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Rheinmetall statt VW

Von WOLFGANG HÜBNER

Bei VW kriselt es gewaltig, wenngleich auf noch hohem Niveau. Doch wer braucht noch Autos, wenn die Zukunft der Mobilität Lastenfahrräder in Berlin, Frankfurt oder München sind. Und wenn schon Auto, dann natürlich keine Verbrenner, sondern E-Modelle. Die sind zwar teurer und mit der Reichweite ist es auch nicht so weit her. Aber sie dokumentieren fortschrittliche Gesinnung und woken Zeitgeist.

Was ganz im Gegensatz zum Volkswagenwerk mit seinen biederen Modellen für noch einigermaßen solvente Normalverdiener große Zukunftschancen hat, das sind Rüstungsgüter. Die nutzen zwar nur den Herstellerfirmen, ihren Aktionären und dem Stolz von Stubengenerälen. Dass sie je militärischen Nutzen haben könnten, glaubt eigentlich keiner, ist aber auch egal.

Der größte materielle deutsche Nutznießer ist das Aktienunternehmen Rheinstahl. Der Krieg in der Ukraine hat Rheinstahl mit Sitz in Düsseldorf, zufällig die Heimat der mutmaßlichen FDP-Kriegstreiberin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, im März 2023 die Beförderung vom MDAX in den deutschen Leitindex DAX beschert. Kriege sind immer auch und nicht zuletzt große Geschäfte. Jedenfalls für diejenigen, die statt an der Todesfront an der Profitfront stehen.

Jetzt will Rheinmetall sogar eine Panzerfabrik in der Ukraine bauen. Zwar hat Moskau bereits angekündigt, diese Fabrik zerstören zu wollen. Und bei der inzwischen bekannten präzisen Treffgenauigkeit russischer Überschallraketen ist das keine leere Drohung. Doch davon wollen sich die Rheinmetall-Manager nicht beirren lassen. Sollten die Russen Erfolg haben, wird der Schaden nämlich garantiert von den deutschen Steuerzahlern beglichen.

Rheinmetall ist ein Traditionsunternehmen, das mit seiner Rüstungsgüterproduktion in zwei Weltkriegen dafür gesorgt hat, dass deutsche Armeen nicht schutzlos dem Feind ausgeliefert waren. Und obwohl beide Kriege verloren gingen, gibt es Rheinstahl immer noch und steht vor einer neuen Blüte. Wenn derzeit jede Menge Kriegsmaterial aus der Düsseldorfer Waffenschmiede bei der scheiternden ukrainischen Gegenoffensive von der russischen Artillerie zu Schrott geschossen wird, kann das für die Neuproduktion von Panzern und Militärfahrzeugen nur positiv sein, denn wer nicht an den westlichen Endsieg glaubt, ist bekanntlich ein Putin-Versteher.

Und wer lästert, Rüstung sei nichts anderes als sinnloser Missbrauch von Steuergeldern, mag zwar recht haben, hat jedoch die ökonomische Bedeutung der „Zeitenwende“ immer noch nicht verstanden.
(pi-news.net)

Der Gutmensch: Nur noch krank und peinlich!

Von Alex Cryso

Angesichts der momentanen Ereignisse, die neben den eskalierenden Schlägereien in den deutschen Freibädern auch die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Frankreich umschließen, fragt man sich als klassisch Normalgebliebener immer wieder, was noch passieren muss, bis das Multikulti-Islamismus-Debakel offiziell beendet wird?! Getragen wird dieses abstoßend-blutige Possenspiel jedoch auch weiterhin von drei Personengruppen: Den Profiteuren, die teilweise in den höchsten Ämtern sitzen. Den Ignoranten, die weiterhin ihr Haus, ihren Job und ihre Auto haben, um bei einer für 30 Sekunden zugestellten Einfahrt mehr auf die Barrikaden gehen, als bei der nächsten Gruppenvergewaltigung um die Ecke. Und natürlich die Gutmenschen, die selbst jetzt noch jede Gelegenheit nutzen, um sich profilieren und gleichzeitig ihren Hass auf deutsche Landsleute ausleben.

Dabei residieren die Gutmenschen wie gehabt in einem bestens gedämmten Heim fernab jeglichen Realitätsbezuges, um die Tatsachen selbst zu konstruieren und mit einer umfassbaren Halsstarrigkeit am Masten des längst abgesoffenen Multikulti-Traumschiffs zu kleben. Und um es mit schlichten Worten fortzusetzen, ist der Gutmensch eben immer noch das Gegenteil von einem guten Menschen. Dabei gäbe es in unserer Welt jede Menge echten Handlungsbedarf, der von den Tierversuchen über den Kindermissbrauch oder Folter bis hin zur stetig zunehmenden sozialen Kälte reicht. Doch stattdessen betreibt der Gutmensch lieber Islamfreundlichkeit bis zur totalen Selbstverleumdung. Wobei dies völlig paradox erscheint, denn wer gegen den Faschismus ist, kann nicht für die Muslime sein.

Derweil träumt man von der Weltrettung und fliegt über die eigenen Schnürsenkel. Der Wohlstandsgroll ist so groß, dass man sein eigenes Volk in eine irreversible Menschheitsfalle hineinmanövrieren möchte, die vom Impfzwang über die allgemeine Verblödung bis hin zum geschippten Bürger reicht. Der Gutmensch ist so bunt und lebensfroh, dass er/sie eine Zwangsneurose aus Wokeness, Cancel Culture und politischer Korrektheit ständig auslebt, in der man zugunsten von bigottem Neo-Puritanismus alles harmlos Frivole, Individuelle und künstlerisch wirklich Vielfältige am liebsten einäschern würde, was bis zum öffentlichen Eisessen reicht und auch Winnetou schön grüßen lässt. Hauptsache, es wird keine der hofierten „Minderheiten“ verletzt oder angegangen, wobei man sich hier gerne alles so hindreht, wie man es gerade braucht. Man ist zwar gegen Homophobie, kann Schwule jedoch überhaupt nicht leiden und ist dabei mehr für die Zerstörung der westlichen Familie als gegen das Mobbing sexuell Andersartiger. Die Juden könnten hier als nächstes Beispiel genannt werden.

Der Gutmensch ist also ein Heuchler par excellence. Einer, der mit schön gefärbter Rhetorik um sich wirft, um dabei die bestehenden Verhältnisse und über Jahrhunderte gewachsene Werte zu Gunsten von jeder Logik entbehrenden Ideologien und weltfremden Vorstellungen ersetzen will. Den Leuten wird bei jeder Gelegenheit ein schlechtes Gewissen eingeredet, um selbst nachhaltige Zerstörungsorgien zu feiern. Dabei machen Gutmenschen auch künftig die Zustände möglich, die noch viele weitere Tote fordern werden und den konsequenten Zerfall einer früheren Industrie-Weltmacht nach sich zieht. Bei alle dem ist der Gutmensch selbst nicht frei von faschistoidem Denken und persönlichen Aversionen, die er mit militanten Verhaltensweisen umzusetzen versteht, was bis zur sozialen Vernichtung reicht. Bestrafe einen, erziehe Tausende, so der Kommunismus-Diktator Mao Zedong. Hingegen lebt der Gutmenschen immer in der vagen Hoffnung, bei alle dem nicht durchschaut zu werden. Gegenargumente werden entweder ignoriert oder niedergekeift. Und ohne etwas beschönigen zu wollen und so makaber es auch klingt: In gewisser Weise waren die früheren Nazis dann doch ehrlicher!
(beischneider.net)

Opfert die CDU Merz’ unbuntes Blut auf dem von Merkel errichteten rotgrünen Altar?

Von Michael van Laack

Kaum waren die Worte des ZDF-Sommerinterviews mit Friedrich Merz verklungen, fiel die linke Meute innerhalb der CDU auch schon über ihn her.

