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Deutsche sollen arbeiten bis zum Tod

Von MEINRAD MÜLLER

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Rentner ab 2026 bis zu 2000 Euro monatlich steuerfrei dazuverdienen können. Doch Studien von Bundesbank und Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung entlarven die Maßnahme als perfide Falle. Statt Altersarmut zu bekämpfen, animiert sie Rentner mit knappen Renten, mit müden Knochen und Alterskrankheiten weiter zu schuften, nur um Miete, Essen und Leben zu bezahlen.

Steuerfreie Zuverdienste werden kaum Beamte im Ruhestand ins Berufsleben locken. Wer weiterarbeitet, tut das meist aus purer Not, nicht wegen einer ersparten Lohnsteuer. Die sogenannte Aktivrente von CDU/SPD ist ein Täuschungsmanöver.

Doch statt die Rente steuerfrei zu stellen, entpuppt sich diese Maßnahme als Falle. Sie sollen weiterarbeiten, wohl um der Schande des Gangs zum Sozialamt zu entgehen. Das ist keine Hilfe, sondern ein zynischer Deal: Schuften statt ausruhen, um zu überleben. Und um dann zu Tode gearbeitet früher abzuleben?

Arbeiten aus Not, nicht aus Wahl
Die Aktivrente kann für manche ein Weg aus der Altersarmut sein, aber auf Kosten der Lebenserwartung. Man arbeitet weiter, weil die kleine Rente für Miete, Essen oder Medikamente nicht reicht. Mit 69 Jahren noch auf dem Bau rackern, am Fließband schrauben, im Lager hetzen oder an der Kasse stehen, das ist keine freie Entscheidung, sondern pure Not. Die Politik lockt sie damit, ihren verdienten Ruhestand aufzugeben und ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern wie Frankreich oder Österreich, wo Renten weit höher sind, ist Deutschlands Rentensystem generell schon eine Schande. Die Aktivrente verlängert nur die Ausbeutung.

Die Aktivrente ist kein Ausweg, sondern ein Hohn. Statt Rentnern Würde im Alter zu sichern, können die Ärmsten bis zum Umfallen arbeiten. Wer Deutschland aufgebaut hat, verdient Ruhe, nicht Ausbeutung. Man muss es wiederholen: Die niedrigen Renten im Vergleich zu anderen EU-Ländern sind ein Skandal und die Aktivrente ein weiterer Beweis für das Versagen der Politik.

Wer so mit seinen Senioren umgeht, hat jedes Maß verloren.
(pi-news.net)

Temperaturmessungen an einem Haus an einem heißen Tag - 

Von David Cohnen 

Datum und Zeitpunkt der Messungen:
Mittwoch, 2. Juli 2025, ca. 14:00 Uhr

Ausgangslage

Bereits im Vorfeld hatten öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sowie zahlreiche Printmedien über außergewöhnlich hohe Temperaturen berichtet, die am 2. Juli 2025 in der Region erwartet wurden. Der Wetterbericht prognostizierte Höchstwerte von bis zu 39?°C.

Messaufbau und Bedingungen

Die Temperaturmessungen erfolgten an einem Einfamilienhaus im Randbereich einer Großstadt mit überwiegend lockerer Bebauung. Das Gebäude ist Nord-Süd-orientiert. Die Messpunkte zur Ermittlung der Lufttemperatur befanden sich jeweils unterhalb der Dachtraufe in ca. 5,5 Metern Höhe. Die Wetterbedingungen waren durch mäßigen Wind geprägt, zusätzliche Beschattungselemente waren nicht vorhanden. Angaben zur Luftfeuchtigkeit lagen nicht vor.

Gemessene Temperaturen

  • Außentemperatur Nordseite (ohne direkte Sonneneinstrahlung): ca. 39?°C
  • Außentemperatur Südseite (ständig beschattet): ca. 38?°C
    Messgeräte: elektronische Fernthermometer und Infrarotthermometer.

Oberflächentemperaturen an Fassadenflächen

  • Helle, nicht beschattete Wandflächen (Südseite): ca. 56?°C
  • Dunkle, nicht beschattete Fassadenflächen (Südseite): ca. 63?°C
  • Beschattete Wandflächen: ca. 44?°C

Temperaturen in der Umgebung

  • Blattoberflächen nahe gelegener nicht beschatteter Pflanzen: 35-40?°C
  • Boden- und Pflanzentemperaturen in schattigen Bereichen (z.?B. unter Bäumen): ca. 30?°C

Innenraumtemperaturen

    • Erdgeschoss: ca. 24?°C
  • Obergeschoss: ca. 26?°C

Interpretation und kritische Bewertung

Die Messergebnisse zeigen deutlich, dass die Lufttemperatur in direkter Nähe von Fassadenflächen - auch im beschatteten Bereich - wesentlich von der darunterliegenden Oberflächentemperatur beeinflusst wird. Diese Oberflächenerwärmung entsteht vorrangig durch direkte Sonneneinstrahlung und die spezifischen thermischen Eigenschaften der jeweiligen Baumaterialien. Insbesondere dunkle Oberflächen absorbieren mehr Strahlungsenergie und erwärmen sich deutlich stärker.

Diese Flächen mit bis zu 63?°C geben erhebliche Wärmemengen an ihre Umgebung ab. In dicht bebauten Räumen mit Tausenden oder Millionen solcher erhitzter Flächen - inklusive Straßenbelägen, Fahrzeugen und versiegelten Böden - entsteht ein deutlich messbarer Temperaturanstieg in der Umgebungsluft. Dieses Phänomen ist bekannt als der sogenannte städtische Wärmeinseleffekt.

Übertragbarkeit auf Klimadaten

Vor diesem Hintergrund sind Temperaturmessungen innerhalb städtischer oder suburbaner Räume nur eingeschränkt geeignet, um Aussagen über allgemeine, großräumige oder gar globale Temperaturtrends zu treffen. Vielmehr spiegeln sie häufig lokale, menschengemachte Erwärmungseffekte durch Baukörper, Versiegelung und Infrastruktur wider.

Allerdings ist nicht auszuschließen, dass diese lokal erzeugte Wärme - insbesondere durch die Vielzahl an Millionen- und Multimillionenstädten weltweit - auch überregionale oder sogar globale Temperaturwirkungen entfaltet. Diese Wirkungen beruhen jedoch nicht auf atmosphärischen Veränderungen, sondern auf direkter Wärmeerzeugung und -abstrahlung infolge städtischer Verdichtung und massiver baulicher Eingriffe in natürliche Wärmeregulationsmechanismen.

Einordnung im Kontext langfristiger Klimabeobachtung

Unabhängig davon ist unbestritten, dass es im Verlauf der Erdgeschichte immer wieder globale Temperaturveränderungen gegeben hat - und auch gegenwärtig beobachtbar sind. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und komplex. Neben kurzfristigen Effekten spielen auch langfristige natürliche Faktoren eine Rolle, etwa:

  • Änderungen der Ozeanzirkulation
  • Schwankungen der Sonnenaktivität
  • Vulkanausbrüche und unterseeische Eruptionen
  • natürliche Waldbrände Hallo Thomas May (z.?B. durch Blitzschlag)
  • El-Niño-Ereignisse
  • langfristige Veränderungen der globalen Strahlungsbilanz

Diese Prozesse können sich regional oder global auf das Klima auswirken - sie sollen hier jedoch nicht vertieft behandelt werden, da der Fokus der Betrachtung auf einem anderen Aspekt liegt: der Korrektheit und Aussagekraft von Temperaturmessungen, insbesondere in urbaner Umgebung.

