
Autor: tutut
Gelesen 14.7.24

(tutut) - Ist das jetzt eine Krise oder die nächste Katastrophe, wenn Christen angeblich in Deutschland in der Minderheit sind? Ist jedes Vereinsmitglied von 360 000 des FC Bayern, des größten Sportvereins der Welt, ein Fußballer, gar ein aktiver? Linksgrün könnte zwar eine Kirche sein, aber ist eine Behauptung, "Unabhängige Zeitung für christliche Kultur und Politik" zu sein, etwas Christliches, also nun Verkündigungsblatt einer religiösen Minderheit? In seiner "kritischen Kirchengeschichte" , "Abermals krähte der Hahn", schreibt Karlheinz Deschner zur Moral der Kirche, die inzwischen vom galoppierenden Moralismus nicht zu trennen ist: "In der Tat, wenn der erste Weltkrieg mit zehn Millionen Toten und der zweite Weltkrieg mit fünfundsiebzig Millionen Toten kein sittliches Unrecht waren - und die christlichen Kirchen riefen ja auf allen Seiten, auch auf Seite der Kommunisten, unermüdlich zu diesen Kriegen auf -, warum sollte dann ein Krieg mit hundert oder fünfhundert Millionen oder noch mehr Toten ein sittliches Unrecht sein? Unsittlich ist für die Katholische Kirche nichts, was in ihrem Sinne geschieht. Der Bischof Bornewasser von Trier, der 1933 'aufrechten Hauptes und festen Schrittes' ins Nazireich eintrat, um ihm 'zu dienen mit dem Einsatz aller Kräfte unseres Leibes und unserer Seele', forderte auch noch während des Nazikrieges seine Gläubigen auf, alle ihre 'inneren und äußeren Kräfte' einzusetzen. 'Wir müssen jedes Opfer tun, das die Situation von uns verlangt'. Das hielt der Trierer Bischof ohne Zweifel fürmoralisch. Als aber die katholische 'Trierische Landeszeitung' 1962 ein Bild mit der Schauspielerin Claudia Cardinale veröffentlichte, schloß sie deren tiefes Dekolleté mittels Retusche bis zum Hals. Das ist die Moral der Katholischen Kirche". The same procedure beim aktuellen Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Es war schon immer so. "Für den Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, sowie für die Schaffung der H-Bombe verwendeten sich in der amerikanischen Führung überzeugte evangelische und katholische Christen. Und vor dem am 5.8.1945 von der Südseeinsel Tinian aus erfolgten Start des amerikanischen Flugzeugs, das Hiroshima bombardierte, sprach ein christlicher Geistlicher ein Gebet - zum Schutz der Besatzung des Bomenflugzeugs. 'Allerheiligster Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf zu unseren Feinden vortragen ... Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen...' Am 6. August 1945 um 8.30 Uhr explodierte die Bombe 66 m über dem Shima-Krankenhaus bei einer hitzeentwickklung von 50 Millionen Grad. Das Ergebnis sah so aus:

Einwohnerzahl am Katastrophentag: 250 000, 150 000stationierte Sodatenund Fremde. 400 000. Tote (einschl. der Toten bis 1950): 282 000, Nach der niedrigsten Variane: 170 000. 'Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen...'. Um die Gunst der amerikanischen Regierung zu gewinnen, hat der Vatikan niemals den Atombombenangriff auf Japan verurteilt, ebensowenig wie die Anwendung der Bakterienbombe". Und werden nun die Kirchen Raketen gen Russland segnen, welche die USA in Deutschland aufstellen wollen, damit eine Revanche nicht die Kavallerie, sondern die Indianer trifft? Wo ist sie hin, die Erinnerungskultur, kann niemand mehr etwas mit den Gräbern und Eisernen Kreuzen anfangen, die auch auf Panzern prangen und auf Flugzeugen, selbst auf denen einstige grüne Pazifisten um die Erde jetten, wenn nicht gar im verbotenen "Lärmschutz" von Frankfurt nach Luxembourg? "Ampel verteidigt Stationierung von US-Raketen - Scholz verweist auf massive Aufrüstung Russlands. Zustimmung auch von CDU-Experte Kiesewetter. Moskau droht mit neuer Atomdoktrin". Seit dem 2. Weltkrieg haben die USA viele Kriege angefangen, aber keinen gewonnen. Was fällt hierzu einem von der "Apis" ein, das sind Altpietisten, ganz ohne Sonntagsläuten, aber unter dem Leidbalken von "christlicher Kultur und Politik" als Streu unter lokalem "Bockmist": "Das goldene 'M' - Man sieht es schon von weitem: an vielen Orten leuchtet uns das goldene 'M' entgegen. Selbst die Kleinsten rufen begeistert: 'Da gibt’s McDonald’s!'" Und nun der Direktflug aus der Kurve: "Lange bevor es die amerikanischen Schnellrestaurants gab, sagte Jesus zu seinen Nachfolgern: 'An euerer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ (Johannes 13,35)". Christentum to go? Nicht bei ihnen, als "Meine Heimat" selbstgebastelt: "Karibische Ferienwoche im Altenzentrum St. Josef Spaichingen - Das diesjährige Motto: 'Ab in die Karibik'". Genügt ihnen der "Primtalsommer nicht" begeitet von Gutmenschen und Erdogans Islam noch nicht in, aber neben dem Gewerbemuseum, das mals als Bildungszentrum im antiken Sinne diente und innen im schönsten Saal der Stadt König und Königin sowie den größten Sohn in der Stadtgeschichte verewigt hat, an den bis heute noch nicht einmal eine Sackgasse erinnert, was Lahr immerhin einem Philipp Jakob Siebenpfeifer widmet im Gegnsatz zu Homburg/Saar, wo dem Veranstalter u.a. des Hambacher Festes auf Schritt und Tritt im ehrenden Gedenken begegnet werden kann. Die Alten unterm Dreifaltigkeitsberg aber machen diesen: "Die Anwesenden setzten sich um die Trommelgruppe im Kreis und erhielten alle ein Musikinstrument, um gemeinsam zu musizieren. Alle stimmten mit Rasseln, Klanghölzern, Kokosnussschalen und anderen Rhythmusinstrumenten mit ein. Die vielen Instrumente wurden vom Kindergarten St. Franziskus in Spaichingen ausgeliehen. Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle für das Ausleihen. Am Donnerstag bereisten die Bewohner die Insel Hawaii. Zum Mittagessen gab es 'Hawaiianisches Geflügelcurry' und Ananasquark. Nachmittags wurde im Innenhof ausgelassen mit dem 'Duo Safran' gefeiert, getanzt und gelacht und leckere Cocktails genossen. Zum Abschluss wurden gemeinsam im Innenhof noch frisch gebackene Toasts Hawaii verspeist. Die Reise endete am Freitag bei unserem Karibischen Grillfest mit Cocktails und musikalischer Umrahmung .." Nun ja, das passiert selbst wohl einer Außenminsterin, wenn sie Hunderttausende Kilometer von Ort zu Ort fliegt, dann ist die Südsee eben Karibik. Hauptsache katholisches Spaichingen. Wie's den Alten geht, erzürnt gerade den Mann mit der Schwarzen Maske, der sich bis heute noch nicht coronaaufgearbeitet und entschuldigt hat als vermeintlicher Leserbeschützer sozusagen im Regierungsauftrag. . An der Leidplanke macht er den Wecker: "Aufstehen gegen Altersarmut - Die Tatsachen sind niederschmetternd. Rund 60 Prozent der Rentner und Rentnerinnen in Deutschland erhalten weniger als 1200 Euro netto vor Steuern gesetzliche Rente, jeder dritte Betroffene sogar weniger als 750 Euro. Auch wenn viele Senioren privat vorgesorgt haben, bleibt dies in einem Wohlstandsstaat wie unserem ein Skandal. Und stellt die Gesellschaft vor Herausforderungen, die weit über das Finanzielle hinausgehen". Wer ist denn verantwortlich als "Wir" und "Uns", etwa Rumpelstilzchen? Einfalt in Vielfalt im Hier und Jetzt, Journalismus war einmal. "Die Instrumente liegen auf dem Tisch, jetzt müssen sie sinnvoll zusammengefügt werden. Doch da

beginnen die Probleme". Also lassen wir das, Hauptsache mal wieder was geschrieben, das niemand juckt. Die Natur: "Wetterextreme wirken sich auf die Landwirtschaft aus". Der Mann aus Meck-Pomm klärt auf: "Warum die Vier-Tage-Woche ein Wohlstandskiller wäre - Ist die Vier-Tage-Woche eine gute Idee? In jedem Fall sollten sich die Deutschen von den Griechen eine Scheibe abschneiden". Noch 'ne Scheibe gefällig? "Sag mir, wo die Bienen sind! - Vögel und Menschen arbeiten bei der Honigernte gut zusammen, wie Beispiele aus Afrika zeigen. Wie dort beide Seiten von diesem Teamwork profitieren". Fürs Wochenend gestochen. Der Hororfilm. Sie kommen und sind schon da: "Riesen-Ameisen auf dem Vormarsch im Südwesten - Im badischen Kehl machte sie Schlagzeilen. Doch die invasive Ameisenart Tapinoma magnum ist auch schon andernorts in Baden-Württemberg unterwegs". "Schweizer Japankäfer-Kolonie breitet sich aus - Nach neuen Funden des gefräßigen Japankäfers in der Schweiz nahe der Grenze - darunter eine größere Kolonie - ist die deutsche Seite in Alarmbereitschaft". Nur sie nicht: "Faeser will Grenzkontrollen nach der Europameisterschaft lockern - Es ist das Thema: die illegale Migration. Die wurde während der EM durch Grenzkontrollen eingedämmt – doch jetzt ist das Fußballfest vorbei. Was passiert jetzt an den Grenzen?" Was wohl? Wie immer: nichts. Einladung zur Invasion. "Die Zahlen sind eindeutig und lassen aufhorchen: 22.000 Polizeibeamte haben in den vergangenen Wochen während der Fußball-Europameisterschaft Deutschlands Außengrenzen gesichert. Es ist der größte Einsatz in der Geschichte der Bundespolizei. Dabei haben die Beamten nach Aussagen aus dem Innenministerium vom 7. bis zum 27. Juni 4659 unerlaubte Einreisen registriert". In Frankreich haben 30 000 Polizisten das Wahlergebnis versucht zu sichern. Mich hat niemand in den letzten Wochen bei deutsch-französischen Grenzpassagen kontrolliert. Schreiben, was ist! Übrigens, es muss nicht Karibik oder Südsee sein: "Die Tagespflege ist Teil des Altenzentrums St. Josef in Spaichingen und verfügt über eigene Räumlichkeiten sowie eine Gartenterrasse. Auf dem Außengelände gibt es einen besonderen Sinnesgarten. Er lädt dazu ein, sich intensiv auf das Erleben aller Sinne vom Riechen über das Fühlen bis zum Hören einzulassen. Dadurch machen Tagesgäste nicht nur wertvolle, neue Erfahrungen mit ihrem Körper, sondern sie können auch einfach mal entspannen und die Natur auf sich wirken lassen. Die Umgebung bietet dabei alles, was das Stadtleben prägt: Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Marktplatz und Arztpraxen. Der Zentrumsnähe stehen jedoch auch Ruhe und die unmittelbare landschaftliche Schönheit gegenüber. Die Stadt selbst krönt der 'Dreifaltigkeitsberg', das beliebte Wahrzeichen mit barockem Interieur, Wallfahrtskirche und benachbartem Kloster". Nahblick auf Zentralparkplatz und Feuerwehrhaus nicht zu vergessen.

