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(tutut) - Auf in eine neue Woche! Das Papier in der Tonne ist noch frisch, voll von Vollzugsmeldungen angekündeter bunter Unterhaltung zwischen Gedankenlosigkeit und Übersatt. Die nächsten Beilagen warten schon - es sei denn, die Menschen merken, dass sie so wenig Wissen brauchen, um glücklicher zu sein. Gerald Hüther und Robert Burdy machen die Spielverderber gegen Information über alles: "Wir informieren uns zu Tode: Ein Befreiungsversuch für verwickelte Gehirne". Wohl dem, der noch eins hat zum Freilegen. "Unsere globalisierte und digitalisierte Welt mit ihren trüben Zukunftsaussichten verunsichert viele. Entsprechend übermächtig ist das Bedürfnis nach wegweisenden Informationen. Doch das Informationszeitalter für alle hat sich in ein Zeitalter der allgemeinen Verwirrung verwandelt. Der Wettbewerb der Ideen, den alle freiheitlichen Demokratien für ihre Weiterentwicklung brauchen, ist zum Marktplatz für die Verbreiter von Angst, Wut und Empörung geworden. Unsere Gehirne sind mit einer konstruktiven Verarbeitung der täglichen Flut von Botschaften völlig überfordert. Wir haben die Orientierung verloren. Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Publizist Robert Burdy beschreiben die konkreten Erscheinungsformen, Ursachen und Auswirkungen dieser Überflutung. Sie belegen, wie wir durch emotional aufgeladene Botschaften manipuliert werden und welche Gefahren daraus für uns und unser Zusammenleben erwachsen. Ihr radikaler Lösungsvorschlag lautet: konsequente Rückbesinnung auf das, was wir für ein friedvolles und glückliches Leben brauchen und wie wir unser künftiges Zusammenleben gemeinsam gestalten wollen. Wer diesem inneren Kompass folgt, kann sich im Dschungel der ständig hereinprasselnden Informationen nicht mehr verirren". Soweit die Verlagsinformation. Ein Leser kommentiert auf Amazon gewissermaßen beglückt informiert: "Gerade nach dem 24.02.2022 musste ich erkennen, dass mich zu viele Informationen täglich, ja fast minütlich, in Form von Push-Meldungen oder Mails erreichten. Ich habe sie dann kurzerhand sehr radikal reduziert und fahre damit seitdem sehr gut. Wie aber kann man im Alltag die notwendigsten Informationen filtern, die Erkenntnis versprach ich mir von diesem Buch. Die Autoren Gerald Hüther, Hirnforscher

(Neurobiologe) und Verfasser zahlreicher Bücher. und Robert Burdy, Journalist befassen sich in diesem Buch in drei Kapiteln mit dem 'Absturz', dem 'Reset' und dem 'Neustart' der Informationsflut. Wie gehen wir am besten damit um, was für Konsequenzen ziehen wir daraus und was brauchen wir als Menschen, um unser Leben selbst zu gestalten – ohne den Zwang der Außenwelt. Im Alltag werden wir mit Informationen zugeschüttet. Folgt man in den Sozialen Medien zahlreichen Accounts, so bekommt man immer mehr ähnliche Seiten in den Fokus, die denen ähneln, die man schon 'abonniert' hat. Die Einflussnahme nimmt immer größere Züge an. Wer hier nicht den Stecker zieht oder mit gesundem Menschenverstand an die Sache geht, der ist verloren…Die Autoren beleuchten hier viele Bereiche, die uns im Alltag begegnen. Man bekommt hier den Spiegel vorgehalten und macht sich wirklich Gedanken, wohin das noch führen soll. Mir gefällt an diesem Buch, dass hier zwei Autoren unterschiedlichsten beruflichen Hintergrunds ihre Vorstellung von einem 'unverwickelten' Gehirn zusammengetragen und dargestellt haben. Letztendlich geht es doch darum, dass man als Mensch sich seines eigenen Verstandes bedienen solle. Dem einen gelingt das früher im Leben, dem anderen später. Schon im Kindesalter werden hier oftmals die Weichen gestellt. 'Man' will gefallen und macht, was die Eltern/Lehrer von einem erwarten. Hat man sich davon befreit, lebt es sich oftmals leichter, freier und unbeschwerter.  Mich hat das Buch berührt, es hat mir den Spiegel vorgehalten – mich angehalten, meinen Alltag zu überdenken. Mein Lieblingszitat aus diesem Buch: 'Es beginnt ja bereits mit einem Lächeln, das wir einem anderen Menschen schenken. Und das enthält mehr Informationen als tausend Worte'“. Ob irgendein Zitat aus der heutigen Zeitung so hängenbleiben wird? Eher informieren wir uns zu Tode und wissen doch nicht Wichtiges von Unwchtigem zu unterscheiden, ganz nach Zeitungsmanie.

Wie eine Delegation aus Ettenheim ihren Besuch in der ukrainischen Partnerstadt erlebt
Eine kleine Delegation aus Ettenheim hat Anfang Oktober die Partnerstadt Vilkhovetska in der Westukraine besucht. Dabei konnte sie sich einen Eindruck machen, wie die Spenden eingesetzt werden. .
(Badische Zeitung. Soll dort nicht Krieg sein?)

Besondere Schulstunde am Hausacher Gymnasium
Frieden und Demokratie lassen sich einüben
Am Robert-Gerwig-Gymansium wurde vergangene Woche eine besondere Schulstunde abgehalten. Die gesamte Schulgemeinschaft versammelte sich dazu in der Aula, um mit verschiedenen Beiträgen zu zeigen, dass es Beispiele für ein Miteinander von verschiedenen Religionen gibt – sofern es gewollt wird..
(Schwarzwälder Bote. Wer will schon unter der Fuchtel einer undemokratischen Religion, die behauptet, die einzig richtige zu sein, leben?)

Kundgebung für Toleranz und Vielfalt
Ärzte in Waldshut warnen: Ohne Menschen mit Migrationshintergrund geht es nicht?
(swr.de. Schamanen unterm Regenbogen? Sind die anderen in der Schweiz? Gebt ihnen das Grundgesetz des Deutschen Volkes - und immer an den Hippokratischen Eid denken.)
Repräsentative Umfrage BW-Trend Oktober 2024
Sorgen wegen Flüchtlingen größer als in Migrationskrise 2016
Das Thema Zuwanderung beschäftigt die Menschen in Baden-Württemberg stark. Eine deutliche Mehrheit sieht das Land mit der Aufnahme Geflüchteter überfordert.
(swr.de. Vor was flüchten die eigentlich ausgerechnet nach Deutschland?)

Traditionelle Kulturlandschaft verschwindet
Alte Apfelsorten rund um Karlsruhe: Beliebt, aber immer seltener
Alte Apfelsorten gibt es selten im Supermarktregal. Dabei sind sie gesund und gut für die Umwelt. Die Streuobstinitiative Karlsruhe sammelt tonnenweise Äpfel und ist besorgt..
(swr.de. Dafür jede Menge Kulturen im Paradies.)

Honig-Ernte 2024
Bienen in Baden-Württemberg produzieren deutlich weniger Honig
Nicht nur die Wirtschaft schwächelt - auch die Honig-Produktion läuft nicht so gut. Fast sieben Kilo weniger produziert ein Volk im Vergleich zum Vorjahr. .
(swr.de. Was sagt Imker Habeck?)