Wie kann er es wagen, von einem Bürgermeister der Guten zu verlangen, ans Telefon zu gehen, wenn ein AfD-Landrat ihn anruft; wie kann man in einer Kommune oder einem Kreis mit Ratsmitgliedern der AfD gemeinsam einen Haushalt beschließen; wie kann Merz von den edlen weil lupenreinen Demokraten erwarten, den Vorschlägen eines AfD-Bürgermeisters zur Renovierung einer Schule oder einem Zuschuss für ein neues Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr zu folgen, ihm überhaupt zuhören, statt unter lautstarkem Protest den Ratssaal zu verlassen?

Die Merkel-CDU fürchtet um die Früchte ihres Linksrucks
All das muss sie fürchterlich wütend gemacht haben, jene CDU-Politiker und ihre Medienschranzen, die sich schon lange eher bei den Grünen, der SPD oder gar der Linken heimisch und wohl fühlen, seit Angela Merkel die CDU peu à peu ihres Kerns beraubt und zu einer Blockpartei umgeformt hat, die hunderttausendfache jungmännliche Migration aus Afrika, hohe Energiekosten, LGBTI als neue Staatsreligion, E-Autos, Wärmepumpen und Veganismus einfach nur noch geil findet.

Um 2025 wieder den Kanzler stellen zu dürfen (und Deutschland besser dienen zu können, wie sie lügenhaft behaupten), darf man nicht ein Tröpfchen Gleitcreme für den rotgrünen Popo weniger verwenden als bisher. Deshalb muss neben jeglichem Kooperationsverbot mit der AfD im Europäischen Parlament sowie auf Bundes- und Landesebene auch auf Kommunalebene weiterhin Verachtung für die Politiker der AfD und ihre Wähler herrschen. Gern sollen auch CDU-Politiker Geschäftsordnungen missachten, den Handschlag oder Gruß verweigern oder gar auf den Fluren der Gebäude vor den AfD-Politikern ausspucken, wenn niemand mit einer Kamera in der Nähe ist, wie das auf den Fluren des Bundestags zumindest bei den offen linken Fraktionen mittlerweile Usus geworden zu sein scheint.

Die AfD-Mandatsträger, ihre Mitglieder und Wähler sind Menschen zweiter Klasse
Auf jeden Fall – so die unerbittliche Logik der demokratieverachter – müssen Mandatsträger immer im Kopf behalten: Die AfD ist eine staatsfeindliche Partei und ihre Wähler letztendlich nur Menschen zweiter Klasse, weil sie die Segnungen, die von den Altparteien ausgehen, nicht dankbar oder gar nicht empfangen wollen. Am besten wäre es gewiss, die AfD zu verbieten (ggf. auch ohne rechtsstaatliches Verfahren, weil das einfach zu lange dauert und der Ausgang ungewiss ist), denken sie sich. Und im Sinn des ermordeten Walter Lübcke vermutlich auch: Sollen doch alle, die uns edle Demokraten nicht wählen wollen, Deutschland verlassen. Dann haben wir auch tatsächlich und nicht nur in unseren Reden wieder viel Platz.

Hier eine kleine Auswahl der Buntfaschisten innerhalb der CDU oder ihrer Propagandaschwätzer, die Merz jetzt sterben sehen möchten, damit endlich ein Vorsitzender die Partei anführt, bei dem man sich nicht mehr sorgen muss, dass er die sakrosankten Grünen kritisiert oder unbegrenzte Einwanderung nicht zur besten Entwicklung seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland und alle zu Rassisten und/oder Volksverhetzern erklärt, die nicht vor dem ermordeten Verbrecher George Floyd niederknien oder die LGBTI-Flagge allüberall verehren wollen..
(conservo.blog)

(Ausriss Schwäbische Zeitung)

(tutut) - Wer heutzutage nicht merkt, dass ab und zu oder sogar immer die Suppe versalzen ist, liegt bei den Regierungsmedien richtig. Das sind fast alle, die meinen, schon immer da gewesen zu sein, obwohl sie erbräunen müssten, die meisten waren oder sind immer dabei,  wenn es darum geht, Deutschland und danach die Welt zu retten. Hannes Stein erklärt das in "Immer Recht haben! " oder auch mit dem Titel "Endlich Recht haben"-  Der endgültige Ratgeber", wie das ist mit dem Überleben: "Die Suppen is' versalzen - oder Kampfregeln für das zivilisierte Gespräch". Unter dem Sprichwort gegen das Sprechen: "Schweigen ist Gold - aber Reden ist Silber". Und das geht so, wie nichtssagende Schwätzer mal lernen sollten: "Ein Tiroler Bergbauernpaar hatte einen Sohn, der war stumm wie ein Klotz. Der Junge tat alles, was man ihm an Arbeiten auftrug und war auch sonst anstellig, nur hatte er sein liebes Leben lang noch keinen Ton gesagt. Eines Abends, so wird erzählt, saß die Bergbauernfamilie am Bergbauernfamilientisch. Da tat plötzlich der Klotz den Mund auf und sprach die geflügelten Worte: 'Die Suppen is' versalzen'. Alle starrten , alle staunten; die Löffel blieben in der Luft über den dampfenden Schüsseln stehen. Endlich fasste der pater familias sich ein Herz.  'Bub, warum hast denn bis jetzt nie nichts geredet?' fragte er. Der Klotz senkte den Blick: 'Weil',  sagte er, 'bis jetzt ist die Suppen ja nie versalzen gewesen'".  Nun dürfte Deutschland wohl wissen, warum Olaf schweigt und Annalena dauernd redet. Die Suppen sind verschieden. "Bewundernswerte Ökonomie des Ausdrucks! Ach, wären wir doch alle wie jener Bergbauernsohn: diskret und bescheiden genug, keine Überflüssigkeiten von uns zu geben. Doch leider ist die Menschheit in ihrer Gesamtheit nicht so. Sie palavert, streitet, debattiert, quatscht, schneidet auf und verbreitet Klatsch, dass es eine Art hat. Ja, überall und ständig wird geredet. Der Talmud nennt den Menschen dann auch chai medaber, 'das Tier, das spricht' - in Gelehrtenlatein könnte man ihn auch als homo loquens bezeichnen.

Zudem klärt uns die moderne Kommunikatinswissenschaft darüber auf, dass es ganz unmöglich ist, nicht zu kommunizieren". Da dürfte Olaf Scholz anderer Meinung sein. "Es existiert nämlich kein Gegenteil des menschlichen Verhaltens - keinem Menschen steht es frei, sich nicht zu verhalten". Was will der Autor eigentlich mit seinem Buch sagen? "Wie schon angemerkt, handelt es sich bei vorliegendem Druckerzeugnis um den ersten KONVERSATIONSFÜHRER, den es auf dem Markt gibt - also ein Werk, in dem nach bestem Wissen und Gewissen nacherzählt wird, welche Standpunkte man vernünftigerweise zu jedem denkbarenb Thema der Welt einnehmen kann". So: "Es lebe die bürgerliche Demokratie" oder so:  "Für eine Herrschaft der Mandarine". Das Recht ist immer auf der gerade passenden Seite, weder links noch rechts. Wie schon Karl Marx sagte: "Es ist möglich, dass ich mich blamiere. Indes ist dann immer mit einiger Dialektik zu helfen. Ich habe natürlich alle meine Aufstellungen so gehalten, dass ich im umgekehrten Fall auch Recht habe".  Der Autor folgt dieser Regel, welche heute  Zombie-Journalisten ignorieren, fern allem Qualitätsjournalismus: "Man soll nicht lügen, den Kontrahenten nicht beleidigen und während des Gesprächs keine Schürhaken schwingen. Der liberale Philosoph Karl Popper schrieb, Fundament eines zivilisierten Streites sei die Annahme, 'dass du dich irren kannst, dass ich mich irren kann, und dass wir gemeinsam  vielleicht der Wahrheit ein Stück näher kommen'". Leider zeige die Erfahrung, dass sich nicht immer alle Gesprächsteilnehmer an diese Regeln hielten. "Leider zeigt die Erfahrung auch, dass dass jene, die sich nicht an die Regelnhalten, häufig den rhetorischen Sieg davontragen. Es gibt nur ein Mittel, gegen dieses Unrecht vorzugehen: Auch Sie müssen wissen, wie man einen schmutzigen Krieg führt". Hierfür gibt es eine  Menge miese Tricks, die zu erwähnen Hannes Stein nicht vergisst. Selbst Zeitung kommt nicht ohne "Wissenschaftler" und "Experten" aus. "Häufig genügt auch der schlichte Hinweis ; 'Das weiß jeder' oder 'Das ist längst bewiesen'".  Falls nötig, genüge das richtige Ko-"Schlagwort".