Beispiel: Der Central Park in New York

Langzeitdaten aus dem New Yorker Central Park zeigen seit Jahrzehnten keine nennenswerte Temperaturveränderung. Und falls ein leichter Anstieg erkennbar ist, lässt sich dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die zunehmende bauliche Verdichtung des umliegenden Raumes - etwa in Manhattan - zurückführen. Messstationen wie im Central Park wurden ursprünglich bewusst in vergleichsweise natürlichen Bereichen errichtet, um städtische Verzerrungen zu minimieren. Dass diese Stationen dennoch seit Jahrzehnten stabile Werte aufweisen, legt nahe, dass eine pauschale oder rein globale Erwärmung so nicht ohne Weiteres aus den Messdaten ablesbar ist.

Auch in ländlichen Regionen der USA zeigen mehrere Stationen vergleichbar stabile Verläufe. Sollte sich daraus eine Erwärmung ableiten lassen, dann ist sie entweder minimal, oder sie hat komplexere Ursachen, als gemeinhin öffentlich diskutiert wird.

Schlussfolgerung

Eine seriöse Bewertung langfristiger Temperaturentwicklungen sollte sich auf Messdaten stützen, die möglichst unbeeinflusst von urbanen Wärmequellen erhoben werden. Geeignet wären etwa bewaldete, unversiegelte und topografisch stabile Regionen mit konstanter Landnutzung.

Die aktuelle Berichterstattung - insbesondere in öffentlich-rechtlichen Medien - verzichtet häufig auf diese Differenzierung. Stattdessen werden punktuell hohe Temperaturen, meist aus Städten, plakativ dargestellt, oft begleitet von dramatisch eingefärbten Wetterkarten. Eine solche Darstellung kann zu einer Emotionalisierung führen, die einer sachlich-nüchternen Information nicht gerecht wird.

Berliner  „Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit“ 

Von Vera Lengsfeld

Berlin macht sichtbare Fortschritte bei der Islamisierung. Jetzt soll es auch im Britzer Garten Asylunterkünfte geben, weil die Hauptstadt angeblich Platz hat für immer neue Einwanderer aus Ländern, wo Verhüllungszwang für Frauen, offener Judenhass herrscht und in denen Homosexuelle an Baukränen aufgeknüpft werden. Das sorgt auch für frischen Zulauf bei den Pro-Palästinenser-Demos, die inzwischen fast täglich in Berlin stattfinden.

Die bunten Unterstützerinnen dieser Palästinenser-Demos haben noch nicht mitgekriegt, was in diesen Ländern, besonders im Einflussgebiet der Hamas, los ist. Da tanzen aufreizend westlich gekleidete Frauen und quietschbunte Queere vor Männern mit Hamas-Symbolen. Man fragt sich unwillkürlich, was geschehen würde, wenn sie diese Show in Gaza abziehen würden.

Hier hält sich die Hamas noch zurück, obwohl sie schon sichtbar vor dem Bundestag demonstriert hat. Sie nutzt diese Leute gern als „nützliche Idioten“. Man kennt das von den Bolschewiki. Die haben gern das Geld ihrer adeligen Unterstützer entgegengenommen, die dann nach der Machtübernahme vor den Erschießungskommandos landeten.

Dass Juden in Berlin nicht sicher sind, daran hat sich die Politik längst gewöhnt. Außer Schaufensterreden, wie die der Generalsekretärin der CDU, Ottilie Klein, dass Antisemitismus nicht geduldet wird, gibt es nichts, was öffentlichkeitswirksam wäre. Da Antisemitismus sich inzwischen immer ungenierter auf Berliner Straßen austobt, fragt man sich, wo bitte er von Ottilie Klein und ihrer CDU nicht geduldet wird.

Aber dass Queere in Berlin außerhalb von Pali-Demonstrationen nicht mehr sicher sind, das hat die Politik tief bewegt.

Seit März 2024 wurde eine „Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit“ gemeinsam mit LSBTIQ+-Communitys und der Stadtgesellschaft erarbeitet. An die 300 Personen sollen beteiligt gewesen sein. Jetzt hat am 2. Juli eine Beteiligungskonferenz im „bUm – Raum für solidarisches Miteinander“ in Kreuzberg stattgefunden. Dort ist die Strategie vorgestellt worden. Gleichzeitig wurde diskutiert, dass am 11. Juni die Melde- und Informationsstelle Report! Berlin (CLAIM) eine „alarmierende“ Jahresbilanz für 2024 vorgestellt hat.

Demnach wurden 644 antimuslimische Vorfälle in Berlin dokumentiert. Es wäre interessant zu wissen, was das für Vorfälle waren, die da dokumentiert sind und wie viele Messerangriffe es in diesem Zeitraum gegeben hat. Dazu gab es augenscheinlich von Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, die an der Konferenz teilnahm, keine Aussage. Auch von Alfonso Pantisano, Ansprechperson für „Queeres Berlin“, gab es keine näheren Informationen. Anscheinend waren Islamismus und Queerfeindlichkeit kein Thema.
(vera-lengsfeld.de)

(tutut) - Beim Rückwärtsgang zur Höhle ruft Westeuropa noch dem Islam zu: Verweile doch, es wär' so schön bequem gewesen. Die Weiber brav verschleiert in der hinteren Reihe, Tyrannei des Propheten als Kompass, was braucht eine brave Seele mehr. Dabei gibt es nicht nur in der Politik europäische Alternativen, wenn links sich Geisterfahrer stauen. Auch Europa hat seine eigene Religion und muss nicht auf Karamelkarawanen warten. Die international als Kulturphilosophin und Völkerpsychologin Dr. Sigrid Hunke (+ 1999) hat sich im eigenen europäischen Haus umgesehen und aufgeschrieben, was jeder hier schon immer sehen konnte, auch vor Jesus und seinen Brüdern. Auch Europa hat seine eigene Religion. Da wäre Pelagius (4./5. Jhd)   aus der römischen Provinz Brittania, der "Gott liebt den freien Menschen" verkündet gegen alle an Verzagtheit und Untertänigkeit gekettete Menschen. Während sein Bischof Augustinus zitiert - "Gib, was du beschließt, und befiehl, was du willst!" - schleudert er diesem entgegen: "Dann sind wir nichts als Puppen inGottes Hand! Das heißt, daß wir ohnmächtig an den Schnüren hängen, an denen er zieht!" Die Geschichte des Chrstentums zeigt, dass viele Wege einem Christenmenschen freigestanden wären, wenn Menschen ihrem Gott Freiheit zugebilligt und nicht in engen Gedankenkäfigen eingesperrt hätten. Wer kennt Pelagius, wenn es doch den großen Augustinus gibt, in seinen jungen Jahren kein Freund von Traurigkeit? Wikipedia: "Von asketischer Lebensführung geprägt, war Pelagius in Rom, wo er von etwa 390 bis 410 als Prediger auftrat, empört über die moralische Nachlässigkeit der spätantiken Gesellschaft, wie er sie dort erlebte. Seine Lehre war geprägt von der Ablehnung der Erbsündenlehre. So widersprach er in seinen Predigten vor allem den Aussagen zur Theologie der göttlichen Gnade, wie sie von Augustinus von Hippo gepredigt wurden. Er bekämpfte dessen Vorstellung von der Notwendigkeit einer 'größeren Gnade' nach dem Fall, über die Gnade hinaus, die Adam im Paradies auch ohne Sünde benötigt hätte. Pelagius war der Auffassung, dass Augustinus’ Lehre darauf hinauslief, den Manichäismus in das Christentum einzuführen. Er klagte Augustinus an, dem Bösen den gleichen Rang wie Gott einzuräumen und heidnischen Fatalismus zu lehren, als sei es eine christliche Doktrin. Obwohl er als Urheber des Pelagianismus angesehen wird, war er nicht der wichtigste Theologe dieser Strömung; an Pelagius machten die Gegner dieser Ansicht ihre Darlegungen jedoch fest. Als Alarich I. Rom 410 plünderte, flohen Pelagius und sein Gefährte Caelestius nach Karthago (Römische Provinz, Africa proconsularis), wo Pelagius in einen weiteren Konflikt mit Augustinus geriet. Sein Anhänger Caelestius wurde von einem Kirchenkonzil verurteilt, woraufhin Pelagius weiter nach Jerusalem floh, aber seine Verfolger bald auf seinen Spuren sah: Paulus Orosius ging nach Jerusalem, um Hieronymus vor ihm zu warnen. Zwar wurde Pelagius 415 auf einer Synode vom Vorwurf der Häresie freigesprochen, doch Augustinus hatte bereits eine wirksame Kampagne in Gang gebracht, die Pelagius und Caelestius als Häretiker ausweisen sollte. 416 wurde Pelagius auf den Synoden von Karthago und Mileve verurteilt. Anfang 417 erfolgte die Exkommunikation durch den römischen Bischof Innozenz I. Betroffen von diesem Urteil war auch Caelestius. Pelagius’ Lehre über die Sünde und die Sühne wurde u. a. 418 auf der Synode von Karthago als Häresie verurteilt. Pelagius soll im Gegensatz zu Augustinus eine positive Anthropologie vertreten haben: Der Mensch sei wesenhaft gut und der menschliche Wille folglich imstande, nur aufgrund seines natürlichen Vermögens Gottes Geboten zu gehorchen. Durch Askese und permanente Übung sei die

