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Der Osten kann den noch fetten Westen nicht retten

Von WOLFGANG HÜBNER

Es gibt in der alten Bundesrepublik viele Menschen, die bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg auf eine schwere Niederlage der Ampelparteien, aber auch der CDU hoffen. Im Osten sollen die Wähler das schaffen, wozu die im Westen nach wie vor nicht in der Lage sind. Das hängt auch damit zusammen, dass die Hoffnung auf den Osten bei allzu wenigen mit Freude am zu erwartenden Erfolg der AfD und der Wagenknecht-Partei BSW in den drei Bundesländern verbunden ist. Zu groß ist im Westen Deutschlands immer noch die Angst vor wirklichen politischen Veränderungen, zu tief die antinationale Umerziehung verwurzelt.

Zwar sehen die Menschen in Ingolstadt, Kassel, Bielefeld oder Braunschweig auch, dass es gesellschaftlich und wirtschaftlich bergab geht. Doch die im Westen die öffentliche Meinung dominierende Schicht sind gutbezahlte Funktionseliten, wohlhabende Vermögens- und Immobilienerben, gutsituierte Pensionäre sowie Rentner mit erheblichen Rücklagen. Sie alle sind sichere Wähler von CDU/CSU, FDP und im abnehmenden Maße auch der Grünen. Zwar geben sie nicht viel auf das Demokratiegeschnatter des Parteienstaats, umso mehr aber auf ihr Eigentum und ihre Privilegien schützende Verhältnisse im Staat.

Diese „Fettschicht“ gibt es im Osten in weit geringerem Ausmaß. Nur wenn es im Westen zu gesellschaftlichen und ökonomischen Verwerfungen kommt, die seine „Fettschicht“ verunsichern oder sogar gefährden sollte, wird die Politik nicht nur im Osten in Bewegung kommen. Zwar kann es gut sein, dass der Ausgang der Wahlen am Sonntag eine Ermutigung für kritische und unzufriedene Menschen im Westen wird, ernsthaft aufwecken oder gar retten kann das die Mehrheit der Deutschen dort nicht. Diese muss noch drastischer die negativen Folgen der „Zeitenwende“ verspüren.
(pi-news.net)

Der Himmel hatte mich verraten

Von Vera Lengsfeld

Von „Der klare Sommerhimmel begann zu brummen, zu beben, der surrende Ton wurde immer lauter. Fliegende schwarze Schatten bedeckten uns. Ich ließ mich vom Eisenbahndamm hinabrollen, warf mich unter den nächsten Strauch, krümmte mich zusammen und steckte den Kopf ins Gestrüpp. Die erste Bombe fiel, die Erde erzitterte, dann hagelte es Bomben. Explosionen mündeten in donnerndem Lärm, alles bebte. Flugzeuge griffen im Sturzflug an, eins nach dem anderen gingen sie auf ihr Ziel los. Und dieses Ziel war ich. Alle versuchten, mich zu treffen, rasten direkt auf mich zu, sodass die heiße Luft der Propeller meine Haare zauste.

Die Flugzeuge heulten, die fallenden Bomben heulten noch durchdringender. Dieser Ton bohrte sich ins Gehirn, drang in Brust und Bauch, wühlte das Innerste auf. Der wütende Schrei fliegender Bomben füllte alles ringsumher, ließ keinen Platz für etwas anderes. Das Heulen brach nicht ab, es saugte alle Gefühle aus mir heraus, unmöglich, an etwas anderes zu denken. Das Entsetzen packte mich. Das Donnern der Explosionen klang fast erleichternd. Ich presste mich an die Erde, damit die Splitter über mich hinwegpfiffen. Die Angst war mein Lehrer. Pfeifen bedeutete eine Sekunde Pause, um den klebrigen Schweiß abzuwischen, einen ekelhaften, stinkenden Angstschweiß, um den Kopf in den Himmel zu heben.

Doch dort, im friedlichen Blau entstand ein neues, noch tieferes Vibrieren. Diesmal fiel das schwarze Kreuz des Flugzeugs genau auf meinen Strauch. Ich fühlte geradezu, wie sichtbar meine Gestalt auf dem Gras war… Erdklumpen prasselten auf meinen Kopf. Ein neuer Anflug. Der Ton des im Sturzflug angreifenden Flugzeugs presste mich nieder. Mit diesem Heulen nahte der letzte Augenblick meines Lebens.

Ich betete. Ich kannte kein einziges Gebet. Ich hatte nie an Gott geglaubt und wusste dank meiner nagelneuen Hochschulbildung, der Astronomie, der erstaunlichen Gesetze der Physik, dass es keinen Gott gibt, und dennoch betete ich. Der Himmel hatte mich verraten, weder Diplome noch Wissen konnten mir helfen. Ich blieb allein, Auge in Auge mit diesem von allen Seiten auf mich zufliegenden Tod.“
Daniil Granin, Verteidiger von Leningrad, über seine erste Begegnung mit dem Krieg

Und hier mein Freund Uli Masuth, der meint, man solle den Krieg einfach weglassen:
https://www.youtube.com/watch?v=Wo2sRtKeLKg
(vera-lengsfeld.de)