Hilferuf einer Branche
Wirtschaftlich am Limit: Apotheken schlagen Alarm
Mit vier Standorten und rund 70 Mitarbeitern gehört der Apothekenverbund von Hannes Egle schon zu den größten im Landkreis. Wenn nicht sogar zu den „größten in Deutschland“, meint der Tuttlinger. Und dennoch: Wirtschaftlich sei man mittlerweile am Limit angekommen. „Durch die Stückzahl an verkauften Medikamenten können wir Zuwächse beim Lohn und Mehrausgaben durch die Inflation nicht mehr ausgleichen“, sagt Egle, der Standorte in Tuttlingen, Wurmlingen, Spaichingen und Aldingen betreibt. Der Betrieb in seinen Apotheken sei bereits weitgehend automatisiert, Medikamente werden beispielsweise computergesteuert einsortiert und ausgegeben. „Die Effizienreserve ist ausgereizt“, betont er. Das passt zu dem Bild, das die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) zeichnet. Momentan müsste alle 17 Stunden eine Apotheke in Deutschland schließen, heißt es...
(Schwäbische Zeitung. Inflation der Alarmschläger. Erst gehen die Medikamente aus, dann die Apotheken, was hat sich die CDU da mit ihrer Mutti geleistet? Warum stellt ein Lokalchef diese Frage nicht?)

Aufräumen beginnt
Schwerer Gewittersturm wütet gewaltig im Wald
Der Gewittersturm vor eineinhalb Wochen, bei dem der Honberg–Sommer geräumt werden musste, hat auch den Tuttlinger Stadtwald kräftig durchgeschüttelt. Rund 4000 Festmeter Holz wurden umgeworfen. Und zwar sogenannte „Einzelwürfe“, wie Michael Hager sagt: „Über den ganzen Wald verteilt.“
(Schwäbische Zeitung. Warum gibt es noch immer Wald, der seit Jahrzehnten stirbt, Frau? Die nächste Windkraft kommt bestimmt.)

Jubiläumsfest
Spaichinger Bürgermeister Hugger meldet sich bei 50er–Fest zu Wort
Das Grußwort wird eingespielt. Beim Jubiläumsabend schenken die 50er dem ganzen Ort bleibende Erinnerungen....Bürgermeister–Stellvertreter Werner Reisbeck spielte in seinem Rede–Part zunächst das Grußwort von Bürgermeister Markus Hugger vom Band ein, dessen kräftige Stimme und gute Laune („Lassen Sie es krachen“) darauf schließen ließ, dass sich der Schultes nach seinem Motorradunfall auf dem Weg der Besserung befindet...
(Schwäbische Zeitung. Fehlt nur "Meine Heimat" als Titel, denn "freier" geht Grundschulniveau nicht. Was wird schon besser, wenn dem BM beim Krachen ein Bein verlorengeht?)

Neue deutsche Gesundheitspolitik.

Mittelaltermarkt
Die Schlossfestspiele in Schmieheim sind Geschichte
Gaukler, Mägde, Ritter und Spielleute haben fast 18 Jahre lang im August den Schlossgarten in Schmieheim bevölkert. Tausende Gäste besuchten die Schlossfestspiele. Damit ist nun Schluss.
(swr.de. Deutschland wird selbst Mittelalter, wandert es nicht gerade ein und nennt sich "Feste der Kulturen"?)

So...

Oder so?

Information jetzt, in velen französischen Orten die Regel mit heutiger Technik,  Rhinau hat nicht einmal 3000 Einwohner, und deutsche Handarbeit wie im Mittelalter à la Spaichingen, über 13 000 Einwohner.

Stadtwald Hornberg
Wie der Wald klimarobust aufgestellt werden soll
Zur Waldbegehung im Hornberger Stadtwald haben sich die Mitglieder des Hornberger Gemeinderats am Freitagnachmittag am Bauhof getroffen. Ziel der Exkursion war wie schon 2022 der Distrikt „Steuerwand“. Dort ist geplant, oberhalb des bereits gebauten „Seufzerbank“-Wegs einen zweiten Wirtschaftsweg zu bauen, um den Wald in diesem Steilbereich besser bewirtschaften zu können und den Wald damit letztlich auch besser zum „Klima-Wald“ umbauen zu können...
(Schwarzwälder Bote. Wie kann man nur so einen unwissenschaftlichen Blödsinn vertreiben? Vermutlich weiß es auch der Doktor Förster und Minister nicht besser, sonst hätte er dem grünen KRÄTSCH längst Nachhilfe erteilen müssen. Welches Klima hätten sie denn gerne  in Hornberg und Umgebung unter dauerhaftem Wandel? Und wenn ein Wind vorbeikommt und alles umbläst?)

Pläne für "unbeschwerten" Stadtfeiertag
Schwörmontag und Nabada: Das müssen Sie für 2023 wissen
(swr.de. Unbeschwert mit Gebrauchsanweisung wie für Corona 2. Gängelung von vorne bis hinten. Am besten weiträumig umfahren. Das Münster ist sowieso schon am Zusammenbrechen.)

Neue Lebensräume und Ruhezonen
Diskussionen um Rotwild: Was Experten im Umgang mit den Tieren vorschlagen
Der Umgang mit Rotwild in den Gebieten in Baden-Württemberg sollte neu geregelt werden: Zu diesem Schluss kommt die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) im Projekt "Rotwildkonzeption Nordschwarzwald".
(swr.de. Hörner auf und durch! Sind die Kritiker der Menschen nicht selber Hirsche?)

1,5 Kilometer lange Route
175 Teilnehmende bei Gnadensee-Schwimmen vor Allensbach
In Allensbach im Kreis Konstanz hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Samstagmittag zum beliebten Gnadensee-Schwimmen eingeladen. Pünktlich um 12 Uhr erfolgte der Start. 175 Teilnehmerinnen und Teilnehmer strömten ins Wasser. Sie absolvieren im Bodensee vor Allensbach, dem sogenannten Gnadensee, eine 1,5 Kilometer lange Route. Mitschwimmen durfte jeder in jedem beliebigen Schwimmstil. Erste im Ziel war Laura John. Sie brauchte für die Strecke 27 Minuten. Der älteste Teilnehmer war 81 Jahre alt, der jüngste war ein Zehnjähriger.
(swr.de. Gnade! Und das in einem Klimanotstandsgebiet mit Herumgendern.)

(Symbolbild)

Rentner erfüllt sich 40 Jahre alten Traum
Baden-Badener will mit dem Fiat Panda in die Sahara
(swr.de. Und wenn er in der Wüste aufwacht? Ich will mit dem Dacia auf den Mond, wo mich sowieso viele, die wollen und nicht können, hinwünschen.)

100.000 Besucher erwartet
Brände, Explosionen und Höhenrettung: Landesfeuerwehrtag in Kehl
Beim Landesfeuerwehrtag in Kehl dreht sich bis Sonntag alles um die Feuerwehr. Die Besucherinnen und Besucher können bei Vorführungen und Wettkämpfen die Aufgaben der meist Ehrenamtlichen kennenlernen.
(swr.de. Martinshörnerklang fast wie immer im Katastrophenklang. Wie viele Arten von Besuchern gibt es?)