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NACHLESE
Der politische Kampf, dessen Ergebnis der Sieg eines Kandidaten mit 51 Prozent der Stimmen ist, führt zu einem diktatorischen Regierungsorgan in der Verkleidung einerfalschen Demokratie, weil 49Prozent der Wähler von einem Instrument des Regierens beherrscht werden, für das sie nicht gestimmt haben. sondern das ihnen aufoktroyiert wurde. Das ist Diktatur. Außerdem kann dieser politische Konflikt ein Regierungsorgan hervorbringen, das nur eine Minderheit repräsentiert, denn wenn die Stimmen auf mehrere Kandidaten verteilt werden, erhält einer dieser Kandidaten mehr Stimmen als jeder andere. Wenn aber die Stimmen von denen, die weniger erhalten haben, addiert werden, können sie eine überwältigende Mehrheit darstellen. Doch der Kandidat mit weniger Stimmen ist der Sieger, und sein Erfolg gilt als legitim und demokratisch. Tatsächlich wird unter dem Deckmantel einer falschen Demokratie eine Diktatur etabliert. Das ist die Realität der politischen Systeme, die heute in der Welt vorherrschend sind. Es sind diktatorische Systeme, und es dürfte offensichtlich sein, dass sie die echte Demokratie verfälschen.
(Muammar al-Gaddafi)
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Bereitet Selenskyj die Kapitulation vor?
Von MANFRED ROUHS
Seit Monaten steht es militärisch nicht gut um die Ukraine. Die Lieferung neuer US-Waffensysteme, insbesondere von F16-Kampfflugzeugen, brachte im Kampf gegen Russland ebenso wenig eine militärische Wende wie das überraschende Vordringen ukrainischer Streitkräfte auf russisches Territorium im Raum Kursk. Jetzt reist Volodymyr Selenskyj durch die westeuropäischen Großstätte und spricht von neuen Plänen für den Winter. Und davon, dass er sich Friedensverhandlungen mit Russland vorstellen kann. Was hatte er in London, Paris, Rom und Berlin anzubieten? Auf „X“ orakelte der ukrainische Präsident: „Im Oktober, November und Dezember haben wir eine echte Chance, die Dinge in Richtung Frieden und dauerhafte Stabilität zu bewegen.“ Auf militärische Stärke sind die Chancen, die er sieht, offenbar nicht begründet. Ukrainische Truppen ziehen sich vor den Russen auf breiter Front zurück. In der Luft gelingen den Ukrainern vereinzelt Erfolge gegen russische Waffen- und Treibstofflager, aber am Boden können sie ihre zahlenmäßige Unterlegenheit gegenüber den Russen nicht mehr durch fintenreiche taktische Manöver ausgleichen. Wer in dieser Lage von Frieden spricht, muss russische Gebietsansprüche anerkennen. Ob Selenskyj ein solches Anerkenntnis vor der eigenen Bevölkerung politisch überleben würde, ist zweifelhaft, aber möglicherweise auch nicht mehr bedeutend: Nach einer sechsstelligen Zahl an Toten und umfassenden Kriegsschäden in vielen ukrainischen Städten geht es für die Ukrainer einschließlich ihrer Führung nur noch um das physische, nicht aber um das politische Überleben. Mit einem Friedensschluss rückt eine Aufnahme der Rest-Ukraine in die EU näher. Ihr hat Wladimir Putin bereits öffentlich zugestimmt. Damit täte sich ein weiteres Milliardengrab für deutsche Steuergelder auf. Selenskyj könnte dann auf eine erneute Präsidentschaftskandidatur verzichten und ein anderer an seine Stelle treten. Große Handlungsspielräume hätte sein Nachfolger nicht. Die Existenz der Nachkriegs-Ukraine hängt am Tropf des Westens, so wie jetzt die militärische Handlungsfähigkeit Kiews von westlichen Waffenlieferungen abhängig ist. Auch, wenn ein solcher Friedensschluss, wie er sich jetzt abzeichnet, niemanden voll zufriedenstellen kann, ist er besser als die Fortsetzung eines Kriegs, den Kiew und der Westen nicht gewinnen können. Hier gilt, was der Volksmund sagt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Jeder weitere Kriegstag kostet Menschenleben. Wer in einer militärisch aussichtslosen Lage den Friedensschluss verschleppt, handelt verantwortungslos. Klar ist damit auch, dass all jene politischen Akteure recht behalten werden, die schon im vergangenen Jahr Friedensverhandlungen gefordert haben. Das war nicht die politische Klasse in Berlin, sondern die Opposition von rechts (AfD) und links (BSW), die der Putin-Knechtschaft verdächtigt worden ist für Friedensvorschläge, die jetzt ganz offenbar allmählich konsensfähig werden.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Zeitungsregal halbiert
Auch ein Abbild der Gesellschaft: Im Zeitschriftenregal bei LIDL gab’s ja bisher schon überwiegend Schund wie Frauentratsch und Fernsehzeitschriften. Sie haben unlängst das Zeitschriftenregal durch eines der nur noch halben Breite, so ein ganz schmales, ersetzt und auf den dadurch freigewordenen Platz gleich vor der Kasse einen Kühschrank für hochprozentigen Alkohol aufgestellt, Schnaps, Whisky, Wodka und sowas. Gekühlt, zum sofortigen Verbrauch.
(Hadmut Danisch, danisch.de)
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Kommentar:
Dieser Steinzeit-Islamismus muss verboten werden
Hamburg ist eine stolze und liberale Hansestadt, Deutschlands Tor zur Welt. Doch Samstagabend musste das weltoffene Hamburg die Straßen räumen - und Platz machen für hasserfüllte Steinzeit-Islamisten. .
(bild.de. Warum nicht berichten, was es ist? Islam! Koran verbieten - oder gehört dem Deutschland?)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 41 – Geliefert wie bestellt
Von Stephan Paetow
Die Wahlergebnisse zeigen: Die Mehrheit will es. Sie will es genauso, wie sie es derzeit von Kiel bis Seeshaupt geliefert bekommt. Und damit das so bleibt, plant FDP-Buschmann ein neues Gesetz … Ja, auch Apostel können irren. Hatte nicht Berlins katholischer Bischof Koch Greta von Schölefrö (Schulschwänzen auf Schwedisch) einst mit niemand Geringerem als Jesus Christus verglichen? Für seinen Hildesheimer Amtsbruder Wilmer war Greta „wie eine junge Prophetin“, „kreativ wie der Schöpfergott, geistreich wie der Heilige Geist und hellwach wie Jesus Christus.“ Es wurden Messen gelesen, Lieder gesungen, Psalmen gedichtet, dass die Kerzen flackerten. Und was müssen wir jetzt lesen? „Deutsche Bischöfe gehen auf Distanz zu Greta Thunberg“ (katholisch.de). Wie ihre „Vorgänger“, die Apostel, ihren Jesus verrieten, setzen nun auch die Bischöfe ihre Greta vor die Kirchentür, bevor der Hahn dreimal kräht..
(Tichys Einblick. Darauf einen Schwedentrunk!)

Sicherheitspolitik
Deutschland verspielt seinen Einfluss in der Nato und der EU
Von Klaus Naumann
Zeitenwende? Die scheint man nur noch im Verteidigungsministerium ernst zu nehmen. Es ist nicht das erste Mal, dass Deutschland seine sicherheitspolitische Glaubwürdigkeit beschädigt, schreibt unser Gastautor.
Klaus Naumann war von 1991 bis 1996 Generalinspekteur der Bundeswehr. Bis 1999 hatte er den Vorsitz des Nato-Militärausschusses inne
(welt.de. Hinterher weiß man alles besser.)

SPD-Bundesvorstand plant Steuerversprechen für die Bundestagswahl
Der SPD-Bundesvorstand trifft sich zu einer zweitägigen Klausurtagung in Berlin. Dabei sollen „für den Bundestagswahlkampf 2025 wichtige Weichen“ gestellt werden, so die Partei. .
(welt.de. Wahlversprechen sind auch nur Lügen.)

Union-Kanzlerkandidat
„Frauen machen die Politik besser“ – Merz wirbt für mehr Frauen in der CDU
CDU-Kanzlerkandidat Merz setzt sich dafür ein, dass mehr Frauen in der CDU politische Verantwortung übernehmen. Erst 2022 hatte die CDU die Einführung einer Frauenquote beschlossen – allerdings nur schrittweise und befristet bis 2029..
(welt.de. Völlig daneben der Mann.  Kann er nur dumme und falsche Sprüche, seit frau ihn erledigt hat?)

Führungsanspruch
Ausgerechnet von der Leyen stößt nun in das Machtvakuum vor
Kanzler Scholz und Frankreichs Präsident Macron sind keine Staatsmänner mehr. Ihnen entgleitet die Macht in ihren Ländern, außenpolitisch geht ihnen die Luft aus. Die Lücke schließt eine Christdemokratin in Brüssel. Kommissionspräsidentin von der Leyen muss sich nur noch mit einem Parteifreund einigen..
(welt.de. Mit kommunistischem Chorgesang. Was ist an der Christ und Demokratie?)

Gerichtsurteil
Wenn Hass gegen Grüne als Volksverhetzung gewertet wird
Das Bayerische Oberste Landesgericht wertet eine Gleichsetzung von Grünen und Nationalsozialisten als aufwieglerisch. Eine entsprechende Grafik wirke in einer aufgeheizten politischen Situation mit „verschiedenen aggressiven Aktionen“ gegen Grünen-Vertreter als „geistige Brandbeschleunigung“..
(welt.de. Kleine grüne Frauchen und Männchen ein Volk? Kennen Juristen den Prediger nicht? "..lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit".)

(swr.de)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Klinisch tot
Markus Söder hat die Ampelregierung soeben als „klinisch tot“ bezeichnet. Doch wohin mit den Organen? Könnten die noch nützlich sein? Ähnlich wie bei einem Schrottauto, dessen verwertbare Bestandteile woanders weiter fahren?..
(achgut.com. Im Sprücheklopfen war der schon immer ein Riese.)

CSU-Parteitag
„Wir haben die Chance, die Arbeitnehmerpartei in Deutschland zu werden“, sagt Merz
So einig wie derzeit als Opposition waren sich CDU und CSU schon lange nicht mehr. Die beiden grenzen sich nicht nur von der Ampel ab, sondern auch von AfD, Freien Wählern und Sahra Wagenknecht. Man wolle künftig auch Wählergruppen ansprechen, „die uns nicht immer so nahe gestanden haben“..
(welt.de. CDU will er nicht werden?)

Jetzt auch mit Plakaten in Gerichtsgebäuden
Bayerische Justiz empfiehlt seit zwei Jahren das dubiose Portal „REspect!“
Die bayerische Justiz empfahl Anzeigewilligen „REspect!“ bereits lange vor der Entscheidung der Bundesnetzagentur als „Meldestelle gegen Hass und Hetze“. Und zwar bereits seit dem 20. Juli 2022. In zahlreichen bayerischen Gerichtsgebäuden wird das dubiose Meldeportal plakatiert. Da kann Söder noch so sehr gegen Grün wettern - sein Bundesland unterstützt genau die grüne Methodik zur staatlichen Meinungseinhegung der Bürger
VON Josef Kraus
(Tichys Einblick. Wer glaubt Politikern und ihren Medien noch was? BW droht sogar mit Pranger aus Sachsenspiegel im Gericht.)

Kulturpolitik: Leeres Portemonnaie und Angst vor AfD
Wenn die Allmacht des woken Mainstreams auf den Theater- und Opernbühnen einmal enden sollte, wird das weniger an der AfD, als am ökonomischen Niedergang liegen..
(achgut.com. Wer braucht Kultur, bis der Arzt kommt, wenn es von Kulturen nur so wimmelt.)

Was für ein Armutszeugnis aus Sicht der Gebührenzahler
Von Harald Martenstein
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben eigentlich den Auftrag zu informieren. Es sollte darum gehen, wer oder was wichtig ist. Doch wenn über die AfD gesprochen wird, darf sie oft nicht mit dabei sein. Je unfairer die Partei in solchen Medien behandelt wird, desto sympathischer wirkt sie auf viele..
(welt.de. Propaganda für alle.)