(tutut) -  Das Staatsfernsehen wird sich dabei was gedacht haben, als die Tagesthemen dem inzwischen auch US-amerikanischen Politikwissenschaftler Yascha Mounk am 20. Februr 2018 eine Plattform gaben: "...dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen“. Ein Leser-Kommentator auf Amazon sieht hierzu in dem Werk "Revolte gegen den großen Austausch" des Franzosen Renaud Camus das "Begleitbuch" zum historisch einzigartigen Experiment: "Nicht erst seit dem Interview mit dem Politologen Yasha Mounk in den Tagesthemen, in dem er den laufenden Prozess der Umwandlung des deutschen Nationalstaates, der europäischen Nationalstaaten, in multiethnische Staaten erstaunlich offenherz und ohne Schnörkel offengelegt hat, treibt die Neue Rechte das Thema des sogenannten Großen Austauschs um. Der französische Intellektuelle Renaud Camus hat diesen Begriff schon vor einigen Jahren in Reden und in Aufsätzen ausgeprägt, um jenes in den Städten und immer mehr auch auf das Land übergreifende Phänomen zu beschreiben, dass die ethnische Zusammensetzung westlicher Staaten (in seiner Perspektive Frankreichs) zunehmend kippt und die Länder ihrer gewachsenen nationalen Tradition, Kultur und Identität zunehmend entfremdet, überfremdet und schließlich ausgetauscht werden. Anders als viele vor allem linksdrehende Unkenrufe behaupten, handelt es sich beim Großen Austausch nicht um eine rechte Verschwörungstheorie. Tatsächlich sprechen die Linken, Mounk ist nur der aktuelleste Vertreter, selbst lange vom Großen Austausch, ohne diesen Begriff zu verwenden, beschreiben aber in ihren Zukunftsvisionen praktisch, positiv angestrichen, das, was der Camus in seinen Reden anprangert. Letztlich bestätigen und wollen die linken Kritiker mehrheitlich den Großen Austausch, sie leugnen ihn nicht, sondern konnotieren ihn nur positiv. Auf der anderen Seite wird der Prozess als solcher aber eben dann doch geleugnet, es heißt dann er finde nicht statt, und es zeigt sich eine Doppelstrategie (wenn es denn wirklich nicht Unwissenheit über den Fortschritt des Prozesses ist), die Fakten abzuleugnen, bis sie zu den eigenen Gunsten sprechen: Es ist uns egal, wenn unsere Politik das

verursacht hat, jetzt sind die Migranten halt da". Camus sage selbst, dass er nicht glaube, dass der Große Austausch in Form eines großes Planes daherkomme, in Form einer Verschwörung, die von einer überschaubaren Clique von Akteuren planmäßig vorangetrieben werde. Er sei vielmehr - und das mache seine Analyse wertvoller als der pauschale und unangebrachte Verschwörungsvorwurf glauben machen wolle - das Zusammenspiels vieler verschiedener Faktoren. Wie gesagt gebe es verschiedenste politische Akteure, die aber ohne Absprache und mit ganz eigenen Interessen eine Politik betrieben, um den großen Austausch voranzutreiben, diejenigen, die bereits versuchen wollten aus einem falschen Verständnis von Integration, Migranten nicht mehr zu assimilieren und ihnen ohne Transferleistungen staatsbürgerliche, politische Rechte zuzusprechen oder die, die sich eben über Buntheit um jeden Preis aus ideologischen Gründen freuten, diejenigen, die billige Arbeitskräfte möchten oder hofften sich auch neue Wählerstimmen als Migrantenparteien zu importieren. "All diese Interessen gehen zusammen mit politischen Weichenstellungen und metapolitischen Änderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte, die die Buntheit und offene Grenzen fetischisiert, Sozialsysteme und Grenzen nicht ausreichend sichert und falsche Anreize schafft und auch in den Herkunftsländern völlig falsche Erwartungen oder Begehrlichkeiten erzeugt, das Fremde/Exotische überhöht und unfähig und blutschwach darin geworden ist, die eigene Identität, die eigene Kultur, die eigenen Werte auch (am Ende werden womöglich auch die Linksliberalen schließlich von der Entwicklung überrollt und gefressen) wertzuschätzen und vor allem sie zu verteidigen und in Form wahrer Integration Migranten nahezubringen, sie zu Franzosen, Deutschen, Engländern, Schweden zu transformieren (jenseits von Kategorien wie der Hautfarbe)". Der Austausch werde dadurch erzeugt, dass diese Gruppen immer größer werden, während die der Autochthonen stagniere und schließlich schrumpfe, eine Umwälzung der Demographie stattfinde, nicht plötzlich und radikal, sondern schleichend aber inzwischen in einer Form, die kaum mehr zu übersehen sei. Darüber hat es nun eine große Kollision gegeben. "Merz drängt Scholz zu Abschiebe-Pakt". Bedeutet dies nicht auch so etwas