Dieser Beitrag erschien durch Kooperation mit STUTTGARTER ZEITUNG
Finanzielle Polster aufgebraucht
In reichem deutschen Landkreis ist der Einzelhandel massiv bedroht – das sind die Gründe
Laut Statistik glänzt der Landkreis Böblingen mit einer hoher Kaufkraft und liegt damit an der Spitze der Region Stuttgart, deutschlandweit auf Platz 19. Doch trotzdem kämpfen viele stationäre Einzelhändler um ihre Existenz – vor allem auf dem Land.
Eine aktuelle Untersuchung der IHK-Bezirkskammer Böblingen beleuchtet die komplexe wirtschaftliche Lage im Kreis Böblingen. Dabei zeigt sich: Obwohl die Einwohner über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen und damit eine hohe Kaufkraft verfügen, kämpft der Einzelhandel mit existenziellen Problemen...Marion Oker, Leitende Geschäftsführerin der IHK-Bezirkskammer Böblingen, sagt: „Positive Statistiken und Zahlen sind das eine, die Situation für viele Händler aber etwas anderes.“ Ein spürbarer Rückgang der Kaufbereitschaft in Kombination mit der wachsenden Konkurrenz aus dem Online-Handel setzt viele stationäre Einzelhandelsbetriebe unter erheblichen Druck, so die IHK-Chefin. „Die finanziellen Polster sind bei vielen Betrieben aufgebraucht, jede Belastung stellt eine echte Gefährdung der Existenz für die Unternehmen dar“, warnt Oker. Die Konsequenzen sind fatal: Immer mehr Geschäfte müssen schließen, was zu erhöhten Leerständen in den Innenstädten führt. ..
(focus.de. Böblingen ist überall. Wer Bürger aussperrt, erntet Leergut.)

Vergleich von 71 kreisfreien Großstädten
Städteranking: Deswegen lebt es sich in Ulm am besten
Ulm ist nach dem neuen Ranking der Beratungsgesellschaft "Prognos" die lebenswerteste Großstadt in Deutschland - noch vor München. In fünf Kategorien schnitt Ulm im Vergleich mit 70 weiteren kreisfreien Städten am besten ab..
(swr.de. Überall pfeifen Spatzen, auch um Ulm herum.)

Klare Ansage von Umweltforschern
Klimaziele in BW auf der Kippe? Hartes Gegensteuern nötig
Baden-Württemberg wird seine Klimaziele nach einer aktuellen Prognose führender Umweltforscher deutlich verfehlen. Grund für das vorausgesagte Scheitern sind demnach vor allem die immer noch viel zu hohen CO2-Emissionen im Verkehr und in der Landwirtschaft, die nur sehr langsam sinken. Die Studie für das Landesumweltministerium, an der das Fraunhofer-Institut in Karlsruhe und das Öko-Institut in Freiburg mitgearbeitet haben, liegt dem SWR vor. ..
(swr.de. Wer fragt schon die Frösche. Ahnunglos, aber verführend ins Linksgrüne.)

Zukunft des ZAKS
Gibt es doch noch Hoffnung für das Autismus-Therapiezentrum in Freiburg und Südbaden?
Malia ist sechs Jahre alt. Sie ist quirlig, aufgedreht, unruhig, aber auch sehr interessiert an manchen Dingen. Die Sechsjährige hat einen seltenen Gendefekt und ist Autistin. Schon das einfache Spielen mit Gleichaltrigen fällt ihr schwer, bedeutet Stress für das kleine Mädchen. Im Zentrum für Autismus-Kompetenz Südbaden (ZAKS) am Standort Freiburg geht sie seit mehr als zwei Jahren jeden Donnerstagmorgen in die Therapie, doch damit könnte schon in wenigen Wochen Schluss sein. So zumindest die Nachricht der vergangenen Wochen. Ein großer Schock für die betroffenen Familien und Mitarbeitenden. Über 13.500 Menschen haben seit dem eine Petition für den Erhalt der Einrichtungen unterschrieben. Tatsächlich könnte es jetzt doch wieder Hoffnung für die Therapie-Standorte geben...
(swr.de. Problemland?)

Umleitungen am Wochenende 12. bis 15. Juli
A8 bei Pforzheim am Wochenende in Richtung Stuttgart gesperrt
Die A8 und die B10 bei Pforzheim sind über das Wochenende, vom 12. bis 15. Juli 2024, in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt. Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn werden die Brücken über der Enz und der B10 abgebrochen. Die A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe ist laut der Autobahn GmbH Südwest befahrbar..
(swr.de. Wer muss da hin außer Rülke?)
Bahnstrecke zwischen Mannheim und Frankfurt wird fünf Monate lang saniert
Riedbahn-Sperrung ab Montag: Alle Infos zur Bahnstrecke
Die Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt wird ab Montag (15. Juli) für fünf Monate gesperrt. Grund ist eine Generalsanierung der Strecke. .
(swr.de. Klappe zu.)

Halb so groß wie das Saarland
Bis 2027: Biosphärengebiet Schwäbische Alb wird deutlich größer
Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wird deutlich größer. Kommunen und Städte in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und im Alb-Donau-Kreis planen, weitere ihrer Flächen in das Schutzgebiet einzubringen. Somit wird Reutlingen als erste Großstadt einem UNESCO-Biosphärenreservat angehören. Auch Touristen-Hotspots wie Schloss Lichtenstein und die Bärenhöhle in Sonnenbühl kommen dazu..
(swr.de. Mehr Bio wird das Land die Alb ra.)

100.000 Fans erwartet
AC/DC spielen auf dem Hockenheimring
..Einstimmung für die Fans in Hockenheim: So hat die Band vor wenigen Tagen das Londoner Wembley-Stadion gerockt..
(swr.de. Wer gewinnt?)
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"Digital Services Act"
EU-Zensur gegen X: Musk kündigt „sehr öffentlichen Kampf“ an
Die EU habe Elon Musk angeboten, ihn in Ruhe zu lassen, wenn er auf X die Meinungsfreiheit einschränke - so behauptet es der X-Mehrheitseigner. Musk lehnte den Geheimdeal ab. Die EU-Kommission hat seit Dezember ein Verfahren gegen X wegen "illegaler Inhalte" eröffnet.
VON Matthias Nikolaidis
(Tichys Einblick. Meinungsfreiheit wäre ja Demokratie.)

„Mit Sicherheit prominentester Einwohner“:
Nagelsmann baut Millionen-Anwesen in Tirol - dort sorgt Feuerwehreinsatz für Trubel
In der österreichischen Gemeinde Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühl) kam es am Donnerstag zu einem Feuerwehreinsatz. Dabei soll es sich um das neue Anwesen von Bundestrainer Julian Nagelsmann handeln...
(focus.de. Auf der Flucht, alles für Österreich?)

Wappnen für Extremwetter:
Die milliardenschwere Herkulesaufgabe, die Deutschland noch bevorsteht
Hitzewellen und Flutkatastrophen: Längst ist der Klimawandel auch in Deutschland angekommen. Bundesländer, Städte und Gemeinden müssen sich anpassen, und zwar dringend. Aber wie? FOCUS online Earth zeigt fünf Pionier-Ideen, die zum Vorbild für das ganze Land werden können..
(focus.de. Hercules hat ausgemistet.)

Zusatzraub Vermögenssteuer
Gier frisst Hirn
Von Don Alphonso
1996 wurde die Vermögenssteuer ausgesetzt, und seitdem zieht sie als untoter Zombie durch die Debatten. Man will Reiche verarmen – und das in einem Land, das nichts mehr als vermögende Bürger bräuchte. .
(welt.de. Welches Hirn? Warum wurden nicht all die Kommunisten nach Drüben geschickt?)

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NACHLESE
Tödlicher Streit in Berlin
Mann wird bei Parkplatz-Streit erstochen - versammelte Angehörige greifen Polizisten an
..Ein 37-jähriger Mann aus Kamerun ist in Berlin-Gesundbrunnen durch einen Messerstich tödlich verletzt worden. Das Opfer erlag im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend. Zuvor habe es Streitigkeiten auf offener Straße gegeben...Noch am selben Abend versammelten sich rund 50 Menschen in der Böttgerstraße - während der laufenden Ermittlungen. Es soll sich um Angehörige und Freunde des Opfers gehandelt haben. Die Männer, Frauen und Kinder wollten laut „Bild“ weiter in Richtung des Tatorts vordringen, was aber die Beamten bei der Spurensicherung behindert hätte. Daraufhin rückte eine Hundertschaft der Polizei mit Hunden an, um die Gruppe auf Distanz zum Tatort zu halten. Die Männer und Frauen warfen sich laut „Bild“ vor die Beamten, weinten, klatschten mit ihren Händen auf die Fahrbahn und riefen „Justice“ (Gerechtigkeit) und „Rassismus in Deutschland“..
(focus.de. Warum kommen solche Leute verbotenerweise ins "rassistische" Deutschland? Im offiziellen Polizeibericht wird die Herkunft verschwiegen. Soll jeder annehmen, das sei alles normal deutsch? Kann Berlin nicht für Ordnung sorgen mit dem vielen Geld aus dem Süden?)
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Retter des Abendlandes
Teil II: Der polnische König Jan Sobieski
Von SELBERDENKER
Für viele, die sich mit der Befreiung Wiens beschäftigt haben, sind die geflügelten Husaren der Königlichen Republik Polen-Litauen dafür Sinnbild geworden. Es waren gepanzerte Reiter, deren Hauptwaffe eine außergewöhnlich lange, jedoch leicht gebaute Lanze war. An den Sätteln ihrer Pferde waren häufig gefiederte „Flügel“ befestigt, die für eine imposante Erscheinung und für ein beeindruckendes Rauschen beim Angriff sorgten. Es muss auf die Belagerer einen furchterregenden Eindruck gemacht haben, als diese gewaltige polnische Kavallerie von den Hügeln des Kahlenbergs wie Racheengel mit voller Wucht auf sie zukam. Der polnische König Jan III. Sobieski hatte seinen Bündnispakt erfüllt, ihm war, unter diplomatischer Mitwirkung durch Marco d’Aviano, der Oberbefehl über das Entsatzheer erteilt worden. Sobieski führte den Angriff inmitten seiner Panzerreiter selbst an. Mit ihm ritt sein eigener Sohn. Der Verlauf der Schlacht vom 12. September 1683 führte zur Flucht der Osmanen. Wien war gerettet und der gewaltsame Vormarsch des Islam zunächst gestoppt. König Jan Sobieski ritt unter dem Jubel der Wiener in die befreite Stadt ein. Das Lager des besiegten Angreifers Kara Mustafa barg ungeheure Schätze, unter denen sich auch seltsame schwarze Bohnen fanden, die heute als Kaffee bekannt sind. Soweit die bekanntere Geschichte. Weniger bekannt ist das Bemühen Sobieskis, einen Bund gegen den Vormarsch des Islam zu schmieden. Neben Papst Innozenz XI., dem habsburgischen Kaiser Leopold I. und der Seemacht Venedig sollte auch Moskau sich diesem Bund, der „Heiligen Liga“, anschließen. Moskau war christlich. Auch Russen hatten das Joch islamischer Tataren erdulden und abschütteln müssen. Auch sie hatten Helden und Heilige aus dieser Zeit, die sich tief in die russische Seele eingebrannt hatten. Da wäre der russische Asket und Mystiker Sergius von Radonesch, ein Mönch, der zunächst einsam unter Bären und Wölfen in einer abgeschiedenen Gegend Russlands lebte, dort eine einfache Kirche baute, woraus schließlich ein Kloster entstand. Der heilige Sergius stellte Klosterregeln auf, lebte ein vorbildliches Leben der Askese und Bescheidenheit vor, ist Quelle unzähliger Legen und gilt heute als einer der Wegbereiter des russischen Mönchtums. Im Jahre 1380 kam der Moskauer Fürst Dimitrij Donskoj zum heiligen Sergius, um seinen Segen für die bevorstehende Schlacht gegen die Tataren zu erbitten. Der Sieg über die Tataren gilt als Schlüsselmoment des damals noch jungen moskowitischen Staates. Die Verehrung des heiligen Sergius überlebte selbst den bolschewikischen Terror Lenins. Seine Klöster werden bis heute gern besucht. Nach diesem kurzen Exkurs ins russische 14. Jahrhundert wieder zurück ins 17. Jahrhundert, nach Polen. Kurz: Jan III. Sobieski wollte Frieden mit Russland, um die christlichen Nationen in einem Bündnis gegen den gewaltsam eindringenden Islam zu einen. Der „Ewige Friede“ wurde Wirklichkeit. Der Friedensvertrag zwischen Polen-Litauen und dem Zarentum Russland wurde im Jahr 1686 in Moskau geschlossen. Russland trat der Heiligen Liga bei. Doch der Preis für Polen war hoch, was König Sobieski von einigen polnischen Historikern vorgeworfen wird. Er bedeutete den polnischen Verzicht auf weite Teile der Ukraine und auf Kiew. Wer Politik heute verstehen will, sollte auch die Geschichte betrachten. König Jan III. Sobieski wird als der Retter Wiens in Erinnerung bleiben. Ganz sicher hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass Europa nicht schon im 17. Jahrhundert an den Islam gefallen ist. In dem Bewusstsein gemeinsamer christlicher Identität hat er ein Friedensbündnis nationalen Interessen vorgezogen.
» Morgen der dritte und letzte Teil: Der „Herzog ohne Herzogtum“ Karl von Lothringen
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Linke denken in Gruppen, nicht in Individuen. Ihr Leben bestimmt die Gruppendynamik, deswegen ist der Mobilisierungsgrad bei Demos oder auch bei Wahlen wesentlich größer, als bei den Nicht-Linken. Liberale, Konservative (Nicht-Linke) betrachten sich nicht so als Teil einer Gruppe, sondern als Individuen. Sie erwarten von einem Staat nur die Kernaufgaben (Rechtssystem, Infrastruktur, minimaler Staat), aber keine „Lebensentwürfe“, etc. Sie wollen eigentlich nur vom Staat in Ruhe gelassen und nicht vom Staat ausgenommen werden. Individuelle Eigenverantwortung statt Nannystaat. Das Problem ist nicht die AfD, sondern das Bild, das von der AfD in den Mainstreammedien gezeichnet wird. Das Problem sind die Mainstreammedien, die falsche Bilder projizieren, die die Union als konservativ verkaufen oder die FDP als liberal. Würden die Medien korrekt berichten, wäre die linke Vorherrschaft schon lange Geschichte, doch leider ist der Drang in einen Medienberuf bei Linken wesentlich höher ausgeprägt, als bei Rechten.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Effizienter Grenzschutz
„Zurückweisungen von Schutzsuchenden nicht möglich. Aber es gibt andere Möglichkeiten“
Justizminister Marco Buschmann (FDP) bringt eine drastische Leistungskürzung für bestimmte Asylbewerber ins Gespräch, der für Kontroversen sorgen dürfte. Er verteidigt zudem den geplanten Steuerrabatt für ausländische Fachkräfte. Und erklärt, wie die Ampel effizienten Grenzschutz betreiibe. ..
(welt.de. Hohoho! Wer zeigt dem Jursten mal das Grundgesetz?)