menschliche Natur zu stärken, gemäß der Formel 'Du kannst, weil du willst'. Im Bestreben, den Arianismus und den Manichäismus als Häresien zu widerlegen, betonte er – im Gegensatz zum moralischen Determinismus des letzteren – die Freiheit des Willens, der als eine Gabe Gottes niemals von der Sünde korrumpiert werden könne. Zu philosophischer Reife gebracht wurde der Ansatz des Pelagius im Werk von Julianus von Eclanum, der Augustinus in einer Reihe von Schriften die Stirn bot. Gleichwohl setzten sich die augustinischen Auffassungen in der westlichen Christenheit durch. Sie prägten das Leben der Gläubigen in einer Weise, die durch die Werke des Kapuziners Heribert Jone im deutschsprachigen Raum endgültig bekannt und deutlich wurden. Der pelagianische Streit spielte im römischen Westreich nie die destruktive

Rolle, die dem Streit um den Monophysitismus im Osten zukam. Das zeigte, wie weit Kirche und staatliche Gewalt ideell und institutionell im Westen des späten 4. Jahrhunderts bereits auseinandergetreten waren. Dennoch hatte der Konflikt eine nicht unerhebliche zukunftsweisende Bedeutung: Im Westreich wurde anders als im Osten eine Trennung zwischen göttlicher und menschlicher Existenz vorgenommen, die auf Basis antik-stoischer und christlicher Gedanken zur Idee der Selbstbehauptung des Menschen gegenüber Gott führte. Mit seiner Betonung der natürlichen Freiheit und sittlichen Fähigkeit des Menschen zeigte Pelagius hier Ansätze eines abendländisch-westlichen Humanismus und Moralismus. Mit der Verurteilung des Pelagius 418 wurden zugleich seine Schriften verboten. Dennoch ist vieles von seinen Werken erhalten geblieben. Ausführlich sind uns Gedanken des Pelagius überliefert in den zum Teil umfangreichen Zitaten aus seinen Werken, die seine Gegner, allen voran Augustinus, in ihren antipelagianischen Schriften anführen. Außerdem sind einige seiner Schriften vollständig erhalten geblieben. Um Pelagius’ Werke vor der Vernichtung zu bewahren, haben seine Schüler über einige seiner Schriften den Namen anderer Autoren gesetzt. Dazu gehören die beiden so wichtigen Schriften Expositiones XIII epistularum Pauli und Epistula ad Demetriadem. Bis heute wird diskutiert, ob noch weitere Schriften des Pelagius unter fremden Namen tradiert wurden. Derzeit wird dies nur noch für vier Werke aus der Pseudo-Hieronymus-Tradition erwogen (Epistula ad Celentiam, De divina lege, De vita Christiana, De virginitate). Allerdings ist umstritten, ob diese Zuweisungen gerechtfertigt sind".  Sigrid Hunke weist in ihrem Buch "Europas eigene Religion darauf hin, dass die Alternative zur christlicen Religion nicht Nihilismus, nicht Negierung des Religiösen überhaupt sein müsse, "Ja, daß es neben dem Christentum eine andere Religion in Europa  gegeben hat und gibt, die ihre Tragfähigkeit immer stärker auf immer breiteren Fundamenten in einer Gegenwart bewährt, welche die

Menschen angesichts der ungeheuren Umwandlungen des Lebens im Sog einer immer rasenderen Entwicklung von Naturwissenschaft und Technik vor bestürzend neue Fragen stellt und neue Sinngebung des Daseins verlangt.." So melden AFP und KNA gemeinsam "Migrationsgipfel auf der Zugspitze - Bundesinnenminister Dobrindt lädt zu einem internationalen Ministertreffen auf Deutschlands höchsten Berg. Er will eine 'Neuordnung der europäischen Migrationspolitik'. In Berlin wird derweil über Migrantenquoten in Schulen debattiert" und ihn kein Hagel stört: "Strobl schmiedet Glasfaserpakt -  Mit einem Glasfaserpakt will die Landesregierung den Ausbau des schnellen Internets in Baden-Württemberg voranbringen. Wie eine Sprecherin von Innenminister Thomas Strobl (CDU) bestätigte, ist die Unterzeichnung des Pakts für 17. Juli geplant. Ziel ist, dass sich Kommunen, Land und Telekommunikationsbranche besser absprechen. Derzeit ist Baden-Württemberg gemeinsam mit Berlin Schlusslicht beim Glasfaserausbau". Alleweil Glasfasernacht. So ist's halt in THE ÄLÄND, da kann einer an der Leidplanke noch so jubeln über Deutschlands Kampf ums Schlusslicht gegen Albanien. Es soll ja Medien geben, für die sind Internet und Digitales unübersteigbare Maulwurfhaufen. "Glasfaser ist Zukunft - Ausgerechnet Berlin. Es soll ja Schwaben geben, die gerne mal mit hochgezogener Augenbraue auf die als bisweilen dysfunktional wahrgenommene Bundeshauptstadt blicken. Zumindest beim wichtigen Thema Glasfaserausbau gibt es dafür aber keinen Anlass. Baden-Württemberg und Berlin teilen sich im Ländervergleich den letzten Platz. Wie peinlich". Dies etwa nicht, wenn sie hierfür eine Seite Grünfutter serviert? "'Wichtiger Schritt zu klimafreundlicherem Regionalflugverkehr' - Anknüpfen an die Innovationskraft und den Pioniergeist von Dornier: Nach 20 Jahren unterbrochener Produktion entwickelt die Deutsche Aircraft das Flugzeug Do 328 weiter". Damit ist Annalena nicht geflogen, wenn ihre Ziele Hunderttausende von Kilometern auseinander lagen. Er weiß, wohin er will: "Söder verdoppelt Zuschuss für Bayerns Mondmission".  Er ist auch noch da, schließlich hat er dem Kollegen mal die Goldene Narrenschelle ausgehändigt: "Kretschmann beharrt auf Stromsteuersenkung für kleinere Betriebe - Die Stromsteuer soll zunächst nicht - wie angekündigt - für alle gesenkt werden. Das hat die Bundesregierung entschieden. Baden-Württembergs Ministerpräsident kann das nicht verstehen". Wer hilft ihm nach 45 Jahren Landtag?  Daheim die Werbung von frau in Aufundzu; "Unternehmerfamilie Milkau übernimmt zwei neue Edeka-Märkte - Der erste Supermarkt wird bereits im Juli unter neuem Namen öffnen, ein weiterer folgt im Herbst. Dabei soll es aber nicht bleiben". Rosazeiten im Nachtdienst unterm Dreifaltigkeitsberg: "'Pretty in Pink' präsentierte sich Spaichingen am Freitagabend. Die sommerliche Lange Einkaufsnacht machte zudem Lust auf kommende Events". Der Regenbogen hat viele Farben. Klima in TUT mit Fremdenführer: "Oberbürgermeister zeigt Senioren aktuelle Projekte in der Stadt - Ob Bahnhofsvorplatz, Drei-Kronen-Quartier oder Holzhackschnitzelanlage – bei der Stadtrundfahrt für Senioren gab OB Michael Beck wieder zahlreiche Einblicke in aktuelle Projekte.  Trotz glühend heißer Temperatur hatten zahlreiche Seniorinnen und Senioren den Weg zum ZOB gefunden, wo ein angenehm klimatisierter Bus auf sie wartete, teilt die Stadt mit. 'Auch in Tuttlingen machen wir uns Gedanken über Hitzeschutzpläne', stellte OB Beck passend zum Thema fest, 'der Klimawandel wird immer spürbarer'“. Kannitverstan höchstpersönlich nach 3 Milliarden Jahren Klimawandel.  "Organisiert wurde die Rundfahrt wieder vom Ortsseniorenrat, die Tuttlinger Bürgerstiftung unterstützte sie finanziell". Ein Pastor beichtet seine Leidenschaft: "'Suche' – 'Biete' - Ich gestehe, ich mache es gerne: In den Supermärkten bleibe ich an der Infotafel stehen und lese, was die einen Kunden suchen, und was andere bieten. Da stoße ich auf manche Kuriosität, manches Liebhaberstück, aber auch auf manchen Trödel. Hin und wieder frage ich mich: 'Wer braucht denn so etwas?' Es lohnt sich also immer wieder, mal einen Blick auf die 'Suche'- und 'Biete'-Wand zu werfen". Jesus hat schon in der Bergpredigt gesagt: "Bittet, so wird euch gegeben, sucht, so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan“. Botin unterm Dreifaltigkeitsberg füllt mit Nix weißen Fleck und verzichtet auch auf ein paar der sechs W, die Journalismus ausmachen: "Verleumdungsprozess endet abrupt - Hat sie mit ihrer Freundin einen Unfall fingiert - oder hat er sie zu Unrecht bei der Versicherung angeschwärzt? Dieser Prozess hatte alles von einer Soap-Opera - und war doch traurig". Traurig, trautig, traurig. Kollegin hät eine Seite dies dagegen: "Sechs Jahre nach schwerem Unfall: So geht es Stefanie Schnee heute - Stefanie Schnee war im Oktober 2019 auf dem Weg zur Arbeit, als sie von einem anderen Auto gerammt wurde. Sie überlebte nur knapp, doch sie kämpfte sich zurück". Jodeln auf dem Heuberg? "Trotz Gewinnrückgang ist die Stimmung unter den Aktionären gut - Die schwache Konjunktur trifft die Maschinenfabrik Hermle aus Gosheim voll. Dennoch gab sich die Führungsriege in der Hauptversammlung positiv gestimmt". Gänse unter sich: "Bild der Woche - Schattenplätze sind heiß begehrt! Bei den Temperaturen ist ein Federkleid offenbar auch schon zu viel. Dieser Schnappschuss ist Erwin Schmid aus Mittelbiberach gelungen, herzlichen Dank". Früher wurde mit Gänsefedern geschrieben.