Häufige Spurwechsel und Überholmanöver
Schüsse und Verkehrsstörungen bei Hochzeitskorso nahe Stuttgart
Bei einem Hochzeitskorso sollen vereinzelt Schüsse aus den mitfahrenden Fahrzeugen abgegeben worden sein. Mehrere Bürger meldeten den Korso, der aus 15 bis 20 Fahrzeugen der gehobenen Preisklasse bestanden haben soll am Samstagmittag über Notruf bei der Polizei. Die Wagenkolonne befuhr aus Richtung Stuttgart kommend die B295 in Richtung Autobahn Anschlussstelle S-Feuerbach. Hier soll es neben den Schüssen auch zu Blockaden der B395 und der Zufahrt zur A81 gekommen sein...
(swr. Feste fremder Kulturen, wer hat was dagegen?)

Faustball-WM: Deutschland gewinnt Eröffnungsspiel gegen Namibia
Vom 22. bis 29. Juli findet in Mannheim die Faustball-Weltmeisterschaft statt. Rekord-Champion Deutschland geht dabei als Favorit in das Turnier und gestaltete sein Eröffnungsspiel gegen Namibia erfolgreich. Die Gastgeber siegte mit 3:0 (11:2, 11:5, 11:4).Das Team von Bundestrainer Olaf Neuenfeld präsentierte sich gut organisiert in der Defensive - und variabel im Angriff. Früh stand es 3:0, 5:1, 7:1 und schließlich ging der erste Satz mit 11:2 an Deutschland.
(swr.de. Sie wollen noch gewinnen? Wenn auch da die Welt ohne Regenbogen die Germanen in die Schranken weist, dann erfinden die halt ein neues Spiel fürs Grüne.)

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„Große Transformation“ - große Zerstörung
Das Kabinett als Kabarett der Clowns und Komiker
Mit Argumenten ist der Ampel nicht mehr beizukommen, denn sie arbeitet in einer Blase, die durch Raum und Zeit schwebt, abgehoben von der Realität. Das Dumme ist nur: Sie zerstören dieses Land – und nennen es Transformation.
VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Der Worte ist genug gewechselt, Deutschland will Taten sehen. Leser-Kommentar: "Über Clowns kann man lachen. Über diese Regierung nicht".)

Olympische Spiele 2036
Faesers Olympia-Traum? „Auf die Farce sollten wir verzichten“
Innenministerin Nancy Faeser (SPD) wünscht sich Olympia 2036 in Berlin und anderen deutschen Städten. Sie will einen heiter-freigeistig-nachhaltigen Gegenentwurf zu den „Nazi-Spielen“ 1936 in der Hauptstadt. Doch die Widerstände sind groß, Experten attestieren Faeser mangelnde Fachkenntnis...
(welt.de. Spinnereien ohne Kamine. Warum leiht sie sich nicht eine Hüpfburg und macht die Annalena? Dass Grünzis so sozialistisch wie Nazis sind, weiß sie nicht, hat sie in der Schule gefehlt?)

Grafiken erzählen Geschichten
Umerziehung im Supermarkt – Wie Indoktrination sich selbst entlarvt
Werbung für Nachhaltigkeit wird von den Konzernen für eine verschwindend kleine Minderheit mit einem Millionenaufwand über unwillige Kunden ausgeschüttet – ob sie wollen oder nicht. Politische Umerziehung gehört dabei zum Programm. Immer mehr Kunden reagieren ablehnend auf die Politisierung ihres Badezimmers.
VON Olaf Opitz
Wenn uns Medien täglich mit Werbung zudröhnen und wir sie sehen, hören oder lesen, dann brüsten sich die Unternehmen immer viel mit Nachhaltigkeit und „Klimaschutz”. Wer nicht nachdenkt, muss glauben, die deutschen Konsumenten sind absolut gläubige Grüne, die mehrheitlich nur das eine wollen: den gesamten Planeten allein bei ihren Käufen von Deutschland aus zu retten. Umerziehung wird dabei zum Programm und die deutschen Werbeetats sind jährlich mit rund 300 Millionen Euro auch für solche Umerziehungsprojekte gut ausgestattet...
(Tichys Einblick. Wer dort kauft, bezahlt für seine eigene Verblödung.)

AfD und Demokratie
Autoritäre Phantasien
Die Etablierten befinden sich in einer Zwickmühle. Sie können den Bürgern kein vernünftiges Angebot machen, ohne ihre bisherige Politik und damit sich selbst zu delegitimieren. Deshalb sind auch sie es und nicht die AfD, die den öffentlichen Wettbewerb der Argumente zu fürchten haben. Ein Kommentar von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Von dort, wo nichts ist, kann nichts kommen, Facharbeitermangel überall.)

Verdacht auf Verzögerung beim Bundesverfassungsgericht
In Karlsruhe ticken die Uhren anders
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe läßt sich Zeit: Klagen gegen politische Entscheidungen bleiben teilweise jahrelang unbearbeitet. Vor allem die AfD ist empört.
(Junge Freiheit. Wieso Verdacht? Mutmaßliche Nichttäter bekannt.)