Infrastrukturmaßnahmen
Lindner bremst bei Bahn- und Autobahn-Investitionen
(welt.de. Wohin mit seiner Rennlizenz und dem Jagdschein?)

Warnung vor Stolzmonat
Die Sonne lacht über diesen Verfassungsschutz
Ein Ende des bemerkenswert illiberalen Weges des Verfassungsschutzes ist nicht in Sicht, und dabei geht es nicht um einzelne Fehlentwicklungen, sondern um einen ganz grundlegenden Fehler im System. Es wäre angebracht, über die Abschaffung des Verfassungsschutzes in seiner jetzigen Form nachzudenken. .
(welt.de. Hinterm Mond. Genug gedacht, lasst Taten walten.)

AfD-Verbot
„Wie lange soll das Volk noch warnen?“
Die Vorbereitungen für einen AfD-Verbotsantrag des Bundestags laufen. Der Mann dahinter, Marco Wanderwitz (CDU), schärft bereits seine Argumente. In Dresden begegnet er Menschen, die sich ein Verbot sehnlichst wünschen – und auch denen, die sehr skeptisch sind. Immer wieder geht es um Gewalt..
(welt.de. Auf allen Augen blind? Grün gehört verboten, die 11 Prozent plus Block mit "cdu" regieren, nicht die AfD.)

Martina Binnig, Gastautorin
Opfergaben für die EU-„Klimastadt“-Missionare
Die EU missioniert acht deutsche Städte für ihre „Klimastadt-Kapitalplattform“. Nimmt man ernst, was diese EU-Mission zu Papier gebracht hat, werden deren Bürger dafür spürbare Opfer bringen müssen..
(achgut.com. Wie enden manche Sekten?)

Volker Seitz
Russland und China in Afrika: Neue Mächte, altes Kolonialmuster?
Klartext über die Lage in Afrika, wo Russland und China ähnlich wie die alten Kolonialmächte ihren Einfluss ausbauen, kann man in einem aktuellen Interview lesen..
(achgut.com. Die Britenmund Franzosen nicht vergessen und die Amis, aber Deutschland büßt fürdie Sünden dieser verrückten Welt.)

Legitimationskrise der Demokratie
Volksfront in Frankreich. Krise des Bürgertums im gesamten Westen
Von Wolfgang Herles
Was geschieht, wenn die Mitte erodiert, zeigt Frankreich. Die wahre Tragik vieler europäischer Demokratien besteht im Zusammenbruch der Mitte. Die neue Volksfront in Frankreich hat viele Freunde im neobiedermeierlichen, postdemokratischen Deutschland. Ein klares Zeichen politischer Dekadenz..
(Tichys Einblick. Wo ist bei Achterbahnen die Mitte, die haben nur einen Anfang und ein Ende.)

Wird Roland Philippi zweites Bauernopfer?
Personalchaos im Bildungsministerium nach der Fördergeld-Affäre
Von Josef Kraus
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) – eine der schwächsten Besetzungen im Ampel-Kabinett – hat ihr Haus nicht im Griff. Nach der aus ihrem Amt geschassten Susanne Döring gerät nun auch der designierte neue Staatssekretär ins Zwielicht..
(Tichys Einblick. Bundesunbildung braucht kein Minsterium.)

Universität Lübeck
„Sexdiversity“-Projekt kostet Steuerzahler 13 Millionen Euro
An der Universität Lübeck startet ein „Sexdiversity“-Forschungsprojekt. Ziel: Beweisen, daß es mehr als zwei Geschlechter gibt. Doch den Forschern geht es mehr als gesellschaftwissenschaftliches Gender-Gaga..
(Junge Freiheit. Grüne Hansel statt Hanse?)

Österreich
Grünen-Spitzenkandidatin Schilling gibt Lügen über Journalist zu
Die grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling aus Österreich unterschreibt ein Papier, in dem sie zugibt, schädigende Gerüchte über einen Journalisten erfunden zu haben. Bereits im Wahlkampf fiel die damalige Spitzenkandidatin auf..
(Junge Freiheit. Passt scho als Neue zum EUdSSR-Scheinparlament.)
Symbolpolitik
Am Ende des Regenbogens
Herrschaft braucht Machtsymbole, um ihren Dominanzanspruch zu untermauern. An prominenter Stelle läßt sich in Berlin bestaunen, wie diese sich im Lauf der Zeit wandeln. Und über allem strahlt der Regenbogen. Ein Kommentar von Julian Theodor Islinger. .
(Junge Freiheit. Under the Bridge.)

Landtagswahl
Brandenburger CDU-Spitzenkandidat räumt Suff-Fahrt mit E-Roller ein
In der Pampa geht „Tanken“ auch mit E-Scootern – dachte sich der brandenburgische CDU-Landeschef Jan Redmann. Nun gerät seine Trunkenheitsfahrt in die Medien..
(Junge Freiheit. Hat er keinen Verbrenner?)