wie Fortsetzung oder "Auftakt der Paralympics"? Noch ein Austausch. Wo ist der Unterschied, fragt die Leidplanke: "Deshalb muss die Frage erlaubt sein: Warum finden Olympische und Paralympische Spiele nicht gemeinsam statt? Zur gleichen Zeit, im gleichen Stadion, vor dem gleichen Publikum. Zuerst die Sprinter mit Karbonfedern, dann die mit zwei gesunden Beinen. Zuerst die sehbehinderten Schwimmerinnen, dann die ohne Behinderung. Das wäre wahre Inklusion". Diese Frage bietet sich an: Worin besteht Inklusionsjournalismus? Wenn er darüber schreibt: "Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal". Zum Ausgleich gibt es sowas: "Sommer-Gewinnspiel: Zehn Freikarten für Pietro Lombardi". Daheim gibt's die angekündigte Spannung. In der Kreisstadt TUT: "Lidl und Stadt planen mit Kreisverkehr in Stockacher Straße - Auf der Baustelle der künftigen Lidl-Filiale werden erste Arbeiten erledigt. Und auch, wie der Discounter an die Straßen angebunden wird, scheint klar - wenigstens im Ansatz" und in der ehemaligen Oberamtsstadt Spaichingen: "Grüne Inseln in der Betonwüste kommen gut an - Plötzlich sind sie da und gekostet haben sie auch nicht wenig. Aber sind die Pflanzinseln wirklich ein Ersatz für die abgeholzten Bäume und wie kommen Markthändler damit zurecht?" Wenn's sonst nichts gibt, um eine Seite überflüssigerweise zu füllen. Ansichtssache, wer ein bundespreisgekröntes denkmalgeschütztes Ensemble für Betonwüste hält. Durch den Wald rasen Mountainbiker, über den Marktplatz  rumpeln Bäume auf Rädern. Alles Bio oder was - wie die toten Fische in der Prim, welche nach einem Biogas-Malheur lediglich als Austausch zur Randnotiz wurden? Kein Thema für Botin unterm Dreifaltigkeitsberg?

Absage nicht geplant
OB will nicht vor Terrorismus kapitulieren: Stadtfest findet statt
Der Terroranschlag von Solingen wirkt nach. Eine Absage des Stadtfestes Mitte September schließt Tuttlingens Oberbürgermeister aus. Es soll aber für mehr Sicherheit gesorgt werden. ..Wenn wir nun alle Feste absagen würden, würden wir vor dem Terrorismus kapitulieren. „Das kommt für mich Stand heute nicht in Betracht“, erklärt der Verwaltungschef, der mit dem Präsidenten des Landeskriminalamtes, Andreas Stenger, in Kontakt steht.In einem Telefonat habe Stenger erklärt, es gebe keine konkreten Bedrohungshinweise, die eine Absage des Festes erforderlich machen würden. Ein erneuter Austausch kurz vor dem Fest sei zudem vereinbart worden, erklärt Stadtsprecher Arno Specht. Wie beim Stuttgarter Weinfest wird für die Dauer des Stadtfestes im Festbereich eine Waffenverbotszone errichtet. Neben ohnehin verbotenen Waffen wie Messern mit feststehenden Klingen oder Schusswaffen dürfen auch „handelsübliche Messer mit einer Klingenlänge von über vier Zentimeter“ nicht mehr mitgeführt werden, so Specht..
(Schwäbische Zeitung. Die Messerhalter sind's, nicht die Messer. Fremde Kulturen, die nicht hierher passen. Kannitverstan? Es gilt das Wort des für Solingen zuständigen Wuppertaler Polizeipräsidenten: "Jeder muss mit sich ausmachen, ob er zu Festivitäten geht, ob er zu Fußballspielen geht, ob er im öffentlichen Personennahverkehr unterwegs ist“.)

Das ideale Stadtfestmesser? Zum Halsabschneiden genügt's.

13 Syrer illegal und ohne Papiere im Offenburger Bahnhof
Offenburg (ots) - Beamte der Bundespolizei haben vergangene Nacht (28.08) bei der Kontrolle eines Regionalzuges aus Basel im Bahnhof Offenburg 13 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt. Es handelte sich um syrische Staatsangehörige im Alter zwischen 15 bis 35 Jahren, die keinerlei Ausweispapiere vorzeigen konnten und zuvor von der Schweiz nach Deutschland eingereist waren. Alle Personen äußerten Asylbegehren und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet bzw. in die Obhut des Jugendamtes gegeben.
(Bundespolizeiinspektion Offenburg. Wann hält sich Polizei ans Grundgesetz? Keine Grenzkontrolle? Wo bleiben Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Verantwortliche?)

Vogel-Monitoring
Im Taubergießen zwitschern der Neuntöter und der Wiedehopf
(Badische Zeitung. Und dszu pfeift womöglich ein Schwein? Wer hat schon mal einen Wiederhopf zwitschern gehört.)

Satellit sorgt für Feuerball am Himmel über BW
Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist ein Starlink-Satellit aus Süddeutschland sichtbar über der Schweiz in die Erdatmosphäre eingetreten. Das Weltraumlagezentrum der Bundeswehr habe dem BBK diese Information übermittelt, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes der Nachrichtenagentur dpa. In verschiedenen Städten Baden-Württembergs erhielt die Polizei gestern Abend Anrufe von Menschen, die einen Feuerschein am Himmel beobachtet hatten...
(swr.de. Das kann böse enden.)

Zwischenzeitliche Ausfälle und Verspätungen
Schaden an der Oberleitung behoben: Züge zwischen Stuttgart und München rollen wieder
Eine Oberleitungsstörung hat am Dienstagabend den Bahnverkehr auf der Strecke Stuttgart - München in Teilen lahm gelegt. Wie die Deutsche Bahn über den Kurznachrichtendienst X mitteilte, musste eine Oberleitung zwischen Esslingen und Plochingen repariert werden. ..
(swr.de. Wo gibt es noch eine funktionierende Leitung?)