Hitzewelle trifft Kinder besonders
Schwitzen im Klassenzimmer: So können Schulen und Kitas in BW Kinder vor Hitze schützen
Philologenverband: Lehrer und Kinder vor Hitze schützen
(swr.de. Sind denn alle blöd geworden angesichts der Jahreszeiten?)

Aufregung auf Spielplatz
Kinder in Weinheim mit Softair-Waffe bedroht
(swr.de. Hat Köln deshalb "Spielplätze" abgeschafft?)

Nach jahrelangem Widerstand bald Baubeginn
Vorarbeiten für Windräder beim Schloss Lichtenstein starten
Gut zehn Jahre lang haben sich Menschen in Lichtenstein und Sonnenbühl gegen fünf Windräder auf dem Hohfleck gewehrt. Jetzt beginnen die Bauarbeiten. Fünf Windräder sollen bei Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) gebaut werden und über 15.000 Haushalte mit Strom versorgen. Jetzt werden die Fundamente dafür gelegt. Die Stadtwerke Tübingen, die den Windpark gekauft haben, gehen davon aus, dass die Teile für die Windräder ab September geliefert werden. ..
(swr.de. Gut? Idiotisch! Sie glauben grünen Märchen und ruinieren weiter das Land.)

Stadt spricht Verbot aus
Soziale Medien: Autoposer wollen sich am Wochenende in Ulm treffen
(swr.de. Asozial?)

Betrieb läuft weiter
Herz-Zentrum Bodensee in Konstanz meldet Insolvenz an
Das privat geführte Herz-Zentrum Bodensee in Konstanz macht seit Jahren Verluste. Jetzt hat die Klinik Insolvenz angemeldet. Der Betrieb läuft aber weiter, geplante Operationen sollen stattfinden..
(swr.de. Herzschlag im Klimanotstand?)

SPD will sich neu aufstellen
Kampfkandidaturen und eine Schicksalswahl: SPD und FDP rüsten sich für Landtagswahl
...Bei den Sozialdemokraten will sich Andreas Stoch als Spitzenkandidat aufstellen lassen. Es gilt als sicher, dass der Landes- und Fraktionsvorsitzende die SPD in dieser Position in den Wahlkampf führen wird. Dabei will Stoch mit Themen wie Wohnen, Bildung und Wirtschaft punkten. Abseits dessen ist bei den Sozialdemokraten aber noch nicht allzu viel in Stein gemeißelt... Während die SPD nur am Samstag zusammenkommt, trifft sich die FDP gleich an zwei Tagen. Samstags soll die Liste für die Landtagswahl aufgestellt werden, sonntags wird der Landesvorstand gewählt. FDP-Landes- und Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke betonte vorab, dass es für seine Partei bei dieser "Mutter aller Wahlen", wie er sie bezeichnete, um alles oder nichts gehe. Immerhin gilt Baden-Württemberg als Stammland der Liberalen. "Wenn die FDP in Baden-Württemberg scheitern würde, würde keiner glauben, dass die FDP irgendwo noch mal über fünf Prozent kommt", so der designierte FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl..
(swr.de. Wo liegen sie denn, die umgefallenen Alten? Nichts Neues unter der Sonnenblume. Der Stoch war schon mal Minister, der KRÄTSCH hat den Rülke nicht lassen, seit 16 Jahren gibt er den Fraktionsvorsitzenden.)

BW-Umweltministerin Walker wirbt für Verpackungssteuer
Umweltministerin Thekla Walker von den Grünen ermutigt Kommunen mit Müllproblem, dem Tübinger Verpackungssteuer-Modell zu folgen. "Es gibt einfach zu viele Verpackungen. Es gibt zu viel Verpackungsmüll. Und Tübingen hat jetzt eben ein Modell entwickelt, wie man es reduzieren kann. Und ich finde das gut so", sagt Walker. Sie wisse keinen Grund, warum das jetzt nicht andere auch kopieren sollten, fügt die Ministerin hinzu. Der Koalitionspartner CDU hält sich eher zurück. Und überhaupt gibt es auch Kritik an der Verpackungssteuer. Die FDP spricht von Geldmacherei und zu viel Bürokratie. Sie setzt auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. ..
(swr.de. Pack die Badehose ein.)

Baerbock weg, ihre Politik bleibt
CDU betreibt Baerbocks Erbe: Afghanen-Aufnahmeprogramm soll weiterlaufen
Von Josef Kraus
Deutschland fliegt weiter Afghanen ein, als wäre Annalena Baerbock nie abgewählt worden — nur dass nun CDU-Außenminister Wadephul das Schleuser-Programm verteidigt. Während Sicherheitsbehörden Alarm schlagen, wirft er die Versprechen seiner eigenen Partei über Bord und führt Baerbocks Linie fort..Im CDU/CSU/SPD-Koalitionsvertrag steht gleichwohl: „Wir stoppen die Afghanen-Flieger!“ .. CDU-Außenminister Wadephul hält auf BILD-Nachfrage an seiner umstrittenen Aussage von Anfang Juni weiter fest. „Wo wir Aufnahmezusagen in rechtlich verbindlicher Form gegeben haben, halten wir die selbstverständlich ein“, verkündete Johann Wadephul damals während einer Regierungsbefragung im Bundestag..
(Tichys Einblick. What a fool.)