Berliner Verhältnisse
Wenn Artenschutz wichtiger ist als Kriminalitätsbekämpfung
Von Jakob Fröhlich
Man hat ja schon viele absurde Begründungen gehört, weshalb der Staat seine Bürger nicht besser vor Gewalttaten schützen kann. In diesem Wettbewerb haben jetzt erneut die Berliner Grünen den Vogel bzw. den Falter abgeschossen. Das neueste Argument: der Biorhythmus von Insekten...
(Tichys Einblick. Doppelsumms.)

Italien
Giorgia Meloni – Mit rechts erfolgreich
Ministerpräsidentin Meloni macht sich auf, mit einer Verfassungsreform die politischen Verhältnisse im chronisch chaotischen Italien zu stabilisieren. Was treibt sie an? Und wie ist ihr Bilanz?.
(Junge Freiheit. Geradeaus muss Politik sein, rechts und links ist der Straßengraben.)

Neue Grünen-Chefin Brantner:
Joker in Habecks Poker
Mit der künftigen Parteivorsitzenden Franziska Brantner ist Robert Habeck ein innerparteilicher Coup gelungen. Wer ist die Frau, die ihm binnen eines Jahres den Weg ins Kanzleramt ebnen soll? .
(Junge Freiheit. Sie,  aus Südbaden, 14-jährige Tochter Verwandtschaft zwei Stockwerke unter mir,  hat, ach,  überall Politik studiert, aber das ist keine Wissenschaft, so wenig wie Staatssekretärin bei einem Kinderbuchschreiber. 14-jährige Tochter mit Palmer hat wenigstens Hand und Fuß.)

Rechtsruck in Europa?
Eine bunte Morgendämmerung in Litauen
In dem baltischen Nato-Land Litauen deutet sich ein Regierungswechsel an. Wird ein von Linken angefeindeter Rechtspolitiker der Königsmacher? .
(Junge Freiheit. Mit Hilfe der Bundeswehr am Memelufer? Lieber gleich Tilsiter Käse.)

 

 

„Die EU behandelt mich wie ein ungehorsames Kind“

Von MEINRAD MÜLLER

Am Mittwoch hielt Viktor Orbán eine eindrucksvolle Rede vor dem EU-Parlament in Straßburg. Auffällig war, dass nur etwa zehn Prozent der Abgeordneten anwesend waren. Diese Missachtung kritisierte Orbán scharf und betonte, dass dies kein Zufall sei. Seiner Meinung nach werde Ungarn bewusst ausgegrenzt und als Außenseiter dargestellt. „Das ist eine gezielte Aktion gegen uns, weil wir uns weigern, uns den Forderungen der EU zu beugen“, so Orbán.

Ungarn sieht sich als Bollwerk gegen die Masseneinwanderung. „Wir sind ein sicheres Land, weil wir nicht blindlings Tore und Grenzen öffnen“, erklärte Orbán. In Westeuropa sei die Lage anders: „Dort häufen sich Gewalttaten und Messermorde, während man uns hier für unsere Politik beschuldigt.“ Orbán machte deutlich, dass es Ungarns Ziel sei, den eigenen Bürgern Frieden und Sicherheit zu gewährleisten, auch wenn dies bedeutet, sich gegen den Brüsseler Druck zu stellen.

Sanktionen und Schikanen – ein ungleicher Kampf
Orbán machte deutlich, dass Ungarn gezielt bestraft werde, weil es eine andere Meinung vertritt. „Man behandelt uns wie ein kleines, ungehorsames Kind, das man mit Sanktionen disziplinieren will“, kritisierte er. Als Beispiel führte er die anhaltende Debatte über die Einwanderungspolitik und das Budgetrecht an. „Wir sollen gezwungen werden, Migranten aufzunehmen und unsere Steuergesetze anzupassen. Warum? Weil wir unsere nationale Souveränität verteidigen“, sagte Orbán.

Er betonte, dass Ungarn trotz des Widerstands die Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 gerne übernahm. „Das ist ein Beweis unserer Stärke. Ein Land mit gerade einmal zehn Millionen Einwohnern, das hier in Brüssel ständig unter Druck gesetzt wird, übernimmt eine der wichtigsten Rollen in der EU.“

Ungarn und die Zukunft der EU
Orbán sprach auch über die Zukunft der EU. „Wir wollen eine starke EU, aber mit starken Nationalstaaten. Europa kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Mitgliedsstaaten ihre Verantwortung wahrnehmen und nicht alles an Brüssel abgeben.“ Für ihn sei es inakzeptabel, dass Entscheidungen immer mehr zentralisiert und nationale Kompetenzen beschnitten würden. „Wir werden nicht zulassen, dass Ungarn in seiner Entscheidungsfreiheit beschnitten wird.“

Abschließend forderte Orbán die EU auf, Ungarn endlich fair zu behandeln. „Wir verlangen keinen besonderen Status, aber wir erwarten Respekt und gleiche Standards für alle. Wir sind eine stolze Nation und werden uns nicht in die Knie zwingen lassen. Unsere Erfolge – wirtschaftlich und sozial – sprechen für sich. Das ist kein Angriff auf die EU, sondern ein Beispiel für die Stärke und den Mut der ungarischen Bevölkerung.“

Siehe auch:
» Budapester Zeitung: Weckruf für Europa
» Tichys Einblick: Das Parlament der Würdelosigkeit
(pi-news.net)

Schwerin, zum Beispiel

Von Kurt Tucholsky

Der Olaf war da, der Steinmeier, die Pfarrerin und der Priester, und gemeinsam beteten sie um mehr Klima in Deutschland und der Welt oder zumindest in Meck-Pomm.  damit sich alle von diesseits und jenseits der Mauern, von denen es immer mehr gibt einig und gleich werden. Kurt Tucholsky war auch dort, 1923 auf einer "Reise in die kleine Stadt".

Schwerin – Sie brauchen nicht zu wissen, wo Schwerin liegt. Ich wüßte es auch nicht, wenn ich nicht vor acht Tagen eine Reise dorthin getan hätte, wissen Sie, eine jener kleinen Reisen, auf denen man restlos glücklich ist, weil die Dame neben einem blond und froh und jung ist, und wo noch das Hühnergegacker im Garten des Stationsvorstehers Spaß macht, weil es dazu gehört und weil eben alles Vergnügen und Freude macht. Ja, also Schwerin. Schwerin liegt in Mecklenburg, oben in der Nähe der Ostsee, und es war früher eine kleine stille Residenz, früher, als der Großherzog von Mecklenburg dort noch im Schloß regierte. Ach, das war eine schöne Zeit!

Der Großherzog fuhr aus und rollte in leichtem Wagen durch die Stadt: er fuhr zwischen großherzoglichen Hoflieferantenschildern und grüßenden Hoflieferantentöchtern schnell dahin, um die Stadt lag das flache Land unbeschreiblich idyllisch, fett und auf das ungerechteste verwaltet da – aber die liebe Sonne beschien das alles, und jedermann hatte seine Freude daran. Der deutsche Revolutionsersatz machte den Großherzog nun auch äußerlich zu dem, was er immer gewesen war: zu einem reichen Gutsbesitzer; aus dem Schloß ist ein Museum geworden, und Schwerin ist leer, still und verlassen. Kaum einen Wagen sieht man durch die Stadt fahren, keine Wache ruft mehr »Heraus!!«– keine Polizisten hüten das Schloß – – aus. Vorbei.

Wir bummeln durch die Stadt. Vor zehn Jahren war ich zum letzten Male hier. Ja, es ist noch dieselbe Stadt. Sie ist auch nicht älter geworden, nicht umgebaut oder ehrwürdiger – aber anders ist sie geworden, ganz anders. Und während wir so durch Schwerin gehen, muß ich an alle kleinen deutschen Städte denken, die ich in den letzten Jahren sah, und plötzlich fällt mir ein, wie sie sich allesamt verwandelt haben und warum sie sich verwandelt haben. Es sind gar keine kleinen Städte mehr. Früher hatte der Großstädter so eine Art mitleidiges Lächeln auf den Lippen, wenn er eine kleine Stadt bereiste. – »Was kostet das ganze Unternehmen?« stand auf seinen Mienen zu lesen.

Er ließ sich herbei, das Städtchen zu besichtigen – sie hatten eine »richtige« Elektrische, ganz wie die Erwachsenen, sie hatten eine Wasserleitung, wie die Großen, und wenn's ganz nobel zuging, auch ein steinernes Theater. Aber im übrigen waren es doch brave Ackerbürger, für die die Welt weit, weit dahinten lag, und die das alles nichts anging... Es ist nicht müßig, den Unterschied von heute und damals festzustellen – man versteht schließlich sonst die Welt überhaupt nicht mehr. Heute sind die Leute in den kleinen Städten genauso gewitzt wie die in den großen und vielleicht noch gewitzter. Heute führen sie alle genau dieselben Gespräche wie die in den großen: das Zahlengespräch (es gibt kaum noch ein deutsches Gespräch, in dem keine Zahlen vorkommen) – und das Gespräch, wieviel jeder hat, wieviel jeder nicht hat und wo man dies und jenes bekommt...

Heute sind viele Bauern unendlich reicher, unendlich fundierter, unendlich besser daran als die Großstädter, in deren Bereichen der hinter dem Pflug früher, scheu die Mütze drehend, zur Decke und an den Häusern entlang hochschaute... Der Sturm hat die dicken Stadtmauern eingerissen, die ja früher auch noch da bestanden, wo man sie längst niedergelegt hatte. Heute haben sie ihr Kabarett und ihre Tanzdiele und ihren schlechten Sekt – Hallo! Heute wuchern sie und werden bewuchert, schieben und werden geschoben, ganz wie in Berlin, und ihr Pulsschlag zittert, wenn die Börsenzeiger ausschlagen...