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NACHLESE
„Achtung, Reichelt!“:
Berliner Regierung will Reichelt wegsperren
Wir wollen keine Polizei, die überprüft, ob man brav die Flagge grüßt. So ziemlich jeder vernünftige Mensch in diesem Land ist dieser Meinung, und doch gilt diese Meinung nicht mehr. Wer in Deutschland die falsche Flagge kritisiert, lebt gefährlich. Ich hätte mir nicht träumen lassen, diesen Satz jemals zu sagen: Aber weil ich die Flagge einer politischen Bewegung kritisiert habe, nämlich die Regenbogen-Flagge, möchte mich ein Teil der Berliner Regierung vor Gericht und verurteilt sehen, man könnte sagen: im Gefängnis. Ich wurde von Alfonso Pantisano, Queer-Beauftragter des Landes Berlin, wegen Volksverhetzung angezeigt. Meine Meinung ist: Politische Flaggen gehören nicht vor Behörden, Gerichte und Ministerien. Gerade in unserem Land keine besonders kontroverse Aussage, sollte man meinen. Wo politische Flaggen wehen, wird irgendwann immer marschiert, gebrüllt und verhaftet. Ich liebe Schwarz-Rot-Gold und misstraue allen politischen Flaggen.
(Text übernommen von „Achtung, Reichelt!“)
(pi-news.net)
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Schuldet uns Andreas Scheuer 243 Millionen Euro?
Von MANFRED ROUHS
Andreas Scheuer ist nur einer von vielen deutschen Politikern mit ökonomisch negativer Lebensbilanz. Wäre Angela Merkel persönlich haftbar für die Grenzöffnung von 2015, müsste sie Milliardenbeträge an den Staat zahlen, die außer Bill Gates und Jeff Bezos kaum jemand aufbringen könnte. Andreas Scheuer dagegen hat lediglich eine Autobahnmaut in den Sand gesetzt, die uns rund 243 Millionen Euro kostete. Trotz des im Vergleich zu Merkel überschaubaren Schadens überlegen Juristen hin und her, ob man ihn dafür zur Kasse bitten könnte.Das liegt zweifellos auch daran, dass Scheuer in der Öffentlichkeit jahrelang mit ziemlich großer Geste auftrat. An solchen Typen beißt sich mancher garstige Zeitgenosse fest. Wir erinnern uns: Die deutschen Autobahnen sollten mautpflichtig werden. Minister Scheuer plante groß und rechnete mit mehreren Milliarden Euro jährlichen Einnahmen. Und er schloss Verträge mit den Betreiberfirmen des Mautsystems ab – über zwei Milliarden Euro mit einer Laufzeit von 12 Jahren. Dann kam der Juni 2019, und der Europäische Gerichtshof kippte seine Pläne. Nur mühsam und in mehreren Verhandlungsrunden gelang es, die katastrophalen Folgekosten für den Bund einzudämmen. Am Ende stand unter dem Strich ein Schaden für den Steuerzahler in Höhe von 243 Millionen Euro. Nun philosophieren Juristen über die Frage, ob Scheuer auf die Erstattung dieses Betrages im Wege der Amtshaftung nach § 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 Satz 1 des Grundgesetzes in Anspruch genommen werden könnte. Darüber berichtet die „Legal Tribune Online“, verwirft den Gedanken aber auch gleich wieder. Denn die Norm gilt nur für Beamte. Minister aber sind keine Beamte. Sie dürfen freihändig Mist bauen, ohne in eine dem Beamtenrecht vergleichbare Haftungssituation zu kommen. In Frage käme aber eine Schadensersatzpflicht nach § 823 Abs. 2 BGB, die allerdings nur greifen würde, falls sich Andreas Scheuer mit seinem Verhalten strafbar gemacht hätte. Das sieht die zuständige Staatsanwaltschaft anders, und deshalb scheidet auch eine Deliktshaftung aus.Auch kommt eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung nach § 826 BGB nicht wirklich in Frage: Denn Andy Scheuer hat es doch nur gut gemeint. Er wollte den Staat nicht schädigen, sondern bereichern. Das ist leider schiefgegangen, eben ein Fall von „dumm gelaufen“. Die Juristen haben noch ein paar andere Ideen abgeklappert und kommen zu dem Schluss: Die Regierung haftet nicht. Auch nicht bei grober Fahrlässigkeit. Schade eigentlich. Aber ohne Gesetzesänderung wird es auch für künftige Regressfälle bei der bestehenden Regelung bleiben. Und welche Bundestagsmehrheit will schon ihre eigene Regierung ins haftungstechnische Unglück stürzen und die gesetzliche Regelung einer Ministerhaftung in Angriff nehmen?
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
..Der Leistungsverfall an den Schulen wird nicht nur hingenommen, sondern das Niveau bewusst weiter gesenkt. Absurderweise ist sogar im Sport (Bunsdesjugendspiele) der Wettbewerbscharakter zunehmend verpönt. Wenn das Auszeichnen der Besseren aus ideologischen Gründen diskriminiert wird, soll auch niemand mehr durchfallen können. Konsequent zu Ende gedacht, sind alle gleich, auch wenn sie nicht gleich sind. Auch im übertragenen Sinn bekommen alle nützlichen Mitglieder der Gesellschaft die selbe Note: befriedigend. Als nutzlos darf niemand mehr bezeichnet werden. Nützlich sind vor allem die, die keinen Fußabdruck hinterlassen. Und „befriedigend“ ist nicht nur eine Note, es ist ein verordneter Zustand. Er gilt kollektiv und individuell. Das einzige noch zulässige Maß ist das Mittelmaß. Alle Bürger verdienen dasselbe. Wer das zulässt, hat es nicht anders verdient.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 29 – Wildschweine und Zwischenreichsbürger
Von Stephan Paetow
Was können wir aus der Berliner Fabel vom Löwen, der ein Wildschwein war, lernen? Es kommt nicht darauf an, was man sieht, sondern wie man etwas definiert … Gottseidank hat Berlin mehr Fachkräfte aller Art als irgendeine Stadt sonst auf der Welt, so konnte schnell festgestellt werden: Die Löwin, die die Polizei rund um Kleinmachnow nach einem Videohinweis aus der Bevölkerung trotz Schleierfahndung nicht aufspüren konnte, war ein Wildschwein. Und selbstverständlich kann in einer Stadt, in der Rot als Grün gilt, eine Woche Hitze als „Klima“, ein Mann als Frau und ein Habeck als Energiegenie, ein Löwe auch ein Wildschwein sein. Warum denn auch nicht?..
(Tichys Einblick. Saudoof geht immer.)

Reise in die Heimat:
Deutsch-Türken sparen Tausende Euro, weil sie mit dem Auto nach Hause fahren
Die Sommerferien haben begonnen. Hunderttausende Deutsch-Türken fahren wie jeden Sommer über den Balkan in die Heimat ihrer Eltern. Für die meisten ist das heute leichter, als es einst für die älteren Generationen war.
(focus.de. Deutsche integriert in der Türkei? Warum bleiben sie ncht dort entsprechend den seinerzeit unterschriebenen Verträgen?)

Zu Fuß aus China nach Deutschland
Extrem-Wanderer wird kurz vor Ziel in München bestohlen
2007 ist der mittlerweile 42-jährige Hannoveraner Christoph Rehage zu Fuß aus China Richtung Hannover gestartet. Kurz vor seiner Ankunft und ausgerechnet in seinem Heimatland wurde er nun seines langjährigen Begleiters beraubt. Auf Twitter bittet Rehage verzweifelt um Hilfe.
(focus.de. Wird vor failed countries nicht gewarnt? Und wenn der erst in Hannover eintrifft...)

Hessischer Ministerpräsident
Boris Rhein fordert „flächendeckende Kontrollen“ an den deutschen Grenzen
(welt.de. Wahlkrampf ist, seine Konkurrentin will Olympia. Seit wann sind Linien Flächen? Noch ein Bildungsproblem.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Chinas Elektroauto-Zombies
Die Ampelkoalition will das Land bis 2030 – also innerhalb von sieben Jahren – mit 15 Millionen elektrischen Autos beglücken und stockt die Kaufsubventionen noch einmal um 400 Millionen Euro auf. Treudoof folgt sie der potemkinschen Fassade der chinesischen E-Auto-Revolution, einem Schneeballsystem, das den Chinesen gerade um die Ohren fliegt.
(achgut.com. Die Erfinder der Mauer. Niemand hört auf Kiesinger?)

Familienpolitik mit der Steuerschraube
Kinder zählen nicht
Der Generationenvertrag funktioniert nur, solange Jung und Alt einander anerkennen. Spätestens die Corona-Pandemie hat aber gezeigt: Politik wird längst gegen Kinder gemacht. Die Debatte um das Ehegattensplitting ist eine neue Facette dieses Problems. Ein Kommentar von Konrad Adam.
(Junge Freiheit. Bringen Kinder nicht Inder und andere Wanderer aus der Dritten Welt, die längst die deutsche Überholspur besetzt?)

Unsichtbare Elefanten im Porzellanladen

Von MARTIN E. RENNER

Was uns im Jahr 2023 in unserem Land geboten wird, ist kaum noch erträglich. Es ist immer öfter und immer drastischer eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes.

Beispiel: Wenn Frauen ihr Eis schlecken
Ein syrischer Journalist wirft in seiner Kolumne „Typisch Deutsch“ in einer großen Tageszeitung die Frage auf: „Ist Eis essen im Freien obszön?“ Wobei diese Titel-Frage – man ahnt es schon – den wichtigsten Aspekt verschweigt, denn adressiert wird einzig und alleine der weibliche Teil unserer Spezies.

Wenn in einer deutschen Fußgängerzone eine Frau ebenso selbstverständlich, wie nichtsahnend, an ihrem Eis schleckt, dann kann das bei so manch einem „noch nicht so lange hier Lebenden“ – insbesondere aus einem ganz bestimmten Kulturkreis – durchaus problematische Assoziationen provozieren.

Soll oder muss sich eine Frau in Deutschland von nun an über solche „Außenwirkungen“ Gedanken machen? Muss sie dafür Verständnis haben? Soll sie ihr Eis demnächst heimlich verzehren? Sich in Anwesenheit von Fremden – vornehmlich männlichen Geschlechts – sogar verstecken? Nach unseren althergebrachten Sitten – natürlich nicht. Und doch ist genau dies die unterschwellige Botschaft und die Intention dieses Schwachsinns-Artikels.

Nächstes Beispiel: Freibadkultur
Heutzutage ist es offenbar ganz alltäglich, dass man Pöbeleien und Prügeleien in Freibädern erleben darf – nein – muss. Besonders in der so vorbildlich „bunten“ Hauptstadt hat man händeringend nach einer Lösung des Problems gesucht. Soll man Männern im Allgemeinen den Besuch des Freibades verwehren? Soll man die Präsenz von Sicherheitskräften oder der Polizei erhöhen? Soll man den Zutritt nur noch gegen Vorlage eines amtlichen Ausweis-Dokumentes erlauben?