Wortbrüche sind auch nur „Drecksarbeit“
Von WOLFGANG HÜBNER
Was sich einige Wochen nach der Bildung einer Bundesregierung von Union und SPD zeigt, ist ein politischer Abgrund in Deutschland. Wortbrüche wie jetzt bei der Stromsteuer sind das neue Normal; für den schwer belasteten CDU/CSU-Fraktionschef und Milliardenverschwender Jens Spahn lässt die neue Gesundheitsministerin weite Teile eines für den Politiker ungünstigen Gutachtens einfach schwärzen; die SPD präsentiert für das Verfassungsgericht in Karlsruhe eine knallharte linke Ideologin; der Lügenkanzler hat nur die Ukraine im Kopf, der er am liebsten auch noch den in New York verwahrten Goldschatz aus dem seligen „Wirtschaftswunder“ schenken würde. Es ist nicht überraschend, dass die völlig ausgelaugte SPD mit ihrem machtgierigen Antifa-Vorsitzenden Klingbeil bei Umfragen nur noch 13 Prozent Zustimmung erhält. Das sind übrigens zehn Prozent zu viel. Doch die SPD hat viele Machtpositionen in der Koalition, deren größerer Partner samt „Drecksarbeit“-Merz hilf- und willenlos hinter der Brandmauer der linken Parteien herumtorkelt. Die Zahl der Insolvenzen reißt nicht ab, die deutsche Wirtschaft bleibt tief in der Krise. Sie wird nachhaltig aus dieser auch mit noch gewaltigeren Staatsschulden nicht entkommen können. Denn über die wichtigsten Ursachen, die Russland-Sanktionen und die irrsinnige Weltneuheit Energiewende, muss geschwiegen werden. Richtig gut geht es nur den Rüstungsunternehmen, die sich vor Aufträgen auf Kosten der Steuerzahler und deren Wohlstand nicht retten können. Es ist anzunehmen, dass in viele Politikertaschen große Beträge als Motivation für den für bestimmte Kapitalkreise sehr profitablen Kurs der Militarisierung wandern. Als kleiner Hoffnungsschimmer in dieser deutschen Düsternis können die zarten Signale von BSW-Chefin Sahra Wagenknecht gewertet werden, mit der AfD zumindest das Gespräch zu suchen. Natürlich reicht allein das schon, um in den Medien und bei den Linken von SPD über Grüne bis zur Heidi-Linkspartei hysterischen „Kontaktschuld“-Alarm auszulösen. Weder Wagenknecht noch die AfD-Führung sollte sich davon stören lassen: Die politische Lage in Deutschland ist zu elend, um dieses schon länger notwendige Experiment nicht zu wagen!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Wir haben ja spätens seit Merkel eine absolute Negativauslese in der Politik, wo mittlerweile Nichtkompetenz und Studienabbruch fast schon Auswahlkriterien sind. Man kann gut und gerne von einer Kakistokratie in Deutschland sprechen, in die das Land Merkel und ihre willigen Helfer verwandelt haben. Dass dann auch im Migrationsgeschehen, was von diesen Leuten eingeleitet wurde, sich die gleichen Prozesse durchsetzten, ist nur stringent.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Herles fällt auf
Versagen oder Zerbrechen: Die SPD reißt die Koalition in den Abgrund
Die SPD taumelt, der Kanzler duckt sich weg, und die CDU hilft dabei, den Niedergang als „Stabilität“ zu verkaufen. Während Klingbeil seine Partei in den Abgrund führt und Pistorius als Blendgranate strahlt, wird die Brandmauer gegen rechts zur letzten Fassade einer vergreisten Macht, die sich selbst zerlegt.
VON Wolfgang Herles
...Das gegen die Wahlergebnisse gefühlte Übergewicht des linken Lagers (es reicht von der SED-Nachfolgepartei bis zur SPD) aber bewirkt nur eines: Es stärkt die AfD.
(Tichys Einblick. Nachruf oder Danksagung? War die Kollision schon mal höher? Was hat er gegen ein alternatives Deutschland?

Misstöne im Klima-Walhalla
Betriebsräte wagen Aufstand: „Der Patient droht, auf dem OP-Tisch zu sterben“
Von Thomas Kolbe
Eine Gruppe von Betriebsräten bricht das Schweigekartell und übt in einem offenen Brief an den Bundeskanzler sehr scharfe Kritik an der Klimapolitik: "Noch nie war unsere Stromversorgung so teuer und unsicher." Hohe Strompreise sind "nicht nur sozial ungerecht, sie bedrohen inzwischen auch unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand und unseren gesellschaftlichen Frieden"..
(Tichys Einblick. Gibt's noch Bahnsteigkarten, auch bitte für die AfD, sonst muss die Revolution mit dem Grundgesetz weiter warten.)

"Stratus"
Neue Corona-Variante breitet sich rasant aus - das sind die Symptome, eines ist ganz harmlos
...Dabei handelt es sich um die Sublinie XFG. Ihr Spitzname: "Stratus". Sie ist eine Rekombinante der Linien LF.7 und LP.8.1.2 und wurde erstmals Ende Januar 2025 nachgewiesen. "XFG wächst schnell im Vergleich zu anderen weltweit zirkulierenden Varianten", schreibt die WHO in einer Mitteilung über die Variante, die im Vergleich zur ehemaligen dominierenden Omikron-Variante JN.1 Mutationen im Spike-Protein aufweist..
(focus.de. Auf zum nächsten Maskenball. Die WHO schwingt die Keule.)

EU-Bericht
Zahl der Asylanträge in Deutschland drastisch gesunken
Erstmals seit Jahren ist Deutschland bei den Asylanträgen nicht mehr Spitzenreiter in Europa. Ein vertraulicher Bericht der EU-Kommission zeigt, wie stark die Zahl der Schutzsuchenden rückläufig ist. Eine Entwicklung macht Brüssel jedoch große Sorgen..
(welt.de. Wozu? Es geht ja auch ohne und per Flieger herein. Propaganda. Die Zeitung ist eine Lügnerin. Medienhäuser auch NGO?)

Ukraine-Krieg
Telefonat mit US-Präsident – Merz bietet Trump an, US-Waffen für Ukraine zu kaufen
Um die ukrainische Luftverteidigung zu stärken, hat sich Bundeskanzler Merz mit US-Präsident Trump in Verbindung gesetzt. Trump telefonierte auch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj – laut Kiew ein „sehr wichtiges und bedeutendes“ Gespräch..
(welt.de. Mit Sondervermögen gibt's Sonderverstand?)

Fake News gegen AfD: Bundesvorstand entlarvt BILD-Kampagne
Die BILD-Zeitung wirkt in den letzten Wochen wie das Presseamt der Merz-CDU. Übertrieben wohlmeinende Artikel über die Ehefrau von Friedrich Merz auf Niveau der Bunten oder von RTL 2 werden dort veröffentlicht. Selbst vor Desinformation und Fake News wird nicht zurückgeschreckt, um den Bürger beispielsweise einzureden, dass es tatsächlich eine „Migrationswende“ von Union und SPD geben würde. Der aktuelle Anti-AfD-Artikel ist das neueste Schurkenstück der BILD-Redaktion. Bestsellerautor Stefan Schubert („Vorsicht Diktatur“) hat auf seinem YouTube-Kanal die aktuelle Kampagne in Zusammenarbeit eines AfD-Bundesvorstandes entlarvt. Weidel und Chrupalla haben sich am Samstag Vormittag dazu geäußert:..
(pi-news.net. Springer hopst im Quadrat, pardon: Kartell.)