Bestens in der Politik vernetzt
Staatlich ausgebildeter Vorzeige-Imam schockiert mit Graue Wölfe-Symbolik
Eigentlich gilt Ender Cetin als Vorzeigemoslem. Gebildet, tolerant und um interkulturelles Verständnis bemüht. Gleich zwei Bundespräsidenten machen ihm die Aufwartung. Doch dann tauchen Fotos von einem türkischen Fanmarsch auf. .
(Junge Freiheit. Wie sagt's Grünkäppchen der Großmutter?)
Bleiben wir frei!
Die Maulkorbpolitik der ökosozialistischen Warlords
Von CONNY AXEL MEIER
Deutschland soll also wieder amerikanische Atomwaffen auf seinem Gebiet stationieren. Die älteren Leser werden sich an die Zeiten erinnern, als vorgrüne Friedensaktivisten, bezahlt unter anderem von der „DDR“, gegen die Nachrüstung mit Pershing II und Cruise Missiles demonstrierten. Nur heute demonstriert niemand.
Es gibt nämlich keine Staatssicherheitsbehörde mehr, die linke „Demonstranten für den Frieden“ bezahlt. Nicht in Wiesbaden, wo das amerikanische Hauptquartier die Stationierung von Truppen, Waffen und die Entsendung von Soldaten in die Ukraine koordiniert. Auch nicht andernorts in wahrnehmbarem Ausmaß. Die Warlords haben jetzt das Sagen. Die ökosozialistischen Parteigänger folgen brav bei Fuß und folgen ihnen blind in den Untergang.
Drehen wir das Rad der Geschichte um 27 Jahre zurück. 1997 befand sich Westeuropa an der Spitze seiner bisherigen wirtschaftlichen Entwicklung, die Wiedervereinigung Deutschland schritt voran. Regierungskritik war noch erlaubt. Damals berichtete die Tagesschau:
Paris, 27. Mai 1997: Feierliche Unterzeichnung der Nato-Russland-Grundakte. Für den Gastgeber, den französischen Präsidenten Jacques Chirac, ist dies der Höhepunkt der diplomatischen Annäherung von West und Ost seit 1990: „Unser Abkommen ist ein Erfolg für Russland, für die NATO, für Europa. Vor allem aber ist es ein Erfolg für den Frieden – und eine große Hoffnung für unsere Völker.“
„Die NATO und Russland betrachten einander nicht als Gegner“
Heute, über ein Viertel Jahrhundert später, ist es das Papier nicht mehr wert, was damals vereinbart wurde. Vergessen und verbrannt. Minsk I und Minsk II? War da was? Hat Scholz sicher vergessen. Vor allem will sich heute kaum mehr ein Politiker an frühere Abmachungen und Friedensmechanismen erinnern. Es zählen nur noch Aufrüstung, Waffen aller Art und Ausweitung zu einem Weltkrieg. Warum? Weil ihr Versagen auf politischer Ebene weltweit für einen Wechsel sorgen wird. Ein Weltkrieg könnte dem zuvorkommen und wird daher ausdrücklich von gewissen Kreisen gewünscht.
Der NATO-Gipfel in diesen Tagen ist eine Kriegserklärung an alle Menschen weltweit, die den Frieden dem Krieg vorziehen. Wer seinen Mund nicht hält und stattdessen Frieden will, kriegt einen Maulkorb verpasst. Sollen die Ukrainer doch alle sterben. Das ist uns egal. Die Hauptsache, wir retten die Bodenschätze der Ukraine für Blackrock & Co.
Diese Maulkorbpolitik zieht sich durch die ganze EU. Die ganze EU? Nein! Ein kleines Land in der EU wehrt sich gegen die Kriegstreiberei und will Frieden an seiner Grenze in der Ukraine. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán setzt sich ungefragt ins Auto und fährt fast 1000 Kilometer nach Kiew, Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche im Schlepptau. Das gleiche taten viele EU-Funktionäre und Regierungsmitglieder der EU-Staaten vorher auch. Nur sprachen jene hauptsächlich davon, wie viele Waffen und wieviel Geld sie zur Verlängerung des Krieges dort noch verpulvern werden.
Ungarn liefert keine Waffen, kein Geld und stellt keine Soldaten dafür ab. Ungarn will dort endlich Frieden. Als Orban auf seiner Friedensmission auch gleich noch Putin in Moskau, Xi in Peking, die Turkstaatenkonferenz in Aserbaidschan, den NATO-Gipfel in Washington und Donald Trump in Florida besuchte, war es den Warlords in Brüssel und Berlin eindeutig zu viel. Was wollen sie tun? Ein Attentat organisieren, wie gegen den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico? Und gegen Donald Trump auch gleich mit? Beide lassen sich nicht anders stoppen. Das wäre aber zu offensichtlich! Trotzdem hat dieses Szenario Fürsprecher in den Regierungszentralen der EU und im Weißen Haus.
Vorerst begnügen sich die Warlords aber mit Maulkorberlassen und Erklärungen. Der Orban hat uns nicht um Erlaubnis gefragt. Ob der das denn alles machen darf? Wo kämen wir denn dahin, wenn jemand die Brüsseler Bürokraten nicht vorher um ihre Zustimmung ersucht?
Und vor allem: Orban ist sowieso ein Quertreiber, der weg muss. Wenn es mit Wahlen nicht geht, dann eben mit Erpressung und Einschüchterung. So denkt die vereinigte ökosozialistische Volksfront. Es hat aber bisher nicht funktioniert. Warum also sollte es jetzt anders werden, zumal Ungarn bis Ende des Jahres den Ratsvorsitz der EU hat? Da können sie soviel boykottieren, schimpfen und drohen, wie sie wollen. Der Krieg ist kein Wunschkonzert. Er folgt seinen eigenen Realitäten. Wer diese nicht wahrhaben will, steht im Schatten des Kriegsgeschehens.
Das, was Orbán in den letzten zehn Tagen für den Frieden getan hat, das hätten Macron, Scholz, Biden und Stoltenberg schon lange tun sollen. Und wo war der sogenannte Außenbeauftragte der EU, Josep Borell, die ganze Zeit? Was hat der gemacht? Nichts! Lieber will man denen Maulkörbe anlegen, die nach einem Ausweg aus dem selbstverschuldeten Dilemma suchen. Und lieber beschimpft man die einzige parlamentarische Opposition in Deutschland, die AfD.
Die Maulkorbanleger dürfen nicht erfolgreich sein. Im Großen nicht und im Kleinen auch nicht. Machen wir weiterhin, trotz Zensur und Verfolgung, unseren Mund auf. Schreiben wir für den Frieden und gegen ökosozialistische Bevormundung an. Lassen wir uns nicht einschüchtern. Nicht von den Inlandsgeheimdiensten und nicht von den Bütteln des zunehmend totalitären Regimes. Bleiben wir frei!
(pi-news.net)
Straßennamen
Minderwertigkeitskomplex des heutigen polit-medialen Personals
Von Gastautor Hans Hofmann-Reinecke
Wann immer im polit-medialen Raum das sensible Thema Kolonialismus anklingt, ist es obligatorisch, diese Epoche als Hölle für die unterjochten Länder zu beschreiben und die Kolonisatoren als Unmenschen anzuklagen. Obwohl Deutschlands Rolle als Kolonialmacht vergleichsweise zurückhaltend war, verpasst die heutige Regierung keine Gelegenheit, sich für die Sünden der Urgroßväter in „Deutsch Südwest Afrika“ zu entschuldigen und Buße zu tun.
Bevorzugte Termine beim Bürgeramt
In Berlin passiert ja einiges, und so könnte es sein, dass ein wichtiges Ereignis Ihrer Aufmerksamkeit entgangen ist. Am 02.12.2022 um 12:00 Uhr fand in Mitte die feierliche Enthüllung neuer Straßenschilder statt. Dabei wurde die Lüderitzstraße endlich in Cornelius-Fredericks-Straße umbenannt. Die Öffentlichkeit wurde per Pressemitteilung korrekt und deutsch-humorlos informiert: „Die neu installierten Straßenschilder werden mit Erläuterungsschildern versehen sein. Die Geschichte der so Gewürdigten wird online detailliert nachzulesen sein. Anwohnende werden rechtzeitig informiert und bekommen für die kostenlose Änderung von Dokumenten bevorzugt Termine beim Bürgeramt.“
Durch diesen von Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin initiierten Akt demonstrierten die Damen ihre Courage und profunde Geschichtskenntnis. Ganz besonders aber zeigten sie Verantwortungsbewusstsein für die Untaten der Kolonialzeit, derer ihre Urgroßväter beschuldigt werden. Aber dennoch: wo wird die Geschichte des durch die Umbenennung entwürdigten Adolf Lüderitz „detailliert nachzulesen sein“? Warum wurde er entehrt? Wo erfahren wir etwas über den 1834 Geborenen, zu einer Zeit also, als sein Vor- und Nachname noch unverfänglich waren?
Wie der Zufall es will, fand exakt 6 Monate nach dem historischen Akt in Berlin eine andere Enthüllung statt, und zwar 9000 km weiter südlich, in Namibia. Dort wurden am Strand der nach dem Geschmähten benannten Stadt acht überlebensgroße Skulpturen aufgestellt. Jede hat die Form eines Schriftzeichens und sie buchstabieren den Namen des Gründers der Stadt: LÜDERITZ. Bitte beachten Sie das dokumentarische Foto (unten) mit einer ansehnlichen Bürgerin der Stadt im gelben Dress.
Die Geschichte des Entwürdigten
Etwas mehr erfahren wir über den Mann in „Oysters, Architecture and History“, der Broschüre der Stadt: „… Aber erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand (die Stadt) Lüderitz ihre wahre Berufung als geschäftiger Handelsposten. Walfang, Robbenjagd, Fischerei und Guano-Ernte florierten an diesem Küstenabschnitt. Im Jahr 1883 nahm eine Siedlung offiziell Gestalt an, als Heinrich Vogelsang das Land für den deutschen Unternehmer Adolf Lüderitz sicherte. Nachdem Letzterer bei dem Versuch umgekommen war, von der Mündung des Oranje-Flusses zurück zu seiner Ansiedlung zu segeln, wurde zu seinen Ehren das Gebiet in „Lüderitzbucht“ umbenannt. Mit der Entdeckung von Diamanten im Jahr 1908 erlebte die Stadt dann einen phantastischen Aufschwung; aber ihr Schicksal änderte sich im Ersten Weltkrieg, als Deutschland 1915 die Kontrolle über seine Kolonie verlor und Südafrika die Macht übernahm.“
Die Stadt hatte in den 110 Jahren seither offensichtlich keinen Grund, ihren Namen zu ändern, und auch deutsche Straßennamen blieben erhalten. Die Herren Moltke, Bismarck, Schuckmann, et al. grüßen nach wie vor stolz von den Straßenschildern. Ja, es gab da mal Überlegungen, historische afrikanische Persönlichkeiten zu Ehren kommen zu lassen, aber die verschiedenen Stämme konnten sich da auf niemanden einigen. So entschied man sich, es bei den deutschen Honoratioren zu lassen.
Sündenstolz
Die Empörung über historische deutsche Sünden in Afrika ist nicht nur bei den Damen der Stadtverwaltung von Berlin-Mitte anzutreffen, sie ist obligatorisch, wann immer im polit-medialen Raum das sensible Thema Kolonialismus gestreift wird. So leitete das ZDF Landesstudio Brandenburg am 23. April 2024 einen Bericht über ein durchaus fragwürdiges deutsches Projekt zur Gewinnung von „Grünem Wasserstoff” an Namibias Küste mit folgenden Worten ein: “Noch heute erinnert das Stadtbild (von Lüderitz) an die durch Gewalt und Völkermord gekennzeichnete deutsche Kolonialzeit”.
Wie bitte? Lüderitz ist eine freundliche Kleinstadt in der Wüste, deren vielfältige Einwohnerschaft sehr gut untereinander auskommt. Vielleicht war die Information des Autors über die Stadt anfangs auf die üblichen Schlagworte beschränkt. Aber dann hätte er, der ja anders als sein Kollege Claas Relotius sicherlich vor Ort gewesen ist, erkennen müssen, dass diese Aussage unrichtig und im höchsten Grade taktlos ist. Und wenn er sich wirklich um deutschen Schaden für Namibia Sorgen machen würde, dann hätte er besagtes Wasserstoff-Vorhaben etwas gründlicher analysiert und die enormen Risiken für die Bevölkerung des Landes aufgezeigt, anstatt es in höchsten Tönen zu loben.
Der wahre Grund
Nicht Liebe zu den vermeintlich ausgebeuteten Völkern steht hinter den übertriebenen Schuldgefühlen, die zu zeigen uns bei jeder Gelegenheit durch den Zeitgeist abverlangt wird. In Wahrheit entspringt diese Obsession dem kollektiven und durchaus begründeten Minderwertigkeitskomplex des heutigen polit-medialen Personals. Sie wissen, dass sie Deutschland enormen Schaden zugefügt haben, dass sie das Land in einem Jahrzehnt in fast jeder Hinsicht heruntergewirtschaftet haben, dass es dank ihrer Entscheidungen von Nummer Eins auf „ferner liefen“ abgerutscht ist. Und dass sie ihren Aufgaben nicht annähernd gewachsen wären, auch wenn sie tatsächlich das Beste für Deutschland wollten. Um trotzdem als „gut“ dazustehen, wird nun ein Personenkreis als undiskutierbar „schlecht“ inszeniert. Wären die nicht schlecht, dann wäre man selbst nicht gut.
Um zu dem verfemten Kreis zu gehören, muss man männlich, weiß, pflichtbewusst und erfolgreich sein – egal aus welchem Jahrhundert. Adolf Lüderitz entspricht diesem Profil sehr gut. Dass die vermeintlichen Opfer deutscher Geschichte all das vielleicht gar nicht so sehen, interessiert dabei nicht. Die sehen manche Elemente des deutschen Erbes vielleicht sogar als Gewinn. In einem Fotoband über Namibia stolperte ich kürzlich über ein originelles Foto: Eine Band von Blasmusikern unterschiedlichster Hautfarben paradiert auf der Straße. Und welche Musik sie spielen, das ist auf dem Banner über ihren Köpfen zu lesen: „OB KAISERREICH, OB REPUBLIK, WIR SPIELEN DEUTSCHE MARSCHMUSIK“ – na bitte, Frau Berlin-Mitte.
Und noch etwas: seit mehr als einem halben Jahrhundert ist Afrika vom Kolonialismus befreit. Haben es die afrikanischen Länder inzwischen zu Wohlstand und Sicherheit gebracht? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Afrikaner fliehen zu Tausenden nach Europa und suchen Schutz bei den ehemaligen Unterdrückern.
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Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
(vera-lengsfeld.de)
Das „Menschliche“
Unsere Schlagwortsprache ist zur Zeit ein bißchen gedunsen
Von Kurt Tucholsky
Das Wort ist seit etwa zehn Jahren in die Umgangssprache eingegangen: "menschlich". – Herr Kulicke sagt: »Ich habe eine Enttäuschung an ihm erlebt – menschlich.« – Und: »Wie ist er menschlich?« Das ist so zu erklären:
Deutschland ist, wie seine Sprache in tausend Einzelheiten anzeigt, so verfachlicht, in Berufskategorien eingeteilt, ständisch schematisiert, daß es immer besonders hervorgehoben werden muß, wenn jemand den andern nicht ›als‹ Kommunalbeamten ansieht, sondern als das, was er wirklich ist. Die Fiktion, jemand könne nur ›dienstlich‹ etwas tun, jemand habe überhaupt den Anspruch, nur sachlich und fachlich gewertet zu werden, rächt sich bitter: sie treibt den Wesensgehalt scheinbar aus dem Menschen aus, aber er kommt fürchterlich zurück, und meist verborgen. Was eine herrliche Gelegenheit ist, Verantwortungen von sich abzuwälzen, sich hinter den Dienst zu verkriechen und wesenlose Schemen eine Verantwortung tragen zu lassen, die das Individuum zu tragen zu feige und zu charakterlos ist.
Wie so viele Fachwörter der falschen Innerlichkeit heißt das Wort "menschlich" in Wirklichkeit etwa: ›und überhaupt und so‹ – denn eine exakte Bedeutung ist da nicht zu finden. Die Entdeckung eben dieses Menschlichen hinter dem Fachwerk der Berufseitelkeiten ist lustig genug – vollkommen irreal und in Wahrheit nicht vorhanden. Der zweite Bürgermeister tut sich etwas darauf zugute, nur Beamter im Dienst zu sein und nichts als das – das "Menschliche" holt er in Mußestunden hervor und zu ganz besonders schönen Anlässen – dann heißt dergleichen ›human‹. Es ist die ehemals preußische Furcht darin, alles Menschliche sei von vornherein verdächtig, unangemessen, ungehörig – und es wird darum verjagt wie Singvögel von einem Kasernenhof.
Unsere Schlagwortsprache ist zur Zeit ein bißchen gedunsen – "menschlich" ist eine der zahlreichen Beulen, die zu verarzten wären. In diesem modernen Seelenjargon ist soviel schwerer Augenaufschlag, so viel falsches Drama, so viel Romankram. Die Trivialität kleidet sich heute so schön bunt und apart, daß nichts Apartes übrig bleibt – Originalität ist zum Schluß eine banale Mode, die ja auch manchmal darin bestehen kann, um Gottes willen nicht originell zu sein.
»Sie ist menschlich schon sehr fein . . . « (man beachte das scheußliche ›schon‹, das wie eine falsche Perle in der Kunstseide dieses Satzes blinkt). Natürlich ist sie ›menschlich‹ sehr fein – wie denn: Welch Unfug, durch solche Adverbia alles kastenmäßig einzuordnen! Aber das trägt man so. Und es ist recht beliebt.
Das wäre ja nun nichts als ein Aufputz billiger Waren durch ein billiges Goldfädchen, wenn sich die Fabrikanten nicht gar so bedeutend vorkämen, so geschwollen, so kompliziert, so seelisch verwickelt. Und sind doch nur armselige Straßenhändler von Massenartikeln.
In der Industrie hat man das längst heraus; eine gute, brauchbare Ware täuscht kein falsches Material mehr vor, das ist vorbei – und täuscht vor allem nicht vor, eine Handarbeit zu sein. Wir wissen, daß die Handarbeit für den Luxus oder die Liebhaberei reserviert ist; wir andern haben uns im täglichen Leben mit Massenfabrikaten zu behelfen, nein: uns ihrer zu bedienen – und Aufgabe der Industrie ist es, diesen Massenartikel, so ornamentlos, so sauber, so glatt, so billig und so praktisch wie möglich herzustellen. Ford.
Aber im Seelischen haperts. Da wird ›menschlich‹ gemogelt. Da spukt das gute alte Handwerk, das schlechte alte Handwerk, Biedermeier, falsche Individualisation, kleine Eigenarten zu eins fünfzig und der ganze Humbug einer Privatseele. In summa: der Mensch zu dieser Zeit ist in Mitteleuropa noch nicht geboren – er hinkt den Ereignissen um ein betrübliches nach. Schade – er wäre ›menschlich‹ höher zu werten, wenn er seine Zeit und sich selbst begriffe.
Die unerbittliche Wirtschaft nivelliert erbarmungslos; die Leute wohnen schon unverlogener, besonders in Deutschland; sie disponieren mit ihrem Geld genau der harten Wirklichkeit entsprechend. Die Rache des Individuums, das sich vergewaltigt fühlt, wirft sich aufs "Menschliche" und will mit aller Gewalt, bockend, zurück. Vergebens. Es wird nach vorn gerissen, es muß, es muß.
Hoffen wir, daß die "Menschlichen" des Jahres 1980 soweit sind, wie die Welt aus dem Jahre 1926. Dann wäre sie sachlicher und weniger unmenschlich.
Gefragt
Warum baut der Ortenaukreis neue Krankenhäuser, wenn er keine Ärzte hat?
Lahrifahri

