, ohne die tatsächliche Behinderung und Verfolgung der kritischen Berichterstattung durch die noch freien Medien auch nur ansatzweise zu berücksichtigen. Im Gegenteil!

Nachdem der sterbende Buckelwal Timmy mittlerweile endlich aus den täglichen Fernsehnachrichten und der gutmenschlich-sadistischen Meute der gutbetuchten Tierquäler verschwunden ist, ist es für die Tagesschau-Reporter nicht einfacher geworden, die gefühlt halbe Sendezeit nun wieder mit recycelter Regierungspropaganda zu füllen anstatt mit Wal-Krampf. Da muß dann der Noch-Kanzler Friedrich Merz höchstpersönlich einschreiten und dem Donald mit faktenwidrigem Unsinn mal richtig den Marsch blasen. Das gibt den dankbaren Vorbetern in den Altpapier-Redaktionen die ersehnten Schlagzeilen.

Trump-Bashing ist bekanntlich seit Jahren die Lieblingsbeschäftigung der öffentlich-rechtlichen Nervensägen und Dampfplauderer. Am Feindbild Trump glauben sie sich noch abarbeiten zu müssen. Der Trump-Hass und der regierungsamtlich verordnete Russenhass ersetzen aber nicht ihren nunmehr substanzlosen Hass auf Viktor Orbàn und die anhaltenden, aber erfolglosen Anti-AfD-Kampagnen.

Die einzigen messbaren „Erfolge“ ihres Wirkens sind die zunehmende Popularität der AfD, das gut sichtbare zerschlagene Porzellan in allen außenpolitischen Winkeln und Ecken dieser Welt, die Zerstörung einer einst tollen Idee eines geeinten Europas, die Vorbereitung eines selbstzerstörerischen Weltkrieges und die endgültige Umwandlung der alsbald ehemaligen Bundesrepublik Deutschland zum islamischen „Shithole“. Es ist zum fremdschämen. Zum Glück werden „Merz, Wadephul & Friends“ international dafür nur noch belächelt oder bestenfalls ignoriert.

Zum „Schutz“ der staatlich verkrüppelten Meinungsfreiheit in Theorie und Praxis steht den Regierungen in Bund und Ländern ein gut gefüllter Folterwerkzeugkasten zur Verfügung. So kümmern sich nicht nur Schnüffelbehörden, Staatsschutz, Staatsanwälte, steuergeldfinanzierte Petzportale, pseudoprivate Stasi-ähnliche NGOs und Stiftungen um die Zulässigkeit der Meinungsfreiheit in Wort, Bild und Ton, sondern neuerdings sogar staatliche „Landesmedienanstalten“. Niedersachsen geht dabei derzeit völlig neue Wege der Informationsbekämpfung, wie der Kollege Alexander Wallasch in eigener Sache berichtet.

Kommt ein VPN-Verbot?
Nun haben die Freiheitsfreunde in Brüssel erstaunt festgestellt, dass eine „Altersfeststellung“ als Vorwand für die Schaffung des gläsernen Nutzers zum Schutz vor unerwünschten Inhalten im weltweiten Web nicht funktiniert, solange man ganz einfach per VPN der Klarnamenspflicht ausweichen kann. Jetzt soll ein Verbot von VPN folgen. Dabei kann jeder Opa vor dem Verschenken eines Smartphones an den Enkel sein eigenes Profil einspielen lassen. Das ist der einfache Weg. Es gibt auch schlauere Wege und Möglichkeiten der Umgehung. VPNs kann man nicht dauerhaft verbieten. Die Technik ändert sich stündlich. Die US-Regierung hat auch schon mal vorgesorgt und bietet demnächst über freedom.gov weltweit an, um künftiger Zensur in aller Welt zu begegnen.

Die Meinungsfreiheit ist bekanntlich die Mutter aller Freiheiten. Diese muss mit allen (!) Mitteln gegen die Zensoren und Zerstörer dieser Welt wiederhergestellt und verteidigt werden. Unser aller Zukunft hängt davon ab. Das kostet Zeit, Geld, Mut und Energie! Jeder, dem die Freiheit für sich und seine Familie wichtig ist, trägt seinen Teil dazu bei!
(pi-news.net)

Die modernen Kreuzfahrer 3

Von Vera Lengsfeld

Nach einem weiteren Seetag durch die atlantische Wasserwüste, an dem wir bei mindestens 3 Meter hohen Wellen sanft durchgeschüttelt wurden, landeten wir in Cadiz. Der Hafen von Cadiz zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer war strategisch einer der wichtigsten Häfen Spaniens. Im 18. Jahrhundert beherrschte er den Handel mit Nord- und Südamerika und den Philippinen. Entsprechend gab es hier seit mindestens der Reconquista 1262 ein buntes Völkergemisch.