Die Entscheidung fiel auf die beiden letzten Varianten: Verstärkung der Polizei- und Sicherheitskräfte und Ausweiskontrolle. Das muss das beste Deutschland aller Zeiten sein, von dem die realitätsverweigernden Linke und die GRÜNEN immer reden. Die nicht das geringste Problem damit haben, jeden durchschnittlich gut erzogenen Deutschen offen zu diskriminieren. Jeder Mann und besonders jede Frau in Deutschland weiß doch sehr genau, von welcher Klientel sie welches Verhalten zu erwarten hat. Man darf es eben nur nicht mehr aussprechen.

Abgesehen davon: Verpflichtende Ausweiskontrolle vor dem Zugang zu Freibädern. Aber gleichzeitig genügt es, wenn „ein Mann“ am Grenzübergang in unser Land zu stammeln weiß: „Asyl“ und „habe Pass verloren.“ Geht es denn noch ein bisschen einfältiger und blöder, liebe Exekutive?

Nächstes Beispiel: Sogenannte Großhochzeiten
Es scheint in diesem von linksgrünen Weltverbesserern uns aufgezwungenen „neuen“ Deutschland völlig normal zu sein, dass „Großhochzeiten“ immer öfters in ihrem Erlebnishorizont eskalieren. Und zum heute bereits alltäglichen Phänomen von Massenschlägereien entarten.

Ausgeführt nicht nur mit bloßen Fäusten, sondern gerne auch unter Zuhilfenahme von Messern, Stangen, Stöcken und weiteren „Werkzeugen“ aller Art.

Der erschreckenden Vollständigkeit halber seien an dieser Stelle noch, weil es gerade so ungut passt, die mittlerweile schon alltäglich gewordenen Gruppenvergewaltigungen – und zwar in Stadt und auf dem Land – erwähnt.

Diese Beispiele haben eines gemeinsam
Das alles hat es im „alten“, im vielleicht schon „vergangenen“ Deutschland – sagen wir vor 30 oder 20 Jahren – nicht gegeben. Schon gar nicht in diesem täglichen Ausmaß. Diese Wirklichkeit ist allerdings zum best-gehüteten Geheimnis unserer Zeit geworden. In unseren allzeit wachen Medien des Mainstreams. Diese unersetzlichen „Demokratiehüter“ verlieren hierüber jedenfalls kein Wort, weder in geschriebener, noch in gesprochener Form.

Ja, da stampft seit Jahren ein riesiger Elefant durch den bundesdeutschen Porzellanladen. Hinterlässt Zerstörung, Verzweiflung und auch Tod. Und dennoch will ihn niemand sehen oder jemals gesehen haben.

Der Grund: Der politisch-gesellschaftliche und kulturelle „Klimawandel“ in unserem Land. Dieser Klimawandel existiert tatsächlich, im Gegensatz zum immer und immer wieder thematisierten „menschengemachten Klimawandel“. Fast die Hälfte der Deutschen traut sich nach neuesten Umfragen nicht mehr, öffentlich ihre Meinung zu sagen.

Doch ein weiterer „unsichtbarer“ Elefant steht im Porzellanladen unserer Republik. Die politisch und medial Verantwortlichen, die angeblichen Eliten in unserer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie üben sich unisono in der Kunst der drei indischen Affen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Doch es gibt noch weitere unsichtbare Elefanten
Zu nennen wäre noch der tollwütige woke rosarote Elefant. Ein großer Streamingdienst hat jetzt die Kinderserie „Pumuckl“ für Kinder unter 12 Jahren verboten – wegen „das Kindeswohl stark gefährdender Szenen“.

Da trifft sich doch glatt in manchen Folgen der Meister Eder mit seinen Freunden im Wirtshaus. Und – um Gottes Willen – da trinken in diesen Szenen manche Männer ein Bier und – oh Jesus, Maria und Josef – die rauchen sogar dabei.

Das geht eindeutig zu weit, finden die zuständigen woken Sittenwächter. Wie diese hochmoralischen Sittenwächter zu Lesungen und abgründigsten Körperspielen von Dragqueens vor Vorschulkindern stehen, ist hinlänglich bekannt. Aber das dürfte für diese völlig verwirrten Volksbeobachter mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Problem darstellen.

Nur eine Frage der Zeit, bis Kindern der Umgang mit ihren Eltern verboten wird. Nein, das ist nicht übertrieben, mindestens gedanklich ist auch dieser Elefant, namens „Kinderrechte ins Grundgesetz“, bereits geboren.

Immer mehr Elefanten finden den Weg in den Porzellanladen
Die Liste dieser „unsichtbaren Elefanten“ ließe sich beliebig fortsetzen. Wir haben es heute schon mit einer ganzen Herde zu tun. Bald wird kein Platz mehr für das Porzellan sein, da die „unsichtbaren Elefanten“ jeden Quadratmeter des „Ladens“ für sich beanspruchen. Doch, wer braucht schon Porzellan?

Man weiß schon kaum mehr, welche Adjektive man etwa zur Beschreibung unseres Gesundheitsministers heranziehen soll und darf. Der uns, angesichts eines völlig normalen Sommers, unermüdlich vor dem baldigen Hitze-Tod warnt.

Man muss in diesen Tagen schon sehr vorsichtig sein – immerhin sieht sich ein relativ bekannter Blogger einem Rechtsstreit ausgesetzt – weil er die GRÜNEN-Bundesvorsitzende tatsächlich als „dick“ bezeichnet hat. Natürlich gehört es „zum besten Deutschland aller Zeiten“, dass man diesem klarsehenden Blogger rasch einige Bankkonten gekündigt hat.

Elefanten, wohin man sieht. Überall Elefanten – doch nur eine Minderheit in unserem Land sieht bislang die „unsichtbare Elefantenherde“.

Immer mehr Bürger erwachen, werden klarsichtig und nehmen die Elefanten wahr
Immer mehr Bürger sehen diesen oder jenen Elefanten. Und beginnen endlich und in richtiger Weise an den offiziellen – auch elefantös zu nennenden – Narrativen zu zweifeln.

Immer mehr dieser aufgewachten Schelme – und deshalb als Rechte tituliert – wenden sich der inhaltlich einzigen Opposition, der „Alternative für Deutschland“, zu. Und das jetzt schon seit einigen Monaten. Weswegen sich die unermüdlichen Hüter unserer Demokratie nunmehr schnappatmend mit Forderungen nach einem Verbot der AfD fast überschlagen.

Während sich ein Friedrich Merz – dieser Möchtegern-Oppositionelle der traurigen Gestalt – anschickt, den Namen „Alternative für Deutschland“ für sich und seine ebenso traurigen Gefolgsleute zu beanspruchen. Allerdings mit dem geheimnisvollen Zusatz „mit Substanz“. Vermutlich sieht auch der Friedrich Merz bereits Elefanten, aber würde und darf das natürlich niemals öffentlich zugeben. Immerhin hat man ja selbst maßgeblich daran mitgewirkt, die Elefantenherde aufzuziehen und in den Porzellanladen zu transportieren.

Bevor die Schäden irreparabel werden, ist es höchste Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen. Die „Alternative für Deutschland“ wurde – auch durch den Autor dieses Artikels – zu diesem Zweck gegründet und beschreibt die Elefanten seither unermüdlich.

Unkontrollierte Massenzuwanderung. Verwüstung unserer Demokratie. Instrumentalisierter Verfassungsschutz. Instrumentalisierte „Wissenschaft“ (Agenda-Wissenschaft). Aushöhlung und Auflösung der Gewaltenteilung – hin zu einer „Drei-Gewalten-Einheits-Tyrannis“. Völlige Missachtung des Bürgerwillens. Mutwillige Zerstörung des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Geplante Auflösung unseres Nationalstaates. Verlust der demokratischen Souveränität eines jeden Bürgers. Enteignung und Verarmung der Bürger durch die EU und den Euro. Illegitime Einflussnahme privater, staatlicher, supranationaler Organisationen und NGOs (UNO, WHO und WEF etc.). Und die immer brutaler werdende Verwüstung unseres demokratisch und freiheitlich verfassten Rechtsstaates.