Gibt es überhaupt noch kleine Städte? In Norddeutschland kaum. In ganz Norddeutschland ist die kleine Stadt uniformiert: in allen herrscht der gleiche Lebensbetrieb (Leben kann man das kaum nennen) in allen klafft der gleiche harte und unerbittliche Gegensatz zwischen oben und unten – in allen ist die gleiche stupende Unkenntnis von allem, was da im Ausland vor sich geht – das deutsche Weltbild ist zur Zeit ganz monoman. Frankreich ist der letzte Schuft der Welt (wie früher einmal das »krämerische England«, wie früher Italien, wie früher... die Deutschen brauchen immer einen, der an allem schuld ist) – »die Welt ist neidisch auf Deutschland, weil es gar so tüchtig und arbeitsam ist« – und im übrigen: »Was kostet heute die Butter?« – Sie kostet viel. Sie kostet so viel, weil alle kleinen Städte zusammen, weil ein ganzes Volk nicht einsieht, wie eben diese falsche und lärmende Betriebsamkeit das Unglück gebracht hat, wie sich die Mark und das Mark immer mehr verschlechtern, weil beide krank sind.

Der Wirt des Kurhauses bei Schwerin hebt zum Abschiedsgruß den Hut. Er hat uns bis zum letzten Pfennig ausgezogen, wir haben Koffer und Mantel gerettet und verlassen fluchtartig die Gegend. In der Stadt liegt der Pfaffenteich; er ist zugefroren, und die Leute gehen darüber hin. Sie sehen nicht vergnügt aus und haben kummervolle Gesichter. Sie rechnen ... Durch alle Ritzen und Vorhänge schleicht es herein. Wir spielen »kleine Stadt« und wollen vergessen, was draußen ist.

Aber es ist aus damit – die kleine Stadt sperrt sich und gibt knapp die Kulissen her. (Und auch die nur gegen hohe Leihgebühr.) Früher sprangst du wohl aus der Zeit – Heute ist 1923 überall. Welch ein Jahr! Und es bleibt dir nichts übrig, als dich in der kleinen Stadt und in einem kleinen Land damit zu trösten, daß hinterm Berg auch noch Leute wohnen, sie zu grüßen, wenn sie reinen Herzens, und ihnen über die Grenzpfähle die Hand zu drücken, wenn sie deine Geistes- und Gesinnungsfreunde sind.

Hurra, der Wahrheitsschiedsrichter ist da!

Von CONNY AXEL MEIER

„Wenn sie die [Social Media] Inhalte nicht moderieren, verlieren wir die totale Kontrolle“ (Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der demokratischen Partei 2016, im CNN-Interview im November 2024). Am 25. September erklärte ein anderer ehemaliger Präsidentschaftskandidat der „Demokraten“, John Kerry, dass es dringend erforderlich sei, einen „Wahrheitsschiedsrichter“ („truth arbiter“) zu installieren, um die „Demokratie“, so wie er sie versteht, zu schützen. Also eine übergeordnete Instanz, die darüber entscheidet, was wahr zu sein hat und was nicht. „Demokratien auf der ganzen Welt kämpfen derzeit mit dem Fehlen einer Art Wahrheitsschiedsrichter, und es gibt niemanden, der definiert, was Fakten wirklich sind“, so Kerry.

Das kommt manch einem bekannt vor. George Orwell lässt grüßen. Weiter erklärt Kerry, dass der erste Verfassungszusatz, der die gesetzlich garantierte freie Meinungsäußerung beinhaltet, das größte Hindernis sei, um „Desinformationen“ zu unterdrücken. Kerry: „Aber schauen Sie, wenn die Leute nur zu einer Quelle gehen, und zu der Quelle, zu der sie gehen krank ist und, wie Sie wissen, eine Agenda verfolgt und Desinformation verbreitet, stellt unser erster Verfassungszusatz ein großes Hindernis dar, um ihn, Sie wissen schon, einfach aus der Welt zu schaffen.“

Das scheint in der Tat weltweit das Hauptproblem der Machthaber zu sein: Im Zeitalter des Internets und der Verwahrlosung der Leitmedien zu Regierungspropagandisten gibt es noch immer viel zu viele Freiräume und Möglichkeiten für den einzelnen Bürger, seine Meinungsfreiheit zu nutzen. Das muss aufhören und zwar weltweit. Sonst verlieren sie ja die „totale Kontrolle“ und das wäre das schlimmste, was den Herrschenden passieren könnte.

„Desinformation“ kommt bekanntlich nie aus dem eigenen Lager, sondern immer nur von den anderen, von den Russen, von den „Corona-Leugnern“, von der Opposition, von den „Schwurblern“, von den „Feinden der Demokratie“, von den „Verschwörungstheoretikern“, von den „Rechten“ und von den „Delegitimierern“.

Wie gut, dass die Bundesregierung auf der Höhe der Zeit ist und ihr eigenes Wahrheitsministerium im Franchise an Dritte auslagert. Es wird berichtet, dass die vom Grünenpolitiker Klaus Müller beherrschte Bundesnetzagentur die Oberhoheit über die künfige allumfassende Zensur, die es nach §5 GG gar nicht gibt („Eine Zensur findet nicht statt“), ausüben soll. Müller ist nebenbei auch kommissarischer „Digital Services Coordinator“ (DSC). Der „DSC“ ist die zentrale nationale Aufsichtsbehörde, die in jedem EU-Mitgliedlands die Anwendung des Digital Services Act (DSA) überwachen soll.

Wie PI-NEWS schon berichtete hat Müller schon den ersten Subunternehmer beauftragt und zwar eine Meldestelle aus dem baden-württembergischen grünislamischen Filz namens „REspect“. Diese bunt besetzte Meldestelle wird praktischerweise gleich von einem mit der Muslimbruderschaft verbandelten „Professor“ namens Ahmad Gaafar, Absolvent der Kairoer „Al-Azhar-Universität“, einer Kaderschmiede der Muslimbrüder, der eng mit dem Antisemitismusbeauftragten von Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, vernetzt ist, geleitet.

Nun also hat die Bundesnetzagentur, im Auftrag der Bundesregierung bestimmt, dass die großen Internetplattformen wie „X“, Facebook, Tiktok, Telegram, Whatsapp, Instagram, YouTube usw. Meldungen von „Hassrede“, die über die Blockwarte von „REspect“ als „Trusted Flagger“ eintrudeln, vorrangig (!) zu behandeln und zu löschen haben.

Für einen funktionierenden Rechtsstaat normalerweise ein Unding, aber immerhin schariakonform. Somit hat Deutschland schon mal den ersten offiziellen, islamischen Wahrheitsschiedsrichter, noch bevor die USA den ersten Verfassungszusatz abgeschafft haben. Als ob diese verfassungswidrige Vorgehensweise nicht schon genug wäre, wurde zur Abwehr von Kritik an der schariakonformen Zensur gleich noch eine weitere Firma namens „User Rights GmbH“ gegründet, um bei Reklamationen „Schlichtungsverfahren“ durchzuführen. Praktischerweise sind zwei ideologisch verbohrte „Klimaschützer“ mit dieser Aufgabe betraut worden. Wieviel Steuergeld das kostet, kann sich jeder ausdenken.

Leser dieses Blogs, die sich in Deutschland aufhalten, mögen sich fragen, was sie nun tun könnten. PI-NEWS hat im oben verlinkten Artikel schon Vorschläge dazu gemacht. Es ist also naheliegend, den Blockwarten von „REspect“ die nötige Aufmerksamkeit zu schenken und dort jegliche extremistische, z.B. linksextremistische Hassrede zu melden. Desweiteren können dort Juden- und Israel-Vernichtungsphantasien, die massenweise im Netz zu finden sind, gemeldet werden. Auch Bilder von „AfDler töten“-Plakaten könnten dort gemeldet werden, ebenso wie Forderungen nach dem Kalifat und Hetze gegen „Ungeimpfte“. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wer irgendwas melden möchte, wir können es nur wiederholen, dem bietet „REspect“ ein leicht zu bedienendes Meldeportal an, von dem regen Gebrauch gemacht werden soll. Oder wie die Pfadfinder sagen würden: Jeden Tag eine gute Tat – jeden Tag eine Meldung!
(pi-news.net)

(tutut) - Wer werden die Kriegsgewinnler im Kampf der amerikanischen Ukrainer gegen die russische Kavallerie sein? Noch kräht kein Hahn  in deutschen Medien danach, aber Karlheinz Deschner beschreibt in "Abermals krähte der Hahn" was wieder mal möglich sein dürfte, denn Geschichte wiederholt sich: "Bereits bei Ausbruchs des Krieges, 1914, standen auf der Seite der deutschen Gegner nicht weniger als 27 000 Kanonen, die die Firma Krupp  gebaut hatte, für deren Tätigkeit schon Alfred Krupp zum Offizier der französischen Ehrenlegion befördert worden war. Doch auch während des Krieges wurde das feindliche Ausland von Deutschland aus weiter beliefert. So gelangten allein im ersten Halbjahr 1916 eine Milliarde und fünfhundert Millionen Kilo Stahl und Eisen vom deutschen Stahltrust nach Frankreich. Der deutsche Handelskammersyndikus Dr. Wallroth schrieb im Mai 1915 in einem neunzehn Spalten langen Artikel der 'Deutschen Richterzeitung', daß die Gegner Deutschlands ihre besten Kriegssschiffe, ihre besten  und billigsten Panzerplatten, ihre schweren Belagerungsgeschütze  usw. von Deutschland erhielten, und das Reichsministerium  des Innern im Kriege die Ausfuhr auch oft in solchen Fällen erlaubt habe, 'in denen der auftraggebende Exporteur über den Verbleib im feindlichen Ausland keinen Zweifel gelassen habe'. Das deutsche Granatenzünderpatent KPz 96/04 sei bereits 1902 von Krupp  mit Wissen des Reichskriegsministeriums an die englische  Rüstungsfirma Vickers mit Gewinnbeteiligung an jeder einzelnen Granate verkauft worden. Nach dem Krieg zahlte