Der Weg vom Schiff in die Stadt ist kurz und führt durch einen Park, in dem mit einem Monument die erste spanische Verfassung von 1812 geehrt wird. Durch die Invasion Napoleons am Ende des 18. Jahrhunderts kamen auf Spanien harte Zeiten zu. Cadiz war jedoch durch seine exponierte Lage ein uneinnehmbarer Ort und wurde so zur Wiege der Freiheit.

Hunderte Abgeordnete aus Spanien und Amerika versammelten sich hier, um mit dieser Verfassung König Ferdinand VII. die Macht zurückzugeben. Die Verfassung wurde nach mehr als 1400 Sitzungen die liberalste ihrer Zeit.

Cadiz, zumindest der historische Teil, ist eine zauberhafte Stadt geblieben. Man kann sich nicht sattsehen an den schönen Häusern. Die Einheimischen sind nach wie vor im Straßenbild sowie in den Cafés und Geschäften sichtbar.

Es gibt zahlreiche alte Handelshäuser, die mit Beobachtungstürmen ausgestattet sind. Es sollen über hundert sein. Auf ihnen wurde permanent das Meer beobachtet, um Schiffe rechtzeitig zu entdecken. Als ich auf dem berühmtesten dieser Türme stand und über die Stadt blickte, erstaunte mich die Architektur dieser Türme. Viele sahen sehr maurisch aus. Ich dachte erst an umgenutzte Moschee-Türme, bis mir klar wurde, dass die Moscheen keinesfalls in solcher Dichte gestanden haben können. Es handelt sich also eher um eine charmante Aneignung des maurischen Stils.

Die berühmte Kathedrale war natürlich von Touristen überschwemmt, also schlenderte ich lieber durch die engen Straßen zwischen Kathedrale und Stadtmauer. In einer stieß ich auf ein Museum, das ich nicht gleich zuordnen konnte. Weil kein Eintritt verlangt wurde, ging ich trotzdem hinein. Kurz hinter dem Eingang musste ich einen Glasboden überqueren, unter dem in etwa 3 Metern Tiefe die alte römische Straße zu sehen war. Kurz darauf befand ich mich in den Gängen eines Amphitheaters. Durch eine Öffnung gelangte ich in die halb ausgegrabene Arena. Ich setzte mich in der Mitte des Halbrunds auf eine der obersten Stufen und schaute fasziniert auf den Anblick, der sich bot. Die Arena verschwand unter den Schichten der späteren Überbauungen bis zur Gegenwart. Man konnte fast in die Fenster der Wohnungen schauen. Was mag das für ein Gefühl sein, an so einem historischen Ort zu wohnen? Spricht die Geschichte zu einem oder nimmt man sie gar nicht mehr wahr?

Den Weg zurück zum Schiff nahm ich zum Teil entlang der alten Festungsmauer. Zwischen den Häusern war unser Koloss zu sehen, der alles überragte und trotzdem nicht zu den Weltwundern gezählt werden wird.

In der Nacht fuhren wir durch die Straße von Gibraltar. An einer großen Leinwand konnte man im Schiff die Route verfolgen. Ich entdeckte auch das berüchtigte Ceuta, das während der Migrationskrise Berühmtheit als Tor zur EU erlangte.

Es gehört klar zu Afrika, und ich fragte mich, warum Europa diese Enklave nicht einfach an Afrika zurückgibt.
(vera-lengsfeld.de)

Die Kunst des Krieges: - Von Sunzi, Volker Klöpsch (Übersetzer, Nachwort)

Der beste Sieg ist der, der ohne Kampf errungen wird.
Die Kunst des Krieges ist das maßgebliche Handbuch der Kriegsführung und Konfliktlösung. Napoleon und Mao Tse-tung haben es studiert, ebenso wie Steve Jobs und Bill Gates.

Sunzi, Zeitgenosse des Konfuzius und erfolgreicher Militärstratege, beschrieb schon vor über 2500 Jahren die Grundmuster von Konflikten, für deren Lösung der Krieg immer nur als letztes Mittel gilt.

Seine Gedanken und strategischen Überlegungen sind beeindruckend zeitlos – und dienen bis heute als Leitfaden für Wirtschaft, Politik und Management ebenso wie für den privaten Lebensbereich.

Einzige vollständige Übersetzung aus dem chinesischen Urtext ins Deutsche. (Amazon)