Jobabbau in der Industrie
Brandbrief an Kanzler Merz
"Nie waren so viele gute Arbeitsplätze bedroht wie heute"
(welt.de. Briefe ins Lagerfeuer.)

Deutsch-polnische Grenze
Polnische Bürgerwehr drängt Afghanen zurück nach Deutschland
(welt.de. Merz am Hindu kuscht?)

Henryk M. Broder
Dunja Hayali und die Wege der Diplomatie
Dunja Hayali hat vor kurzem Sigmar Gabriel im heute journal interviewt, routiniert wie immer. Dabei berief sie sich auf das Völkerrecht und behauptete, Kriege würden „fast immer durch Diplomatie gelöst“. Eine originelle Lesart der Geschichte, zu der ihr später nichts mehr einfiel...
(achgut.com. Weiß die irgendwas? Wer guckt für Dummies?)

Fakten zur Energiewende
Die Verteilung des Mangels
Wälzung der Netzkosten, Subventionen, angebotsorientierte Versorgung – es kursieren viele Ideen zur „gerechten“ Verteilung des absehbaren Strommangels. Nur mit der bedarfsgerechten Erzeugung von Energie beschäftigt sich niemand
VON Frank Hennig
(Tichys Einblick. In DDR-HO-Läden ist nichts anderes zu erwarten.)

Kein Indianer-Fest, kein Schweinefleisch
Wenn Ideologen an den Kitas den Elternwillen missachten
Woke sogenannte Pädagogen politisieren die Kindergärten. In Rostock verbieten sie eine Indianer-Party, in Bad Harzburg streichen sie Schweinefleisch vom Speiseplan. Doch immer mehr Eltern wehren sich
VON Alexander Heiden
(Tichys Einblick. Umvolkung ohne Umerziehung geht nicht.)

Niedersachsen
Kita bietet nur noch Halal-Wurst an – besorgte Eltern werden verspottet
Halal statt Auswahl: Eine Kita in Bad Harzburg bietet nur noch islamkonforme Wurst an – Elternproteste werden abgebügelt, wer sich beschwert, wird beschimpft...
(Junge Freiheit. Kamele in ihrem Lauf? Aber hallo! Im falschen Land.)

Kapitulation in Zorneding
Zwischen Terrorfurcht und Sicherheitsauflagen: Ein Kinderfest wird abgesagt
Ein Kinderfest in Zorneding muss kurzfristig abgesagt werden. Und zwar nicht wegen fehlender Genehmigung, sondern wegen zu hoher Hürden. Sicherheitsauflagen und Personalmangel bringen eine jahrzehntelange Tradition zum Stillstand. Ein Land, das seine Grenzen nicht sichert, scheitert nun immer öfter auch im inneren. Eine Kapitulation sondergleichen.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Welches Land?)

Bundesverfassungsgericht
Wenn aus Richtern Politiker werden
Daß die SPD zwei Linke nach Karlsruhe schicken will, ist nur folgerichtig. Denn nur ein Richterstaat kann die Pfründe der Altparteien vor der Demokratie retten. Ein Kommentar von Karlheinz Weißmann.
(Junge Freiheit. Ohne Intelligenztest? Wie soll die SPD sonst den Kommunismus vollenden bei nur 33,6 Prozent Frauenanteil?)

Linksterrorismus
Sechs neue „Hammerbande“-Verdächtige angeklagt
Der Generalbundesanwalt erhebt nun neue Anklagen gegen mutmaßliche Linksextremisten, die in Budapest mehrere Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt haben sollen. Wer sind die Verdächtigen?..
(Junge Freiheit. Wer sichelt muss behämmert sein.)

Linksextremismus
„Free Maja“ – Linksextreme beschmieren Hamburger CDU-Zentrale
Linksextremisten beschmieren die CDU-Zentrale in Hamburg. Sie fordern „Free Maja“ und zeigen sich solidarisch mit dem in Ungarn inhaftierten mutmaßlichen Linksterroristen. .
(Junge Freiheit. Bodensee oder Alsterwasser, linksgrüne Feuchtwiesen.)

Vom Gepard bis zum Leopard
So schlagen sich Deutschlands Panzer an der ukrainischen Front
Seit Kriegsbeginn hat Deutschland zahlreiche Waffensysteme an die Ukraine geliefert. Mittlerweile ist klar: An Qualität mangelt es nicht. Ferdinand Vogel gibt einen Überblick über die deutschen Waffensysteme in der Ukraine..
(Junge Freiheit. Katzenklo?)

 

Die Linke drängt in Harbaths Bundesverfassungsgericht

Von MANFRED ROUHS

Die Justiz ist unabhängig im demokratischen Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland. Aber nicht so sehr, dass die im Justizbetrieb tätigen Richter vom Himmel fallen würden. Das Richteramt ist und bleibt Menschenwerk, und die Richter müssen irgendwo herkommen.

Im Fall der Richter am Bundesverfassungsgericht werden sie zur einen Hälfte vom Bundestag und zur anderen Hälfte vom Bundesrat gewählt. Und zwar mit Zweidrittelmehrheit. Die ist aber gar nicht mehr so einfach zu bekommen, nachdem die AfD gestärkt aus der letzten Bundestagswahl hervorgegangen ist.

Bislang kungelten sich die Parteien die Richterämter im Verhältnis 3:3:1:1 aus, d.h.: drei für die CDU/CSU, drei für die SPD, einen für die Grünen und einen für die FDP. Linke und AfD gingen leer aus.

Nun will die Linke die FDP beerben und im höchsten deutschen Gericht personell mitmischen. „Wir wollen, dass der Nominierungsschlüssel verändert wird und uns auch eine Nominierung zusteht“, sagt ihr Vorsitzender Jan van Aken im Interview mit der „Rheinischen Post“.

Für die Union und die SPD wird es schwer werden, den Linken diesen Wunsch abzuschlagen. Denn ohne die Stimmen der linken Abgeordneten kommt die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit nicht zustande.

Selbstverständlich wäre es vermessen, aus einer einzigen Nachwahl von Richtern Schlüsse auf die grundsätzliche Ausrichtung des Gerichts in künftigen Verfahren zu ziehen. Festzustellen bleibt allerdings, dass die Richterwahl so, wie sie sich jetzt abzeichnet, den Wählerwillen nicht abbildet. Drei Richter-Ämter von acht für die SPD ist nur für Menschen schlüssig und nachvollziehbar, die die Grundrechenarten nicht beherrschen. 16,4 Prozent von acht sind 1,312. Das wäre auf ein Richteramt abzurunden.

Das relative linke Übergewicht im höchsten deutschen Gericht macht nachvollziehbar, warum der SPD-Bundesparteitag am Wochenende einstimmig politische Schritte in Richtung auf ein AfD-Parteiverbotsverfahren beschlossen hat. Der politische Apparat mag sich offenbar auf das Wahlvolk nicht mehr verlassen und strebt an, seine Probleme repressiv aus der Welt zu schaffen.

Das soll also Demokratie sein? Und Rechtsstaatlichkeit? – Es ist jedenfalls aufschlussreich und lässt tief blicken …
(pi-news.net)

Warum sagen wir „Linke“ statt „Kommunisten“?

Von ROLAND

Die SED („Linke“) ist wieder im Aufwind: Etwa zehn Prozent der Deutschen wählen heute wieder kommunistisch. Aber statt dies auch beim Namen zu nennen, reden wir um den heißen Brei herum. Wir sagen „Linke“, weil das irgendwie abstrakter klingt, akademischer und halb so schlimm. Mit solch unscharfen Begrifflichkeiten aber leisten wir letztlich nur Beihilfe zur Absicht der SED, ihre wahren Ziele einer kommunistischen Renaissance zu verschleiern und sich als Wolf im Schafspelz in Deutschland wieder an die Macht zu schleichen.