Gelesen 13.7.24

(tutut) - Natürlich sind Politiker keine Wissenschaftler, auch wenn sie Politik studiert haben, was keine Wissenschaft ist, wie schon Otto von Bismarck feststellte. Deshalb wundert es nicht, dass viele glauben, mit dem Studium von Politikwissenschaft in der Politik landen zu müssen. Was bleibt ihnen anderes übrig. Wer kann sie denn brauchen? Da Bismarck aber erklärend hinzufügte, Politik sei eine Kunst, dann stellt sich heute die Frage, wer würde Ampelhampeln abkaufen, was sie als Kunstwerke ihres Schaffens vorgeben? "Für Menschen, die Macht erlangen und ausüben wollen", schreibt André Guillaume in seinem Führer "Weltherrschaft für Anfänger", "ist eine Karriere in der Politik das optimale Trainingsfeld. Vieles, was in der zivilisierten Gesellschaft als völlig inakzeptabel gilt, ist in der Politik uneingeschränkt erlaubt. Jesse Unruh, Sprecher des kalifornischen Abgeordnetenhauses, sagte einmal: 'Wenn Sie nicht in der Lage sind, den Whiskey eines Lobbyisten zu trinken, sein Geld zu nehmen, mit seinen Frauen zu schlafen, und trotzdem am Morgen gegen ihn zu stimmen, haben Sie in der Politik nichts zu suchen". Ein Leben in der Politik sei geprägt von Leidenschaft, Geheimnissen und Gefahr, meint der Autor, ein Leben, in dem beide Seiten sich im Besitz des Monopols auf Vernunft wähnten und die Anssichten ihrer Gegner nicht nur irrig, sondern nachgerade gefährlich fänden. "Deshalb ist jede Handlung gerechtfertigt, wenn sie nur die Gesellschaft vor den Exzessen ihrer Gegner schützt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Mitglieder derselben Partei bekriegen - das ist das Schöne an der Politik. Sie setzen alles daran, die anderen zu Fall zu

bringen, obwohl sie eigentlich auf derselben Seite stehen". Eine Partei, deren Vertreter ewig in Vorständen oder Bürgervertretungen das Zeitlose absitzen statt zu segnen, haben ein Problem. Facharbeitermangel. Sie hinterlassen Lücken, welche sie ersetzen, und werden trotzdem wie Pancho Villa flehen: "Lasst es nicht so enden. Sagt ihnen, ich hätte etwas gesagt". Ob und was in einer süddeutschen Kleinstadt der oder ein Chefredakteur, da gibt es mehrere, etwas gesagt hat, bis er tot in einer "Grünanlage" gefunden wurde, bleibt verborgen, den Nachruf schreibt sein Nachfolger in Meck-Pomm, den besseren allerdings liefert die Junge Freiheit von einem, der ihn schätzt, (.." lernt einen Reporter kennen, wie es sie heute gar nicht mehr gibt. 'Das größte Problem am deutschen Journalismus ist, daß ihm die Journalisten ausgehen', schreibt er einmal per SMS. Er will sich damit nicht abfinden. Immer wieder erscheinen im Nordkurier kritische Texte zur Corona-Politik. Texte, wie es sie zu der Zeit sonst nicht gab in einer deutschen Lokalzeitung"), der offenbar Journalist war, von denen es laut Alexander Wendt bei Tichys Einblick nur noch wenige gibt im "schlechtesten Journalismus der Welt". Nun, er kann nicht mehr gefragt werden, was er davon hält, wenn frau eine Art Offenbarung im Lokaljournalismus veröffentlicht, ob der aus 99,9 Prozent Bockmist nach Martin Hecht oder 150 Prozent besteht, bleibt dem Betrachter überlassen zu beurteilen: "Tuttlinger Wohnbau opfert Teil des Gewinns dem Klimaschutz - Der Gewinn der Tuttlinger Wohnbau fällt geringer aus als in den Jahren zuvor. Was wirklich dahintersteckt". Im Ernst? "Energetisch sanieren lautet das Gebot der Stunde. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, sollen so viele Häuser wie möglich bis 2050 gedämmt und mit besseren Fenstern ausgestattet werden. Denn dickere Wände sorgen für weniger Heizbedarf, ergo weniger CO2-Emissionen". Woher wissen sie, was Wissenschaft bezweifelt? Kein Mensch kann Klimaschutz - sie können es? Was ist darunter zu verstehen, denn es handet sich um eine langjährige Statistik über Wetterdaten an einem bestimmten Punkt auf der Erde. Die Römer hatten für ihre Vielfalt an Göttern Opferaltäre. Einer war dem Regenten gewidmet, schließlich galt er als Gott. Und frau diese halten Medien anscheinend auch für eine Göttin, wenn Boxkmist wie dieser auf Seite 1 von Agentur erscheint, andere hatten es schon früher ("Baerbock verzichtet - Die Außenministerin möchte 2025 nicht erneut Kanzlerkandidatin der Grünen sein. Der Weg für Rivale Habeck ist frei") und dann noch an der Leidplanke seziert wird: "Grüne in rauem Gegenwind - Die Ampelkoalition in Berlin gibt ein, nun ja, durchwachsenes Bild ab. So ist es zumindest denkbar, dass die nächste Bundestagswahl schneller kommt als zum regulären Termin im Herbst 2025. Außenministerin Annalena Baerbock wird dann, anders als zuletzt, nicht noch einmal Kanzlerkandidatin der Grünen sein, das hat sie jetzt öffentlich gemacht. Damit läuft alles auf Robert Habeck zu. Wer anders als der amtierende Vizekanzler käme infrage?" Durchwachsen ist gut, Vizekanzler ist noch besser, denn sowas gibt es in Deutschland nicht. Ständige Wiederholung von Wahnsinn macht nichts richtiger. Was ist eine durchwachsene Ampel ohne Kerzen? Niemand im Regierungsbegleitjournalismus zieht die Konsequenz aus einer Festellung wie dieser - "Angesichts magerer Umfragewerte bei knapp über zehn Prozent gar keinen Kanzler- sondern nur einen Spitzenkandidaten aufzustellen, kann indes nicht der Anspruch der Grünen sein. Sonst müsste dasselbe für die SPD gelten, die auch nicht viel besser da steht. Ein Wahlkampf aber, in dem von vornherein nur ein Kandidat Anspruch auf den Sieg erhebt, wäre eine

trostlose Angelegenheit" - und fordert: die Ampel muss weg! Vielleicht finden sie ja Erhellenderes hier: "Grabung zu neu entdecktem Vorkommen von Höwenegg-Schichten - Trotz der intensiven Erforschung der Höwenegg-Schichten und der Fossilien und der größeren Anzahl von Veröffentlichungen in Fachjournalen wurden dieser einzigartigen Fundstelle offenbar noch lange nicht alle Geheimnisse entlockt ... Armin Scherzinger aus Hattingen, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart, hat dort im vergangenen Jahr im Rahmen von neuen Untersuchungen zur Entstehung der Höwenegg-Vulkangruppe, ein neues Vorkommen von Höwenegg-Schichten entdeckt und das Stuttgarter Naturkundemuseum darüber informiert". Die Erde ist nicht tot, auch wenn einzelne Menschlein glauben, wie ihr Totengräber auszusehen ohne teure Visagistin, am Ende wird aus TUT noch ein Pompeji 2.0. Unerforschlich sind dagegen des Himmels Wege. "Frieden in der Ukraine rückt in weite Ferne - Russlands Diplomatie dröhnt. Wladimir Putin und sein Gefolge tun alles, um Friedensgespräche mit der Ukraine in Gang zu bringen, die man selbst kontrolliert". Das pflegen Sieger meist zu tun, machen die Amis im nichtsouveränen Deutschland, um Wolfgang Schäuble zu zitieren, was anderes? Schwer was los dagegen dort, wo gerade ein Chefredakteur ging: "Der frühere Tatort-Kommissar auf den Pfaden der Sehnsucht - Der Sizilianische Abend im Ravensburger Medienhaus macht 130 Menschen ebenso satt wie glücklich – und infiziert sie unheilbar mit Fernweh". Währenddessen, dunkel wird's, keine Lunaenergie: "Nato rüstet sich für düstere Zeiten - USA werden ab 2026 wieder Marschflugkörper in Deutschland stationieren. Widerstand gegen die Pläne bei der Opposition und den Grünen. Angst vor neuem Kalten Krieg". Raketen sind heiß. A-Bomben heißer. Auch für sie: "Knapp jeder fünfte Bürger Deutschlands ist aus dem Ausland eingewandert. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit". Jeder zählt so wie er kann und muss. Und sie, eine Muslimin, erinnert sich, wovon sie keine Erinnerung haben kann, Licht aus: "Erinnerungen an dunkelste Zeiten - Ihre Gedenkstättenreise führt die Präsidentin des baden-württembergischen Landtags nach Überlingen an den Bodensee. Im Kampf gegen das Vergessen findet sie deutliche Worte". Sitzungsleitungen sind ihr .Tagwerk, den Rest soll sie Denkern überlassen, von denen Grüne nicht gerade überfrachtet sind. Und er ist noch immer da, ein Scherzbold? "Lauterbach gegen begleitetes Trinken - Bislang dürfen 14- bis 16-Jährige in Begleitung ihrer Eltern in Gaststätten Alkohol konsumieren. Dies will der Gesundheitsminister nun verbieten". Es gibt doch noch andere Drogen.