Wir brauchen den „Great Reset“ in die richtige Richtung, nämlich: „Zurück in die Zukunft.“
Wir brauchen – vor allem anderen – einen Austausch unserer angeblichen „Eliten“ in Politik, Verwaltung, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien. Und, wir brauchen eine drastische Kürzung der Haushaltsmittel, also von Steuergeldern, die zur opulenten Alimentierung von eben dieser vermeintlichen „Schein-Elite“ eingesetzt werden.

Es wird immer offensichtlicher, dass es einen wirklichen und wahren demokratischen Rechtsstaat nur mit der „Alternative für Deutschland“ geben kann und wieder geben wird.

Erst dann wird der Bürger nicht mehr länger als dumm und extremistisch beschimpft, nur, weil er nicht die vermeintlich „richtigen“ Parteien wählt.

Erst dann wird der Bürger wieder jeden Elefanten im Porzellanladen sehen können und auch benennen dürfen. Und zwar ohne jede Gefahr, ganz schnell „gecancelt“ und gesellschaftlich eliminiert zu werden.

Erst dann wird man kugelrunde, vergessliche, sprachbehinderte, das „eigene Land hassende“ oder einfach nur dumme oder naive Personen im öffentlichen Raum wieder genauso benennen dürfen.

Und genau das wäre die Wiederherstellung der demokratischen Dialektik, die aufbauend auf „These und Antithese“ zu einer zukunftsorientierten „Synthese“ und damit wieder zu einer erfolgreichen Politik für unsere Gesellschaft und für unsere Nation führen würde.
(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD und war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne erscheint alle zwei Wochen am Samstagabend auf PI-NEWS)
(pi-news.net)

 

Harte Landung hinter Gittern

Von Gastautor Hans Hofmann-Reinecke

2003 gründete eine energische und selbstbewusste junge Amerikanerin ein Unternehmen für klinische Diagnostik. Sie war der lebende Beweis, dass Frauen nicht nur durch Heirat, Scheidung oder Erbschaft reich werden können, sondern durch eigene Leistung. Die Mächtigsten Amerikas hofierten sie und investierten in ihr Unternehmen. Sie war damals gerade 19 Jahre alt. Heute ist sie 39, und vor ein paar Wochen musste sie eine elfjährige Haftstrafe im Bundesgefängnis von Bryan, Texas, antreten. Was war geschehen?

Finger statt Unterarm
Wir alle kennen das: eine mehr oder weniger freundliche MTA bemächtigt sich unseres Unterarms und sucht nach einer wehrlosen Vene, um eine Kanüle größeren Kalibers in sie zu rammen. Wir beobachten dann, wie unser Blut durch ein Schläuchlein in ein Reagenzglas fließt und hoffen, dass das Ding bald voll ist. Dann aber wird blitzschnell ein neues Glas hervor gezaubert, um seinerseits gefüllt zu werden. So geht das dann weiter, bis genügend Stoff gesammelt ist, um sämtliche Vampire Transsilvaniens zu versorgen.

Ein begabtes und ehrgeiziges Mädchen namens Elizabeth Holmes hasste die Prozedur und beschloss, ein freundlicheres Verfahren zu entwickeln. Es sollte mit einem einzigen Tropfen Blut auskommen, so wie er beim Picken einer Fingerkuppe entsteht. Und nicht nur das, auch die Resultate sollten sofort verfügbar sein, nicht erst ein paar Tage später.

So ersann sie ein System, bestehend aus einer Küvette, dem „Nanotainer“, und einem Analyseautomaten, dem „Edison“, der über Internet mit einem Server kommunizierte. Der Nanotainer vom Format einer Scheckkarte, nahm das Blut auf und wurde dann in den Schuhkarton-großen Edison geschoben, in dem ein miniaturisiertes Labor Messungen durchführte. Die Ergebnisse würden im zentralen Computer weiterverarbeitet und dann dem Empfänger zugeschickt.

Die Edisons würden bei chronischen Patienten mit Bedarf nach regelmäßigen Bluttests stehen, oder aber an öffentlichen Service Points, und natürlich in Krankenhäusern.

THERANOS
Bluttests werden sehr oft benötigt und kosten viel. Elizabeth konnte leicht hochrechnen, dass hier ein gigantisches Geschäft schlummerte, und es dämmerte ihr, dass dies eine Option war, um ihren Kindheitstraum zu erfüllen: Milliardärin werden.

Sie gründete eine Firma im Silicon Valley und nannte sie Theranos – aus Therapie und Diagnose. In der Region fand sie schnell begabte und flinke Ingenieure, die sich an die Arbeit machten, um die Vision der Gründerin zu realisieren.

Die hatte ein paar Semester Chemical Engineering studiert; das war die Grundlage für ihre geniale Geschäftsidee. Es war aber nicht genug für eine realistische Einschätzung der Machbarkeit. Und so traten währen der Entwicklung laufend Probleme auf, welche erst technische Details und dann das Projekt insgesamt in Frage stellten.

Für kritische Stimmen aber gab es kein Pardon. Wer nicht felsenfest vom Erfolg überzeugt war, dem wurde gekündigt – manchmal innerhalb von Minuten. Wenn die Leute nur härter und länger arbeiteten, dann würden alle Probleme gelöst.

Elizabeths größte Stärke war auch ihre größte Schwäche: Sie akzeptierte kein „Nein“, auch nicht, wenn das Nein von der Realität kam. Fakt war, dass man mit dem winzigen Blutvolumen die gewünschten Tests nicht ausreichend genau machen konnte. Und außerdem passte das Minilabor nicht wie geplant in eine Schuhschachtel. Das war nicht die Schuld der Ingenieure.

Von der Gründung in 2003 bis zu seiner Abwicklung 2018 brachte Theranos nichts zu Stande, was den vollmundigen Versprechungen Elizabeths auch nur nahe gekommen wäre. Während der 15-jährigen Firmengeschichte machte die Firma so gut wie keinen Umsatz, verbrannte aber fast eine Milliarde Dollar an Kapital von Investoren und Geschäftspartnern.

Der Seiltanz
Theranos wurde im Laufe der Jahre zu einem einzigen Potemkin’schen Dorf, dessen Chefin wusste, dass beim ersten Blick hinter die Fassaden alles zusammenbrechen würde. Diese Paranoia bestimmte ihren Führungsstil. In all den Jahren wurde keinem potentiellen Kunden je erlaubt, die Labors und Werkstätten zu besuchen.

Den größten Deal landete sie bei Walgreens. Die US Pharma-Kette sah eine riesige Chance darin, ihre Filialen – über 9000 in den USA – mit dem Theranos System auszustatten, wo Kunden dann nach dem Einkauf gerade mal einen Bluttest machen konnten. Man modifizierte jede Menge von Läden, um die Geräte dort zu stationieren und bot den neuen Service lautstark an.

Was beim Start des neuen Geschäfts dann allerdings fehlte, waren die Apparate von Theranos! Um einen Skandal zu verhindern, oder wenigsten hinauszuschieben, wurde Kunden jetzt Blut abgenommen, so wie früher, und in konventionellen Geräten bei externen Labors analysiert. Das ging natürlich nicht lange gut, und der Schwindel flog auf. Die Partnerschaft, in die Walgreens eine viertel Milliarde gesteckt hatte, endete vor Gericht.

Aber auch der Staatsanwalt kümmert sich inzwischen um Theranos, und die arme Elizabeth muss jetzt der prosaischen Wirklichkeit amerikanischer Justiz ins Auge sehen. Ihr drohen bis zu 20 Jahre Haft wegen schweren Betrugs. Ich bin allerdings sicher, dass sie keine Nacht hinter Gittern verbringen wird, und auch um ihre Finanzen brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Eher schon um ihre Seele (p.s. hier hat sich der Autor 2020 getäuscht).