Ulmer Münster aus Sand nachgebaut
Das Ulmer Münster bekommt derzeit einen kleinen Bruder aus Sand: Ein deutsch-portugiesisches Sandkünstler-Duo baut auf dem Münsterplatz den höchsten Kirchturm der Welt nach. Direkt neben der echten Kirche erschaffen zwei Künstler eine Miniaturversion des Gebäudes. Über zwei Meter hoch soll die Sandskulptur werden. Daneben entstehen noch andere markante Gebäude der Stadt, wie der Metzgerturm..
(swr.de. Sandmännchen ist hier.)

Ankunftszentrum für Geflüchtete aus Ukraine schließt
Das sogenannte Ankunftszentrum Ukraine in Meßstetten (Zollernalbkreis) schließt Ende September. Das hat das Landratsamt dem SWR gesagt. Ab Mitte September würden keine Geflüchteten mehr aufgenommen, Ende des Monats schließe die Einrichtung, hieß es. Sozialdezernent Georg Link sagte dem SWR, man sei gerade dabei, die letzten Bewohnerinnen und Bewohner in die Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises und in private Wohnungen zu vermitteln. Seit über zwei Jahren betreiben der Zollernalbkreis und das Regierungspräsidium Tübingen ein Ankunftszentrum für ukrainische Geflüchtete in einer ehemaligen Kaserne in Meßstetten. Jetzt soll auf dem Gelände ein Industriepark entstehen. .
(swr.de. Welche Industrie parkt in Meßstetten?)

Jäger schießt und trifft seinen Jagdkollegen
Bei der Schwarzwildjagd hat ein Jäger seinen Kollegen angeschossen und schwer verletzt. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatten die beiden Männer in Heubach (Ostalbkreis) gemeinsam ein Tier eingekreist. Als einer der beiden Jäger, ein 41-Jähriger, einen Schuss abgab, traf die Kugel jedoch nicht das Tier, sondern versehentlich seinen Jagdkollegen im Bereich des Kopfes. Der 56-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht..
(swr.de. Wie wird zu Zweit eine Wildsau eingekreist?)

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Dank LKW-Maut und "CO2-Bepreisung"
Die Deutschen zahlen so viele Steuern wie noch nie
Von Mario Thurnes
Der Staat verschuldet sich immer weiter und weiter und weiter. Obwohl die Bürger in Deutschland so viele Steuern zahlen müssen wie noch nie. Letzteres liegt vor allem an der von FDP, SPD und Grünen erhöhten LKW-Maut und CO2-Steuer..
(Tichys Einblick. Räuberbanden plündern Deutschland.)

Schutz nur für Politiker
Volksfest ohne Volk
Von Cora Stephan
Ungeschütztes Volk, geschützte Politiker. Es hat nicht jeder Polizeischutz, der feiert. Wuppertals Polizeipräsident sagt, was Frau Esken nicht lernt aus dem Anschlag in Solingen: Der Staat hat seinen primären Daseinszweck aufgegeben. Er schützt seine Bürger nicht mehr. Sie müssen es selbst tun. Die Frage bleibt: wie? Nach Solingen ist das Volksfest nicht mehr das, was es im Grunde seit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin nicht mehr ist: eine Veranstaltung für alle, frei und unbeschwert. Nach den Morden beim „Festival der Vielfalt“ in Solingen mithilfe eines Küchenmessers aus einer Flüchtlingsunterkunft wurden auch die Feste in den Nachbarstädten Hilden, Haan und Wülfrath abgesagt, ebenso die Ritterspiele auf Schloss Burg bei Solingen. Gewiss aus Pietät. Wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen...
(Tichys Einblick. Der Kanzler ist zornig? Dan hat er nichts verstanden wie ein kleiner Junge. Seneca: "Oft kommt der Zorn zu uns, öfter wir zu ihm; rufen sollte man ihn nie; auch wenn er kommt, sollte man ihn abweisen. Niemand sagt sich selbst: Das, worüber ich zürne, habe ich wohl auch selbst schon getan, oder ich wäre dazu wenigstens fähig gewesen".)

Asylpolitik nach Solingen
Olaf Scholz flüchtet sich ins Weiter-so
Von Mario Thurnes
Der Kanzler hat auf das Angebot von Oppositionsführer Friedrich Merz reagiert. Doch ein konsequentes Vorgehen gegen Einwanderung aus Syrien und Afghanistan wird es nicht geben. Olaf Scholz flüchtet sich ins Weiter-so..
(Tichys Einblick. Die kompetenzlose Ampel muss alternativlos weg.)

Migrationspolitik
Nach Asyl-Ansage: Merz macht einen Rückzieher
CDU-Chef Merz fordert knallharte Asyl-Gesetze – und macht einen Tag später einen Rückzieher. Eine Grundgesetzänderung habe er nie gefordert, betont der Christdemokrat. Derweil kommen weiterhin Hunderttausende Migranten nach Deutschland.
(Junge Freiheit. Friedrichs Springprozession.)

Thomas Maul, Gastautor
Corona-Ticker (19): Kubicki, Lauterbach und das Bundesmysterium für Gesundheit
Das Corona-Narrativ zerfällt, wie ein Soufflé, wenn man zu früh die Backofentür öffnet. Hier als Teil dieser fortlaufenden Chronik die neuesten Entwicklungen der letzten Tage und Wochen. ..
(achgut.com. Die nächste Pandemie kommt bestimmt: die Politik selbst.)