Aufgegabelt
Manuto Café Tuttlingen: vegan und vielseitig
Die Speisekarte im Manuto Café in Tuttlingen ist streng vegan, bietet aber eine breite Auswahl an Speisen. Was dabei besonders überzeugend war...
(Schwäbische Zeitung. Immer berichten, was isst und trinkt. Oder falsch verstanden, kein Platz mehr im Anzeigenteil?)

(Symbolbild)
Interview mit Marquardt-CEO
„Das Ausland lacht über uns“
Deutliche Worte findet Harald Marquardt, der Ende des Jahres die Leitung des Unternehmens abgeben wird, zur aktuellen Lage in Deutschland. Sie sind alles andere als positiv...
(Schwäbische Zeitung. Das wievielte - nun auch von ihr? Nichts Neues unter der Sonnenblume. Wer ist Sie?)

Und Spaichingn zählt noch immer
(gh) - Fast fünf Wochen nach der Kommunalwahl zählen sie in Spaichingen noch immer, falls sie nicht gestorben sind. So wurde die Amtseinsetzung des neuen Gemeinderats schon zweimal verschoben. Macht ja nichts, der stört doch nur und schafft dem Bürgermeister unnötige Arbeit bei einsamen Entschlüssen.
Wohlfühloase Öschberghof
Luxushotel in Aasen verhilft Furia Roja zum Finaleinzug
Die spanische Nationalmannschaft steht im EM-Finale. Schuld daran könnten auch die formidablen Bedingungen im Trainingslager in Aasen sein...
(Schwäbische Zeitung. Was schreibt da der Ex vom Anzeigenblatt als "Freier"? Donaueschingen ist schuld, dass Spanier Fußball können.)

Schaden durch Sprinkleranlage
10.000 Liter Wasser fließen auf die Bühne des Lahrer ParktheatersWarum am Mittwoch plötzlich die Löschanlage im Lahrer Parktheater losging, ist weiterhin unklar. Klar ist, dass der Wasserschaden Auswirkungen auf mehrere Kulturveranstaltungen hat. .
(Badische Zeitung. Solidarität mit dem gefluteten Deutschland? Natur gegen Kultur.)
Henryk M. Broder
Das Blume-Prinzip
Michael Blume, „Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben“ in BW, hat vor einer Weile „die wichtigste Rede seines Lebens“ gehalten. Sie als konfus, wirr und unausgegoren zu bezeichnen, wäre ein Kompliment. ..Im Südwesten der Republik, dort wo die Kehrwoche das friedliche Zusammenleben der Menschen bestimmt, lebt ein Mann, dem es in einer erstaunlich kurzen Zeit gelungen ist, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. In nur knapp sechs Jahren schaffte er es von einem Nobody in der Verwaltung von Baden-Württemberg zum „Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben“. .. Er redet am liebsten über sich und darüber, was für einen tollen Job er macht, ganz so, als wäre BW nicht eines der am stärksten antisemitisch kontaminierten Länder der Bundesrepublik, Tendenz steigend. Seine Kenntnis der Geschichte und der Wirkungsweisen des ältesten Gerüchts aller Zeiten ist etwa so dünn wie Robert Habecks Know-how ökonomischer Zusammenhänge...
(achgut.com. Wer erwartet von Spezialbeauftragten für KRÄTSCH mehr?)

Özdemir zu Spitzenkandidatur bei Landtagswahl
Wird er der Grünen-Spitzenkandidat der Ära nach Kretschmann? Im SWR hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) zum ersten Mal klarer zu seiner möglichen Rolle bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg geäußert. In "Zur Sache Baden-Württemberg" sagte er auf die Frage, ob über die Spitzenkandidatur schon entschieden sei: "Der Ministerpräsident hat gesagt, nach dem Sommer wird entschieden und er hat meistens recht." Seit Monaten wird über die Nachfolgen von Winfried Kretschmann (Grüne) spekuliert. Der 76-Jährige will bei der Landtagswahl 2026 nicht mehr antreten. ..
(swr.de. Wer ist Özdemir? Das teilen sie nicht mit. Ein gelernter Kindergärtner, der den Bundeslandwirtschaftsminister gibt.)

Unwetter trifft Kreis Sigmaringen
Ein Feuerwehrmann hat das, was gestern Abend im Kreis Sigmaringen passiert ist, mit einem Wort beschrieben: "Verwüstung". Ab circa 19 Uhr sind die Feuerwehren im Kreis Sigmaringen an rund 50 Stellen im Einsatz gewesen. Die Stadt Sigmaringen und Sigmaringendorf traf es besonders. Durch den Starkregen mit Hagel liefen mehrere Keller mit Wasser voll, Bäume stürzten auf Straßen und Dächer. Auch ein Felsbrocken fiel auf einen Radweg. Laut Angaben der Polizei von heute Morgen sind außerdem ein Zelt und ein Bauzaun auf geparkte Autos, sowie ein Baum auf einen Sattelzug gestürzt. Bei einem witterungsbedingten Unfall sei zudem ein junger Mann leicht verletzt worden. Die Polizei geht von einem Schaden von 13.000 Euro aus. Das Unwetter der höchsten Warnstufe zug anschließend weiter in den Kreis Biberach und nach Bayern.
(swr.de. Auch KRÄTSCH unter den Opfern?)

Einsatz für die Wasserschutzpolizei
Schlauchbootfahrer greift Gruppe junger Christen vor Friedrichshafen an
Eine christliche Gruppe ist auf dem Bodensee angegriffen worden. Die sechs jungen Menschen sind am Mittwoch mit einem Mietboot auf den Bodensee gefahren, um "die frohe Kunde Jesu zu verkünden", so die Polizei. Einem Schlauchbootfahrer ging das offenbar gegen den Strich und er attackierte die Gruppe. Die sechs Personen zwischen 16 und 23 Jahren waren am Mittwochnachmittag vor dem Freibad in Friedrichshafen auf dem See und begannen dort, per Megafon für ihren christlichen Glauben zu werben. Nach Angaben der Polizei attackierte der 37 Jahre alte Schlauchbootfahrer die Gruppe daraufhin und rammte deren Boot mindestens drei Mal, sodass ein Riss im Rumpf entstand. Ein junger Mann ging sogar über Bord. Der Schlauchbootfahrer soll dann mehrmals auf ihn zugefahren sein und erst ganz knapp wieder abgedreht haben. ..
(swr.de. Wenn das jeder so machen würde. Können sie denn nicht übers Wasser laufen?)

BW könnte Klimaziele deutlich verfehlen
Grüne und CDU wollten BW in dieser Legislaturperiode zum Klimaschutzland Nummer eins machen. Dieses Versprechen verfehlen sie wohl deutlich. Der Grund: Viel zu viel CO2 kommen durch Verkehr und Landwirtschaft in die Atmosphäre. Dass die Emissionen gerade in dieser Politikfeldern viel zu langsam sinken, urteilt eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Studie für das Landesumweltministerium, die dem SWR vorliegt. Die Details hat mein Kollegen Henning Otte aufgeschrieben:
(swr.de. Staatsfunk auch in der Klimasekte, von allem Geist verlassen?)

Bevölkerung in BW wird älter, jüngste Bevölkerung in Heidelberg
43,8 Jahre sind die Menschen in Baden-Württemberg im Schnitt alt. Das hat das Statistische Landesamt mitgeteilt. Die Bevölkerung ist damit durchschnittlich 9 Jahre älter als noch 1970. ..
(swr.de. Rechnen können sie nicht. 54 nJahre sind gleich 9?)
Corona-Hilfe-Rückforderung: Hoffnung für Kläger
Unternehmen und Selbständige in Baden-Württemberg, die Corona- Soforthilfen bezogen haben, können darauf hoffen, diese nicht zurückzahlen zu müssen. Das Verwaltungsgericht Freiburg hat gestern in fünf von sechs Musterverfahren Rückforderungsbescheide der Landeskreditbank Baden-Württemberg aufgehoben. Die Urteilsbegründung steht noch aus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Verwaltungsgericht Freiburg hat die Berufung am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zugelassen..
(swr.de. Entschädgung. Ist staatliche Willkür keine Pandemie?)

ver.di macht Druck vor Tarifverhandlungen
Erneut Warnstreik im SWR - Änderungen im Programm
Ein Warnstreik beim SWR sorgt für Änderungen im Programm. Betroffen sind unter anderem die TV-Sendungen "SWR Aktuell Baden-Württemberg" und "SWR Landesschau"..
(swr.de. Merkt das jemand?)

Das wird heute wichtig
...In Stuttgart findet heute ein Trauermarsch für den während eines EM-Einsatzes tödlich verunglückten Polizisten statt. der Ab 08:30 Uhr werden für den Trauermarsch zentrale Straßen rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof und den Rotebühlplatz gesperrt, unter anderem ein Teil der B27 stadtauswärts sowie ein Teil der Theodor-Heuss-Straße... Der Polizist der Motorradstaffel war vor gut zwei Wochen bei einem Unfall in Degerloch gestorben. Er war Teil einer Eskorte beim Staatsbesuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, als eine Autofahrerin mit seinem Motorrad zusammenstieß.. Das traditionelle Heilig-Blut-Fest mit rund 1.100 Besucherinnen und Besuchern sowie mehreren tausend Wallfahrerinnen und Wallfahrern findet in Bad Wurzach (Kreis Ravensburg) statt. Jährlich am zweiten Freitag im Juli wird der "Blutfreitag" veranstaltet. Der Bad Wurzacher Blutritt ist eine der größten Reiterprozessionen zu Ehren des Heiligen Blutes Christi in Europa. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Verehrung einer Heilig-Blut-Reliquie. Das blutgetränkte Tuchstück wird während der Prozession durch die Stadt in einem vergoldeten Reliquiar mitgeführt..
(swr.de. Glaubenssache. Wie oft noch?)

Verstoß gegen das Grundgesetz?
Erzdiözese Freiburg kritisiert Polizeieinsatz bei Gottesdienst in Bisingen-Thanheim
Die Erzdiözese Freiburg hat die Polizei für die Unterbrechung eines Gottesdienstes in Bisingen-Thanheim (Zollernalbkreis) kritisiert. Zwei Beamte hatten am Sonntag einen Priester während seiner Festpredigt in der katholischen Kirche St. Ulrich unterbrochen, weil er eine Anwohnerin zugeparkt hatte. Laut Erzbischöflichem Ordinariat stellt die Unterbrechung des Gottesdienstes einen Verstoß gegen Artikel 4 des Grundgesetzes dar, also gegen die ungestörte Religionsausübung. Dieser sei schwerwiegender zu bewerten als die rechtlich problematische Parksituation, heißt es. ..
(swr.de. Wie die grüne Faust aufs Auge. Wer hält sich in diesem Land noch an das Grundgesetz?)
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US-Präsident patzt schon wieder!
Biden verwechselt Selenskyj mit Putin und seine Vize mit Trump
Doppelter Riesen-Patzer von US-Präsident Joe Biden (81)! Er verwechselte gleich zweimal Namen. Erst auf einer Veranstaltung am Rande des Nato-Gipfels – dann auf seiner ersten Solo-Pressekonferenz seit Monaten...Kurz nach Bidens Selenskyj-Putin-Patzer wurde Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD) noch in Washington danach gefragt. Antwort: „Versprecher passieren. Wenn man alle nur genug beobachtet, findet man auch genug.“ Scholz lobte Biden dafür, wie strategisch klug er den Nato-Gipfel vorbereitet und durchgezogen hat..
(bild.de. Er liefert. Und Olaf ist auch geliefert. Haben sie keine Doppelgänger - oder sind die es?)

Marschflugkörper in Deutschland
Was hinter dem Tomahawk-Deal des Kanzlers steckt
Olaf Scholz hat das Abkommen über die Stationierung von weitreichenden US-Waffen in Deutschland über Monate mit Präsident Joe Biden ausgehandelt. Bedenkenträgern aus seiner SPD entgegnet der Kanzler: Kritik an dem Abkommen sei von Unkenntnis der eigenen Sicherheitsstrategie geprägt. ..
(welt.de. Zwei verlorene Weltkriege vergessen?)

Die ganz große Corona-Koalition bremst die Aufarbeitung
Von Norbert Häring.
Ein Antrag auf Rehabilitierung derer, die gegen Corona-Auflagen verstoßen haben und dafür bestraft wurden, stieß im Bundestag auf Ablehnung von den Parteien, die die Maßnahmen gegen Covid-19 verantwortet oder gestützt haben. ..
(achgut.com. Wie sollen Elche Jäger der Elche machen?)