Vickers demnach für die Auswertung dieses Patents 123 Millionen Goldmark an Krupp. Die deutsche Rüstungsfirma Thyssen, später Hitler mitfinanzierend, habe während des 1. Weltkriegs Infanterieschutzschilde  für 68 Mark pro Stück nach Frankreich geliefert, an die deutsche Heeresleitung allerdings für 117 Mark je Stück. Deschner: "Daß man indes gegen Dummheit vergebens kämpft, exempliziert der Frankreich-Korrespondent einer deutschen Tageszeitung. Unter der Überschrift 'Aus ehemaligen Erbfeinden wurden Kameraden. Immer engere Zusammenarbeit zwischen derBundeswehr und der französischen Armee verdeutlicht er nämlich Mitte Juni 1962 mit folgendem kleinen Ereignis den Grad der bereits erreichten Zusammenarbeit. 'Auf einem Versuchsgelände in Burgund führte diefranzösische Armee in Anwesenheit zahlreicher ausländischer Militärattachés unlängst ihr neuestes Materialvor. Darunter befandsich eine von einem französischen Obersten erfundene und inDeutshland hergestellte Brückenbaueinrichtung. Es ist bereits bedeutungslos geworden, welche Nationalität die für die Produktion verantwortlche Firma besitzt'". Wann werden deutsche Journalisten auf die Idee kommen, zu hinterfragen, welche Rolle deutsches Kriegsmaterial an russisch-ukrainischen Fronten spielt und zu welchem Preis Deutschlands? Kanonen etwa statt "Alles in Butter", wie's von der Leidplanke ruft? Sandmännchen höchstpersönlich? "Die Butterpreise schwankten schon in den vergangenen Jahren, stiegen aber nie so hoch wie jetzt. Kein Grund, besorgt zu sein. Er wird auch wieder sinken. Butter ist ein normales Produkt geworden". Was ist noch normal in abnormalen Zeiten? Ein Technikgag von Seite 3 etwa, die je nach Klick mit "Tödliche Pilzvergiftungen passieren meistens naiven Sammlern" oder als "Kirschlorbeer und Sommerflieder sind unerwünscht" von Seite 27 erscheint? Was mag den Lokalchef aufden Heuberg als Boten treiben , wenn er preist: "Schnelles Internet für alle! - Dorf plant umfassende Glasfaserversorgung - Ein Teil der Arbeit ist bereits getan. In den nächsten beiden Jahren will Deilingen den Ausbau weiter vorantreiben. Das ist der Plan".   Falsch lag frau hier: "So stimmt's: Mühlheim mit 'h' hat nur 3,2 Millionen Euro Schulden". Dort, wo sich vor Ladenöffnung schon Schlangen bilden, scheint Not an Zeit zu sein, auch wenn das Grundgesetz dem Sonntag huldigt: "Verkaufsoffener Sonntag steht an - Zwei verkaufsoffene

Sonntage im Jahr gibt es in Tuttlingen. Der zweite steht kurz bevor - was Besucher erwarten dürfen". Ohne Bahnsteigkarte winkt freie Wahl: "Gäubahn-Kappung: 'Seid laut!', fordert der Umwelthilfe-Chef - Mit der Bahn von Zürich nach Stuttgart Hauptbahnhof - das soll bald nicht mehr ohne Umsteigen gehen. Oder vielleicht doch? Eine Klage findet immer mehr Zuspruch".  Wofür? "Einschränkungen ab Sonntag - Sperrung auf der Strecke der Gäubahn: Diese Probleme kommen auf Reisende zu - Wegen Bauarbeiten an der Gäubahn müssen sich Fahrgäste erneut auf Ersatzverkehr einstellen. Fast zwei Wochen lang fallen Züge aus. Auch Stuttgarter S-Bahnlinien sind betroffen". Demonstriert der Popelverein dann mit dem Radl? Dies stammt wohl von Nastradamus: "Bessere Verbindungen und wegfallende Züge im Bahnverkehr - Ab 15. Dezember gilt bei der Bahn ein neuer Fahrplan. Er bringt unter anderem neue Verbindungen – auch für Fahrgäste in Baden-Württemberg". Wünsch Dir was: "Netzentgelte sinken 2025 voraussichtlich deutlich - Netzentgelte für Strom dürften im kommenden Jahr spürbar sinken. Das geht aus den bislang veröffentlichten vorläufigen Preisblättern der Netzbetreiber hervor, die der Energiedatendienstleister Ene't ausgewertet hat. Für Privatkunden mit einem niedrigen bis mittleren Verbrauch sinken die Netzgebühren im Vergleich zum aktuellen Niveau demnach im Schnitt um knapp acht bis gut zehn Prozent". Warum Zeitung nicht gleich selbst basteln? Das klingt am 12. Oktober dann so: "Am Samstag, den(m!) 14.September 2024 wurden 32 Kinder an der Grundschule Seitingen-Oberflacht feierlich eingeschult". "Strahlende Kinder und zufriedene Eltern gab es am Weltkindertag am 20. September in der Tuttlinger Innenstadt zu sehen". Ein Atomunfall?

Nach Veröffentlichung von internem Prüfbericht
Neubau des Landtags und Millionenkosten? FDP warnt vor XXL-Landtag in BW
Nach der nächsten Wahl in BW könnten wegen der Wahlrechtsreform viel mehr Abgeordnete im Landtag sitzen. Es drohen Mehrkosten von 200 Millionen Euro und im Plenarsaal könnte es eng werden..
(swr.de. Beispiel FDP nehmen, es geht auch immer kleiner. Opposition ist Mist und kann fünf Jahre zuhause bleiben.)

Gesundheitspolitiker befürchten Überlastung der Kliniken
Notfallversorgung in BW: Weitere Notfallpraxen sollen geschlossen werden
(swr.de. Warum gucken sie sich die Kliniken nicht mal an? Der Notfall.)

Betroffen sind die A7 und die A8
Autobahnen in Baden-Württemberg am Wochenende gesperrt
Auf Autobahnen in Baden-Württemberg ist am Wochenende viel Geduld nötig. Gesperrt werden die A7 an zwei Stellen und die A8 am Albaufstieg und bei Pforzheim..
(swr.de. Dafür gibt's Radwege.)

Streit über Umgang mit Grünen
Söder wirft Wüst und Günther „schweren strategischen Fehler“ vor
Eine Zusammenarbeit mit den Grünen? Für Markus Söder (CSU) undenkbar. Er ist verärgert, dass man das in der Union nicht so radikal sieht. „Wenn wir Deutschland verändern wollen, geht es auf keinen Fall mit den Grünen“, sagt Söder. Und greift seine Unionskollegen Hendrik Wüst und Daniel Günther an...
(welt.de. Das muss er mal den Grünen von Strobls Genossen erzählen.)

Nach Landesparteitag am Wochenende
Baden-württembergische AfD-Führung will Stuttgarter Bundestagsabgeordneten Spaniel aus der Partei ausschließen
(swr. de. Selbstbeschäftigung alternativlos?)

FC Denzlingen : SC Lahr 4:0
(Von der Verbandsliga im Fahrstuhl runter in die Landesliga? Wann reißen sie sich mal wieder am Riemen?)