Angebots- und Flottenverringerung
Ryanair streicht jeden fünften Flug in Berlin – Steuern und Gebühren machen Fliegen immer teurer
Die staatlichen Belastungen für den Luftverkehr haben sich in Deutschland seit 2020 fast verdoppelt. Zuletzt wurde zum 1. Mai 2024 die Luftverkehrssteuer um rund 25 Prozent erhöht. Ab Januar wird es noch teurer. Eine Konsequ22222222222222222

KGE und der galoppierende Faschismus
Von RAINER K. KÄMPF
Wenn man denkt, wir sind so langsam am absoluten Tiefpunkt der gesellschaftlichen Entwicklung angekommen, taucht eine Grüne auf und zeigt uns, es gibt kein Limit nach unten. Der freie Fall ist unbegrenzt, was uns andererseits in die glückliche Lage versetzt, nicht aufschlagen zu müssen. Katrin Göring-Eckardt, liebevoll auch KGE genannt, macht ihrem Ruf als intellektuelle Ikone der Grünen Deutschlandvernichter wieder alle Ehre. Im Kampf gegen Rechts™ macht sie jetzt Nägel mit Köpfen und will das Übel bei den Wurzeln packen. Bei den familiären. Was nützen staatliche Programme und sämtliche Methoden der Hirnwäsche, wenn sich gesundes Denken, Kritikfähigkeit und die Liebe zum Vaterland in den unergründlichen Tiefen der ach so verfluchten bürgerlichen Familie festgesetzt haben? Das muss ausgemerzt werden. Getreu ihren Vorbildern aus der Prinz-Albrecht-Straße geht’s jetzt der Sippe ans Leder. Alle halbwegs angewokten Familienmitglieder sind aufgerufen, ihre geistig gesunde Verwandtschaft zu melden. Erstmal. Ob entsprechende Sammeleinrichtungen bereitgestellt werden, entscheidet der Erfolg der flächendeckenden Familiendenunziation. Logischerweise denkt sie zuerst an die Ostdeutschen auf dem Land, die mittels politischer Vivisektion ihre Familien ausdünnen sollen. Dass KGE selbst aus besagtem Operationsgebiet stammt, setzt ihrem degenerierten Hirnkrampf noch die Krone auf. Da sich nirgends auch nur der Hauch von Widerspruch regt, müssen wir davon ausgehen, dass nicht Corona pandemisch war, sondern eine Epidemie vorgelagerter Altersdemenz über der Freiluftklapse kursiert.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die größte Gefahr in der Moderne geht nicht von der Anziehungskraft nationalistischer und rassistischer Ideologien aus, sondern von dem Verlust der Wirklichkeit. Wenn der Widerstand der Realität fehlt, dann wird prinzipiell alles möglich.
(Hannah Arendt)
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Neue erschütternde Details
Hätte der Staat den Anschlag von Solingen verhindern können?
In seinem Zimmer im Asylheim hing eine Fahne des Islamischen Staats. Doch niemand sah den Solingen-Attentäter als Gefahr. Die Diakonie, die AfD-Wähler rauswerfen will, kümmerte sich um den abgelehnten Asylbewerber...
(Junge Freiheit. Welcher Staat?)

Feministische Außenpolitik?
Warum Baerbock Saudi-Arabien bei Frauenrechten eine Extrawurst brät
Mit den Taliban verhandeln? Das kommt für Außenministerin Baerbock wegen fehlender Frauenrechte nicht in Frage. Mit anderen Radikalislamisten hat sie weniger Probleme – und lobt diese sogar. Die JF fragte nach: Warum diese Doppelmoral?
(Junge Freiheit. Wer ist Baerbock?)

Linksradikaler Vandalismus?
Turm der Garnisonkirche mit roter Farbe beschmiert
Unbekannte verdrecken den Turm der unlängst neu geweihten Potsdamer Garnisonkirche mit roter Farbe. Die Polizei ermittelt gegen unbekannt. Zuvor hatten Linksextremisten gegen das Projekt mobilgemacht.
(Junge Freiheit. Banausen und Barbaren sind links.)

Kreuzung der Tiere
Schaf und Ziege sind Eltern: Schleswig-Holsteins erste „Schiege“ geboren
Seit knapp zwei Wochen tollt besonderer Nachwuchs auf einem Resthof bei Glücksburg an der Flensburger Förde herum. Bei Flumo handelt es sich mutmaßlich um eine Mischung aus Schaf und Ziege – eine Schiege. Der kleine Bock hat weißes Fell mit braunen Flecken - genauso wie Ziegenbock Rune, der seit Jahren mit einer kleinen Schafsherde auf der Koppel hinter dem Haus lebt. Der einzige Schafsbock in der Herde hat dunkles Fell. Für Hofbesitzer Dag, der nur mit seinem Vornamen veröffentlicht werden möchte, ist das ein klares Indiz dafür, dass es sich bei Flumo tatsächlich um eine seltene Schiege handelt...
(focus.de. Wird aus AfD und BSW CDU-Ost?)

Bundesregierung finanziert Anti-Abschiebe-Broschüre für abgelehnte Asylbewerber
Eine vom Bundesinnenministerium geförderte Website gibt Asylbewerbern Tipps, um ihre Abschiebung zu verhindern. Von juristischen Kniffen bis hin zu gewalttätigen Protestaktionen im Flugzeug. Nancy Faeser macht es möglich..
(Junge Freiheit. Ist das nicht kriminelll?)