Linksextremismus
Polizei zeigt erstmals Waffenarsenal von RAF-Terroristin Klette
Eine tschechische Maschinenpistole, ein polnisches Sturmgewehr, Perücken und Unmengen an Geld: Die Behörden präsentieren erstmals, was die ehemalige RAF-Terroristin Klette in ihrer Wohnung versteckte. Mindestens ein Fund deutet auch auf bislang unbekannte Helfer hin. .
(Junge Freiheit. Deshalb Kampf gegen RÄÄCHTS mit Antiaufmärschen von Demokratie und Menschenrechten.)

Französischer Nachrichtensender CNews
Strafzahlung wegen negativer Berichterstattung zu Migration und Klimawandel
Von Gastautor brusselssignal.eu
Der beliebte konservative Nachrichtensender CNews wurde von der französischen Medienaufsichtsbehörde mit einer Geldstrafe von 80.000 Euro belegt. Grund: Der Sender äußerte negative Ansichten über Migration und Klimawandel, ohne einen angemessenen Kommentar zur Ausgewogenheit zu bieten. ..Eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro wurde wegen einer Sendung vom 10. Dezember 2023 verhängt, in der zwei Studiogäste „Einwanderung tötet…“ ohne jegliche Reaktion „des Moderators oder der anderen am Set anwesenden Personen“ erklärten, so die Medienaufsichtsbehörde in ihrer Entscheidung...Die andere Strafe in Höhe von 20.000 Euro wurde wegen einer anderen Sendung im Juli 2023, einem besonders heißen Monat, verhängt, in der ein Gast erklärte: „Der anthropogene Klimawandel ist eine Lüge, ein Betrug. Irgendwann müssen wir die Dinge wissenschaftlich betrachten; es ist kein Gesetz der Wissenschaft.“ ..Aber zu erklären, dass der Mensch daran schuld ist, nein, das ist eine Verschwörung.“..
(Tichys Einblick. Kann dem deutschen Staatfunk und Regierungsmedien nicht passieren, allenfalls echten journalistischen Lautsprechern. Bald glutet wieder die Loder der Scheiterhaufen der Hexenverfolgung.)

Macht-Erosion in der EU
Angeschlagene von der Leyen – Metsola als Nachfolgerin gehandelt
Von Gastautor brusselssignal.eu
Eine Woche vor der Abstimmung über Ursula von der Leyens Zukunft im Europäischen Parlament erwarten Berlaymont-Quellen, dass 15 Prozent der Abgeordneten ihrer Koalition in der geheimen Abstimmung gegen sie stimmen werden...Eine Woche vor der Abstimmung über von der Leyens Zukunft im Europäischen Parlament gehen Quellen aus dem Berlaymont davon aus, dass 15 Prozent der Abgeordneten ihrer Koalition in der geheimen Abstimmung gegen sie stimmen werden. „Der Name, der als mögliche Ersatzkandidatin in aller Munde ist, ist der von Roberta Metsola“, bemerkte einer der wahrscheinlichen Überläufer, Billy Kelleher, ein Europaabgeordneter aus dem Süden Irlands von Fianna Fáil – und Teil von Renew Europe –, der hinzufügte, dass sie einen Generationswechsel darstellen würde, da sie 20 Jahre jünger als von der Leyen ist...
(Tichys Einblick. Allgemeine Verzwergung. Eigentlich heißt sie Tedesco Triccas, sie ist aber mit einem Finnen verheiratet und hat vier Söhne. Parlamentspräsidentin ist sie auch, und von der Ukraine hat sie schon einen Orden. War sie an der Front? Warum nicht Zypern? Dort sind auch Semiten. Das Ende der EUdSSR. Wie kommen die immer woeder auf Frauen? Wiederholungen. Leser-Kommentar: "Eine von der Leyen geht, eine andere von der Leyen kommt. Egal wen die da hinsetzen, diese übergriffige und überflüssige EU gehört abgeschafft".)

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NACHLESE
Gesellschaft
Wenn Moral zur Waffe verkommt
Von Ulf Poschardt
Chefredakteur
Finanziert durch die Lebensleistung der Nachkriegsgeneration schicken sich junge Moralisten an, die letzten Leistungsträger zu vertreiben. In kaum einem Land der Erde fühlen sich Unternehmer und Wohlhabende so unwillkommen wie in Deutschland..
(welt.de. THE ÄLÄND hat keine Ähnlichkeit mwehr mit Deutschland. Beirut oder Dakar, Hauptsache Berlin.)
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Retter des Abendlandes
Teil I: Der italienische Mönch Marco d’Aviano
Von SELBERDENKER
Marco d’Aviano, Jan Sobieski, Karl von Lothringen, drei Namen, die heute den wenigsten Schülern bekannt sein werden. Ohne sie würde das, was wir heute Europa nennen, jedoch nicht mehr existieren. Nur durch das Zusammenwirken dieser drei sehr unterschiedlichen Männer konnte die Zweite Wiener Türkenbelagerung im Jahre 1683 abgewehrt werden, was den (vorläufigen) Anfang des Endes der islamischen Expansion nach Europa markierte. Die islamische Expansion prallte auf Widerstand. Die Festung Wien war das Bollwerk des christlichen Europas, ein strategisches Hindernis für die Türken auf ihrem Weg nach Rom. Rom war das Ziel und mit ihm die Zerstörung seiner Kulturgüter. Wien war für sie das „Tor nach Europa“, das aufgebrochen werden musste. Der Name Marco d’Aviano mag vielen Lesern weniger bekannt als die beiden anderen eingangs genannten sein. D’Aviano war kein Krieger und kein Fürst. Sein Besitz beschränkte sich auf die einfache Kutte der Kapuzinermönche, ein Paar Sandalen, sowie ein hölzernes Kreuz – und dennoch wäre die Befreiung Wiens ohne sein Wirken wahrscheinlich an Streitigkeiten und Verzögerungen gescheitert. Ein solcher Artikel kann dem Wirken D’Avianos nicht annähernd gerecht werden. Es lohnt sich jedoch, sich näher mit ihm zu befassen. Marco d’Aviano war ein unscheinbarer Kapuzinermönch aus dem Norden Italiens, der dem habsburgischen Kaiser Leopold I. und seiner Familie zum wertvollen Berater und Seelsorger wurde und ihnen auch persönlich nahe stand. Er war politischer Berater, Diplomat, Seelsorger und charismatischer Wanderprediger, der, häufig zu Fuß, ganz Europa bereiste. Seine persönliche Anwesenheit und sein Wirken bei nahezu allen entscheidenden Schlachten seiner Zeit gegen die islamische Expansion machten ihn zu einer lebenden Legende. D’Aviano strebte nicht nach Anerkennung und Ruhm, obwohl er überall von barockem Prunk, rauem Soldatenleben und von mächtigen Heerführern umgeben war. Er lebte in tiefer Demut, in mönchischem Gehorsam und in Bescheidenheit. Trotzdem ist es seinen diplomatischen Bemühungen und seiner Mahnung zur Eile zu verdanken, dass Streitigkeiten beigelegt und der Entsatz von Wien noch rechtzeitig gelingen konnte, zumal die Festung tatsächlich kurz vor dem Fall stand. Darüber hinaus setzte sich D’Aviano schon früh dafür ein, den Angreifern nachzusetzen. Die Befreiung Ungarns vom Türkenjoch wurde 1686 mit der Erstürmung von Ofen (Buda, später Budapest) nach über 150 Jahren eingeleitet und mit dem Sieg bei Mohacs 1687 besiegelt. Der kaiserliche Gegenschlag mündete in der Rückeroberung Belgrads im Jahre 1688. Marco d’Aviano stand den Soldaten vor Ort persönlich bei. Sein charismatischer Beistand war Ansporn für Befehlshaber und Truppe und senkte nach osmanischen Quellen gleichzeitig die Moral des Feindes. Die Bedeutung des unscheinbaren Mannes für das freie Europa entspricht leider nicht seiner Bekanntheit. Der bescheidene Kapuziner aus Italien stand ganz im Dienst der von ihm erkannten Notwendigkeiten seiner Zeit.
» Morgen der zweite Teil: Der polnische König Jan Sobieski
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Erstens: Unser Wohlstand, unsere hohen Lebensansprüche und unser System der sozialen Sicherheit hängen von der Leistungsfähigkeit und Ertragskraft unserer Wirtschaft ab. Zweitens: Leistungseinkommen sind wichtiger als Übertragungseinkommen. Der Sozialstaat lebt von der Leistungskraft und dem Leistungswillen seiner Bürger und nicht von der Umverteilungsmasse und Umverteilungsfantasien der Funktionäre und der Bürokraten.
(Franz Josef Strauß)
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Pascal Bruckner
„Le Pen ist ohne Gehirn geboren oder man hat es ihr amputiert“
Grundsätzlich gehe es den Franzosen nicht so schlecht, konstatiert der Philosoph Pascal Bruckner. Was aber im Land dominiere, sei ein Gefühl von Ungerechtigkeit. Links- und Rechtsextreme würden sich dies geschickt zunutze machen. Macron sei dagegen ein Mann der Aufklärung, der sich in einem Jahrhundert der Jammerer verlaufen hat. .
(welt.de. Noch 'ne Revolutin muss her oder Napoleon kommt wieder.)

Helge Schneider
„Künstliche Doofheit ist die neueste Erfindung der Menschheit und vielleicht ihre letzte“
(welt.de. Gegen Schwarmintelligenz von Ameisen hat Schwarmdummheit wie in Kehl keine Chancen.)

Sommerreise
Statt die K-Frage zu beantworten, philosophiert Robert Habeck über den Sinn des Lebens
Eigentlich will Robert Habeck die Frage nach seiner Kanzlerkandidatur partout nicht beantworten. Stattdessen philosophiert der Wirtschaftsminister bei seiner Sommerreise über die großen Fragen des Lebens – und gibt damit indirekt doch eine Antwort auf die K-Frage. .
(welt.de. Witzekanzler ist er ja schon. Liest er aus seinem neuesten Kinderbuch vor?)

Zeitenwende
Bidens Tage sind gezählt – die von Macron und Scholz auch
Von Redaktion
Biden verwechselt Putin mit Selenskyj und Harris mit Trump – Obama mit Hollywood gegen Biden – Ukraine: Starmer Hü und Scholz Hott – Forsa-Chef über Kanzlerkandidatur der Grünen: „Eher lächerlich“ – Das gibt diesmal kein polit-mediales Sommerloch..
(Tichys Einblick. Loch ist Loch, nach der Geburt geht's immer dem Tod entgegen.)

Keine Angst vorm grünen Mann
Friedrich Merz will Schwarz-Grün – aber mit wem?
Von Marco Gallina
Der Medienwald blättert: Schwarz-Grün ante portas, ein Zusammengehen von Merz und Habeck zugunsten eines milliardenschweren Sondervermögens. Doch in Wirklichkeit soll dieses Manövlr vor allem eine Partei begünstigen..
(Tichys Einblick. Doppeldenk statt Denk, C wie Communism.)

CDU-Chef
Eurofighter-Flug von Merz kostete über 100.000 Euro
Im Juni nahm der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz am Flug eines Bundeswehr-Kampfjets teil. Eine Abgeordnete der Linkspartei kritisiert die hohen Kosten, spricht von einem „Rechtsbruch und Sicherheitsrisiko“. Das Verteidigungsministerium hält dagegen. ..
(welt.de. Die Annalena kann er schon, braucht er nun noch einen Maskenbildner?)
Hamburg
Brutale Mißhandlung: Afghane hält 22jährige als Geisel
Weil sich seine Freundin von ihm trennt, rächt sich ein Afghane brutal: fünftägige Geiselhaft mit Vergewaltigung, Zwangstätowierung, Mißhandlung. Nun erhält der Vorbestrafte sein Urteil. Das Landgericht Hamburg hat den Afghanen Jaser A. wegen Vergewaltigung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Nötigung und Bedrohung zu neun Jahren Gefängnis und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt...
(Junge Freiheit. Keinen Fremde-Kulturen-Rabatt? Wann stehen die vor Gericht, welche Kriminelle ins Land gelassen haben?)