Wir sollten deshalb gegenüber den Mauermördern auf derartige Höflichkeiten verzichten. Die SED ist immer noch dieselbe Partei wie damals. Sie hat sich zwar einen neuen Namen gegeben und eine eher westdeutsche Maskierung aufgelegt, sie hat sich inhaltlich grünisiert, um dem westdeutschen Establishment zu gefallen und durch die Talkshows geistern zu dürfen.

Aber hinter dieser grünistisch-westdeutschen Maskerade sind ihre politischen Ziele gleich geblieben: Privatbesitz ist immer noch das Feindbild dieser Partei, Reichtum und Wohlstand soll es nicht geben, gleiche Armut für alle, Unterdrückung jeglicher Opposition. Die SED ist weiterhin eine erzkommunistische Partei, die sich nur inhaltlich verkleidet hat, um als trojanisches Pferd im Windschatten des westdeutsch-grünistischen Establishments wieder an die Hebel der Macht zu gelangen.

Und diese Strategie funktioniert tatsächlich: In Thüringen regiert die CDU faktisch in einer Koalition mit der SED. In den Talkshows unserer Staatssender ARD und ZDF ist die SED mit ihren zehn Prozent Wählerstimmen deutlich überrepräsentiert, weil man ihrem als „links“ verharmlosten kommunistischen Gesäusel dort gern ein öffentliches Forum bietet. Die paramilitärische Unterorganisation der Partei, die „Antifa“, erfreut sich größtmöglicher staatlicher Toleranz und sogar versteckter staatlicher Finanzierung. Auch die „Antifa“ gilt offiziell nur als „linksextrem“, was immer das sein soll. Auch im Fall dieser bekennend kommunistischen Kampftruppe wird die klare und zutreffende Bennennung als „kommunistisch“ vermieden.

Solche taktischen Verschleierungen öffnen den Kommunisten in Deutschland aber nur eine Hintertür zur Macht. „Links“ klingt irgendwie nach Studentenbude und Dauerhippie, aber nicht nach Honecker, Mielke und gelbem Elend. Reißen wir der SED und ihrer „Antifa“ also die Maske vom Gesicht: Auch als „links“ verharmloste Kommunisten sind Kommunisten. Und genau das sollten wir auch so benennen!
(pi-news.net)

Rezension zu Wolfgang Kubicki: Aufwind im freien Fall. Eine Kampfansage. 

Von Gastautor Lothar W. Pawliczak

Nein, Herr Kubicki ist nicht der letzte Liberale. Da wären ganz andere zu nennen. Es ist ja auch fraglich, ob es in der FDP überhaupt noch Liberale gibt. Aber wenn, dann gehört Herr Kubicki zu denen – the voice crying in the wilderness of the FDP. Um standing Liberals – in den USA nennen die sich Libertarians, weil im Englischen Liberals Sozis sind – zu finden, muß man aber ganz woanders hingehen, hinschauen, nachlesen, etwa beim Ludwig von Mises Institut, bei der Hayek Gesellschaft oder in Argentinien.

In der Einleitung schreibt Herr Kubicki: „Wer glaubt, die FDP sei jetzt im freien Fall, unterschätzt, wie groß das Freiheitsbedürfnis in Deutschland sein kann.“ (S. 8) Dazu wäre zu fragen: Ist nicht eher die FDP im freien Fall, WEIL sie das Freiheitsbedürfnis in Deutschland unterschätzt hat? Nicht nur, daß die FDP den staatsdirigistischen Attitüden der Grünen und SPD-Linken in der Scholz-Regierung nicht entgegengetreten ist – nein: Sie hat irren antiliberalen Gesetzen zugestimmt und damit überhaupt ermöglicht.

Da kommt dann immer die klägliche Bemäntelung, die FDP habe in der Scholz-Regierung Schlimmeres verhindert. Das ist so, als wenn sich ein Brandstifter damit herausredet, er habe doch die Feuerwehr selbst gerufen als die Flammen loderten und so Schlimmeres verhindert. Wie konnte man sich noch an einen Kabinettstisch mit einem Wirtschaftsminister setzen, der mehrfach öffentlich – etwa mit „Unternehmen sind nicht insolvent, sie hören nur auf, zu verkaufen“ – demonstriert, daß er nicht die geringste Ahnung von Wirtschaft hat?

Herr Kubicki will in seinem Buch „abklopfen, ob die Politik in den vergangenen Jahren das Beste aus unserem Land gemacht hat.“ (S. 9) Meint er das ernst? Dazu muß man doch kein Buch schreiben oder lesen, um zu wissen: Die SPD-Grün-FDP-Politik hat in den vergangenen Jahren NICHT das Beste aus unserem Land gemacht! Dafür sind SPD, Grüne und die FDP vom Wähler abgestraft worden, die FDP leider so sehr, daß sie aus dem Bundestag geflogen ist.

Hat Herr Kubicki abklopfend wenigstens ein paar Körnchen neuer Erkenntnis aufgewirbelt?

• Nach „jubelnden Teddybär-Empfangskomitees an Bahnhöfen und Selfies von Angela Merkel trat bald die Ernüchterung ein. Jetzt […] stehen wir vor einem riesigen politischen Scherbenhaufen.“ (S. 11) Was er dann ausführt, haben andere schon gründlicher geschrieben.

Und so geht es dann weiter:

• Stärkung der politischen Ränder: „Manche Themen wurden einfach nicht mehr angesprochen und damit ganze Politikfelder kampflos der AfD übergeben“ (S. 23)

• „wirkungslose[s] Aufblähen eines steuerfinanzierten Apparates von selbst- und fremdernannten ‚Nichtregierungsorganisationen‘“ (S. 26) Nun hat es Herr Kubicki also auch nochmal geschrieben.

• Meinungsfreiheit im Absturz. Herr Kubicki zitiert sich selbst aus seinem Buch Meinungsunfreiheit (2020): „Ich kann mich an keine Phase in der Bundesrepublik erinnern, in der es um die Freiheit der Meinung so schlecht bestellt war, wie heute.“ (S. 31) Achja!

• Corona und Demokratieabnutzung: Eine Liste besserer Texte zur Demokratie- und Grundrechtssuspendierung mit Merkels Coronamaßnahmen hier anzuführen, würde jede Rezension sprengen.

• Unter dem Stichwort „Elitenversagen“ weiter zur Coronakrise (S. 50 bis 67). Ohoh, Herr Kubicki: Da begeben Sie sich aber auf ganz dünnes Eis, denn wer von einem Unterschied oder gar Gegensatz zwischen Elite und Volk redet oder gar schreibt, ist bekanntlich rechtsradikal, um nicht zu sagen verfassungsfeindlich.

• Autoritäre Herausforderung und die feministische Außenpolitik: Riskiert Herr Kubicki hier einen Parteiausschluß? Zur Rede von J. D. Vance auf der Münchener Sicherheitskonferenz kommentiert er: „Die peinliche und dümmliche Reflexartigkeit, mit der weite Teile des deutschen Spitzenpersonals hierauf reagierten, und sich damit in moralischer Selbstzufriedenheit suhlten, hat mich ernsthaft betroffen gemacht.“ (S. 68) Ja, die Seiten 67 bis 72 mag man vielleicht mit Gewinn lesen, aber eigentlich ist alles mit diesem Satz gesagt.

• Ein fetter Staat, kein starker Staat: Anekdötchen zu staatlicher Geldverschwendung. Davon, daß die FDP im Bundestag und während ihrer Regierungsbeteiligungen in Bund und Ländern energisch gegen jegliche Geldverschwendung aufgetreten sei, liest man hier nichts – weil das ja nicht stattgefunden hat. Nichtmal die Zeit von 2009 bis 2013, als Dirk Nebel Entwicklungshilfeminister war, hatte die FDP genutzt, dieses Ministerium abzuschaffen, obwohl das doch eine ihrer programmatischen Forderungen war.