Unser Islamproblem ist die deutsche Politik

Von WOLFGANG HÜBNER

Der Islam ist die einzige in Deutschland verbreitete Religion, in deren Namen immer wieder grauenhafte Terrortaten wie in Solingen geschehen. Das ist eine schwere Belastung für das Verhältnis der Mehrheitsgesellschaft zur muslimischen Minderheit, die sich dieser Situation stellen muss. Verbale Distanzierungen oder gar schweigendes Wegducken der Muslime reichen nicht. Wenn der Islam in Deutschland respektiert und akzeptiert werden will, muss er eine scharfe Grenze ziehen zu allen Glaubensgenossen, die in Wort und Tat Intolerant und aggressiv gegen Nicht- oder Andersgläubige sind. Andernfalls muss der Islam in Deutschland unter strikte politische und rechtliche Kontrolle gestellt werden.

Dazu ist die jetzige etablierte Politik samt ihrem Personal allerdings nicht fähig und willens. Stattdessen haben ihre höchstrangigsten Vertreter leichtfertige Sprüche wie „Der Islam gehört zu Deutschland“ faktisch zur Staatsdoktrin gemacht. Selbstverständlich gehört der Islam weder historisch noch geistig zur deutschen Identität. Vielmehr ist er seit einigen Jahrzehnten erst in Gestalt von Arbeitskräften samt ihren Familien, später durch Asylsuchende und Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis verbreitet worden. Es ist eine Tatsache: Der Islam ist in Deutschland. Kulturell ist er jedoch immer noch ein Fremdkörper, dessen Zukunft ungewiss ist.

Wenn deutsche Parteien und Politiker das Islamproblem, denn ein Problem ist es zweifellos, realistisch behandelt hätten statt Luftschlösser zu bauen, dann wären dieser aggressiv-unduldsamen Religion rechtzeitig Grenzen gesetzt worden, gerade auch bei der Zuwanderung von Muslimen. Aber das ist bekanntlich nicht geschehen. Und mit dem jetzigen politischen Personal wird das auch nicht gehen. Es wird nicht gehen mit einer Außenpolitik, die jedem amerikanisch-westlichen Abenteuer mit katastrophalem Ausgang in Libyen, Syrien, Irak oder Afghanistan blindlings folgt.

Es wird nicht gehen mit einer extrem selbstschädigenden Asyl- und Zuwanderungspolitik, die es dem islamischen Messermörder von Solingen ermöglich hat, überhaupt nach Deutschland zu gelangen, sich vor der Abschiebung zu drücken, die Behörden rechtlich gesichert zu übertölpeln und dann noch todbringend in die Hälse von etlichen Deutschen zu stechen. Er konnte das alles nur tun, weil die deutsche Politik über Jahrzehnte parteiübergreifend versagt hat.

Wer jetzt, was ja nach dem Solinger Massaker nicht unverständlich, aber kurzschlüssig ist, nur die Religion verflucht, der solche Monster anhängen, sollte zehnmal mehr die Wulff, Merkel und all die vielen anderen verfluchen, die in ihren hohen Ämtern oder Willkommenswahnsinn Tor und Tür für Messermörder und islamische Fanatiker geöffnet haben.

Ihre politischen Nachfolger sind ungeeignet, unfähig und auch unwillig, Tor und Tür endlich zu schließen. Sie weigern sich auch, die notwendige harte Auseinandersetzung mit dem Islam in Deutschland offen zu führen. Doch nur wenn das Verhältnis dieser Religion zur wieder einmal schockierten Mehrheitsgesellschaft geklärt und geordnet sein wird, kann es ein gutes, friedliches Zusammenleben geben. Dazu muss das größte Islamproblem gelöst werden: die deutsche Politik.
(pi-news.net)

Wenn einer mit der Deutschen Bahn fährt

Von Vera Lengsfeld

Gestern auf dem Weg nach Berlin kam in Berga-Kelbra zwar ein Zug nach Halle mit Verspätung an, die Türen gingen aber nicht auf, weil er überfüllt war. Mehr als eine Stunde später kam wieder ein Zug. Diesmal ging die Tür auf, denn eine junge Frau stieg aus. Ich kam also rein und musste bis Halle dicht gedrängt an der Tür stehen. Ich war noch glücklich dran, denn die jungen Leute, die seit Stunden mit mir gewartet hatten, kamen wieder nicht mit.

Ich hatte ihnen noch zugerufen, doch in die 1. Klasse zu gehen, aber bevor sie die Tür erreichten, fuhr der Zug ab. Ich sollte in Halle zwar 24 Minuten Umsteigezeit haben, aber als unser Zug im Bahnhof einfuhr, tat das auch der Zug nach Berlin, den ich durch einen Sprint, zu dem ich trotz meines Alters noch in der Lage bin, gerade noch erreichte.

Heute sitze ich auf dem Weg nach Görlitz auf dem Bahnhof Ostkreuz, und der Zug nach Cottbus um 12:39 fiel einfach aus. Ich darf jetzt hoffen, dass der um 13:39 fährt. Die Bahn ist völlig dysfunktional geworden, aber wir sollen alle unser Auto stehen lassen.
(vera-lengsfeld.de)

Mängel und Risiken der Energiepolitik

Von David Cohnen

Im Zuge meiner Auseinandersetzung mit der aktuellen Energiepolitik und den Herausforderungen der Energiewende in Deutschland, habe ich mich mit den technischen Möglichkeiten und Grenzen der angestrebten klimaneutralen Energieversorgung bis 2045 beschäftigt.