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NACHLESE
AfD-Debatte
Grüße an den Elfenbeinturm: Freiheit muss man nicht studiert haben
AfD-Wähler wüssten nicht, was die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist, hieß es diese Woche in „hart aber fair“. Dabei liegt eher die Vermutung nahe, dass Bürger ein sehr gutes Gespür dafür haben, wann mit ihren Freiheitsrechten unflätig hantiert und also die Demokratie bedroht wird..
(welt.de. Jedem seine Demokratie, eine andere kennt er ja nicht.)
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The left can’t meme – aber warum eigentlich?
Von JONNY CHILL
Als der Evolutionsbiologe Richard Dawkins 1976 in seinem Buch „Das egoistische Gen“ das Wort Meme definierte, konnte er sich noch nicht einmal im Ansatz vorstellen, was aus seiner Wortschöpfung ein halbes Jahrhundert später werden sollte. Er definierte das Meme als sich selbst verbreitende kulturelle Information. Nach seiner Definition war ein Kuchenrezept, Beethovens 9. Symphonie oder auch nur ein Witz jeweils ein Meme. Also jegliche Information, die sich von selbst weiterverbreitete, weil sie nützlich, interessant oder lustig war. Damit erklärte er das Meme zu einem sich selbst replizierenden Informationsgen. In den späten 90er-Jahren kamen die ersten sozialen Medien auf und mit ihnen ein neues Phänomen: Lustige Bildchen, kurze Videoclips oder Gifs, die sich als Informationshäppchen explosionsartig weltweit verbreiteten. Aus Ermangelung eines Begriffs für diese sich viral verbreitenden Internetspäße nannte man sie Meme. Allerdings bezog sich das Wort Meme nicht wie ursprünglich von Dawkins definiert auf jegliche Information, sondern nur auf Humorvolles und wurde daher zu Beginn „Internet-Meme“ genannt. Das Meme im Internet hat inzwischen eine fast 30-jährige Geschichte. Begann es mit bedeutungslosen Späßen wie dem „tanzenden Baby“ oder dem „niesenden Panda“, entwickelte es sich im Laufe der Zeit auch zum Werkzeug der Kritik an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Das Meme unterscheidet sich von der Karikatur oder dem klassischen Witz immer durch die kulturelle Referenz und die extrem reduzierte Aussage. Das Meme funktioniert, weil man auf einen Blick die Aussage versteht und dadurch den Witz erkennt. Um zu verstehen, warum das rechte Meme funktioniert und das linke nie, muss man noch etwas weiter als zu Dawkins zurück in die Geschichte gehen, und zwar bis in das 13. Jahrhundert zum franziskanischen Philosophen Wilhelm von Ockham. Ockham definierte einen der wichtigsten Grundsätze der wissenschaftlichen Analyse, nämlich, dass die einfachste Erklärung mit den wenigsten Annahmen meist die richtige sei. Ein Beispiel: Sieht man Hufabdrücke, ist es wahrscheinlicher, dass sie von einem Pferd als von einem Zebra stammen. Denn für die Erklärung, dass die Abdrücke von einem Pferd stammen, muss man nur annehmen, dass hier ein Reiter vorbeikam. Für die Erklärung, es wäre ein Zebra gewesen, muss man allerdings sehr viel annehmen, nämlich, dass ein Zirkus in der Stadt wäre, dieser Zebras dabei hätte, eines der Zebras ausgebrochen wäre und dieses zufällig genau hier vorbeigeflohen wäre.  Daher gab Ockham an, die einfache Erklärung sei zu bevorzugen und die mit den vielen Annahmen wegzurasieren. Dieses Prinzip, dass die einfache Erklärung fast immer die richtige ist, nennt man daher Ockhams Rasiermesser. So in etwa unterscheidet sich auch die konservative und die links-sozialistische Philosophie in Bezug auf alles. Man benötigt nur eine Annahme für die Meinung, es gäbe nur zwei Geschlechter, aber sehr viele Annahmen für die Behauptung, es gäbe drei oder mehr. Man braucht nur eine Annahme für die Behauptung, das Wetter und Klima haben sich schon immer gewandelt und sehr viele Annahmen, um zu begründen, warum am aktuellen Wandel der Mensch schuld sein soll. Diese Aufzählung kann man für jeden einzelnen Streitpunkt zwischen Konservativen und Linken fortführen. Die konservative Einstellung gewinnt immer nach Ockhams Rasiermesser. So funktioniert auch das politische Meme und ein Witz an sich. Nur die offensichtliche Erklärung, der sofortige Aha-Effekt, ist lustig, wenn er einleuchtend ist und von jedem sofort verstanden wird. Muss man erst mit langem Text den Sinn des Memes erklären oder muss man erst darüber nachdenken, was eigentlich der Witz an der Geschichte sein soll, ist es nicht mehr witzig und wird deshalb nicht geteilt. Somit ist das Meme als virulentes, lustiges Informationshäppchen das Spiegelbild der politischen Debatte zwischen Rechts und Links geworden. Die rechte Blase ist fähig, all ihre Thesen auf einen Blick verständlich und daher lustig darzustellen, sodass sich diese eigenständig virulent verbreiten. Die linke Blase ist außerstande, auch nur ein lustiges Meme zu produzieren, das viral gehen würde, weil all ihre Thesen auf unzähligen verquasten Annahmen basieren, die kein normaler Mensch auf Anhieb versteht. Nach Dawkins ist die Unfähigkeit der Linken, auch nur ein einziges virulentes Meme zu produzieren, der Beweis, dass linke Thesen weder nützlich noch interessant oder lustig sind, und Ockham würde sagen: Die kann man wegrasieren!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Der Bundespräsident legt immer einen Kranz nieder am 27. Januar, dem Jahrestag der Auschwitz-Befreiung. Und dann nennt er den türkischen Präsidenten Erdogan einen ‚werten Freund‘. Der danach wiederum die Hamas als ‚Befreiungsorganisation‘ bezeichnet. Viel mehr Widersprüchlichkeit gibt’s gar nicht.
(Günter Jauch)
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Herles fällt auf
Das neue Matriarchat: Sahra Weidel und Alice Wagenknecht ante portas
Von Wolfgang Herles
Beim ersten Duell-Duett von Sahra Wagenknecht und Alice Weidel überwogen auf den wichtigsten Politikfeldern die Gemeinsamkeiten. Nur die Tonalität ist verschieden. Gemessen am großen Tamtam und den jüngeren Wahlergebnissen besteht kein Zweifel: Die Deutschen haben immer noch nicht genug von der Heimsuchung, als die man die Regentschaft ihrer ersten KanzlerIN bezeichnen kann. Sie werden es noch einmal wagen: Beim nächsten Mal lassen sie gleich zwei taffe Powerfrauen alternativlos durchregieren...
(Tichys Einblick. Wer erinnert sich noch an diese Worte von Wolfgang Herles von vor fünf Jahren? "Nach der Tyrannei des mörderischen Männerordens, der in Frauen überwiegend Reproduktionsorgane sah, hätte den Deutschen ein Hauch Matriarchat gut getan. Aber geeignete Frauen standen nach 45 nicht zur Verfügung und wären wohl auch nicht gewählt worden. Selbst von Frauen nicht. Heute werden sie gewählt. Nur die, die gewählt werden, sind noch immer nicht besser geeignet. Die drei wichtigsten Positionen auf Partei-, Bundes- und EU-Ebene werden von Frauen besetzt. Sagen wir es, wie es ist: Dieses Frauentriumvirat, beziehungsweise Triumfeminat ist eine Katastrophe: ADM, AKK, UvL. Es spricht nichts dafür, noch mehr Frauen dieser Art in Spitzenämter zu wählen. Jetzt mal ehrlich. Wer von den vielen Frauen in der deutschen Politik seit Gründung der Bundesrepublik hat wirklich Profil, Klasse, Kompetenz besessen. Welche Frau ist nachhaltig in Erinnerung geblieben als herausragender politischer Charakter?..")

FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Die Toleranz der Linken gegenüber muslimischen Frauenfeinden ist ein Fall für den Psychiater
Erst spricht Cem Özdemir darüber, wie seine Tochter von migrantischen Männern begafft und angegangen wird. Dann berichtet Kevin Kühnert über Anfeindungen durch muslimische Männergruppen. Bricht ein Damm?.
(focus.de. Sagen, was ist, wenn schon nicht darüber berichtet wird?)

Freiheitsindex 2024
Die Bürger nehmen sich wieder mehr heraus – und gehen auf Distanz zum Vormundschafts-Staat
Von Redaktion
Nach jahrelang sinkenden Werten misst der Freiheitsindex 2024 wieder mehr Mut zur eigenen Meinung. Gleichzeitig steht es um das Vertrauen in die Öffentlich-Rechtlichen so schlecht wie noch nie..
(Tichys Einblick. Raus aus der DDR? Der Merz hat das noch nicht mitgekriegt.)

Requiem auf die FDP
„Sozialschädlichkeit“ etc. – Nur eine Silbe von autoritären Regimes entfernt
Die Sprache der Ampel wird immer totalitärer. Womit wir wieder bei der Zensur angekommen wären. Nicht umsonst ist der Gesetzentwurf schwammig gehalten, mithin der auslegenden Willkür ausgeliefert. Wes Geistes Kind der Bundesjustizminster und seine FDP inzwischen sind, wird in Buschmanns Rede im Bundestag deutlich.
VON Klaus-Rüdiger Mai
In der Bundesrepublik existierte einmal eine liberale Partei, der es um politische und wirtschaftliche Liberalität ging. Doch das ist graue Vorzeit, Ur- und Frühgeschichte sozusagen. Man denkt, wenn man die Buschmann- und Lindner-FDP sieht, längst nicht mehr an Otto Graf Lambsdorff und Hans-Dietrich Genscher, sondern stattdessen an Manfred Gerlach, den LDPD-Chef und letzten Staatsratsvorsitzenden der DDR...
(Tichys Einblick. Und sie schämen sich nicht.)

Virologe
Drosten bestreitet, Impfpflicht gefordert zu haben – Dokument widerlegt Behauptung
Eines der polarisierenden Themen der Zeit war die Impfung gegen das Coronavirus. Drosten verteidigte in dem Interview die Impfung, da sie „trotz Nebenwirkungen“ weiterhin im Vergleich zu den Schäden durch eine ungeschützte Infektion Vorteile habe. Er habe daher immer dafür geworben, die Impfquote zu erhöhen – „Aber ich habe nie eine Impfpflicht gefordert.“ Diese Aussage greift die „Berliner Zeitung“ in einem Kommentar an. Tatsächlich habe Drosten während der Pandemie genau das getan, heißt es dort unter Verweis auf ein Statement der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina aus dem November 2021...
(welt.de. Oft stammen Lügenmärchen aus Politik und Medien.)

Aufreger im EU-Parlament
Als Orban neuen EU-Kurs fordert, antwortet linkes Lager mit Anti-Faschismus-Lied
Im EU-Parlament kochten am Mittwoch die Emotionen hoch. Grund dafür waren der Rede
(focus.de. Recht auf Unbildung. Wenn die EUdSSR keine Demokratie ist, was ist dann dieser Chor, etwa Eunuchen-Geheul?)

Fabian Nicolay
Kein „Respect“ vor der Meinungsfreiheit
Das professionelle Schnüffeln und Ausspähen von Bürgern gegen Bürger ist ungeheuerlich und was hier stattfindet ist offener Verfassungsbruch unter den Fittichen eines Bundesministers..
(achgut.com. Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.)

Tusk-Hammer: Polen will Asylrecht aussetzen
„Ich werde die Anerkennung dieser Entscheidung in Europa einfordern“, so Tusk wörtlich. Das bedeutet: Flüchtlinge, die aus dem benachbarten Belarus die Grenze überqueren, werden vorübergehend keine Möglichkeit bekommen, in Polen Asyl zu beantragen. ..
(bild.de. Durchwinken ins blöde Deutschland?)

Camouflage in Berlin: Gesundheits-Gipfel der Meinungsmanipulatoren
Ein ungesundes Gemisch aus privatem Gewinninteresse der Konzerne und staatlicher Hoheitsmacht bestimmt inzwischen die Gesundheitspolitik. In Berlin trifft sich diese jetzt Manipulationsmaschinerie – oft hinter verschlossenen Türen..
(achgut.com. Hauptsache Macht.)

Mehrfachraketenwerfer
USA rüsten Emirate mit Uranmunition auf
Der Verbündete in Nahost soll besonders durchschlagkräftige Raketen im Wert von 1,3 Milliarden Euro erhalten. Allerdings muss nun noch der Kongress zustimmen..
(welt.de. Selbstschuss.)