• Nach der „dröhnenden Ambitionslosigkeit“ (S. 77) der Merkel-Regierungen und der Scholz-Habeck-Desaster-Regierung ist festzustellen: „Deutschland ist in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt zu einem leistungsfeindlichen und ambitionslosen Land geworden. Hinzu kommt, dass wir unseren schon vorher vorhandenen Neid weiter ausgebaut haben.“ (S. 80) Das stimmt, ist aber keine originäre Feststellung von Herrn Kubicki.

Soweit sein „Abklopfen“ der Politik. Im Kapitel 3 ist eine hinreichende „Positionsbestimmung des Liberalismus“ für die FDP nicht zu erwarten, wenn nicht zuvor die FDP und ihre Wahlschlappe „abgeklopft“ worden ist:

• „Die Freiheit hat im aktuellen Deutschland keinen guten Stand. Ihre Kämpfer sind leise oder in der Minderzahl“ (S. 85) Das stimmt, aber erwartet der Leser hier nicht eine Analyse des Versagens der FDP? Herr Kubicki entzieht sich dem mit bekannten Feststellungen zur Erosion der Freiheit in Deutschland, zitiert dazu zwei Umfragen. Aber gäbe es da nicht wenigstens zu sagen, daß nicht ein einziger FDP-Vertreter in den Rundfunkgremien öffentlich, deutlich und laut gegen den die Bürger bevormundenden Haltungsjournalismus aufgetreten ist? Hat die FDP wenigstens die vernichtende Kritik von Mitarbeitern an ARD/ZDF, die Sanktionen befürchtend überwiegend anonym bleiben mußten, aufgenommen und unterstützt? Fehlanzeige! Kein Wort zum „Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk“. Kubicki „würde“ sich „wünschen, daß sich die Medien wie die Süddeutsche, die Zeit, der Spiegel oder die taz einmal ganz grundsätzlich auf den Standpunkt der Freiheit für alle stellen.“ (S. 86)

Aha, Herr Kubicki würde sich etwas wünschen wollen, wenn er dürfte, aber er hat wohl nicht gesollt. Immerhin: „Ich möchte jedenfalls nicht, dass diejenigen, die sich als moralische Elite verstehen, für die normalen Menschen festlegen, was sie als vernünftig anzusehen haben und was man nach ihrer Auffassung tun muss, um ein akzeptierter Teil der Gesellschaft zu sein.“ (S. 86) Zu den mit Zwangsgebühren gemästeten Karrieristen von ARD/ZDF, die genau dies tun, schreibt er nichts.

• Dann findet sich noch im Schnappsack der „Positionsbestimmung“ eine milde Kritik am „Bürgergeld“ und Mindestlohn; an der „politischen Anmaßung, sich in möglichst viele Lebensbereiche einzuschalten“; an einer „problematischen Konjunktur des »Wir«“; an der Staatsfinanzierung sogenannter NGOs; an verordneter Solidarität als Staatsaufgabe; an der Hochstilisierung jeder politischen Frage zu einer der demokratischen Existenz; an der Ersetzung von Argumenten durch moralische Vorwürfe (Wenigstens hier muß ich grundlegend verweisen auf Michael Andrick Im Moralgefängnis, der das Problem nicht nur anspricht, sondern analysiert und vernichtend darüber urteilt. Dazu allerdings S. 120 eine schöne Wortfindung: „ehrenkäsig“.); an Forderungen, bestimmte Gruppen müßten proportional im Parlament vertreten sein, so daß die Wähler nicht mehr frei über die Zusammensetzung entscheiden können.

Viele haben darüber geredet und geschrieben. Fein, daß Herr Kubicki es nun auch nochmal getan hat.

Zu „Rauswurf der Freien Demokraten und ihren Ursachen“ (S. 98) fällt Herrn Kubicki zuerst als Ursache ein, daß einige FDP-Abgeordnete zusammen mit der AfD abgestimmt haben. Herr Kubicki, das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein!

Kein Wort über das Versagen der FDP in der Regierung Merkel II und unter Scholz! Dafür wird Volker Wissing abgewatscht. Das ist für einen FDPler wohlfeil, nachdem Wissing die FDP verraten hat.

Immerhin: „Die FDP feierte 2021 zwar einen Erfolg, blieb aber aufgrund der Weigerung anzuerkennen, wofür sie gewählt worden war, weit unter ihren Möglichkeiten.“ (S. 101) Es „entstand der Eindruck, die FDP wäre Teil einer linken Politikbewegung mit SPD und Grünen.“ (S. 105) Nein, es war dies nicht nur ein Eindruck, sondern die FDP hat sich zum Teil dieser Bewegung machen lassen!

Selbstbeschwörung unter den Überschriften „APO und das Ende der Freiheit?“ (S. 105 bis 109) und „Mut zur Freiheit“ (S. 111 bis 120), „Liberalismus ist nichts für Schwächlinge“ (S. 120 bis 124).

Hilft es der FDP noch, die „Rückkehr zur demokratischen Ordnung“ (S. 124 bis 128) zu fordern? Etwa 2015 hätte es ihr geholfen, wenn sie das gefordert hätte und ein Wahlbündnis mit der damaligen AfD eines Dr. Konrad Adam, eines Prof. Bernd Lucke, eines Prof. Jörg Meuthen, eingegangen wäre, was auch so manche unerquickliche Entwicklung der AfD verhindert hätte. Herr Kubicki: Die FDP hat es vergeigt! Das sagt Ihnen einer, der zuletzt die FDP gewählt hat! Da hilft auch Ihr Manifest, „Die Freiheit, die ich meine“ (S. 129 bis 133), nicht mehr.

Okay, das Wort „ehrenkäsig“ könnte die Geldausgabe für dieses Buch wert sein, aber nun habe ich es ja auch so weitergegeben.

Am 2. Juli präsentierten Wolfgang Kubicki und Armin Laschet im Pfefferbergtheater Berlin das Buch. Das Interesse war mäßig, nur etwa die Hälfte der Plätze war besetzt. Die meisten hatten wohl Freikarten von der Konrad-Adenauer-Stiftung oder von der FDP.

Die zwei Alten beide auf der Bühne. Alles schon gesagt, nun nochmal die.
Die Frage, wo denn die Stimmen herkommen sollen, daß die FDP den Wiedereinzug in den Bundestag schafft, blieb unbeantwortet. Schade, wa?
Lustig war es nicht. Wenn ich nicht vom Verlag als Rezensent eine Freikarte bekommen hätte, hätte ich die 20 Euro Eintritt zurückgefordert.

Wolfgang Kubicki: Aufwind im freien Fall. Eine Kampfansage. Westend Verlag Neu Isenburg 2025. 159 Seiten, 22 Euro

(vera-lengsfeld.de)

 

Sieben Reiter verließen die Stadt
Von Jean Raspail

Ein Staat zerfällt, die Bewohner marodieren, der Fürst sendet eine Gruppe Reiter unter der Führung des bewährten Obersten Graf Silvius von Pickendorff aus: Die Männer sollen erkunden, ob die Zersetzung der Ordnung alle Landesteile erfaßt hat, ob es Widerstandsnester gibt und was zu tun sei.

Doch von vornherein ist klar: Die Patrouille wird nur noch den Untergang protokollieren. Sieben Reiter, sieben konservative, rechte Typen, sieben verschiedene Hoffnungen und Illusionen. Selbst der jüngste Soldat hegt einen Traum: den Widerstand zu organisieren und die Verteidigung des Eigenen zu einem Fest zu machen.

Jean Raspail ist in Deutschland mit seiner Dystopie "Das Heerlager der Heiligen" zu einem Geheimtip geworden. Sein grandioser Roman "Sieben Reiter verließen die Stadt" liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Er ist ein Ritt in ein ebenso furchtbares wie überraschendes Ende, „kalt funkelnd wie Kristall“. (Amazon).

Der Verlag Antaios: " Mit diesem Roman aus der Feder Jean Raspails eröffneten wir vor über zehn Jahren die erste Roman-Reihe des Verlags. Seither pflegen wir das Werk Raspails: Sechs seiner Bücher sind bei uns erschienen, fünf davon sind lieferbar".