Herausforderungen der Umstellung auf eine klimaneutrale Energieversorgung bis 2045: Eine Analyse der gegenwärtigen technologischen Möglichkeiten und Grenzen.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Umstellung des Energiesystems, das derzeit noch stark von fossilen Brennstoffen abhängig ist, auf erneuerbare, besser: neue  Energiequellen wie Windkraft und Photovoltaik. Dieses Vorhaben ist nicht nur ambitioniert, sondern stellt auch eine der größten Herausforderungen dar, die das Land in den kommenden Jahrzehnten bewältigen muss. Diese Abhandlung untersucht die technischen Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen, um diese Herausforderung zu meistern, und diskutiert die Grenzen und Schwierigkeiten, die damit verbunden sind.

Aktueller Stand der Energieversorgung
Derzeit werden etwa 50 % der elektrischen Energie in Deutschland nicht durch fossile Brennstoffe erzeugt. Allerdings macht Elektrizität nur etwa 20 % des gesamten Energieverbrauchs aus. Dies bedeutet, dass der Anteil der nicht-fossilen Energie an der gesamten Energieversorgung nur etwa 10 % beträgt. Berücksichtigt man zusätzlich die nicht-fossile Energie aus Wasserkraft und Biomasse, verbleiben etwa 7,5 % der Gesamtenergie, die aus erneuerbaren Quellen stammt. Diese Diskrepanz verdeutlicht die enorme Herausforderung, die vor uns liegt: Um bis 2045 vollständig klimaneutral zu werden, muss die Energieproduktion, die derzeit zu einem großen Teil auf fossilen Brennstoffen basiert, vollständig auf erneuerbare Quellen umgestellt werden.

Die Herausforderung der Versorgungssicherheit
Ein zentrales Problem bei der Umstellung auf alternative Energiequellen ist die Versorgungssicherheit. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern sind Wind- und Solarenergie stark wetterabhängig. Zeiten ohne Wind und Sonnenschein, sogenannte Flauten, stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität des Energiesystems dar. Bei einer vollständigen Umstellung auf diese Energiequellen müsste die heutige Kraftwerkskapazität um das Fünffache erhöht werden, um den Bedarf zu decken und gleichzeitig sicherzustellen, dass Ersatzkapazitäten für Flauten zur Verfügung stehen. Zudem müsste die Kapazität für Windkraft und Solarenergie von derzeit 7,5 % auf 100 % gesteigert werden, was einer Verdreizehnfachung der bestehenden Kapazitäten entspricht. Je schneller der Stromverbrauch steigt, desto schneller muss auch die Ersatzkapazität zur Überbrückung von Flauten bereitgestellt werden.

Technologische Lösungen und ihre Grenzen
Die theoretisch verfügbaren Technologien, die zur Überbrückung von Engpässen und zur Sicherstellung einer konstanten Energieversorgung beitragen könnten, sind vielfältig. Allerdings haben sie alle ihre Grenzen, insbesondere in Bezug auf ihre sofortige Verfügbarkeit und Skalierbarkeit.

Batteriespeicher-Systeme: Lithium-Ionen-Batterien und ähnliche Systeme sind heute verfügbar und können in begrenztem Umfang dazu beitragen, kurzfristige Engpässe zu überbrücken. Diese Systeme sind jedoch teuer und bieten nur für kurze Zeiträume eine Lösung. Ihre Kapazitäten reichen nicht aus, um eine mehrtägige Flaute zu überbrücken oder den gesamten Energiebedarf einer Volkswirtschaft zu decken.
Pumpspeicherkraftwerke: Diese seit langem etablierten Technologien sind in der Lage, große Energiemengen zu speichern. Allerdings sind sie geografisch und topografisch eingeschränkt und können nicht in beliebiger Menge ausgebaut werden. Der Bau neuer Anlagen ist zudem zeit- und kostenintensiv.

Demand Response: Diese Methode, bei der der Energieverbrauch flexibel an die Produktionskapazitäten angepasst wird, ist in der Industrie bereits weit verbreitet. Sie hilft, Lastspitzen zu glätten, ersetzt jedoch keine grundlastfähige Energiequelle.
Flexible Kraftwerkskapazitäten: Moderne Gas- und Biomassekraftwerke können schnell hochgefahren werden, um Lücken in der Energieversorgung zu schließen. Allerdings basieren viele dieser Anlagen noch auf fossilen Brennstoffen oder Biomasse, was dem Ziel der Klimaneutralität widerspricht.
Geothermie: Geothermische Energie bietet eine wetterunabhängige, kontinuierliche Energiequelle. Diese Technologie ist jedoch geografisch begrenzt und derzeit noch teuer in der Installation und dem Betrieb.
Wind- und Solarparks: Der Ausbau von Wind- und Solarkapazitäten ist eine der Hauptstrategien der Energiewende. Diese Technologien sind jedoch stark wetterabhängig und benötigen daher umfangreiche Backup-Lösungen oder Speicher, um eine konstante Energieversorgung zu gewährleisten.
Energiehandel und Netz-Interkonnektivität: Durch den internationalen Energiehandel und die Vernetzung von Stromnetzen können Überschüsse exportiert und Defizite durch Importe ausgeglichen werden. Diese Strategie erfordert jedoch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und kann nicht als alleinige Lösung betrachtet werden.