Zu schön, um wahr zu sein
Walgreens ist ein Konzern, der jährlich um die 80 Milliarden Umsatz macht. Man sollte annehmen, dass deren hartgesottene Manager nicht so blauäugig einer frischgebackenen Unternehmerin Anfang Zwanzig auf den Leim gehen. In solch einem riesigen Konzern, da gibt es Experten für alles, da gibt es Due Diligence bevor man Geld ausgibt, da gibt es standardisiertes Risikomanagement. Wie kann dann trotzdem so etwas passieren?

Die relativ fotogene Elizabeth Holmes war für die Medien so unwiderstehlich wie ein frischer Zwetschgenkuchen für einen Schwarm Wespen. Kein Magazin ohne eine Ausgabe mit ihrem Bild auf dem Titel, keine Talkshow, ohne sie als Gast, und überall gab es Gelegenheit, sie als jüngste Milliardärin von Silicon Valley zu preisen. Sie spielte in der obersten Liga mit, Seit an Seit mit Bill Gates und Steven Jobs. Sie war es, auf die alle gewartet hatten.

Sie war endlich der lebende Beweis, dass Frauen nicht nur durch Heirat, Scheidung oder Erbschaft reich werden können, sondern durch eigene Leistung.

Sie zeigte sich in Gesellschaft von Bill und Hillary Clinton, von Joe Biden und Henry Kissinger, der auch im Aufsichtsrat der Firma saß. Wer möchte mit einer Person wie ihr nicht ins Geschäft kommen? Sei es als Investor oder als Kunde – man hätte dann Zugang zu den gesellschaftlichen Schichten der obersten Stratosphäre. Und Elizabeth verstand es gut, dieses Asset bei ihren Verhandlungen einzusetzen.

Dazu kam ihre hypnotische, engelhafte Ausstrahlung, die es Geschäftspartnern schwer machte, ihr zu widersprechen oder zu widerstehen. So wurden dann Verträge unterschrieben, die bei kühler Betrachtung der Chancen und Risiken kaum zustande gekommen wären. Walgreens war nur eines von vielen Opfern.

Es war übrigens ein gewisser John Ioannidis, Kritiker der Corona Politik und Professor für Epidemiologie der Stanford University School of Medicine, der 2015 die Blutanalysen von Theranos unter die Lupe nahm und ihre Mängel offenlegte. Seine Arbeit brachte damals den Stein ins Rollen, der zur Aufdeckung des ganzen Schwindels und zu Elisabeths Ende führte.

Seine Kritik am PCR-Test zur Diagnose von Corona Infektionen, ein paar Jahre später, fand dann aber weniger Gehör. Wen hätte er damit wohl hinter Gitter gebracht?

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.
(vera-lengsfeld.de)

Die Causa Prigožin wird in Säuberungswellen à la Stalin enden

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D.

Der kurze militärische Angriff der Wagnertruppe unter Führung von Evgenij Prigožin von Rostow am Don in Richtung Moskau wurde 200 Kilometer vor Moskau abgebrochen. Die Truppe drehte um zurück nach Rostow am Don. Eine der offiziellen Erklärungen des Kremls und Prigožins war der Wunsch, ein Blutvergießen zu vermeiden. Diese Erklärung ist anzuzweifeln.

Bis zum Umdrehen der Wagnereinheiten gab es keine Gefechte und keine nennenswerten russischen Kräfte, die den Angriff hätten aufhalten können. Im Gegenteil: Die Wagnertruppe bekam Beifall von Zuschauern an der Marschstraße. Zur Überraschung gab es keine russischen Truppen zwischen Rostow am Don und Moskau. Es gab offensichtlich auch keine Kräfte, die schnell dorthin hätten verlegt werden können. Mit Luftlandetruppen hätte dies für die russische Führung eigentlich kein Problem darstellen sollen.

Deal zwischen Russen und Wagner
Auf Initiative des russischen Präsidenten übernahm der belarussische Diktator Lukaschenko (ein jahrelanger enger Verbündeter Russlands) die Aufgabe, einen „Deal“ zwischen den russischen Truppen und Wagner auszuhandeln. Die wichtigste „Vereinbarung“ war, dass die Söldnerarmee aus Russland verbannt und wird „Asyl“ in Belarus erhält – ohne Bestrafung. Wagner erhielt von Putin das Angebot, dass einzelne Kämpfer den Eintritt in die regulären russischen Streitkräfte unterschreiben könnten oder straffrei nach Russland entlassen würden. Es war keine Überraschung, dass nur wenige das Angebot angenommen haben.

Angeblich wurde auch Prigožin nach Belarus „verbannt“. Deshalb ist erstaunlich, dass er nach wenigen Tagen „frei“ in Russland herumreisen und in St. Petersburg seinen dortigen Palast mit wichtigen Dokumenten, Schmuck und Geld „säubern“ konnte. Es soll sogar ein Treffen Wladimir Putins mit seinem langjährigen Partner Prigožin in Russland gegeben haben. Das Ergebnis dieses Treffens ist geheim. Bis heute sind Einzelheiten des „Deals“ nicht bekannt.

Das alles ist jedoch nicht einfach das Ende eines Aufstandes, sondern der Start einer Säuberungswelle, die einige hohe Militärs und hohe Kreml- „Beamte“ betroffen hat. Es gab Verhöre mit hohen Militärs, die im Verdacht standen, zu nahe mit Prigožin in der Vorbereitung und Durchführung dessen militärischen Überfalls zusammengearbeitet und dessen Absicht nicht „verraten“ zu haben. Einige dieser Personen wurden sofort verhaftet und aus den Streitkräften entlassen. Es ist noch nicht klar, was mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu und dem Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow geschah oder geschehen wird. Die Suche nach Verdächtigen geht offenkundig weiter.

Moral der Russen sinkt
Für mich ist anzunehmen, dass dieses Chaos auch Auswirkungen auf die Moral der russischen Truppe hat, deren Kampfeswille sich weiter schwächen wird. In einem erbitterten Krieg ist dieses Chaos das schlimmste Unheil, was dieser Truppe passieren kann. Neue Führungskräfte müssen sich erst einarbeiten und Vertrauen erwerben.

Der Kampf geht weiter
Beide Seiten werden in den letzten Tagen Umgliederungen und neue Strategien umzusetzen haben. Für die Ukraine gab es einen großen Einzelerfolg. Mit den US- Mehrfachraketenwerfern HIMARS sind angeblich rd. 100 russische Artilleriesysteme zerstört worden. Sollten diese Zahlen stimmen, hätte die Ukraine die bisherige große russische Überlegenheit deutlich reduzieren können.

Die russische militärische Führung braucht sicherlich einige Zeit, ihre Führung mit neuem Personal zu stabilisieren. Dies ist in einem laufenden Gefecht eine Schwächeperiode, die die ukrainischen Kräfte zu ihren Gunsten ausnutzen können. Die russischen Kräfte haben sich im Osten um rd. 100.000 Soldaten, ungefähr 900 Panzer und mehr als 550 Artilleriesysteme und rd. 370 Mehrfachraketen verstärkt. Ob diese Absicht zu einer russischen Gegenoffensive führen kann, ist nach dem Führungschaos nicht sicher.

Sabotageakte russischer Separatisten, die aus der Ukraine in die russische Region um Belgorod kommen und in die Ukraine zurückkehren, sind unangenehme Stiche, die nicht von der Ukraine gesteuert werden. Die ukrainischen Angriffe gegen die russische Halbinsel Krim nehmen zu. Spektakulär ist der Angriff gegen Straßen und Eisenbahnlinien über die für Russland wichtige Brücke bei Ketsch. Der Verkehr über die teilzerstörte Brücke erschwert den russischen Streitkräften den Ab- und Nachschub. Für die ukrainische Führung bleibt die Rückeroberung der Halbinsel Krim ein prioritäres Ziel. Für sie wäre dies ein wichtiger Schritt auf dem Wege zur Befreiung, eine Schmach für Russland.
(conservo.blog)