Rating-Agentur Fitch
„Ausblick negativ“ – Warnschuss für Frankreichs Haushälter vom Finanzmarkt
Die wichtige Rating-Agentur Fitch sorgt sich um die Solidität des Staatshaushalts und stuft den Ausblick auf „negativ“ herab. Was abstrakt klingt, hat ganz konkrete Folgen. Die Politik muss reagieren..
(welt.de. Deutschland zahlt?)

Wolfgang Kubicki
„Heute macht man Wirtschaftspolitik wie in Bullerbü“
FDP-Vize Kubicki fordert weitere Asyl-Verschärfungen. Sie sollen NGOs treffen, die den Staat hindern, die Ausreisepflicht durchzusetzen. Wirtschaftsminister Habeck (Grüne) wirft er vor, fleißig neue Bürokratie zu schaffen. Und Außenministerin Baerbock (Grüne) bediene antiisraelische Ressentiments..
(welt.de. Wie heißt der Finanzminister?)

Höhepunkt zum Abschluss des CSU-Parteitags
Merz spricht heute zu Delegierten
Zum Abschluss des CSU-Parteitags in Augsburg hält der frisch gekürte gemeinsame Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz in Augsburg eine Rede. Mit ihm an der Spitze setzt die Union fest auf die Ablösung der Ampel..
(welt.de. Hat Adenauer keine Zeit?)

Stefan Frank
ZDF: Schwarze US-Wähler als willenlose Objekte
Mehr und mehr Schwarze, vor allem die der jüngeren Generation, glauben nicht mehr daran, dass es gut für sie sei, die Demokraten zu wählen. Für das ZDF ist der Fall klar: Russland steckt dahinter! Und Schwarze sind willenlose Objekte der Manipulation...
(achgut.com. Und was ist mit den übrigen sieben offiziellen Rassen?)

Kampf gegen die Meinungsfreiheit
Meldestellen im Netz: Grüne Zensur, gelbe Heuchelei
Von Marco Gallina
Kubicki warnt vor einer „grünen Zensuranstalt“ im Netz. Eine grüne Politikerin versteigt sich deswegen zu einer Tirade auf X, die viel über das Selbstverständnis der Partei aussagt. Aber auch die FDP spielt ein doppeltes Spiel. Denn der Digitalminister heißt: Volker Wissing. Und der bandelt mit dem neuesten Agora-Projekt an..
(Tichys Einblick. FDP? Wer Demokratie wagt, ist selber schuld.)

Deutscher Luftverkehr in der Krise
Warum Ryanair deutsche Flughäfen von der Liste streicht
Ryanair zieht sich zunehmend aus Deutschland zurück: Die irische Billigfluggesellschaft hat angekündigt, mehrere deutsche Flughäfen aus ihrem Streckennetz zu streichen. Aufgrund der hohen Standortkosten werden ab Sommer 2025 drei Städte nicht mehr angeflogen..
(Junge Freiheit. Regierung fliegt selbst mit der Bürger Geld.)

Medien
„Faktenchecks“ und Geldflüsse
Die Nachrichtenagentur dpa nimmt an Projekten teil, die ihre Unabhängigkeit infrage stellen. Dabei geht es auch um staatliche Gelder. Dies wirft auch ein Schlaglicht auf ein Geschäftsmodell..
(Junge Freiheit. Wie sollen Medienhäuser sonst ihre Seiten voll kriegen?)

Internationales Recht
Nach tödlicher Messerattacke in Deutschland: Prozeßbeginn nach US-Recht
Ein in Deutschland stationierter amerikanischer Soldat tötet auf deutschem Boden einen Deutschen mit einem Messer. Nun ist der Fall vor Gericht. Er wird nach US-Recht verhandelt. Wieso ist das so?
(Junge Freiheit. In Reservaten normal.)

Hyundai Ioniq 5 N
Hurra! Endlich ein spottbilliges* Elektroauto!
Von Don Alphonso
*Wenn Sie wie Walter Röhrl ein PS-Monster der Rallye-Gruppe B fahren wollten, aber die Millionen für einen Pikes Peak Quattro nicht haben: Der Hyundai Ioniq 5 N bietet ein fantastisches Preis/Irrsinns-Verhältnis.
(welt.de. Korea ruft. Wer liefert den Strom?)

Heute leuchtet er über Deutschland:
Diesen Kometen sahen zuletzt die Neandertaler!
(bild.de. Die Ampel blinkt zurück.)

Vorwort zum Sonntag
Die EKD und ihre Sehnsucht nach staatlichem Einfluss
Von Achijah Zorn
Ein Blick in die jüngere Kirchengeschichte zeigt die Entwicklung hin zur heutigen Polit-EKD. Kirche ist durch Säkularisation nicht nur von außen bedroht. Die EKD zerstört sich selbst von innen durch verhängnisvolle theologische Weichenstellungen....Den Preis, den Kirchenleute für ihre Staatssehnsucht zu zahlen haben, ist hoch: Sie verlieren nicht nur ihre kritisch-fruchtbare Distanz zu politischen Missständen. Sie zerstören darüber hinaus die EKD von innen, indem sie alle wichtigen evangelischen Hauptwurzeln kappen:..
(Tichys Einblick. Good bye Jesus,)

„THE hidden LÄND – Wir im ersten Jahrtausend“ - 13.09.2024 – 26.01.2025 im Kunstgebäude Stuttgart

Die Große Landesausstellung „THE hidden LÄND – Wir im ersten Jahrtausend“ nimmt ihre Besucherinnen und Besucher mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise ins erste Jahrtausend nach Christus – in die Vielfalt menschlicher Lebenswelten in einem Zeitraum, in dem die Grundlagen für unsere heutige Lebensart herausgebildet wurden.

Zum ersten Mal steht bei einem Ausstellungsprojekt im Südwesten die Archäologie des ersten Jahrtausends, und mit ihr die Menschen, ihr Alltag und ihre Existenz bewegenden Themen im Mittelpunkt einer spektakulär inszenierten Präsentation. Die ausgestellten Objekte umfassen sowohl Alltagsgegenstände als auch herausragende Einzelstücke und Fundensembles von internationalem Rang. Im Zentrum stehen überwiegend Funde aus Baden-Württemberg – viele zum ersten Mal in der Öffentlichkeit sichtbar –, aber auch herausragende Leihgaben nationaler wie internationaler Institutionen, darunter der wikingerzeitliche Schatzfund von Duesminde aus dem Dänischen Nationalmuseum Kopenhagen oder die Funde aus germanischen Gräbern aus Kariv (Gebiet Lwiw/Lemberg, Westukraine).

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Das Land, das wir heute Baden-Württemberg nennen, hat eine reiche Geschichte. Doch historische Überlieferungen darüber, wie es den Menschen hier im ersten Jahrtausend – einer Zeit großer Umbrüche – erging, sind rar. Die Archäologie hingegen gibt tiefe Einblicke in die Vielschichtigkeit des damaligen Lebens und lässt uns entdecken, wie nahe oder fremd uns die Menschen des
ersten Jahrtausends heute sind.

Der Aufstieg und der Niedergang des römischen Weltreichs bestimmten zunächst das Leben in Europa, in der Folge entstanden neue Reiche, neue Herrscher lenkten die Geschicke und mit dem Christentum etablierte sich eine monotheistische Religion, die die vorhergehenden Vielgötterwelten bald verdrängte. Dies alles ging einher mit Zu- und Abwanderung, einem Wandel in der Gesellschaft, aber auch mit einschneidenden Änderungen für das Individuum und seine Lebenssituation – in konfliktreichen Zeiten wie auch in friedlichen Phasen. Was bedeutete dies alles für das Leben der Menschen vor über tausend Jahren? Wer sind die Menschen, die uns vorangegangen sind und können wir uns heute mit ihnen und ihrer Art des Lebens identifizieren?
Einmalig in Europa
Anhand von aufschlussreichen nationalen und internationalen Funden gibt die Große Landesausstellung Antworten auf diese Fragen. Alltagsgegenstände, aber auch kostbare Exponate aus Baden-Württemberg wie auch ganz Deutschland, Dänemark, Frankreich, der Schweiz sowie der Ukraine verleihen der Großen Landesausstellung ihre Einzigartigkeit. Die herausragenden Beigaben des Fürstengrabes aus Kariv (West-Ukraine) sind einer der Höhepunkte und werden dabei zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.
Fünf Fundplätze, fünf Leitthemen
Schlaglichtartig werden ausgehend von den fünf zentralen Fundplätzen Lauchheim, Ulm, Sülchen/Rottenburg, Diersheim und Güglingen in fünf Modulen grundlegende Aspekte der damaligen Lebenswelten thematisiert: Integration, Migration, Kommunikation, Spiritualität und Macht. Diese Leitthemen leiten sich aus der Charakteristik der einzelnen Fundplätze ab, die sich in Abständen von 200 Jahren aneinanderreihen. Sie ermöglichen Anknüpfung zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen und damit den Besucherinnen und Besuchern, sich mit den damaligen Menschen  auseinanderzusetzen und Parallelen aber auch Andersartiges, gar Fremdes, zu entdecken.
Innovatives Gestaltungskonzept
Das gestalterische Konzept der Ausstellung materialisiert jeden der fünf thematisierten Fundorte in einer abstrakten künstlerischen Geste für das Publikum. Die Inszenierungen lassen die Orte sowohl physisch als auch in zeitlicher Abfolge und historischer Entwicklung greifbar werden.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Zugleich bietet die Ausstellung einen Blick in die archäologische Arbeitsweise des 21. Jahrhunderts, die weit über die landläufigen Vorstellungen einer Tätigkeit mir Hacke, Pinsel und Bleistift hinausgeht. Die Methoden einer interdisziplinären Archäologie erlauben einen Erkenntnisgewinn, der uns die Menschen von damals und deren Alltag näherbringt als je zuvor – vielfältige Erkenntnisse, die so noch vor 20 Jahren nicht möglich gewesen wären.
(Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg)

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Migranten in der Antike
Wie aus Germanen verlässliche Römer wurden – und Schwaben
(welt.de widmet dieser Ausstellung einen umfassenden interessanten Bericht, welcher auch mit ein paar historischen Feststellungen aufräumt, u.a. des Historikers Mommsen was das Verhältnis zwischen Römmern und Germanen (Alemannen) betrifft: "Als die Römer nach Germanien kamen, stießen sie auf die kriegerischen Sueben. Später bereiteten ihnen die Alamannen große Probleme. Lange hat man dahinter germanische Völker auf Wanderschaft gesehen. Neue Funde zeigen, wie es wirklich war...Es war „der Gedanke der deutschen Einheit, der sich zum ersten Mal offenbarte, und der schon in dieser unvollkommensten Form genügte, die Weltgeschichte zu verschieben, in neue Bahnen zu lenken“. Als Urheber dieses welthistorischen Entwurfs hat kein Geringerer als Theodor Mommsen den „Alamannenbund“ des 3. Jahrhunderts n. Chr. ausgemacht. Mit Folgen. Denn die Autorität des Großhistorikers und Literaturnobelpreisträgers wirkt noch in Sonntagsreden der Gegenwart nach, wenn mit Alamannen ein „erfolgreiches Volk“ beschrieben wird, das vor 1800 Jahren die Fundamente Badens und Württembergs gelegt haben soll.."