Die Realitäten des Übergangs
Die obengenannten Technologien bieten theoretisch Ansätze, um die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen. Doch in der Praxis sind sie nicht ausreichend, um die benötigte fünffachen Kraftwerkskapazität sofort und ad hoc zur Verfügung zu stellen. Die meisten dieser Technologien sind nicht darauf ausgelegt, die gesamte Energienachfrage eines Industrielandes wie Deutschland allein zu decken, insbesondere nicht in Zeiten von Flauten, wenn sowohl Wind- als auch Solarenergie ausfallen.

Zusätzlich verschärfen aktuelle Entwicklungen die Lage weiter: Die vorhandenen Atomkraftwerke, die bei der Herstellung von Wasserstoff und eFuel sehr hilfreich hätten sein können, wurden bereits stillgelegt. Zudem wurden die Kühltürme gesprengt, um ein kurzfristiges Wiederhochfahren der Anlagen zu verhindern. Diese Maßnahme reduziert die Möglichkeiten, auf eine potenzielle Übergangslösung zurückzugreifen, erheblich.

Grüner Wasserstoff steht momentan praktisch überhaupt nicht zur Verfügung. Unter Berücksichtigung der bisher bekannten Herstellungsmethoden wird er vermutlich auch nie in nennenswertem Umfang verfügbar sein, da die erforderliche Menge und die Produktionskosten dies schlichtweg unmöglich machen. Dasselbe gilt für eFuel: Hier sind die Anforderungen an Herstellung und Kosten noch höher. Diese technologischen Barrieren unterstreichen die Schwierigkeiten, alternative Energieträger in großem Maßstab einzusetzen.

Ein weiteres zentrales Problem der aktuellen Strategie der Bundesregierung ist das Fehlen eines klaren und umfassenden Plans, der festlegt, wie die Versorgungssicherheit in Zeiten ohne Wind und Sonne gewährleistet werden soll. Statt einer strategischen Vorbereitung scheint die derzeitige Politik einem riskanten Vorhaben zu gleichen: Die Regierung hat Maßnahmen eingeleitet, die vergleichbar sind mit einem Sprung aus einem Flugzeug ohne fertigen Fallschirm, in der Hoffnung, diesen während des Falls noch rechtzeitig zu nähen. Diese Analogie verdeutlicht die Gefahren einer vorschnellen Energiewende ohne ausreichende Vorkehrungen und Notfallpläne.

Bevor man eine so weitreichende Transformation wie die Energiewende in Angriff nimmt, hätte ein fundierter Plan entwickelt werden müssen. Dieser Plan müsste detaillierte Strategien beinhalten, wie alternative Energien während Flautenzeiten bereitgestellt werden, wie Ersatzkapazitäten durch Kraftwerke gesichert werden und wie der notwendige Ausbau der Stromnetze realisiert werden kann. Diese grundlegenden Aspekte sind bisher nicht ausreichend berücksichtigt worden, was die Umsetzbarkeit und den Erfolg der Energiewende gefährdet.

Indem ich auf diese Defizite hinweise, möchte ich nicht eine Lösung für die Versäumnisse der Regierung vorschlagen, sondern die Mängel und Risiken der aktuellen Politik offenlegen. Es ist wichtig, dass die Verantwortlichen die Realität anerkennen und entsprechend handeln, anstatt sich auf eine unrealistische Hoffnung zu verlassen, dass sich die Probleme im Laufe der Zeit von selbst lösen werden.

Fazit
Die Umstellung auf eine klimaneutrale Energieversorgung bis 2045 ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Obwohl es Technologien gibt, die theoretisch einige Teilaspekte lösen könnten, sind sie aktuell weder ausreichend entwickelt noch im nötigen Maßstab verfügbar, um die gesamte Energieversorgung eines Industrielandes wie Deutschland zu gewährleisten. Die von der Bundesregierung angestrebte Umstellung ignoriert weitgehend die realen technischen und wirtschaftlichen Grenzen.

Diese Maßnahmen werden zudem ohne breite Zustimmung der Bevölkerung und ohne eine solide technologische Grundlage ergriffen, was die Zweifel an ihrer Umsetzbarkeit verstärkt. Die vorhandene Technik kann weder die fünffache Kraftwerkskapazität noch die notwendige Versorgungssicherheit durch erneuerbare Energien sicherstellen. Reserveenergien fehlen im Augenblick vollkommen. Daher scheint das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, auf unrealistischen Annahmen zu beruhen und droht, zu scheitern.

Ein weiteres Kernproblem der aktuellen Strategie ist die rasche Umstellung eines Energiesystems, das sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Seit der Erfindung der ersten atmosphärischen Dampfmaschine durch Thomas Newcomen im Jahr 1712 hat sich das moderne Energiesystem schrittweise weiterentwickelt und zum Wohlstand beigetragen. Die Bundesregierung plant nun, dieses etablierte System in kurzer Zeit vollständig zu ersetzen. Ein solcher radikaler Wandel birgt enorme Risiken und führt zwangsläufig zu erheblichen Unsicherheiten und Fehlentwicklungen.