Dossier
Woke, westdeutsch, weiß
Von Alexander Wendt
Von Katrin Göring-Eckardt lernen heißt fragen lernen: Wo geht es in unserer Gesellschaft wirklich homogen zu? Und was folgt daraus? Unter anderem eine praktische Anwendung auf die Lage in Frankreich....Beginnen wir also mit der medial-politischen Deutung des Fußballs. Normalerweise kennen diejenigen, die klar zwischen gut und schlecht unterscheiden und darauf achten, dass sie dabei niemand in der Talkrunde oder auf dem Republica-Podium stört, für jedes Phänomen exakt eine Antwort. Nur für den Fußball gibt es zwei. Vor einigen Tagen stellte die Bundeszentrale für politische Bildung einen Instagram-Film online, in dem eine Influencerin mit Helmfrisur die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland als Keim von Rechtsruck und Pegida ausmachte. Denn damals, 2006, sei mit Schwarz-Rot-Gold auf der Straße zum ersten Mal hemmungslos gewedelt worden, also der Fahne des Bösen. Die Bundeseinrichtung löschte das Video schnell, verbunden mit dem Hinweis, seine Veröffentlichung sei „ein Fehler“ gewesen...
(Tichys Einblick. Die Fehler hängen jetzt überall aus Fenstern raus. Geld-Rot-Schwarz, sie kennen ihre Farbenmnicht. Da wäre es besser gewesen, nach dem Krieg doch die Widerstandsfahne, ein Kreuz in Schwarz-Rot-Gold nach skandinawischem Muster zu übernehmen, Falschhissung ausgeschlossen. Widerstand ist nötig!)

Wahl im EU-Parlament
Die einzige und letzte Chance der Ursula von der Leyen
Am Donnerstag soll das EU-Parlament Ursula von der Leyen im Amt bestätigen. Doch die Mehrheit ist dünn, und es gibt nur einen Wahlgang. Die CDU sieht ein „Chaos“, sollte es schiefgehen. Wie ist die Lage?
(Junge Freiheit. Chance dem Staatsanwalt zu entgehen? Juckpulver eines Scheinparlaments für das viele Geld.)

„Sag mir, wo die Männer sind…“
Deutsch-feministische (Außen)politik im 21. Jahrhundert
Von RAINER K. KÄMPF
Selbstverständlich hat Deutschland eine Zukunft. Wir navigieren nur anders. Während die Spitzen von EU und NATO sich den Kopf zerbrechen, wie sie Orbán entschärfen und Putin um 05.45 aus dem Schlaf reißen, sagt Katja Keul (Staatsministerin bei der Bundesministerin des Auswärtigen) den Chinesen den Kampf im Pazifik an.
Ende des 19. Jahrhunderts hatte ein deutscher Offizier einen Bootssteven mitgehen lassen. Den schleppt Katja jetzt nach Samoa. Kenner der feministischen Orientierung des Außenamts gehen davon aus, dass es folgerichtig ein Achtersteven ist.
Abgesehen von der strategischen Lage in Hinsicht auf einen sich abzeichnenden Konflikt des Westens mit China, spielt bei Keul und ihrer Chefin offensichtlich die geniale Idee eine Rolle, an die einstmals guten Geschäftsbeziehungen mit Papua-Neuguinea & Co. anzuknüpfen.
Wer gibt sich schon mit China, Russland oder Indien ab? Das feminine Gespür orientiert sich am Bizarren.
Anna selbst bleibt indes dieser diplomatischen Unternehmung fern. Ihr Umfeld lässt durchblicken, sie reist durchs Land und beschwichtigt die enttäuschten Gemüter. Die Gemüter, die in Wallung sind, ob ihres schmerzlichen Entschlusses, nicht Kandisbunzlerin zu werden. Das ist uns Anna, setzt Prioritäten, um lieber die Welt zu retten als sich mit profaner Politik zwischen Rhein und Oder die Friseurtermine zu blockieren.
Unternimmt man(n) den Versuch zu überblicken, was bei uns so los ist, gelangen wir geradlinig zu der Erkenntnis: Die Republik der Amazonen war lediglich das drittklassige Vorprogramm. Mit KGE, Esken, Roth, Faeser und deren Entourage im Schlepptau kommt einem als enttäuschter Mann glatt der Gedanke, das Selbstbestimmungsgesetz könne durchaus positive Akzente haben.
Am anderen politischen Ufer sieht es weniger clownesk aus. Dafür aber furchterregender. Da Sahra Wagenknecht und Katja Wolf als Feldfrauen des BSW das Thüringer Burgenland einebnen wollen, schwant Söder im benachbarten Bayern, dass bewährte innerdeutsche Grenzbefestigungen zwischen Sonneberg und Coburg einen charmanten Reiz ausüben könnten.
Bliebe als orientierungsloser Mann noch die Alternative der Blauen. Bliebe. Doch Vorsicht. Da waltet Alice. Hartwig, Bystron und Krah können nachvollziehen, welche Gedanken mich belasten. Selbst Höcke zieht es vor, weiterhin über die Höhen des Rennsteiges zu herrschen als in den preußischen Niederungen täglich auf der Rasierklinge zu reiten. Getreu der Maxime aus der Zeit Friedrich III.: lieber ein starker Fürst als ein zahnloser Kaiser.
Dahinsinnierend denke ich mit Wehmut an Marlene Dietrich und summe verträumt: „Sag mir, wo die Männer sind, wo sind sie geblieben?“
(pi-news.net)
Roter Wasserstoff aus Namibia
Gigantisches Projekt bedroht einen Nationalpark
Von Gastautor Hans Hofmann-Reinecke
Die Deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert die Erhaltung und Entwicklung eines wichtigen Nationalparks in Namibia. Diese Anstrengung wird jetzt durch ein gigantisches Projekt zur Herstellung von „grünem Wasserstoff“ bedroht, das in eben diesem Nationalpark entstehen soll. Dieses antagonistische Vorhaben wird von der Bundesregierung ebenfalls tatkräftig unterstützt.
Sperrgebiet
Namibia, mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat nur zwei Millionen Einwohner. Das Land ist hauptsächlich Wüste und es gibt nur zwei Flüsse, die ganzjährig Wasser führen. Die fließen entlang der nördlichen Grenze zu Angola und der südlichen zu Südafrika. Ein 80 km breiter und 250 km langer Küstenstreifen, der sich von der südafrikanischen Grenze nach Norden zieht, ist das sogenannte „Sperrgebiet“. Dort wurden einst und werden immer noch Diamanten geschürft.
Das Sperrgebiet, seit über hundert Jahren unzugänglich, birgt noch andere Juwelen. Es ist eine globale Schatztruhe der Artenvielfalt, die sich in nahezu unberührter Wildnis entfalten und erhalten konnte. Man kann hier zwar nicht die üppige Biologie des Amazonas erwarten, aber es gibt immerhin an die hundert kleine Reptilienarten sowie eine Vielfalt von Insekten und anderen wirbellosen Geschöpfen, die zum Teil noch unerforscht sind. Und es gibt über tausend Pflanzenarten, vorwiegend Sukkulenten, von denen manche sonst nirgends auf der Welt zu finden sind.
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützt die Erhaltung und Entwicklung dieses Naturparks („Tsau Khaeb“ in Landessprache) mit folgender Begründung: Naturschutz und die Entwicklung attraktiver Nationalparks ziehen Tourismus an und schaffen Nachfrage nach Hotels und Versorgung. Das schafft Arbeitsplätze und fördert die wirtschaftliche Entwicklung. Nationalparks sind die Zentren für den Naturschutz; sie sind sichere Häfen oder besondere Schutzzonen, in denen sich Tiere vermehren können.
Das ist eine noble Motivation, die aber offenbar nicht von allen Entscheidungsträgern der deutschen Ampel geteilt wird.
Die Verwüstung der Wüste
Wie schon hier beschrieben, ist in Namibia der Bau von Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff geplant. Der Umfang des Projektes ist gewaltig: Hunderte von Windgeneratoren und Photovoltaik-Installationen, Anlagen zur Entsalzung von Meerwasser, zur Elektrolyse, zur Herstellung von Ammoniak und zu dessen kryogener Verschiffung, sowie die dafür notwendige konventionelle Energieversorgung müssten gebaut werden. Dazu kommen Zufahrtswege, die über ein riesiges Terrain für die Errichtung der Windkraftwerke notwendig werden. All das soll ausgerechnet auf der Fläche des beschriebenen Naturparks realisiert werden.
Die Bundesregierung ist wichtigster Unterstützer des Projekts und würde Hauptabnehmer für Wasserstoff, bzw. Ammoniak und eventuell anderer Produkte sein. Damit sabotiert sie aktiv ihre bisherigen Investitionen in den Naturschutz in Namibia. Projekte der KfW und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, bei denen es um Milliarden an Steuergeldern geht, sollten doch eigentlich vor ihrer Bewilligung eine gründliche Analyse durchlaufen. Vor Schaffung der Partnerschaft mit Namibia zur Unterstützung des besagten Vorhabens ist das offensichtlich nicht geschehen. Werden die Richtlinien der Politik in Deutschland etwa von der Windlobby bestimmt?
Flugsand und Dünen
Zunächst muss man sich fragen, warum diese Anlagen ausgerechnet im Tsau Khaeb Nationalpark stehen müssen, wo es doch im Namibia sonst noch genügend ödes Land gäbe. Ein Grund ist sicherlich die Verfügbarkeit des Hafens der Stadt Lüderitz, unmittelbar an der Grenze zum Sperrgebiet gelegen. Ein anderer die Verfügbarkeit starken und stetigen Windes aus Südost, bedingt durch den kalten Benguela Strom entlang der Küste.
Es könnte noch einen weiteren Grund geben: Der Boden im Sperrgebiet ist eher fest und nicht von Flugsand oder Dünen beherrscht – ein Umstand der auch das karge Leben in der Zone ermöglicht. Aber auch Windgeneratoren wollen nicht auf Sand gebaut sein und ihre Blätter nicht von Flugsand frühzeitig erodieren lassen. Da haben wir also die Situation einer Konkurrenz von Windkraft mit Natur. Und wer da gewinnt, das haben wir ja in Deutschland immer wieder schmerzlich erfahren müssen.
Öko-Kolonialismus
Von „Grünem Wasserstoff“ kann also nicht die Rede sein, es wäre „Roter Wasserstoff“ in Anbetracht des Blutvergießens unter Sukkulenten, Reptilien und wirbellosen Geschöpfen. Aber auch wenn kein Naturpark durch dieses Megaprojekt zerstört würde, es wäre auf jeden Fall ein Wahnsinn in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Nun aber wird auch noch die Zerstörung dieses kostbaren Biotops billigend in Kauf genommen. Das entlarvt die in jeder Hinsicht rücksichtslose und destruktive aktuelle „grüne“ deutsche Politik.
Die Namibian Chamber of Environment drückt das so aus: “Germany’s need for alternative energy sources should not be met at the cost of Namibia’s biodiversity. Namibia’s need for sustainable development, job creation and poverty alleviation can be better met once a national study is completed on the costs and benefits of different energy generation options for the country. (Deutschlands Bedarf an alternativen Energiequellen sollte nicht auf Kosten der Artenvielfalt Namibias gedeckt werden. Namibias Bedarf an nachhaltiger Entwicklung, Schaffung von Arbeitsplätzen und Armutsbekämpfung kann besser gedeckt werden, wenn eine nationale Studie über die Kosten und Vorteile der verschiedenen Energieerzeugungsoptionen für das Land abgeschlossen ist.)
Vielleicht sollte die deutsche Politik lieber auf solche Worte hören als sich bei jeder Gelegenheit lautstark für den Kolonialismus aus Kaiser Wilhelms Zeiten zu entschuldigen. Noch ist das Projekt durch Namibias Regierung nicht bewilligt, aber die zehnstelligen Beträge, die darauf warten, ausgegeben zu werden, die sind schon ein starkes Argument.
(Informationen zu diesem Post entstammen privater Kommunikation während eines Aufenthalts in Lüderitz, sowie Veröffentlichungen der Namibian Chamber of Environment).
Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
(vera-lengsfeld.de)