8,3 Millionen Arbeitslose – was ist zu tun?

Von MARKUS

In Deutschland sind aktuell 8,3 Millionen Menschen arbeitslos, davon rund vier Millionen Ausländer. All diese Personen leben von den Steuergeldern anderer Leute, sie belasten die Solidargemeinschaft und die Sozialkassen. Mehr noch: Da die hohen Sozialausgaben nur noch mit Staatsschulden bezahlt werden, enteignen die Arbeitslosen sogar bereits die nächste Generation. Der folgende Beitrag diskutiert Lösungsansätze.

Der Begriff „arbeitslos“ sei hier im einfachen Wortsinn verstanden: „Arbeitslos“ sind alle Menschen ohne Arbeit. Unser Staat benutzt bekanntlich zahllose Unter-, Neben- und Nischenkategorien in seiner Definition von „Arbeitslosigkeit“, die aber allesamt nur dem Zweck dienen, die Gesamtzahl der Arbeitslosen zu verstecken und die Statistik schönzufärben. Das Lügen gehört zur DNA unseres Staates, dieser Grundsatz gilt natürlich auch für seine Arbeitslosenstatistiken.

Bleiben wir also bei der Wahrheit und zählen die 5,5 Millionen arbeitslosen Empfänger von staatlichem Bettelgeld (Amtsdeutsch: „Bürgergeld“) und 2,8 Millionen sonstigen Arbeitslosen zusammen, so errechnen sich nach Adam Riese 8,3 Millionen Arbeitslose insgesamt.

Keine einzige ausländische Fachkraft nötig
Von diesen 8,3 Millionen Gesamtarbeitslosen seien im folgenden 1,5 Millionen „Erwerbsunfähige“ aus der Betrachtung herausgenommen, also Menschen, die aufgrund körperlicher oder geistiger Gebrechen nicht arbeitsfähig sind. Diese Personen erhalten berechtigterweise staatliche Alimentationen. Somit verbleiben 6,8 Millionen Personen, die arbeiten könnten, es aber nicht tun.

Von diesen 6,8 Millionen Arbeitslosen sind im nächsten Schritt die rund vier Millionen arbeitslosen Ausländer abzuziehen. Denn warum sollten Ausländer, die unfähig sind, in Deutschland Arbeit zu finden, in Deutschland wohnen statt im eigenen Land? Warum sollten solche nicht arbeitenden Personen aus anderen Ländern ausgerechnet von den Deutschen für ihren Müßiggang bezahlt werden? Für den Lebensunterhalt von Ausländern sind die eigenen ausländischen Staaten dieser Leute zuständig, nicht Deutschland.

Somit verbleiben 2,8 Millionen tatsächlich zu vermittelnde deutsche Arbeitslose. Wir sehen: Anders als die Propaganda behauptet, brauchen wir keine einzige ausländische Fachkraft im Land. Selbst nach Abzug aller Ausländer aus der Statistik hat Deutschland selber immer noch genug Arbeitslose, die die benötigte Facharbeit jederzeit leisten könnten.

Geldleistungen nur noch gegen Gegenleistungen
Diesen somit errechneten 2,8 Millionen tatsächlichen Arbeitslosen stehen aktuell 0,7 Millionen offene Stellen gegenüber.

Offenbar fehlt es 0,7 Millionen Menschen derzeit an Qualifikation, Motivation oder beidem, um die Arbeit dieser 0,7 Millionen offenen Stellen anzunehmen. Die fehlende Qualifikation ließe sich leicht durch Umschulungen oder den Abschluss, statt Abbruch einer Berufsausbildung erwerben. Damit wäre auch das Thema „Fachkräftemangel“ schnell erledigt, denn wir haben keinen „Fachkräftemangel“, wie die 2,8 Millionen Arbeitslosen beweisen, sondern einen Mangel an Leuten, die über diejenigen Berufsqualifikationen verfügen, die auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich gefragt sind: überflüssige Soziologen statt dringend gesuchte Elektriker, beispielsweise.

Die fehlende Motivation wiederum könnte der Staat schnell herbeiführen, wenn er seine Geldleistungen nur noch gegen Gegenleistungen zur Verfügung stellt. Überall in Deutschland wollen Graffiti beseitigt werden, die verwahrlosten Parkanlagen unserer Städte benötigen dringend mehr Pflege. Es gibt also für Empfänger staatlicher Zahlungen viel zu tun, um sich bei der Solidargemeinschaft für das empfangene Geld zu revanchieren. Würde der Staat diese Empfänger staatlicher Zahlungen tatsächlich dazu verpflichten, sich bei der Solidargemeinschaft tatkräftig zu revanchieren, würden wir uns alle sehr wundern, wie schnell die 0,7 Millionen offenen Stellen besetzt sind.

Arbeit gibt es immer, sofern sie bezahlbar ist
Unterm Strich verbleiben somit 2,1 Millionen Arbeitslose, denen aktuell keine offenen Stellen gegenüber stehen. Folglich muss die Zahl der offenen Stellen erhöht werden.

Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens müsste der Staat das Bettelgeld (Schönsprech: „Bürgergeld“) und den Mindestlohn absenken, so dass die Arbeitgeber es sich leisten können, mehr Personal einzustellen. Die Zahl der offenen Stellen steigt dann ganz von selbst: Arbeit gibt es immer, sofern sie bezahlbar ist.

Zweitens müsste der Staat die Rahmenbedingungen schaffen, damit Deutschlands Wirtschaft wieder wächst und die Unternehmen mehr Mitarbeiter benötigen, um die vielen Aufträge abzuarbeiten. Dazu müsste der den altbekannten Blumenstrauß an Maßnahmen ergreifen, der zur Stärkung einer Volkswirtschaft üblicherweise nötig ist: leistungsstarke Schulen, ein effizientes Rechtssystem, eine effiziente Verwaltung sowie niedrige Steuern, weil der Staat mit seinen Beamten das Geld traditionell nur für Unsinn verprasst und deshalb möglichst viel Geld in den Händen kluger Unternehmer bleiben sollte.

Dass unser Staat zu all diesen notwendigen Maßnahmen unfähig ist, braucht nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte bundesrepublikanischer Versagerpolitik nicht weiter erläutert zu werden.
(pi-news.net)

Auch in Moskau heißt es noch „Prima la musica!“

Von WOLFGANG HÜBNER

Es bedarf nicht viel, um im multimedial verhetzten Deutschland unserer Tage in den Verdacht zu geraten, ein Putin-Freund zu sein oder gar als potentieller Landesverräter zu gelten. Mit diesem Verdacht muss sich nun auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Moosdorf beschäftigen. Der politisierende Cellist und frühere Berufsmusiker aus Leipzig hat nämlich seit September eine Honorarprofessur an der renommierten Moskauer Gnessin-Musikakademie inne. Herausgefunden hat diese ‚Ungeheuerlichkeit‘ das extrem russophobe Portal t-online.

Moosdorf, auf diese Tätigkeit angesprochen, hat das nicht geleugnet – warum auch? Denn in Zeiten der von der grünen Außenministerin Annalena Baerbock und den zahlreichen Kriegstreibern wie Marie-Luise Strack-Zimmermann, Anton Hofreiter und Roderich Kiesewetter nachhaltig zerstörten deutsch-russischen Beziehungen ist die musikalische Tätigkeit von Moosdorf gar nicht genug hoch- und wertzuschätzen. Der 2021 im Wahlkreis Zwickau direkt in den Bundestag gewählte Musiker ist nach dem Abgang von Petr Bystron ins EU-Parlament neuer außenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion.

Genau das beweist dem grünen Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz jedoch, wie eng die Drähte zwischen Moskau und der AfD seien: „Wie man als außenpolitischer Sprecher glaubhaft Politik machen will, während man sich aus Diktaturen über Honorarprofessuren finanzieren lässt, weiß wohl nur die AfD selbst.“ Von Notz kann sich offenbar nicht vorstellen, dass die Moskauer Honorarprofessur für einen Künstler, der als Mitglied des berühmten „Leipziger Streichquartetts“ über 100 CDs eingespielt und in 60 Ländern gastiert hat, wahrlich nicht existenziell wichtig ist.

Moosdorf selbst sieht sein Moskauer Engagement als „Zeichen der Verständigung“. An solchen Motiven hat der adlige Grüne schon deshalb kein Interesse, weil Putin gemäß der politischen Linie seiner Parteifreundin Baerbock ja bekanntlich ruiniert werden soll. Es ist aber gut, dass der international anerkannte Musiker aus der AfD-Fraktion nach dem guten alten Motto handelt: „Prima la musica e poi le parole!“ – Erst die Musik, dann die (politischen) Worte!
(pi-news.net)